CH244847A - Verfahren zur Herstellung von körnigem, wasserarmem Kalksalpeter. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von körnigem, wasserarmem Kalksalpeter.

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CH244847A
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Lonza Elektrizitaetswer Gampel
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Lonza Ag
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    • C05CNITROGENOUS FERTILISERS
    • C05C5/00Fertilisers containing other nitrates
    • C05C5/005Post-treatment

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von körnigem, wasserarmem     Halksalpeter.       Es sind verschiedene Verfahren zur Her  stellung von körnigem, wasserarmem Kalk  salpeter bekannt. So wurde z. B. vorgeschla  gen, dass man     Calciumnitratlösungen    in     Knet-          werken.    unter Bildung eines zähen, dicken       Kristallbreies,    auch Schmelze genannt, ein  dampft und dann verfestigt, ferner dass man  die genannten Lösungen     in    direktem Kontakt  mit heissen Gasen mittels rotierender Schei  ben entwässert oder dass man durch Mischen  der konzentrierten Lösungen mit bereits ent  wässertem     Kalksalpeter    ein festes Zwischen  produkt herstellt,

   das man dann durch  Trocknen weiter     entwässert    und     verfestigt.     Schliesslich wurde auch vorgeschlagen, aus  den konzentrierten Lösungen grobkörniges       anhydrisches        Calciumnitrat    abzuscheiden und  dasselbe durch     Filtration    von der Schmelze  zu trennen. Bei der technischen und wirt  schaftlichen Durchführung dieser Verfahren  sind erhebliche     Schwierigkeiten    zu überwin  den.

   Diese liegen hauptsächlich darin, dass  die     Calciumnitratlösungen    mit zunehmender    Konzentration infolge des Ausscheidens von  festem     anhydrischem        Calciumnitrat        eine    ganz  erhebliche Zunahme der Viskosität aufweisen  und bereits ab zirka 87 % eine hochviskose,       breiigteigige        Beschaffenheit    annehmen, so  dass sie schwerbewegliche, zähe Kristall  massen bilden, die in den üblichen Eindampf  apparaturen nicht bis zur gewünschten Hoch  konzentration     entwässert    werden können.  Man musste deshalb zu diesem Zweck ver  teuernde     Spezialapparaturen    verwenden.  



  Es wurde nun gefunden, dass die Visko  sität der     Kalksalpeterschmelzen    interessan  ten     Einflüssen    unterliegen, und dass es     -unter     ganz bestimmten Verhältnissen möglich ist,  auch bei hoher Konzentration     Kalksalpeter-          lösungen    mit einer verhältnismässig niedrigen  Viskosität zu erhalten.

   Die Viskosität dieser  Lösungen ist nämlich nicht nur von der Kon  zentration und Temperatur derselben ab  hängig, sondern auch, wie gefunden wurde,  von der     Kristallgrösse    des ausgeschiedenen       anhydrischen        Calciumnitrats,        und    zwar steht      die Viskosität im umgekehrten Verhältnis  zur Grösse der ausgeschiedenen Kristalle, wie  aus der nachstehenden     Tabelle    zu ersehen ist,  der eine Verhältniszahl der Viskosität, bezo-    gen auf hochviskoses     Kompressöl    von 25       Englergraden,    bei 20  C gleich 1 gesetzt, zu  grunde liegt.

    
EMI0002.0004     
  
    Verhältniszahlen <SEP> der <SEP> Viskosität <SEP> von <SEP> Kalksalpeterlösung
<tb>  Korngrösse <SEP> bei <SEP> 130  <SEP> C <SEP> und <SEP> einer <SEP> Konzentration <SEP> von
<tb>  0 <SEP> in <SEP> mm <SEP> -- <SEP> <U>,</U>
<tb>  <B><U>810/0</U></B> <SEP> 86 <SEP> % <SEP> 88 <SEP>  /o <SEP> <B>90-/.</B>
<tb>  <U>i</U>
<tb>  I
<tb>  0,03 <SEP> 0,24 <SEP> 1,3 <SEP> - <SEP>   0,1 <SEP> 0,13 <SEP> 0,7 <SEP> 2,1 <SEP>   0.2 <SEP> 0,06 <SEP> 0,3 <SEP> 0,9 <SEP> 2,5       Es lässt sich also die     Viskosität    während  des     Eindampfungsprozesses    dauernd verhält  nismässig niedrig halten, wenn man dafür  sorgt, dass die Kristallkörner beim Ein  dampfen entsprechend gross ausfallen, näm  lich tunlichst mit einer Korngrösse von min  destens 0,

