CH244460A - Elektromagnetischer Antrieb für taktmässig öffnende und schliessende Kontakte, insbesondere von Kontaktstromrichtern. - Google Patents

Elektromagnetischer Antrieb für taktmässig öffnende und schliessende Kontakte, insbesondere von Kontaktstromrichtern.

Info

Publication number
CH244460A
CH244460A CH244460DA CH244460A CH 244460 A CH244460 A CH 244460A CH 244460D A CH244460D A CH 244460DA CH 244460 A CH244460 A CH 244460A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
drive
current
windings
drive according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH244460A publication Critical patent/CH244460A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/26Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Elektromagnetischer Antrieb für taktmässig öffnende und schliessende Kontakte,  insbesondere von     Kontaktstromrichtern.       Es ist bekannt,     dass    die     Frequenzumfor-          inung    oder die     Umrichtulig    von Wechsel  strom in     Gleichetrüm    und umgekehrt     Jurcli     periodisch betätigte Kontakte vorgenommen       ,verden    kann. Bekannt ist für diese Zwecke  die Verwendung von     Kontaktstramrichtern     mit einem     brüakenförmigen        Abh,-Jbekontakt,     der durch einen Stössel gegenüber festen Kon  takten bewegt wird.

   Dabei     fülirt    der     Ab-          he-beko,ntakt    eine ruckartige     Stlialt'bewegung          und    der Stössel eine Schwingbewegung aus.  



       Die    Bewegung der     Stössal    der Kontakte       muss    synchron zu der die Kontakte speisen  den     Wer,1,iselGrpannung    erfolgen. Die Zeit  punkte des Ein- und     Ausschaltens    müssen  genau eingehalten werden; sie sind von Span  nung und Strom abhängig. Das einwandfreie  Arbeiten eines solchen     Kontaktstronirisshters          hän--1    davon ab,     dass    die Schaltzeiten genau  eingehalten und entsprechend den veränder  lichen Betriebsbedingungen dauernd auf die  vorgeschriebenen Beträge eingestellt werden  können.

      Zur Steuerung dieser     Schalt"bewegun#geif     sind bereits verschiedene     Vorrichtunigen    und  Mittel angegeben worden. So sind mehrere  mechanische Systeme bekannt, welche durch  einen     Synthroumo-tor    angetrieben werden  und     die    Bewegung der Kontakte     Jurch.    Kur  beln, Exzenter,     TaumelG,clieib,en        usw.    erzeu  gen.

   Ebenfalls sind schon verschiedene,     elek-          tromagnetisthe    Vorrichtungen bekannt, in       wblchen    die     Sehaltbewegunggen    durch die  Kräfte     magnetisdher    Wechselfelder erzeugt  werden.  



  Die erforderliche     EinstellbaAeit    der     Ein-          und    Ausschaltzeitpunkte macht die rein me  chanischen     KontalrÜstromrichter    notwendiger  weise kompliziert.     Elektromagnetieclie    An  triebe gestatten eine einfache Regulierung,  jedoch ist es     bei    den     gebräuehliehen    Frequen  zen schwierig, die Schaltzeiten wegen der  grossen Schalthäufigkeit genügend genau ein  zuhalten. Um dem Stössel die notwendige  rasche Schwingbewegung zu erteilen, ist es  nötig, ihn durch Federn zu 'befestigen.

   Da-      durch besteht immer die Gefahr,     -dass    durch  mechanische     Eigenschwing-ungen    zusätzliche       Kontaktbeweigungen    entstehen. Weiter wer  den durch diese     Eicenschwingungen    Ampli  tude und Phasenlage, der erzwungenen Be  wegung stark     beeinflusst,    wodurch das     Re-          ,geln    der     Sehaltzeiten        ersoliwert    ist.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun     eiii     elektromagnetischer Antrieb für taktmässig  öffnende und schliessende Kontakte, insbeson  dere von     Kontaktstramrichtern,    mit -gegen  über festen     Konfaktteilen    bewegten Kontakt  brücken, bei welchem erfindungsgemäss jede  Kontaktbrücke vom Anker eines eigenen     Ma-          gnet;

  systems    unmittelbar angetrieben wird,  ,dessen Teile mit unveränderlichem Luftspalt  gegeneinander beweglich sind, wobei minde  stens der feststehende Teil mindestens zwei       Doppelpole    und von diesen     umsolilossene          Wechselstromwieklungen    sowie eine zwischen  ,den Doppelpolen liegende     Gleichstronierre-          gerwicklung    trägt und wobei der die     Wiük-          lung    speisende Wechselstrom so     beeinflusst     wird,

       dass        dureh    Verdrängen des den     Luft-          spült    zwischen     den    beiden Teilen durchsetzen  den und von der     Erregerwieklung    erzeugten       #D    en  Gleichfeldes eine zeitliche Verschiebung der  Ein- und Ausschaltzeitpunkte der Kontakte  gegenüber der die Kontakte speisenden Wech  selspannung erzielt ist.  



