CH244573A - Webstuhl. - Google Patents

Webstuhl.

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CH244573A
CH244573A CH244573DA CH244573A CH 244573 A CH244573 A CH 244573A CH 244573D A CH244573D A CH 244573DA CH 244573 A CH244573 A CH 244573A
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CH
Switzerland
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Inventor
Markus Anton Rudolf
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Markus Anton Rudolf
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C3/00Jacquards
    • D03C3/24Features common to jacquards of different types

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Webstuhl.    Jacquard- und Schaftwebstühle sind seit  ihrer     Erfindung        in    ihren Hauptzügen unver  ändert geblieben. Man hat darnach gestrebt,  sie niedrig zu halten. Dies ist bei den Schaft  webstühlen auch     gelungen    durch Verlegen  der Schaftmaschine von oben an die Seite  des Webstuhls; aber die     Jacquard-Webstühle     sind weiterhin so hoch, dass man sie nicht  ohne Leiter bedienen kann. Auch sind für  den Weber oder die     Weberin    die Bettfäden  hinter den     Harnischbrettern    verborgen. Über  haupt bringt dieser senkrechte Aufbau viele  Schwierigkeiten und Nachteile mit sich,  welche dem Fachmann     wohlbekannt    sind.  



  Die     Erfindung    will diese Nachteile des  bekannten     Jacquard-Webstuhls    vermeiden.  Der Webstuhl nach der Erfindung weist  zu diesem Zweck einzeln auf und ab beweg  liche, von den     Bettfäden    getragene, nadel  förmige Litzen auf, auf welche von unten       unmittelbar    die     Mustervorrichtung    wirkt und  welche durch zwischen den Bettfäden und  der     Mustervorrichtung    angeordnete Harnisch  bretter geführt werden.    Ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung     zeigt die     beiliegende    schematische     Zeichnung.     



  Die Bettfäden 1 laufen über die Kreuz  stäbe 2 und darnach durch die     Litzenösen.     4 ist das     herzustellende    Gewebe und 5 der       Brustbaum.    Die senkrechten, steifen, nadel  förmigen Litzen 3 werden jeweils von unten  durch das Prisma 6 gehoben, welches die  Drehbewegung von der Treibwelle 7 erhält  und ausserdem mit Hilfe eines nicht darge  stellten Mechanismus gehoben und gesenkt  wird.     Seine    unterste Lage ist durch     strich-          lierte    Linien angegeben.

   Die Litzen senken  sich durch ihr Eigengewicht.     Über    das  Prisma 6 ist die gelochte, endlose Muster  karte 8 geführt, welche die Löcher des     Prismas     überdeckt oder freigibt und damit die sich  jeweils hebenden und senkenden Litzen 3 be  stimmt und     dadurch    das Fach bildet. Das  Prisma 6 hebt und senkt sich nur so viel,  dass ein Hoch-     und    Tieffach entsteht. Die       Harnischbretter    9 dienen zur Führung der.  Litzen 3.

   Das Prisma 6 für die aus Papier  oder Metall verfertigte Musterkarte 8 kann      ebenso lang sein wie die gelochten     Harnisch-          breiter    9; es kann für eine sehr dichte Kette  gemacht sein, also dicht gelocht sein; die  Breite des herzustellenden Gewebes kann  aber sonst willkürlich gewählt werden. Wenn  man eine weniger dichte Kette haben will,  verringert man lediglich die Zahl der       Litzennadeln    3. Jede     Litzennadel    ist nämlich  leicht aus den     Harnischbrettern    9     entfernbar     und in dieselben wieder     einsteckbar.     



  Die Litzen 3 können auch als     Kettfaden-          wächter    dienen und den Webstuhl in üblicher,  nicht     gezeichneter    Weise zum Stillstehen       bringen,    wenn ein Bettfaden reisst. Dadurch  werden die bisher verwendeten Lamellen  überflüssig.  



  -Beim beschriebenen Webstuhl fallen also  die bisher gebrauchte     Jacquard-Maschine     und die Schaftmaschine fort, und damit wer  den auch die durch diese Maschinen hervor  gerufenen Schwierigkeiten beseitigt. Überdies  stellt sich ein solcher Webstuhl viel billiger  als die bekannten Webstühle gleicher Grösse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webstuhl, gekennzeichnet durch einzeln auf und ab bewegliche, von den Kettfä_den getragene, nadelförmige Litzen, auf welche von unten unmittelbar die Mustervorrichtung wirkt und welche durch zwischen den Kett- fäden und der Mustervorrichtung angebrachte Harnischbretter geführt werden. UNTERANSPRüCHE: 1. Webstuhl nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Mustervorrichtung mit einem gelochten, endlosen Band, das über ein gelochtes Prisma geführt ist, welches in der Richtung der Litzen hin und her bewegt wird. 2.
    Webstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Litzen auch als Kettfadenwächter dienen und den Web stuhl zum Stillstehen bringen, wenn ein Kea- faden reisst.
CH244573D 1945-02-15 1945-04-10 Webstuhl. CH244573A (de)

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ID=8556023

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CH244573D CH244573A (de) 1945-02-15 1945-04-10 Webstuhl.

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