CH244944A - Vorrichtung an gasbeheizten Geräten zur Verhinderung des Ausströmens grösserer Abgasmengen in den Geräteaufstellraum. - Google Patents

Vorrichtung an gasbeheizten Geräten zur Verhinderung des Ausströmens grösserer Abgasmengen in den Geräteaufstellraum.

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CH244944A
CH244944A CH244944DA CH244944A CH 244944 A CH244944 A CH 244944A CH 244944D A CH244944D A CH 244944DA CH 244944 A CH244944 A CH 244944A
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CH
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gas
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Ag Merker
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Ag Merker
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/36—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves actuated in consequence of extraneous circumstances, e.g. shock, change of position
    • F16K17/38—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves actuated in consequence of extraneous circumstances, e.g. shock, change of position of excessive temperature
    • F16K17/383—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves actuated in consequence of extraneous circumstances, e.g. shock, change of position of excessive temperature the valve comprising fusible, softening or meltable elements, e.g. used as link, blocking element, seal, closure plug

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description


  Vorrichtung an gasbeheizten Geräten zur Verhinderung des Ausströmens  grösserer Abgasmengen in den     Geräteaufstellraum.       Gasbeheizte Geräte von einer     bestimmten     Grösse, die in geschlossenen Räumen aufge  stellt sind, benötigen immer eine Rohrleitung  oder ein Kamin zur Abführung der Verbren  nungsprodukte     ins    Freie.

   Es kann vorkom  men, dass der Abfluss der Abgase infolge       ungünstiger        thermischer    Verhältnisse oder       Vindstörungen        sowie    durch nachträgliches  Verstopfen des Kaminquerschnittes verun  möglicht wird und ein     Rückstau        bezw.        eine     Rückströmung     eintritt.    Alle modernen gas  beheizten     Apparate    besitzen nun eine Unter  brechung im Zug und eine     Rückströmsiche-          rung,    die in diesen Fällen eine Störung  des Verbrennungsvorganges verhindern.

   Eine  unvollkommene     Verbrennung    des Gases und  die damit verbundene gefährliche Kohlen  oxydbildung wird dadurch     verunmöglicht.     Die Verbrennungsprodukte treten, weil der  richtige Abzug durchs Kamin versperrt ist,  bei der Unterbrechung des Zuges in den Auf  stellungsraum des Gasgerätes aus.    Die austretenden Abgase sind nicht gif  tig, jedoch sehr arm an Sauerstoff und daher  dem menschlichen Organismus nicht zuträg  lich. Dauert dieser Zustand längere Zeit,  so     wird    die Raumluft, besonders bei unge  nügender Ventilation, durch sauerstoffarme,  verbrannte Gase -ersetzt. Ein Aufenthalt     eines     Menschen in dieser Atmosphäre kann daher  für ihn gefährlich werden.  



  Es sind bereits Vorrichtungen an gas  beheizten Geräten     bekannt,    die ein     Aus-          strömen    grösserer Abgasmengen in den Auf  stellungsraum des, Gerätes verhindern. Sie  bestehen aus einem in der     Gaszuführungs-          leitung        eingebauten    Absperrventil, das von  einem im Wege der durch den Unterbruch im  Zug     ausströmenden    Abgase angeordneten  Steuerorgan beeinflusst     wird.    Man verwendet  für diese Steuerteile     Bimetalle    mit     Ventilen     usw.,

   die jedoch unter dem schädlichen Ein  fluss der     Abgase    und der unvermeidlichen  Verschmutzung bald nicht mehr funktionie-           ren,    wodurch die ganze Sicherungseinrichtung  illusorisch     wird.     



  Die vorliegende Erfindung beseitigt. die  sen Nachteil dadurch, dass eine     Schtnelzsiehe-          rung    im     Rückstaugebiet    der Abgase angeord  net ist, und dass bei deren Schmelzen ein  Absperrorgan in der Gaszuleitung geschlossen  und die Gaszufuhr zum Brenner unterbrochen  wird.  