  <B>en</B>  Zur Erläuterung der Erfindung dienen  die Darstellungen von Ausführungsbeispie  len in der beiliegenden     Zeiehnung.    In dieser       zei,c4        Filg.   <B>1</B> schematisch das     Prinzipschema     eines     ein.phasigen        Kontaktstro-mrivUterantrie-          bes    unter Weglassung der für das     Verstind-          nis    der Erfindung nicht notwendigen Einzel  heiten.

   Der feststellende Magnetteil trägt  ausser den von Wechselstrom durchflossenen       Antriebswieklungen    noch von Gleichstrom  durchflossene     Steuerwicklungen    sowie eben  falls von Gleichstrom gespeiste     Erregoerwick-          lungen.    Die     Fig.   <B>3</B> bis<B>7</B> zeigen weitere       Aus±ührungs,b,ei,spiele    für dreiphasige     Kon-          taktstromriehter,    in welchen die     Gleichstrom-          erre#gerwiüklungen     & r     Einfaehheit    wegen  weggelassen sind.

   In     Fig.    2a     bis.   <B>21</B> sind     Dia-          In            ,gramme    der     Stösselbe-#v-e-#uno,    und der     Kon-          D          taktdalier    gezeigt.  



  Der durch Transformator 2 an die     Wech-        j          selstromquelle   <B>1</B> angeschlossene     Kontakt-          .4romrichter,    welcher die Gleichstrombela  stung 4 speist, besitzt die festen Kontakte  3a mit der     Kontak-t.brücke   <B>5.</B> Die Kontakt  brücke<B>5</B> wird, entgegen der Feder<B>6</B> mit Hilfe  des Stössels<B>7</B> hin und her     bewevt,

      so     dass    der  Kontakt     taktmässi        g    geöffnet und geschlossen       wl          ird.    Der     Kontaktstromrichter    besitzt Mit  tel, um die Kontakte weitgehend vom Schalt  feuer zu entlasten, wie z. B.     Primärvenfile     sowie     Schaltdrosseln,    gegebenenfalls mit     Vor-          ei,regung,    den     E-ontakten    parallel geschaltete  Impedanzen     usi-,v.,    die als an sieh bekannt in  der     Zeichnuna,    nicht enthalten sind.  



  Der Stössel<B>7</B> ist als Anker     ein-es    Magnet  <B>,</B>     leme        aue(Y.ebildet,    der<B>-</B>     enüber    dem       -;;ys    C     L,        ellog     festen Teil<B>8</B> desselben unter     Erhaltungeines     konstanten     Luftspaltes,   <B>11</B> verschiebbar ist.  Der feststehende Teil<B>8</B> des Magnetsystems       i,st    aus den Doppelpolen 12a,<B>12b</B> und     dem     diese verbindenden Joch 12 gebildet.

   Die  Doppelpole     umsehliessen    die von     Weclisel-          strom    durchflossenen Antriebswicklungen<B>13,</B>  13a und die von     Gleiühstrom        durehflüssenen          #St,euerwiüklun",o;,en    14, 14a. Die Antriebswick  lungen<B>13,</B> 13a, werden über den Regelwider  stand<B>18</B> aus der     Wechselgtromquelle   <B>19</B> ge  speist. Die     Steuerwieklungen    14, 14a werden       aus    der     Gleich-stromquelle    20 mit Hilfe des       Ums,chalters    '22 und des Widerstandes<B>21</B> mit  Strom versorgt.

   Zwischen den Doppelpolen  des feststehenden Magnetteils<B>8</B> liegt die     Er-          regerwiehlung   <B>15.</B> Letztere ist in Reihe mit  der     Erre.,o-        rwicklung   <B>9</B>     -          _-e        ;,es-chaltet,    welche, auf  dem als Anker wirkenden Stössel<B>7</B> zwischen  den Polken<B>10,</B> 10a desselben befestigt ist.  Die Erregerwicklungen<B>15</B> und<B>9</B> werden aus  der Gleichstromquelle 20 über     den    Wider  stand<B>23</B> gespeist.  