  2 mm     QJ.    Voraussetzung hierfür ist  bekanntlich eine     möglichste    Beschränkung  der     Kristall-Keimzahl.     



  Nur bei einem langsam verlaufenden  Wasserentzug bilden sich jedoch verhältnis  mässig wenig Kristallkeime und nur wenn  diesen genügend Zeit gelassen wird, wachsen  sie zu grösseren Körnern an. Man erhält dann  einen grobkristallinen, verhältnismässig gut  beweglichen Kristallbrei. Wird dagegen  Wasserentzug zu rasch durchgeführt, so er  folgt die Konzentration der Lösung durch die       Bildung    zahlreicher neuer Kristallkeime, die  dauernd in feinkristalliner Form anfallen.

    Der zu grosse     bezw.    rasche Wasserentzug ver  hindert somit, dass die bereits vorhandenen       Mikrokristalle    zu grossen Körnern     anwachsen.     Durch die Bildung immer neuer Kristall  keime erhält man aber hochviskose,     pastige     Lösungen     bezw.    einen zähen, schwerbeweg  lichen Kristallbrei, der in Verdampfern und       Kristallisierrührwerken    nicht weiterkonzen  triert werden kann.  



       Verdampfungsgeschwindigkeit    und Vis  kosität stehen also in enger Beziehung zuein  ander. Der Umstand, dass die     Wachstum-          geschwindigkeit    der Kristalle mit höheren  Temperaturen zunimmt, lässt es ferner    zweckmässig erscheinen, die     Eindampfung     der Lauge bei höherer Temperatur, beispiels  weise bei 120-130  C durchzuführen. Die       Eindampftemperatur    ihrerseits hängt vom  verwendeten Druck ab.  



  Das Wachstum der Kristalle und die  Kristallgrösse lässt sich wohl wissenschaftlich  mit dem     11likroskop    verfolgen, kann jedoch  nicht zur betriebstechnischen Kontrolle des  Prozesses dienen. Es wurde nun     weiter--ge-          funden,    dass die     Messung    der Viskosität eine  geeignete Grundlage für die technische       Durehführung    des Verfahrens bietet. Die  Messung der Viskosität     inhomogener    Ge  mische, wie sie hochkonzentrierte Kalk  salpeterlösungen darstellen, ist allerdings  auch mit erheblichen Schwierigkeiten ver  bunden, insbesondere wenn die Messungen  bei höheren Temperaturen und für höchst  konzentrierte Schmelzen durchgeführt wer  den müssen.

   Eingehende Versuche haben nun  ergeben, dass zur Messung der Viskosität der  vorliegenden     Kalksalpeterschmelzen    sich der       Viskosimeter    nach Kämpf als für die Technik  am geeignetsten erwiesen hat     (Eucken-Jakob:     "Der     Chemie-Ingenieur"        Bd.    I, 1. Teil, S. 67),  bei welchem die Zähigkeit aus der Dreh  geschwindigkeit, welche ein in die Flüssig  keit tauchender, um eine feste Achse rotie  render Drehkörper durch eine auf ihn wir  kende konstante Kraft erhält, berechnet  wird.  