  In der nachstehenden Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die gesamte Einrichtung,       Fig.2    eine     Schmelzsicherungsscheibe    in  grösserem     Massstabe,          Fig.    3 das in die Zuführungsleitung ein  gebaute     Gasabsperrventil    in grösserem Mass  stab,       Fig.    4 ein Detail im Schnitt.  



  Nach     Fig.    1     tritt    das Gas durch die Zu  leitung 1 nach Passieren des     Hauptabsperr-          organes    2 in das automatische Ventil $ und  belangt, wenn dieses offen ist, in den gas  beheizten Apparat 4. Die bei der Verbrennung  des Gases im Brenner 5 entstehenden Abgase  steigen im Heizkörper 6 empor, werden von  der Abzugshaube 7 gesammelt, in die Haube  8, in das Abgasrohr 9 und in ein nicht. dar  gestelltes Kamin geleitet. In der Haube 8  ist-die     Rückströmsieherung    10 eingebaut.  



  Eine Schmelzsicherung 11 ist in der  untern Mündung der Haube 8 angeordnet.  Das Rohr 12 verbindet die Sicherung 11 mit  dem Absperrventil 3.  



  Die am     obern    Ende des Rohres 12 ange  brachte Schmelzsicherung 11 besitzt ein Ge  windestück 13 und eine lösbare Mutter 14,  mittels welcher die leicht schmelzbare     Metall-          Scheibe    15 festgeklemmt ist. Diese schliesst  das Rohrende 16 gasdicht ab. Die Scheibe 15       besteht    aus einer Metallkomposition, deren       Erstarrungspunkt    zwischen 65 und 1.00  C  liegt. Es kann z. B. eine bei 70  C schmel  zende Legierung, bestehend aus 26 % Blei,       13%    Zinn,<B>50%</B>     Wismuth    und 11      0    Kad  mium,     ver-,vendet    werden.

   Durch Erhöhung  der     Schmelzmetalldicke    und/oder Wahl einer  Legierung mit höherem Schmelzpunkt kann    das Durchschmelzen verzögert werden. Es  wird damit erreicht, dass die Schmelzsiche  rung erst nach einer bestimmten Zeit in  Funktion tritt.  



  Das Absperrventil 3 der Gaszuleitung  wird automatisch durch den Gasdruck mit  tels einer     11fembrane    20 betätigt. An dieser  ist durch den     ga@sdieht    geführten Stift 21 der  Ventilsteller 22 befestigt. Vor der Inbetrieb  setzung des Gerätes drückt das Gewicht 23  den     Ventilsteller    22 dicht auf den     ,Sitz    24  und sperrt den     Gasdurehfluss    von der Kam  mer 25 zum Raum 26     bezw.    zum Gasapparat       ab.    Die obere     Membra.nkammer    27 ist durch  die Öffnung 28 mit der Aussenluft verbunden,

    während die untere Kammer 29 einerseits  über die Bohrung 30 und das Rohr 12 mit  der     S'chnielzsieherung    11     (F'ig.    1), anderseits  über eine Blende 31 und die Bohrung 32 mit  dem Raum 26 und über das     Druckknopfventil     und die Bohrung 36 mit dem     Raum    25 eine  Verbindung besitzt. Zum Öffnen des Ventils  22 öffnet man nach dem     Hauptabsperrorgan          \?    das     Druckknopfventil        33.    Das Gas strömt  nun aus dem Raum 25 durch die Öffnung 36,  die Blende 31 und die Bohrung 30 in die       Membrankammer    29.

   Wenn das Ventil 22  geöffnet ist, kann das Druckventil<B>33</B> ge  schlossen werden, da das Gas durch die Boh  rung 32 unter die Membrane 20 gelangt.  