  Die Ströme in den Erregerwicklungen<B>9</B>  und<B>15</B> des     Magnetsysteins    erzeugen ein  magnetisches Gleichfeld, welches     sioll    im  Luftspalt<B>11.</B> gleichmässig auf die Hälften<B>16,</B>  n en  <B>17,</B> 16a, 17a der Doppelpole     12-a,   <B>12b</B> verteilt,  wie in     Fig.    ja in ausgezogenem     Linienzug         dargestellt.

   Die Ströme in den     Antriebswick-          Jungen   <B>18,</B> 13a erzeugen magnetische     weall-          selfelder,    die gestrichelt angedeutet sind,  während die Ströme in den Steuerwicklungen  14, 14a magnetische Gleichfelder erzeugen,  die strichpunktiert     angegeibensind.    Diese Fel  der erzeugen zusammen ein magnetisches  Feld, welches in den einen Polhälften,     z.B.     <B>16,</B> 16a, das Erregerfeld     verstIrkt    und in den       an,dern   <B>-</B>     Pollhalften,    z.

   B.<B>17,</B> 17a,     s,ehwM]it,     wie in     Fig.        lb    durch die verschieden stark  ausgezogenen Linienzüge angegeben. Da  durch wird das Feld seitwärts verschoben,  und zwar proportional     und    gleichsinnig der  Summe der Ströme in     den        Wieklungen   <B>13,</B> 14.

    Diese     FelcIlverschiebung    bewirkt eine seitliche  Verschiebung des     Ankers#.,o.,togenüiber    dem     fest-          -stehenden        M.agnetteil   <B>8.</B> Der     Wessliselstrom    in  den     Antriehswieklungen   <B>13</B> erzeugt einen       Richtungewechsel    der     Pegdverschiebung    im       Luftepalt   <B>11,</B> so     dass        JerStössel   <B>7</B> taktmässig  hin und her bewegt und die     KontakteteIlle   <B>3,</B>  3a,<B>5</B> periodisch geöffnet und geschlossen  wird.

   Der     ssteuergleichstrom    erzeugt eine  gleichbleibende     Feldverschiebung    und dem  entsprechend auch eine gleichmässige Ver  schiebung des Stössels. Sind dabei Frequenz  und     Phasenlüge    der     WecUseIstromquellen   <B>1</B>  und<B>19</B> so abgestimmt,     dass    die Kontakt  brücke<B>5</B> immer bei     Stromriphtungsweplieel     am Transformator 2,     z.B.    von positiv zu  negativ von den Kontakten<B>3,</B> 3a abgehoben  und beim Wechsel von negativ zu positiv  wieder auf die Kontakte     3-,    3a aufgesetzt  wird, so fliesst der Strom im Kreis 2,<B>3,</B> 3a,  4, 2 stets in gleicher Richtung.

   Die rein     elek-          trisehe    Steuerung des Antriebes ergibt den  Vorteil,     dass    Kontaktdauer und     Einsehaltzeit;     unabhängig voneinander ohne     zusätzliehe     mechanische Mittel gesteuert werden können.  Die Steuerung kann unmittelbar durch     elek-          triselle,    Grössen, Spannung, Strom,     Lei8tung     erfolgen.  



  Wird der     Phas,enwinlkeff    zwischen dem  die     Antriebswieklungen    speisenden Wechsel  strom und der     Wechtselspannung    an den Kon  takten verändert, was z. B.     bei,dem    in     Fig.   <B>3</B>  gezeichneten     dreiphasigea    Stromrichter mit    Hilfe des     Drel-itran6òrmator8    24 erfolgen  kann, so werden damit die Ein- und     Aus-          sehaltzeitpunkte    aller Kontakte<B>5</B> bei gleich  bleibender Kontaktdauer gemeinsam ver  schoben, womit die Gleichspannung im Be  lastungskreis verändert wird.  



