CH244144A - Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeit in kleineren Mengen. - Google Patents

Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeit in kleineren Mengen.

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CH244144A
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nipple
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Studer Henri
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Studer Henri
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/02Devices for supplying lubricant by manual action delivering oil
    • F16N3/04Oil cans; Oil syringes
    • F16N3/06Oil cans; Oil syringes delivering on squeezing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeit in kleineren Mengen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zur Abgabe von Flüssig  keit in kleineren Mengen.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeich  net sich dadurch aus, dass an einem Behälter  mit mindestens einer     Membranwandung    ein       Ausflussrohr    mit Drosselöffnung derart aas  gelenkt ist, dass in einer ersten Schwenklage  des Rohres die     Durchflussverbindung    zwi  schen Behälter und     Ausflussrohr    unter  brochen- und in einer andern Schwenklage  offen ist.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1     eine    Seitenansicht,       Fig.    2 eine Vorderansicht.  



       Fig.    3 zeigt in grösserem Massstab im  Schnitt den Teil, an dem das Rohr aasgelenkt  ist, in der Schliesslage des Rohres.  



       Fig.    4 zeigt die Teile gemäss     Fig.    3 in der       Öffnungslage    des Rohres.  



  Gemäss dem dargestellten Ausführungs  beispiel, das sich auf einen     sogenannten            Drucköler    bezieht, weist der     Drucköler    einen  Behälter 1 aus     elastisch    nachgiebigem Ma  terial, wie z. B. Dünnblech,     Kunststoff,    z. B.  Zelluloid, mit     membranartigen    Seitenwänden  2 und 3 auf. Der Behälter hat eine runde,  flache Form, >o dass er sich gut zur Auf  bewahrung in Taschen, wie z. B.     Velotaschen,     Werkzeugtaschen, Handtaschen oder der  gleichen, eignet.  



  Der Behälter besitzt eine Öffnung 4, in  welche ein     Abschlussnippel5        auf,lösbareWeise,     z. B.     durclZ    Gewinde 6, dicht eingesetzt ist.  



  Der     Abschlussnippel    5 weist eine zentrale       Sackbohrung    7 auf, die in eine Querbohrung  einmündet, in welcher das eine Ende 8 eines       Ausflussrohres    9 drehbar gelagert ist. Das       Ausflussrohr    9     ist    unmittelbar nach dem  Austritt aus dem Nippel 5 ungefähr recht  winklig abgebogen, so dass es sich in der in  den     Fig.    1 und 2     gezeigten    Schwenklage der  betreffenden     Flachseite    2 des Behälters 1 an  schmiegt.  



  Die Sicherung des im Nippel 5     drehgela-          fierten    Teils 8 des Rohres 9 gegen axiale Ver-           schiebung    erfolgt am Ende des Rohrteils 8  durch eine     Umbördelung    10 und auf der an  dern Seite des Nippels 5 durch eine     a.nge-          stauchte    Wulst 11     (Fig.    3).  



  In der Wandung des im Nippel 5 dreh  bar gelagerten Teils 8 des Rohres 9 ist eine  Drosselöffnung 12 an einer derartigen Stelle  des Rohrumfanges und der Länge des Teils  8 angeordnet, dass die Öffnung 12 beim  Schwenken des Rohres 9 in eine vom Behäl  ter 1 abgewendete (in den     Fig.    1 und 2 ge  strichelt und in     Fig.    4 gezeigte) Stellung  mit der Zentralbohrung 7 im Nippel zur  Übereinstimmung kommt, so dass die Durch  flussverbindung vom Behälter zum     Ausfluss-          rohr    9 geöffnet ist.

   In der nach unten ge  schwenkten Lage, in welcher sich das Aus  flussrohr 9 gegen die Seitenfläche 2 des Be  hälters 1 legt, liegt vor der Öffnung 7 ein  Wandstück des Rohrteils     (Fig.    3), wodurch  die     Durchflussverbindung    unterbrochen ist.  



