CH244853A - Karteikarte. - Google Patents

Karteikarte.

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CH244853A
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CH
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Ribi-Stadlin Karl
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Ribi Stadlin Karl
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F21/00Indexing means; Indexing tabs or protectors therefor
    • B42F21/06Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files
    • B42F21/08Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files in one of a number of predetermined positions
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Description


      Nartelharte.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Karteikarte mit am     obern    Rand ein  steckbaren Signalen.  



  Die bisher bekannten Karteikarten wur  den zur     Kenntlichmachung    ihrer verschieden  artigen Bedeutung gegen aussen hin mit Me  tallreitern     versehen.,Diese    Metallreiter haben  sieh allgemein als nachteilig     erwiesen,    weil  sie sich selbständig leicht lösen und abfallen.  Eine andere bekanntgewordene Karteikarte  mit     Zelluloidsignalen    hat den Nachteil, dass  sie - wenn die Karte der     Signalisierung     nutzbar gemacht werden will - für das Ein  stecken oder Entfernen jedes Signals umge  faltet werden muss.

   Dies     ist    nicht nur sehr  zeitraubend, sondern es     wird    auch der obere  Rand des gefalteten doppelten Kartenblattes  nach     oftmaligem    Öffnen und Schliessen  brüchig. Dieser gefaltete obere Kartenrand  ist zudem in erhöhtem Masse empfindlich;  weil er für die Aufnahme von Signalen per  foriert ist. Eine weitere bekanntgewordene  Karteikarte weist parallel zu ihrem obern  Rand zwei Perforationen auf, die Signale    aufnehmen.

   Die Signale stehen nicht nur  nach oben vor,     sondern        ebenso    auf der     Vor-          der-        als    auch auf der Rückseite, was sieh in  dessen störend auswirkt und eine fliessende  Handhabung der Kartei erschwert.  



  Mit der Karteikarte gemäss der Erfin  dung wird eine Verbesserung angestrebt, und  zwar in dem Sinne, dass in die Karte     mit     Leichtigkeit Signale, z.     -B.        Zelluloidsignale,     eingesteckt werden können, und die sieh in  keiner Beziehung störend auswirken. Insbe  sondere wird damit erreicht, dass das     Signal     ganz eingehüllt und nur in seinem obersten  Teil sichtbar ist, und dass es genau an     seinem     Bestimmungsort rasch und sicher eingesteckt  werden kann. Zu diesem Zweck besitzt die  erfindungsgemässe Karte dem     obern    Rand  entlang einen Hohlraum, der das Einführen  eines     Halterstreifens    für die Signale gestat  tet.

   Dieser     Halterstreifen    ist zweckmässig au,  steifem Material hergestellt, z. B. aus Zellu  loid, das farblos oder farbig und zugleich  durchsichtig sein kann. Die obere Karten  randpartie ist mit     Durehbrechungen    zum Ein-      stecken der Signale versehen; die letzteren  sind an ihren untern Enden abgebogen, damit  sie in der Karte in eingestecktem Zustand am  untern Rand des eingeschobenen     Halterstrei-          fens    festhaken und sich weder von selbst ver  schieben noch herausfallen können.

   Die       Durchbrechungen    an der obern     Kartenrand-          partie    können in verschiedenen Formen aus  geführt werden, und zwar rund, halbrund:  oval, drei- oder mehreckig, und sie können       ferner    so angebracht werden, dass sie ent  weder nur auf der     Vorder-        bezw.        Räckseite     der garte, oder aber beidseitig sichtbar sind.  



       Die    Höhe des     Halterstreifens    richtet sich  vorteilhaft nach der Höhe des     obern    Hohl  raumes, wobei sie zweckmässig     wenigstens    an  den     Einsteckstellen    der Signale um Signal  dicke kleiner ist als an den beiden Enden,  um einerseits das Festhaken der Signale zu  ermöglichen, und anderseits ein unbeabsich  tigtes     Verschieben    oder Herausfallen des       Halterstreifens    zu verhindern.

   Dieser Halter  streifen, dem also die Aufgabe zukommt, die  eingesteckten Signale festzuklemmen, kann  ausserdem beidseitig über den     Ka.rtenseiten-          rand    hinaus verlängert werden, mit dem  Zweck, die     garte    als Hängekarteikarte zu  verwenden.  