  Wird die Amplitude     der    die     Antriebs-          wieklungen        epeisenden    Wechselströme z. B.  mit Hilfe der Widerstände<B>18</B>     (Fig.   <B>1</B>     un-d-3)     verändert, so ändert sieh die Amplitude der  Bewegung des Stössels<B>7</B> und damit die Kon  taktdauer a, a" wie aus den Diagrammen       Fig.    2a,<B>2b</B> ersichtlich, von welchen 2a die       Stösselbewegung    und<B>2b</B> die Bewegung der  Kontaktbrücke angibt.  



  Wird mit Hilfe des Widerstandes 21 und       des,        Umsehalters        22    der Steuerstrom in den  Wicklungen 14 in Grösse und     Riohtung    ge  ändert, so verschiebt sich damit -die     Symme-          trieaebsse    x der Bewegung des Stössels, war,  eine Veränderung der Kontaktdauer     c,:"    a,  zur Folge hat, wie     Fig.    2p-<B>und 2,d</B> erkennen  lassen.  



  Es kann ferner sowohl der Phasenwinkel  zwischen dem die     Antriebs-wicklungen    spei  senden Wechselstrom<B>und</B> der Spannung an  den Kontakten als auch die Amplitude der  Antriebsströme, und die Grösse des die     Steuer-          widklungen    speisenden     Gleichstromes    gleich  zeitig verändert werden. 'Werden z. B. in       Fig.   <B>3</B> der Drehtransformator 24,     dieWider-          stände   <B>18,</B> der Widerstand     211    und der     TIm-          g#ss'halter    22 gleichzeitig verstellt, indem sie  z.

   B.     mechanisich    gekuppelt     Gind,    so ist es  möglich, jeden beliebigen     Wert,der        Schgiess-          und        Öffnungszeibean    der     Kontaktbrücken   <B>5</B>  einzustellen.

   Auf diese Weise kann erreicht  -werden,     dass    -die Amplitude der Wechsel  ströme in den     Antriebswicklungen   <B>13</B> und  die Grösse der Gleichströme in den Steuer  wicklungen 14     cdleieh"zeitig    so verändert wer  den,     dassbei    veränderlicher Kontaktdauer der  Hubweg der     Kontaktbrüoken    unverändert  ist, wie aus     Fig.    .9e, 21 hervorgeht.

   Auf die  gleiche Weise kann erreicht werden,     dass    die  Amplitude der Wechselströme in den     An-          tri,ebswi.oklu,n"-en    und die Grösse der Gleich  ströme in den Steuerwicklungen, so veränder-           li,ch    sind,     Jass    bei veränderlicher Kontakt  dauer die Abhebe- und die     Schliessg#6svhwin-          digkeit    der     Kontaktbrücken    unverändert ist.  



  Zur Erzielung einer belastungsabhängigen  Regelung der     Kontaktdauer    können gemäss       Fig.    4 die mit Wechselstrom gespeisten     An-          triebswieklungen   <B>13</B> aller Magnetsysteme des       Kontaktstromrichters    mit Hilfe     von        Span-          nungs-    und Stromwandlern<B>29,

   30</B> in die       weeliseletroniseitigen        Zuleitunggen    des     Kon-          taktetromrichters    angeschlossen und unter  Zwischenschaltung eines     Regeltransforma-          fors   <B>31</B> und eines     Dreiwicklungstransforma-          tors   <B>32</B> über -die Widerstände<B>18</B> gespeist  -werden.

   Durch     Ver-stellun-    des     Re.culier-          trausformators   <B>31</B> kann erreicht werden,     dass     beispielsweise bei einer     Belastungezunahme     des     Kontaktstromrieliters    der Strom in den       Antriebswicklungen   <B>13</B> derart     beeinflusst     wird,     dass    die Kontaktdauer entsprechend zu  nimmt.

   Werden     dAei    die Primär- und     Se-          kundärwidklungen    des     Dreiwirklungstrans-          formators   <B>32</B> so zusammengeschaltet,     dass    die  den     Spannungs-    und Stromwandlern<B>29, 30</B>  entnommenen und! über ihn     weführten    Ströme  in ihrer Phase gegeneinander verschoben sind,  so kann man erreichen,

       dass    bei     veränder-          lieher    Belastung des     Kontaktstromriehtere     der     Phasenwinkel    zwischen den Strömen in  den Antriebswicklungen und der Wechsel  spannung an den Kontakten so, verändert ist,       dass    die Änderungen des Spannungsabfalles  an der Belastung     konitpensiert    sind.    Auch die mit Gleichstrom gespeisten       Steuerwieklungen    14 der Magnetsysteme  können von der     W--ühse#IE;troimseite    des     Kon-          taktstromrichters    gespeist werden.