  Bei Nichtgebrauch der Vorrichtung bleibt  das     Ausflussrohr    9 in der in den     Fig.    1, 2  und 3 ausgezogen gezeigten Stellung, in der  die Vorrichtung verschlossen ist. Zum Ge  brauch wird das     Ausflussrohr    9 in die Hoch  lage, also vom Behälter abgewendet, ge  schwenkt     (Fig.    1 und 2 gestrichelt und     Fig.    4  voll ausgezogen). Hierdurch     -wird    die Öff  nung 12 freigegeben. Wird     nun    auf die eine  der beiden     Membranflächen    2 und 3     bezw.     auf beide     Membranflächen    ein Druck aus  geübt, so wird die Flüssigkeit, z.

   B.<B>01,</B> aus  dem Behälter durch die Bohrungen 7 und 12  und das Rohr 8, 9 herausgedrückt.  



  Um die tropfenweise Abgabe von Flüssig  keit zu ermöglichen, ist das freie Ende des  Rohres 9 mit einer     Abschrägung    13 versehen.  



  Zum     Einfüllen    von Flüssigkeit in den  Behälter 1 wird der Nippel 5 aus dem Be  hälterhals ausgeschraubt und nach Einfüllen  der Flüssigkeit wieder aufgeschraubt.  



  Die Vorteile der beschriebenen Vorrich  tung bestehen im wesentlichen in folgendem:  1.     Kleine    Abmessungen, daher geeignet  für Taschengebrauch wie auch zur Aufnahme  in Hand-, Velo- und Werkzeugtaschen.    <B>2</B> Einfacher Verschluss, der im Nicht  gebrauchszustand der Vorrichtung sich in  raumsparender Weise an den Behälter an  schmiegt, während im Gebrauchszustand der  Vorrichtung das     Ausflussrohr    vom Behälter  absteht, so dass diejenigen Stellen, an die  man die Flüssigkeit heranbringen will, un  behindert zugänglich sind.  



  Die beschriebene Vorrichtung eignet sich  vorzüglich zur Abgabe von Flüssigkeiten in  kleineren Mengen, wie z. B. 01, Parfum, und  flüssigen pharmazeutischen Produkten     usw.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeit in kleineren Mengen, dadurch gekennzeich net, dass an einem Behälter mit mindestens einer Membranwandung ein Ausflussrohr mit Drosselöffnung derart angelenkt ist, dass in einer ersten Schwenklage des Rohres die Durchflussverbindung zwischen Behälter und Ausflussrohr geschlossen und in einer andern Schwenklage geöffnet ist. UNTERANSPRü CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter als flacher Taschenbehälter ausgebildet ist.
    \?. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mindestens teilweise aus elastisch nachgiebigem Material besteht. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Behälter aus Zelluloid be steht.
    4. Vorriehtunb naeli Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das am Behälter schwenkbar gelagerte Ausflussrohr ausserhalb seiner An lenkstelle am Behälter so umgebogen und die Drosselöffnung so angeordnet ist, dass das Ausflussrohr mit der Ausflussöffnung in eine Stellung schwenkbar ist, in der es sich der flachen Seite des Behälters anschmiegt und letzterer in dieser Stellung verschlossen ist, während es in der in bezug auf die soeben genannte Stellung um l80 gedrehten, vom Behälter frei abstehenden Stellung geöffnet ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ausflussrohr an einem Ab schlussnippel des Behälters aasgelenkt ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abschlussnippel des Behäl ters als getrennter Teil an der Behälter öffnung lösbar befestigt ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abschlussnippel eine zen trale Sackbohrung aufweist, die in eine Querbohrung für die Lagerung des Ausfluss- rohres einmündet, wobei die Drosselöffnung in dem das Lager bildenden Teil der Aus flussrohrwandung so angeordnet ist, dass die Drosselöffnung in einer Schwenklage des Rohres mit der zentralen Sackbohrung im Nippel übereinstimmt.
    - B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch. gekenn zeichnet, dass das Ausflussrohr an dem seiner Ausflussöffnung entgegengesetzten Ende etwas über den Nippelrand vorsteht, umge- bördelt und mit einem Stopfen verschlossen ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ausflussrohr unmittelbar beim Austritt aus dem Schwenklager eine Stauchung aufweist, um eine axiale Ver schiebung im Lager zu verhindern.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ausflussrohr am Ausfluss ende schräg angeschnitten ist.
CH244144D 1945-06-19 1945-06-19 Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeit in kleineren Mengen. CH244144A (de)

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