  Misst man mit diesem Apparat die Visko  sität verschieden konzentrierter Kalksalpeter-      Lösungen, so ergibt sich, dass nur jene     Kalk-          salpeterlösungen    die erforderliche Beweglich  keit besitzen, um in den üblichen     Eindampf-          a.pparaturen    und     Kristallisierrührwerken    ent  wässert zu werden, welche bei 130  C und  bei einer Konzentration von zirka 92  maximal eine relative Viskosität entsprechend  der Vergleichszahl von zirka 5-6 aufweisen.  Bei höheren     Viskositäten    lässt sich der Brei  kaum noch bewegen     bezw.    umwälzen oder  durchrühren.

   Zudem     ist    der     Wärmeübergang     im     Kristallisat    dann so schlecht, dass ein wei  teres Verdampfen unwirtschaftlich wäre.       Eine    genaue Bestimmung der Viskosität mit  der verwendeten Apparatur ist allerdings nur  bis zu Werten von zirka 3 möglich, denn  oberhalb dieser Grenze wirkt sich, haupt  sächlich bei solchen     Aufschlämmungen,     welche vorwiegend grobkörnige Kristalle ent  halten, die Reibung des Drehkörpers an den  Kristallen schon merklich aus.

   Aus diesem  Grunde ist es angebracht, Angaben über die  verlangte Viskosität einer     galksalpeterlösung     nur auf solche Konzentrationen und Tempe  raturen zu beziehen, bei welchen die Visko  sität eine maximale Verhältniszahl von höch  stens 3 aufweisen soll.  



  Auf Grund der vorstehend dargelegten  Erkenntnisse besteht die vorliegende Erfin  dung darin, dass man beim     Eindampfen    der       Kalksalpeterlösung,    z. B. in Verdampfern  und/oder     Kristallisierrührwerken,    bis zu  einer Konzentration von<B>992%</B> durch Rege  lung von Druck und Temperatur die     Ver-          dampfungsgeschwindigkeit    so niedrig und  gleichmässig hält,

   dass die entsprechend lang  sam ansteigende Viskosität der Schmelze bei  einer Konzentration von<B>90%</B> und einer  Temperatur von 130  C höchstens die Ver  hältniszahl 3 erreicht (hochviskoses     Kom-          pressöl    von 25     Englergraden    bei 20 C gleich  1 gesetzt) und die Schmelze während des  ganzen     Eindampfungsprozesses    dauernd einem  verhältnismässig gut rührbaren grobkristalli  nen Kristallbrei bildet, und dass man dann  die so erhaltene hochkonzentrierte, zirka  92%ige     Kalksalpeterschmelze,    z.

   B. durch  Verspritzen in Zentrifugen oder durch    Pressen durch gelochte Platten     zerteilt    und  unter     Verfestigung        im.die    körnige Form über  führt.  



  Mit     einer    solchen Verfahrensführung ist  es möglich, die Konzentration der Kalk  salpeterlösungen bis zur gewünschten     End-          konzentration    von zirka<B>92%</B> in den bekann  ten, üblichen     Verdampfapparaturen    und     Kri-          stallisierrührwerken        vorzunehmen.    Auf diese  Art kann man die Herstellung von wasser  armem     Kalksalpeter    in verhältnismässig ein  facher und wirtschaftlicher Weise durch  führen.  



  Der     Eindampfprozess    kann so durch  geführt werden, dass man für die erste Phase  des     Verdampfens        Hochleistungsverdampfer     mit     Umwälzpumpen    verwendet und bis zu  einer Konzentration von 86-88 % eindampft.  Die zweite Phase des     Eindampfprozesses,     welche die     Aufkonzentration    der Lauge von       86-887o    bis zu<B>92%</B> betrifft, wird dann     in          Kristallisierrührwerken    durchgeführt.

   Man  kann aber auch den ganzen     Eindampfprozess          in        Kristallisierrührwerken    oder     Hochleistungs-          verdampfern    mit     Umwälzpumpen    vornehmen.  Massgebend für diese     Eindampfprozesse    ist,       dass        erfindungsgemäss    das Eindampfen gleich  mässig erfolgt und     dass    die Viskosität nur  langsam ansteigt, so dass man     unterhalb    der.  angegebenen     maximalen        Viskositätsgrenzen     bleibt.  