   Wie     Fi,:c#,.    4  zeigt, werden die durch die     Spa.iinungs-    und  Stromwandler<B>29, 30</B> 'gelieferten Ströme unter       Zwischensühaltung    des     RegeltransTormators     <B>33</B> in den Transformator 34     zusammen-          gesehaltet.    Der Summenstrom wird im     Mu-          tator   <B>35</B> gleichgerichtet und Über den Wider  stand<B>36</B> den Steuerwicklungen     147,ugeführt.     Eine einfachere Lösung ergibt sich,

   wenn     #d           Gleiechstromsteuerwieklungen.    aller     Magnet-          systeine    über einstellbare Widerstände an die         gleichstromseitigen        Zuleitunge-n    des     Kontakt-          stromrichters    angeschlossen werden.  



  Eine völlig konstante     Gleichspannung     oder ein völlig konstanter Gleichstrom bei  stark wechselnder Belastung ergibt sich,  wenn in die     Zuleitun-,gen    zu den     Antriebs-          und    den     Steuerwieklungen   <B>13"</B> 14 minde  stens ein selbsttätiges Regelorgan eingeschal  tet ist, welches durch Spannung und Be  lastung des     Kontaktstromriehters        beeinflusst     ist. Erreicht wird das z. B. dadurch,     dass    die       Itegeltran,sformatoren   <B>31, 33</B> in     Fig.    4 durch  einen     sdlchen    Regler verstellt werden.  



  Bei mehrphasigen     Kontaktstromriehtern     können die     -#V,,ech3,elstroma.ntriebswieklüngen     <B>13</B> aller     Magneteysteine    aus einem gemein  samen     Mehrphasensynchrangenerator    43 ge  speist werden, wie in     Fig.   <B>5</B> dargestellt. Der  Generator wird von einem Synchronmotor 40  angetrieben, der aus der Batterie 41 über den       #Viderstand    42 erregt wird.

   Wird dabei der       Syndhrongenerator    43. mit zwei getrennt ge  speisten     Erregerwieklungen    mit verschiede  nen Magnetachsen     9,us,geführt,    so können  durch Verdrehen der     Erregerfeldasslise    des       Synehrongenerators    die Schliess- und     Üff-          nunuszeiten    der Kontaktbrücken aller     Ma-          gnetsysteine    gemeinsam verschoben werden.  Der     oleiche    Zweck kann durch Verdrehen der       Erreg,erfeldaebse    des den Generator antrei  benden     Synehronmotors    40 erzielt werden.  



  Wird, wie in     Fieg.   <B>5</B> gezeigt, der     Erreger-          kreio    des     Synchrongenerators    43 mittels       Spannungs-    und Stromwandlern 46a, 46b  sowie     Regülwiderstand   <B>38</B> an die     wechsel-          strom-seitigen    Zuleitungen des     Kontaktstrom-          r'          rehtersangeschlüssen,    so kann     erreiellt    wer  den,

       dass    die Amplitude und unter Umstän  den auch die     Phasenversehiebung    der Ströme  in den     Antriebswieklungen    gegenüber der  Spannung an den Kontakten selbsttätig       dureh    die Belastung des     Kontaktstromrieli-          türs    eingestellt werden.

   Eine weitere,     Mög-          lIchkeit    zur Erzielung des gleichen Zweckes  ist der     Anschluss    des Erregerkreises des     Syn-          ehrongenerators    43 über Widerstand an die       gleichetromseitigen        Zuleitungen    des     Kontakt-          stromriehters.         Eine konstante     Gleichspannung    oder ein  konstanter Gleichstrom kann     auoli    in der  Weise erreicht werden,

       dass    in die Erreger  kreise des     Synchrongenerators        und    des     Syn-          chronmotore    sowie in die Stromkreise der       Gleich,str,o,msteuerwiüklun,gp,n    aller Magnet  systeme mindestens ein selbsttätiges     Regel-          orga,n    eingeschaltet ist, welches durch die  Spannung oder die     Bellastung    des     Kontaikt-          stromriohters        beeinflusst        ist.     



  In     Fig.   <B>5</B> ist noch ein     Gleiel-letromgene-          rator    45 auf der gleichen Welle mit dem  Synchrongenerator vorgesehen, welcher die       Gleichstromsteuerwicklungen    14 der     Magnet-          syGte,me    speist.  