  -Wenn die Scheibe 15     (Fig.'-     noch<I>ganz</I>  und das Ende der Rohrleitung 12 verschlos  sen ist,     kann    der     entstehende    Gasdruck durch  Wölben der Membrane 20 das Ventil 22 öff  nen. Das Gas strömt nun zum Brenner 5 des  Gerätes. Tritt nun eine Störung in der  Abgasführung durch thermische Einflüsse,  Windanfall oder Verstopfen der Ableitung  ein, so treten die heissen Verbrennungspro  dukte bei der untern Öffnung des     Zugunter-          bruches    8 aus und beheizen dort die Schmelz  sieherung 11. Nach einer gewissen Zeit  schmilzt die Metallscheibe 15 und gibt das  Rohrende 16 frei. Der Gasdruck kann nun  aus der Kammer 29 durch     diese    Öffnung ent  weichen.

   Das Gewicht 2:3 schliesst nun den  Ventilsteller 22 und     verhindert    die Gas  zufuhr zum Apparat. Ein selbsttätiges Off-           nen    des     Ventils    22 findet nicht     statt,    da viel  weniger Gas durch die Blende 31 in der Boh  rung 30 in die     Membrankammer    29 ein  strömt, als durch das Rohr 12 abfliesst.  



  Damit das Gerät nach einer solchen     selbst-          tätigenUnterbrechung        desGaszuflusses        wieder     benützt werden kann, ist es nötig, nach     Lösen     der     Mutter    14 die Metallscheibe 15 zu  ersetzen. Es ist jedoch nur möglich, den  Apparat in     Betrieb    zu halten, wenn die Ab  gase wieder durch das Kamin abgeleitet wer  den. Bei     anhaltender    Störung tritt die  Schmelzsicherung erneut in Funktion und  unterbricht die Gaszufuhr zum Apparat  sofort. Eine Ausströmung grösserer Mengen  verbrannter Gase in den Aufstellungsraum  des Gerätes ist daher     unmöglich.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an gasbeheizten Geräten zur Verhinderung des Ausströmens grösserer Ab gasmengen in den Geräteaufstellraum, da durch gekennzeichnet, dass eine Schmelzsiche- rung im Rückstaugebiet der Abgase angeord- net ist, und dass bei deren Schmelzen ein Absperrorgan. in der Gaszuleitung .geschlos sen und die Gaszufuhr zum Brenner unter brochen wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schmelzsiche- rung eine Metallscheibe aufweist, welche das eine Ende eines Rohres (12) abschliesst, dessen anderes Ende mit der einen Membrankammer (29, 42) eines membrangesteuerten Absperr- organes in Verbindung steht. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzsicherung auswechselbar an geordnet ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, dadurch gekennzeich net, dass die Schmelzsicherung aus einer Metallkomposition besteht, deren Erstar rungstemperatur zwischen 65 und 100 C liegt.
CH244944D 1945-03-08 1945-03-08 Vorrichtung an gasbeheizten Geräten zur Verhinderung des Ausströmens grösserer Abgasmengen in den Geräteaufstellraum. CH244944A (de)

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CH244944D CH244944A (de) 1945-03-08 1945-03-08 Vorrichtung an gasbeheizten Geräten zur Verhinderung des Ausströmens grösserer Abgasmengen in den Geräteaufstellraum.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009628A1 (de) * 1978-09-28 1980-04-16 Georg Fischer Aktiengesellschaft Anordnung zur Überwachung von Kunststoffrohrleitungen
EP0011329A1 (de) * 1978-11-08 1980-05-28 Ulrich Meyer Lecksicherungsverfahren zur Überwachung einer Rohrleitung und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009628A1 (de) * 1978-09-28 1980-04-16 Georg Fischer Aktiengesellschaft Anordnung zur Überwachung von Kunststoffrohrleitungen
EP0011329A1 (de) * 1978-11-08 1980-05-28 Ulrich Meyer Lecksicherungsverfahren zur Überwachung einer Rohrleitung und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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