  Die     erfindiwgsgemäss    erhaltenen hoch  konzentrierten, zirka 92%igen Kalksalpeter  schmelzen sind immer noch beweglich genug;  um sie auch nach einer gewissen     Abkühlung     durch     Verspritzen    mittels     einer        Zentrifuge     oder durch Pressen durch gelochte Platten  zu zerteilen.  



  In Anbetracht der langsamen     Erstar-          rungsgeschwindigkeit    des 92%igen Kristall  breies ist es zweckmässig, das zerteilte, z. B.  verspritzte Gut mit     zerkleinertem,    bereits  verfestigtem Material zu     vermischen.    Vorteil  hafterweise lässt man das verspritzte Gut auf  eine bewegliche Unterlage, z. B. auf einen       Vibrationsboden,    auf welchem sich bereits  abgekühltes, erhärtetes Material der gleichen  Zusammensetzung befindet, fallen.

   Da das      zerteilte Korn beim Aufprallen auf die Un  terlage noch     plastischeist,    verklebt es teil  weise mit dem vorgelegten, bereits erhärteten  Material und bildet teils mehr oder weniger  grosse     Agglomerate.    Diese hängen jedoch nur  verhältnismässig lose zusammen und können  nach dem Abkühlen und nach vollständiger  Verfestigung     unter    Verwendung geeigneter       Zerkleinerungsvorrichtungen    leicht auf die  übliche Korngrösse gebracht werden.  



       Beispiel:     In den mit     Umwälzpumpen    ausgestatte  ten Verdampfern wird die     Kalksalpeterlösung     (die gegebenenfalls etwas     llg0    enthalten  kann) auf die     Konzentration    von zirka 88  Ca     (NOG),    gebracht. Das Eindampfen erfolgt  bei zirka 140  C und 700 mm     absol.    Druck  und wird möglichst gleichmässig durch  geführt. Die     Eindampfungsgeschwindigkeit     wird so geregelt, dass die     Viskosität    der Lö  sung nur langsam ansteigt.

   So besitzt die       Lösung,    gemessen bei 130  C, eine     Viskosität,          ausgedrückt    in Verhältniszahlen, von zirka  0,1 bei<B>78,5%,</B> von zirka 0,2 bei     85%    und  von zirka 0,9 bei 88 %. Nun lässt man die Lö  sung in ein     Kristallisierrührwerk    fliessen, in  welchem durch weiteres Eindampfen bei glei  chem Druck und gleicher Temperatur die  Konzentration des     Kristallisates    auf zirka  92 %     Ca(N03)2    gebracht wird.

   Die     Ver-          dampfungszeit    beträgt in diskontinuierlichem  Betrieb für die Konzentrierung von zirka 78  auf 92 % zirka 12 2     Stunden.    Die Viskosität  der Schmelze hat bei<B>90%</B> eine Verhältnis  zahl von zirka 2,5, gemessen bei 130  C. Das  erhaltene     Kristallisat,    welches zirka 68       a.nhydrisches,    grobkristallines     Ca(N0s)_.    in  fester Form in Suspension enthält, wird nun  in ein Kaltrührwerk abgelassen     und    unter       Abkühlenla.ssen    auf die Temperatur von zirka  52  C gebracht. Das     Kristallisat    bildet als  dann einen dicken, eben noch fliessenden  Teig.  



  Die Zerteilung wird durchgeführt     unter     Durchpressen, in zweckmässiger     Weise    durch  einen gelochten Boden, bei welcher Arbeits  weise die kürzeste Verfestigungsgeschwindig-         keit    erzielt wird. Die sich bildenden, zirka  5 cm langen und zirka 2-3 mm dicken  Stränge werden auf zerkleinertes, bereits ver  festigtes Material der gleichen Zusammen  setzung wie das Endprodukt, das sich auf  einem     Vibrationsboden    befindet, fallen gelas  sen. Der Raum, in welchem die Zerteilung  vorgenommen wird, sowie die sich daran an  schliessende Kühltrommel werden mit     H20-          konditionierter,        gekühlter    Luft durchblasen.