  Die Kontakte des     StramrIchters    können  gegen Zerstörung zufolge von     Rückzündün-          gen    dadurch geschützt werden,     dass,    wie in       Fig.   <B>6</B> gezeigt, die     Gleichstromsteuerwicklun-          gen    14 aller Magnetsysteme über     Wanäler     46 mit drei     Wieklungen   <B>g</B>     eisti    werden,  welche in den     wechselstromseitigen    Zuleitun  gen des     Kontaätstromrichters    liegen.

   Diese  Wandler besitzen<B>je</B> eine     Vormagnetisie-          rungswicklung,    welche in Reihe, über den  Widerstand 47 aus der Batterie mit     Gleieh-          strom    erregt werden, sowie<B>je</B> eine weitere in  Reihe geschaltete     Wiüklüng,    weiche die       Wieklungen    14 erregen. Auf diese Weise ist  erreicht,     dass    bei Auftreten einer Rückzün  dung eines Kontaktes die Steuerwicklungen  14 von -einem Stromstoss     durchflossen    wer  den, der das Schliessen aller Kontakte     ver-          anlasst.     



  Die Steuerung des     Kontaktstromrichters     kann auch dadurch herbeigeführt     wer-den,          daiss,    die mit Wechselstrom gespeisten     An-          triebswieklungen    aller     Magnetkreis,e    in die  Anodenkreise eines     Mutators    eingeschaltet  sind, wie in     Fig.   <B>7</B> gezeigt. Der     Mutator    49  ist über den Transformator 4,8 an     Ls        Wech-          seletromnetz    gelegt.