  Ferner kann die aus einem     Stück    Papier  hergestellte     Karte    zweckmässig so gefaltet  sein, dass ausser dem obern Hohlraum für die  Aufnahme des     Halterstreifens    auch eine  untere Tasche zur Aufnahme von Belegen ge  bildet wird. Alle bisher     bekannten    Steh- und  Hängekarteikarten weisen nämlich eine Lücke  auf, indem Zusatzbelege, Notizzettel usw. nur  mit einer Büroklammer oder dergleichen an  geheftet werden können. Diese Klammern  heften in den     meisten    Fällen ungewollt zwei  und mehrere garten zusammen und beein  trächtigen dadurch die Handlichkeit der       Kartei    wesentlich.

   Die Karteikarte gemäss der  Erfindung kann nun, wenn sie mit einer  Tasche     konstruiert    ist, als kombinierte Map  penkarteikarte verwendet werden, die zweck  mässig ohne Hilfsmittel, wie Büroklammern  oder     dergl.,    mehrere Blätter oder eine einfache    Karte zusätzlich aufnimmt, und zwar ohne  räumliche Erweiterung der Kartei.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.  und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Karte in Vorderansicht,       Fig.    2 einen senkrechten Schnitt durch die  Karte,       Fig.    3 eine Karte in noch offenem Zu  stand,       Fig.    4 ein     Halterstreifen    in Vorderansicht,       Fig.    5 a. ein Signal in Vorderansicht,  b ein Signal im Querschnitt,  c ein Signal in     Vorderansicht    mit  drei Laschen.  



  Die dargestellte, als     Hängekarteikarte     ausgeführte Karte ist aus einem einzigen  Stück Papier 1 hergestellt und an vier Stel  len 2 gefaltet und an zwei Stellen 3 mit  Klebstoff versehen, so dass das zusammen  gefaltete Blatt eine Karte mit einem     obern     Hohlraum 4 zur Aufnahme des     Ha.lterstrei-          fens    5 ergibt und einen untern Hohlraum 6  für die Aufnahme von Belegen. Die innere  Wandung dieses untern Hohlraumes kann mit  einem abdruckfähigen Belag 7 versehen wer  den, so dass mit dem Beschriften der garte  gleichzeitig der Inhalt, z. B. als Doppel, be  schriftet werden kann. Die Belegtasche kann  nach der Entnahme dieses Doppels sodann  für die Aufnahme anderweitiger Belege die  nen.

   Die beiden für den Klebstoff reservier  ten Felder 3 können auch mit einem Selbst  klebebelag, z. B. Autofix, bestrichen werden,  so dass die Karte für die erstmalige Beschrif  tung offen geliefert in diesem Zustand in die  Schreibmaschine eingeführt werden kann.  



  Der obere Kartenrand ist hier auf der  Rückseite der Karte mit rechteckigen Durch  brechungen 8 versehen, wobei der untere  Lochrand leicht nach aussen gebogen ist. um  die Signale leichter einführen zu können. Die       Durchbrechungen    könnten aber auch rund.  halbrund, oval, drei- oder mehreckig sein.  



  Der in     Fig.    4 dargestellte     Halterstreifen     5 misst die Länge der Kartenbreite plus die  Länge der beidseitigen Verlängerungen 9, 9a.  die für das Tragen der Karte notwendig sind.      Auf seiner übrigen Länge ist der     Halterstrei-          fen    dem untern Rand 12 entlang, das heisst  an den     Einsteckstellen    der Signale, um Signal  dicke 12a schmäler als die Höhe des Hohl  raumes. Um ein selbständiges Verschieben  des     Halterstreifens    zu vermeiden, ist er min  destens einseitig auf der     Länge    des vor  stehenden Teils 9 oder 9a verbreitert 10.

   Auf  der andern Seite ist er mit einem halbrund  förmigen     Schnitt    11 versehen, der über den       Kartenrand        gestülpt    wird. Dieser     Schnitt     kann nach Belieben beidseitig angebracht  werden.

   Ferner kann der     Halterstreifen    5 an  den beidseitig     vorstehenden        Trägerteilen    9, 9a  unten mit je einem Einschnitt 13, 13a ver  sehen werden, der in Form und Grösse den  Seitenwänden des Karteikastens oder Schub  lade anzupassen ist, mit dem Zweck, dass an  gleicher Stelle eingesteckte Signale verschie  dener garten genau     hintereinander    zu sie  ben kommen sowie um ein seitliches Ver  schieben oder     Abrutschen    der garte auf den  Schubladenboden zu verunmöglichen. Der       Halterstreifen    wird mit Vorteil gleichzeitig  mit der Anfertigung der Karte in den Hohl  raum 4 eingelegt.