    Hierdurch wird der anfänglich noch pla  stische Kristallbrei verfestigt und auf eine  Temperatur von zirka 20  C gebracht. Das so  erhaltene Produkt wird hierauf in einem ge  eigneten Brecher zerkleinert und auf die ge  wünschte     Korngrösse    gebracht. Durch Aus  siebung wird in bekannter Weise das Korn  von     Überkorn    und Staub getrennt. Staub und  eventuell ein Teil des Kornes werden wieder  auf den     Vibrationsboden    zurückgeführt,  während das Fertigprodukt unmittelbar nach  der     Aussiebung    abgesaugt werden kann. Die  Menge des     zurückgeführten    Staubes beträgt  zweckmässig zirka.     3,5mal    so viel wie das  frische Material.  



  Man erhält nach dem Verfahren einen gut  streu- und lagerfähigen, zirka 92 %     igen        bezw.     zirka 15,5 % Stickstoff enthaltenden Kalk  salpeter, welcher gegenüber dem wasser  reicheren     bezw.    dem bekannten     a.mmonitrat-          haltigen        Ka.lksa.lpeter    des Handels eine er  heblich bessere Lagerfähigkeit -und Streu  fähigkeit aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von wasser armem Kalksalpeter durch Eindampfen von Kalksalpeterlösungen und Verfestigen der konzentrierten Schmelzen in Körnerform, dadurch gekennzeichnet, dass man beim Ein dampfen der Kalksalpeterlösung bis zu einer Konzentration von<B>9290'</B> durch Regelung von Druck und Temperatur die Verdampfungs- geschwindigkeit so niedrig und gleichmässig hält,
    dass die entsprechend langsam anstei gende Viskosität der Schmelze bei einer Kon zentration von 90 % und einer Temperatur von l30 C höchstens die Verhältniszahl 3 erreicht (hochviskoses Kompressöl von 25 Englergraden bei 20 C gleich 1 gesetzt) und die Schmelze während des ganzen Eindamp- fungsprozesses dauernd einen verhältnis mässig gut rührbaren grobkristallinen Kri stallbrei bildet, und -dass man dann die so er haltene hochkonzentrierte, zirka 92%ige Kalksalpeterschmelze zerteilt und unter Ver festigung in die körnige Form überführt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Eindampfen der Kalksalpeterlösung in Hochleistungsver- dampfern erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Eindampfen der Kalksalpeterlösung in Kristallisierrühr- werken erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Eindampfen der Kalksalpeterlösung in Hochleistungsver- dampfern und Kristallisierrührwerken erfolgt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Zerteilung der Kalksalpeterschmelze durch Verspritzen in Zentrifugen erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zerteilung der Kalksalpeterschmelze durch Pressen durch gelochte Platten erfolgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den einge- dampften grobkristallinen Kristallbrei nach der Zerteilung auf zerkleinertes, bereits ver festigtes Material der gleichen Zusammen- setzung fallen lässt und dabei mit demselben unter Abkühlung vermischt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man den zerteilten Kristallbrei auf einen Vibrationsboden .fallen lässt, auf welchem sich das zerkleinerte, bereits verfestigte Ma terial befindet, mit welchem es sich durch mischt. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die hoch konzentrierte Schmelze vor dem Zerteilen in einem Kaltrührwerk bis auf zirka 50 C ab kühlen lässt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das Eindampfen der Kalksalpeter lösung vorerst bis zu einer Konzentration von zirka<B>88%</B> in einem mit Umwälzpumpe ausgestatteten Verdampfer, die endgültige Konzentration dagegen in einem Kristall rührwerk vornimmt. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verdampfungs- geschwindigkeit so bemessen wird, dass eine gleichmässige Konzentrierung von zirka 78 auf zirka 92 % mindestens 12 Stunden dauert.
CH244847D 1944-12-19 1944-12-19 Verfahren zur Herstellung von körnigem, wasserarmem Kalksalpeter. CH244847A (de)

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