   Die Gittersteuerung des       Mut#ators    49     eridlgt    mit Hilfe eines     Steuer-          aPparates   <B>50</B> bekannter Bauart     und    Wirkung  in Abhängigkeit von der Belastung oder  Spannung des     Kontaktstromrichters.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnefischer, Antrieb für takt- .mässig öffnende und schliessende Kontakte, insbesondere von Kontaktstromrichtern, mit gegenüber festen Kontaktteilen bewegten Kontaktbrücken, dadur,Gli gekennzeichnet, dass jede Kontaktbrüpike vom Anker eines eigenen Magnetsystems unmittelbar augetrie- ben wird, dessen Teile mit -unveränderlichem Luftspalt gegeneinander beweglich sind,
    dass mindestens der feststehende Teil mindestens zwei Doppel-pole und von diesen umsolilessene Wechselstrom,wieklungen sowieeine zwisehen .den Doppelpolen liegendeGleichstromerreger- wie;
    klung trägt, und dass der die Wicklung speisende Wechselstrom so beeinflusst wird, dass durssli Verdrängen des den Luftspalt zwi- se,hen den beiden Teilen duj#chsetzenden,
    und von der Erregerwicklung erzeugten Gleich feldes eine zei-flichie VereGhiebung der Ein- und Augschaltzeitpunkte der Kantaäte gegen über der die Kontakte speisenden Wechsel- spaunung erzielt ist.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Antrieb nach Paten-Lan-spruah, dadurch gekennzeichnet, dass die Düppelpole ausser der von 'Wechselstrom durchflossenen Antriebs- wicklungeine von Gleiolistrom durchflossene Steuerwicklung umschliessen. 2.
    Antrieb naoh Patentaneprach, dadurch gekennzeichnet, dass der Phasenvuinke,1 zwi- echen dem die Antrielbswicklungen speisen den Wechselstrom und der Wechselspannung an den Kontakten veränderlich ist. <B>3.</B> Antrieb nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die Amplitude der die Antriebswicklungen speisenden WedUsel- ströme veränderlich ist. 4.
    Antrieb najoh Unteransipruch <B>1,</B> dar durch gekennzeiehnet, dass sowohl der Pha- ssenwinkel zwischen dem die Antriebswick lungen speisenden Weohselstrom und der Wechs,#lspannungen den Kontakten -aJs auch die Amplitude der die Antriebswicklungen speisenden Ströme und die Grösse des die Stenerwicklung speisenden Gleichetromes gleichzeitig veränderlich sind.
    <B>5.</B> Antrieb nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Amplitude der Wechselströme in den Antriebswicklungen und die Grösse der Gleichströme in den Steuerwitklungen so veränderlich sind, dass bei veränderlicher Kontaktdauer der Ilub- weg der Kontaktbrüeken, unverändert ist.
    <B>6.</B> Antrieb nach Unteransq?ruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Amplitude der Wechselströme in den Antriebswioklung-en und die Grösse der Gleichströme in den Steuerwicklungen so veränderlich sind, dass bei veränderlieher Kontaktdauer die Abheibe- und die Schliessgeschwindigkeit der Kontakt brücke unverändert ist.
    <B>7.</B> Antrieb nach Patentansrpruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselstromwick- lungen aller Magnetsysteme Über Spannungs- und Stromwandler mit nachfalgender Zusam- ,mensehaltung durch Transformatoren und über regelbare Impedanzen an die wedh'Sel- stromseitigen Zuleitungen des Kontaktstrom- ri,chters angeschlossen sind.
    <B>8.</B> Antrieb nach Unteran#spruc'h <B>7,</B> da durch gekennzeichnet, dass die den Span- nungs- und den Stromwandlern entnommenen Strö.me transformatorisch so ZU.SamMen- geschaltet sind, dass, ihre Phasen gegenein- ander'verdreht sind.
    <B>9.</B> Antrieb nach Unteransrpruah <B>1,</B> da durch gekennzeidhnet, dass die Gleiehetrom- steuerwieklungen aller Magnetsysteme, über Transformatoren, Gleicliriohter und Impe danzen an die wechseletromeeitioen Zuleitun gen des KontaktAstramrichters angeschlossen -o sind.
    <B>10.</B> Antrieb nacli Unteranspruoll <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Gleeiehstrom- steuerwicklungen aller Magnetsysteme über einstellbare Widerstände an die goleichstrom- seitigen Zuleitungen des Kontaktstromrich- ters angest'hloseen sind.
    <B>11.</B> Antrieb naeh Unteranspruich <B>8</B> und<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in die Zuleitun gen der Wicklungen mindestens ein selbst tätiges Regelorgan eingeselialtet ist, welches durch die Spannung oder Belastung, des Kon- taktstromrichters gesteuert ist. 12.
    Antrieb nach Patenta.n,-,prueh, da durch gekennzeichnet, dass die Wechselstrom- Antriebswicklungen aller Mag syoteme aus einem gemeinsamen L#lelirpha-sensynssliron- generator gespeist sind, welcher durcli einen an die wechselstromseitigen Zuleitungen des Kontaktstromriehtens, anoeschlossenen Syn- ehron,motor angetrieben ist.
    <B>13.</B> Antrieb naeh Unteranspruch 12, da durch -,eliennzeichnet, dass durch Verdrehen der Erregerfeldaehse des Synehrongenerators die Schliess- und Offnungszeiten der Kon takte all-er Magnetsysteme gemeinsam ver- schoben werden. <B>7</B> 14.
    Antrieb nach Unteranspru-ch 12, da- d-urah gekennzeichnet, dass durch Verdrehen der Erre-,erfeldaehse des den Generator an treibenden Synchronmotors die Schliess- und Öffnungszeiten der Kontakte aller Magnet systeme gemeinsam verschoben werden.
    <B>15.</B> Antrieb nadh Unteranepruph 12, da- .durch gekennzeichnet, dass der Erregerkreis des Synchrongenerators mittels Spannungs- und Stromwandler über Gleiohrichter und Regelwiderständt an die weehselstroraseitigen 7,-uleitungen des Kontaktstromrichters ange schlossen ist.
    <B>16.</B> Antrieb nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Erregerkreis des Synühronoenerators über Regelwi.der- stände an die #o-leiehGtrom8eitioen Zuleitungen des Kontaktstromrichtere angeschlossen ist.
    <B>17.</B> Antrieb nach Unteranspruch 12, da durch aekennzeichnet, dass in die Erreger kreise des Synchrongenerators und des Syn- ehronmotors sowie in die Stromkreise der Glei,#hstromsteuerwicklun-en -aller Magnet systeme mindestens ein selbsttätiges Regel organ eingeschaltet ist, welches durch die Spannung oder die Belastung des Kontakt- zn ,stromrieliters gesteuert ist.
    <B>18.</B> Antrieb nach Patentanspruell, da durch gekennzeichnet, dass die Gleiehstrom- steuerwiekluncen aller 'Magnetsysteme über Stromwandler gespeist sind, weIsshe, in den wechselstromseitigen Zuleitung-en des Kon- taktstromrichters liegen und sekundär in Reihe geschaltet sind und welche durch Gleiehstrom derart vormagnetisiert sind,
    dass die Steuerwicklungen bei Auftreten einer Rückzündung eines Kontaktes von einem Stromstoss durühflüss-en werden, der das Schliessen aller Kontakte herbeiMbrt. <B>19.</B> Antrieb nach Patentanspruph, da- durssh gekennzeichnet, dass die Wechselstrom- Antriebswicklungen der Magnetsysteme in die.
    Anodenkreise eines Mutators geschaltet sind, welcher über mindestens einen Trans formator an die wechselstromeeitigen Zulei tungen des Kontaktstromrichters angeschlos sen ist, und dessen Gittersteuerung in Ab- häno,i(,k,eit von der Spannung oder Belastung des Xontaktstromrichters erfolgt.
CH244460D 1945-02-20 1945-02-20 Elektromagnetischer Antrieb für taktmässig öffnende und schliessende Kontakte, insbesondere von Kontaktstromrichtern. CH244460A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH244460T 1945-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH244460A true CH244460A (de) 1946-09-15