   Er kann aber auch in den  fertigen Hohlraum 4 eingeschoben und her  ausgezogen werden, zwecks Auswechslung  der     Karten.     



  Das Signal gemäss     Fig.    5 a und b ist der  Breite der     Durchbrechungen    8 angepasst und  in der Höhe misst es diejenige des obern Hohl  raumes 4 plus die Höhe, die für die     Sichtbar-          machung    und Betätigung notwendig ist. Am  untern Ende 15 ist das Signal umgebogen,  damit es sich in eingestecktem Zustand am  untern Rand 16 des eingeschobenen Halter  streifens festhaken kann.

   Das Signal 14 wird  ferner bei 17,     Fig.    5 b, leicht abgebogen, was  die     Haltfestigkeit    des eingesteckten Signals  erhöht.     Die    Breite der     Signale    kann sich  auch über mehr als eine     DurcUbrechungs-          breite    erstrecken, und es kann mit zwei oder  mehr     Einstecklaschen    versehen sein, wie in       Fig.    5 c dargestellt ist. Der sichtbare Teil 18  des eingesteckten Signals 19 kann auch je  nach Wahl des     Materials    beschriftet werden.  



  Die     Hängekarteikarte    kann - wenn die         Durchbrechungen    nur auf der Rückseite der       obern.        Kartenrandpartie    sichtbar gemacht  werden - auf der Vorderseite dem,     obern     Rand entlang     beschriftet    werden. Damit kann  die garte, welche in einem genügend hohen  Karteikasten als Hängekarteikarte gedacht  ist, auch in einen niedrigen     gasten    aufge  hängt werden, so dass sie am Karteikasten  boden frei aufliegt und in ihrer Schräglage,       wie    bereits bekannt, als.     Sichtkarteikarte    wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Karteikarte mit am obern Rand einsteck- baren Signalen, dadurch gekennzeichnet, dass die garte aus einem einzigen Stück Papier hergestellt ist, welches durch Faltung einen obern Hohlraum zur Aufnahme eines Halter streifens für die Signale bildet, und dass an der obern Randpartie Durchbrechungen zum Einstecken der Signale vorgesehen sind, und dass ferner die Signale unten abgebogen sind,
    damit sie sich in eingestecktem Zustand an der untern gante des Halterstreifens fest haken und nur unter Überwindung eines ge- wissen Widerstandes wieder gelöst werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Karteikarte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Papier, aus welchem die garte hergestellt ist, derart ge faltet ist, dass eine Tasche zur Aufnahme von Belegen gebildet wird. 2.
    Karteikarte nach Unteranspruch 1, .da durch gekennzeichnet, dass die innere Wan dung der Belegtasche mit einem abdruck fähigen Belag versehen ist, zum Zwecke, die in der Tasche befindlichen Belege gleichzeitig mit der garte beschreiben zu können. 3. Karteikarte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Halterstreifen beidseitig über den Kartenseitenrand vorsteht, damit die Karte als Hängekarteikarte ver wendbar ist. 4.
    Karteikarte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Höhe des Halterstreifens mindestens an den Stellen, an welchen die Signale zu liegen kommen, um Signaldicke kleiner ist als die Höhe des Hohlraumes. 5. Karteikarte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Signale verwendet sind, die sich über mehrere Durchbrechungen erstrecken und die mindestens zwei Laschen zum Einstecken besitzen.
    6. Karteikarte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Durchbrechun- gen zur Aufnahme der Signale nur auf der Rückseite der garte sich befinden, damit die vordere Randpartie vollständig für die Be schriftung verfügbar bleibt. 7. Karteikarte nach den Unteransprüchen lund3. B. Karteikarte nach den Unteransprüchen 1, 3 und 4.
CH244853D 1945-09-13 1945-09-13 Karteikarte. CH244853A (de)

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CH244853T 1945-09-13

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CH244853D CH244853A (de) 1945-09-13 1945-09-13 Karteikarte.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922463C (de) * 1951-09-20 1955-01-17 Alfred Dr Volk Aktenhuelle aus transparentem Werkstoff oder Papierfolie
US2874699A (en) * 1953-02-13 1959-02-24 Dunleavy James Frank Filing folders

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922463C (de) * 1951-09-20 1955-01-17 Alfred Dr Volk Aktenhuelle aus transparentem Werkstoff oder Papierfolie
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