CH244820A - Anordnung zur Erzeugung einer beständigen Kräuselung von endlosen Fäden. - Google Patents
Anordnung zur Erzeugung einer beständigen Kräuselung von endlosen Fäden.Info
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
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Description
Anordnung zur Erzeugung einer beständigen Kräuselung von endlosen Fäden. Zur Erzeugung eines beständigen Kräusel- effektes an endlosen Fäden ist es bekannt, dieselben hochzudrehen, im hochgedrehten Zustand zu fixieren und hierauf wieder zu rückzudrehen.
Zum Hochdrehen bedient man sich zweckmässigerweise sog. FaIschzwirnvor- richtungen, -wie sie beispielsweise in den bri- tischen Patentschriften Nr. 424880, 442073, 464981 und in den schweizerischen Patent- schriften Nr. 233148. 239737 beschrieben sind.
Es hat sich nun gezeigt, dass sich bei den bisher verwendetenAnordnungen der Kräusel- effekt infolge Streckung des wiederaufge drehten Garns nachträglich wieder vermin dert.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden und betrifft eine Anordnung zur Erzeugung einer beständigen Kräuselung von endlosen Fäden durch vorübergehendes Hochdrehen derselben zwischen zwei Fix punkten mit Hilfe eines Drallgehersy welche Anordnung dadurch gekennzeichnet ist, dass der Abstand .des Drallgebers vom zweiten Fixpunkt einen Bruchteil des Drallgeber- abstandes vom ersten Fixpunkt beträgt, der art, dass das Garn im gespannten, wiederauf gedrehten Zustand eine möglichst kurze Strecke durchläuft.
Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass sich mit einer Anordnung gemäss der vorliegenden Erfindung eine viel ausgepräg tere und beständigere Kräuselung des. Garns erzielen lässt, als dies bisher möglich war. Die Erfindung wird an Hand der 7eich- nung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Gesamt ansicht der Anordnung.
Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab in glei cher Darstellung die Verhältnisse im Bereich des zweiten Fixpunktes und des Drallgebers, in Verbindung mit einem darüber befindli chen Diagramm, welches die Drehung a des Fadens in Funktion der Länge s darstellt.
Gemäss der in der Figur 1 schematisch dargestellten Anordnung wird der in Pfeil- richtung durchlaufende Faden F zwischen den Fixpunkten 1 und 2, welche im darge stellten Falle durch die Walzenpaare W, 1T2 realisiert sind, mit Hilfe des Drallgebers D vorübergehend hochgedreht.
Der beispiels weise dargestellte Drallgeber D enthält eine Führungsrolle R, welche auf einer quer zum Faden F angeordneten Achse A sitzt. Der Faden F ist einmal um die Rolle .B geschlun gen. Wie leicht ersichtlich ist, hat der Faden F bei Punkt 2 wieder denselben ursprüng lichen Drall wie bei Punkt 1.
Aus dem in der Figur 2 schematisch dar gestellten Verlauf der Drehung a auf der Strecke a zwischen dem Drallgeber <I>D</I> und dem Fixpunkt 2 ist ersichtlich, dass die Dre hung unmittelbar nach dem Drallgeber D rasch abfällt.
Der Faden F wird somit auf der Strecke a weitgehend aufgedreht und die Kräuselung wird infolge der auf dieser Strecke herrschenden Fadenspannung teil- weise wieder vermindert.
In Erkenntnis die- ser Verhältnisse beträgt nun der Abstand a. des Drallgebers D, wie Fig. 1 zeigt, vom Fixpunkt 2 nur einen Bruchteil des Dra.ll- geberabstandes b vom Fixpunkt 1 derart, dass das Garn im gespannten, wiederaufgedrehten Zustand eine möglichst kurze Strecke durch läuft.
Durch diese erfindungsgemässe Be messung der Strecke a lässt sich daher die Streckung des aufgedrehten Fadens oder Garnes F auf ein Minimum beschränken, so dass auf diese Weise ein wesentlich aus geprägterer und beständigerer Kräuseleffekt des Fadens F erzielt werden kann als bei den bisher bekannten Anordnungen.
Da bei den üblichen Falschzwirnanordnungen die Fa denspannung zwischen dem Drallgeber und dem zweiten Fixpunkt am grössten ist, fällt die durch nachträgliche Streckung des Fa dens hervorgerufene Verminderung des Kräu- seleffektes oft sehr beträchtlich aus.
Es- hat sieh z. B. als vorteilhaft erwiesen, die Verhältnisse so zu wählen, dass die Strecke b zwischen dem ersten Fixpunkt und dem Drallgeber D gleich 5 m und die Strecke a gleich 25-50 cm ist, so dass also die Strecke 2s a '/1o bis 1/@o der Strecke b beträgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Erzeugung einer bestän digen Kräuselung von endlosen Fäden durch vorübergehendes Hochdrehen derselben zwi schen zwei Fixpunkten mit Hilfe eines zwi schen den beiden Fixpunkten liegenden Drall gebers, dadureh gekennzeichnet, dass der Ab stand des Drallgebers vom zweiten Fixpunkt einen Bruchteil des Drallgeberabstandes vom ersten Fixpunkt beträgt, derart, dass das Garn im gespannten, wiederaufgedrehten Zu stand eine möglichst kurze Strecke durch läuft.UNTERAITSPRUCH: Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss der Abstand des Drall- gebers vom zweiten Fixpunkt '/"o bis '/Lo des Drallgeberabstandes vom ersten Fix punkt beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH244820T | 1946-01-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH244820A true CH244820A (de) | 1946-10-15 |
Family
ID=4464523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH244820D CH244820A (de) | 1946-01-21 | 1946-01-21 | Anordnung zur Erzeugung einer beständigen Kräuselung von endlosen Fäden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH244820A (de) |
-
1946
- 1946-01-21 CH CH244820D patent/CH244820A/de unknown
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