Family

ID=4464280

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH244460D CH244460A (de) 1945-02-20 1945-02-20 Elektromagnetischer Antrieb für taktmässig öffnende und schliessende Kontakte, insbesondere von Kontaktstromrichtern.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH244460A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069301B (de) * 1959-11-19

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069301B (de) * 1959-11-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3438504A1 (de) Verfahren und einrichtung zur regelung einer drehfeldmaschine
EP0153484B1 (de) Verfahren zum Bremsen von Asynchronmotoren
DE4219222A1 (de) Spannungsumsetzungsvorrichtung fuer einen gleichspannungsverbraucher
EP2586646A2 (de) Elektrische Energieversorgungsanordnung für Antriebseinrichtungen, zum Betreiben eines Schienenfahrzeugs an elektrischen Versorgungsnetzen
EP3449554B1 (de) Wechselrichter und verfahren zum erzeugen eines wechselstroms
CH244460A (de) Elektromagnetischer Antrieb für taktmässig öffnende und schliessende Kontakte, insbesondere von Kontaktstromrichtern.
CH345069A (de) Einrichtung zur Regelung von Stromrichtern in einer Kraftübertragungsanlage mit hochgespanntem Gleichstrom
EP0214257A1 (de) Ablenk-netzteil-konzept für fernsehgeräte
DE3439576A1 (de) Verbesserter wechselstrommotorantrieb mit einstellbarer frequenz unter verwendung eines unbeschraenkten frequenzaenderungssystems
DE102006013013B9 (de) Kraft-Erzeuger-Einheit
DE951642C (de) Stromversorgungsgeraet mit einem Zerhacker und einem Transformator mit zwei im Gegentakt arbeitenden Primaerwicklungen
DE660973C (de) Anordnung zur elastischen Kupplung eines Drehstromnetzes gegebener Periodenzahl mit einem Einphasennetz kleinerer Periodenzahl
DE102012018740B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Ultraschallenergieerzeugung durch Stromimpulse im breitem Leistunsbereich und mit großem Wirkungsgrad
DE864417C (de) Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in niederfrequenten Wechselstrom, insbesondere fuer Netzanschlussgeraete von Radio-apparaten od. dgl.
DE813860C (de) Von einem Wechselstromgenerator besonderer Spannungs-kurvenform gespeister Kontaktgleichrichter
DE490348C (de) Elektrischer Vibrations-Schnellregler
DE570662C (de) Anordnung zur Aufrechterhaltung des Synchronismus von Synchronmaschinen
DE727366C (de) Mechanischer Stromrichter fuer technischen Wechselstrom mit in einem magnetischen Feld schwingender wechselstromdurchflossener Spule
DE973889C (de) Kontaktumformer
DE881689C (de) Anordnung an elektrischen Reglern fuer zusammenarbeitende elektrische Generatoren
DE102005047787B4 (de) Ansteuerschaltung und Ansteuergerät
DE944505C (de) Umformungsanordnung
AT249803B (de) Schaltung zur Gewinnung von Wechselströmen
DE937296C (de) Umrichter zum Umformen von Wechselstrom einer Frequenz in Wechselstrom kleinerer Frequenz
CH94108A (de) Elektrische Kontakteinrichtung.