Lampenhalter mit einer Kappe, einem die Stromzuführungskontakte für die Lampe und die Anschlüsse für die Stromzuführungsdräbte tragenden Teil und einem an der Kappe befestigten Aufhängerohr. Bekanntlich tritt bei einem Lampenhalter, der eine Kappe und einen die Stromzufüh- rungskontakte für die Lampe und die An schlüsse für die Stromzuführungsdrähte tra genden Teil aufweist, sowie ein an der Kappe befestigtes Aufhängerohr, innerhalb dessen die Stromzuführungsdrähte liegen, manchma,1 der Übelstand auf,
dass diese Stromzufüh- rungsdrälite in der Nähe der Stelle, an der das Aufhängerohr an der Kappe befestigt ist. während des Betriebes einer<B>im</B> Halter vor handenen Lampe eine Temperatur erhalten, die höher als die für den Isolierstoff dieser Drähte zulässige Temperatur ist. Diese Iso lierung trocknet infolgedessen aus und brök- kelt ab, wobei sie meist noch in der Form klein-er Ringe um die Stromzuführungsdrähte sitzen bleibt, so dass noch kein Kurzschluss auftritt. Sobald jedoch diese Drähte bewegt werden, wie dies z.
B. beim Reinigen der betreffenden Leuchte vorkommen kann, 'hat dies zur Folge, dass die Isolierung nicht län ger sitzen bleibt, wodurch Kontakt zwischen blanken Teilen der Stromzuführungsdrähte untereinander oder zwischen einem oder meli- reren dieser blanken Teile und den gegebe nenfalls metallenen Teilen der Kappe oder des Aufhängerohres auftreten kann, was Kurzschluss veranlasst. Im allgemeinen ist das Auftreten eines solchen Kurzschlusses am wahrscheinlichsten bei denjenigen Teilen der Stromzuführungsdrähte,
die sich im Innern des Aufhängerohres und in der Nähe der Verbindungssielle zwischen der Kappe und diesem Rohr befinden, da hier die Temperatur hoch ist und die Drähte in kurzer Entfernung voneinander und von der Rohrwand liegen. Im Innern der Kappe ist die Temperatur zwar auch hoch. vielleicht sogar höher, aber hier steht zum Unterbringen der Drähte ein viel grösserer Raum zur Verfügung, und in folge der Lage der Drahtanschlüsse liegen die Drähte in vielen Fällen in ziemlich grosser Entfernung voneinander und von der Wand der Kappe.
Der erfindungsgemässe Lampenlialter ist dadurch gekennzeichnet., dass sich im Innern des Rohres an dem der Kappe naheliegenden Ende ein aus Isolierstoff bestehender, hohl- zylinderförmiger Körper befindet, der durch mindestens, eine gleichfalls aus Isolierstoff be stehende Zwischenwand in mindestens zwei. Kanäle geteilt ist, die in der Längsrichtung des Rohres verlaufen und die<B>je</B> einen der Stromzuführungsdrähie enthalten.
Der hohl- zylinderförmige Körper und die Zwischen wände können aus verschiedenen Isolierstof- èn, wie z. B. aus Kunstharzen oder derglei chen, hergestellt werden, welclie die auftre tenden Temperaturen ohne schädliche Folgen aushalten können. Soweit die Drähte im Innern des hohlzylinderförmigen Körpers liegen, ist die Möglichkeit eines Kurz schlusses ausgeschlossen, und in dem weiter von der Kappe entfernten Teil des Rohres gefährdet die Temperatur den Isolierstoff der Drähte nicht mehr, so dass dieses Rohr ohne Bedenken aus Metall 'hergestellt werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aui,- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Für entsprechende Teile in den verschiedenen Figuren sind die gleichen Be zugsziffern gebraucht.
Fig. <B>1</B> ist eine Ansicht eines hohlzylinder- fürmigen Körpers, der einen Teil des Lain- penhalters bildet, und Fig. 2 stellt einen Quersehnitt senkrecht zur Längsrichtung dieses Körpers dar.
Fig. <B>3</B> zeigt eine Zwischenwand, die in diesem hohlzylinderförmigen Körper ange bracht werden kann, und Fig. 4 ist eine Ansicht eines Teils eines Lampenhalters in montiertem Zustand.
In dem aus Isolierstoff bestehenden, hohl- zylinderförmigen Körper<B>1</B> sind im vorliegen den Fall zwei in der Längsrichtung verlau fende Nuten<B>92</B> vorgesehen, in welche die Zwi- sellenwand <B>3</B> passt, die gleiel-ifalls aus Isolier stoff hergestellt ist. Diese Z%,isehenwand <B>3</B> l'at-"t im montierten Zustand mit den beiden Enden 4 und<B>5</B> aus dem hohlzylinderförmigen Körper hervor.
Das Ende 4 wirkt in bezug auf die Zylinderwand als Widerhaken und ist zu diesem Zweck etwas breiter ausgebildet als der in die Nuten passende Teil, der eine Breite a hat, die dem Abstand zwischen den -Nuten entspricht. Die Zwischenwand<B>3</B> wird im hohlzylinderförmiglen Körper dadurch befestigt, dass zuerst das Ende 4 in die Nuiten in diesem Körper eingeführt wird, was dank der einigermassen elastischen Eigenschaft2n des Isolierstoffes, aus dem der Körper und die Zwisehenwand hergestellt sind, ohne grosse Mühe gelingt. Dann wird die Zwischen wand weitergedrüekt, bis das Ende 4 aus, dem Körper hervorragt.
Da nun das Ende 4 ,eine etwas grössere Breite hat, ist ein Zurück ziehen der Zwischenwand ohne weiteres nicht möglich; dies kann nur mit Hilfe eines geeig neten Werkzeuges erfolgen, mit dem das Ende des hohlzylinderförmigen Körpers etwas ausgebogen wird. Ohne eine solche #2l,a-ssnahme kann die Zwischenwand gar nicht mehr entfernt werden, da auch ein Weiter schieben der Wand durch das Ende<B>5,</B> das eine grössere Querabmessung als der Körper aufweist, verhindert wird.
Dieses Ende ist hier derart ausgebildet, dass der innere Raum der Kappe<B>7</B> des Lampenhalters in zwei Teile geteiit ist, die<B>je</B> einen Anschluss für einen Stromzuführunasdraht enthalten.
Dies ist aus Fig. 4 ersichtlich, in der der Lampenhalter<B>6,</B> der eine Kappe<B>7,</B> und dem Teil<B>8,</B> der die Stromzuführungskontahte für die Lampe und die Anschlüsse für die, Stromzuführungs- drälite <B>9</B> und<B>10</B> trä-,t, aiif-,veist, sowie ein an (ler Kappe<B>7</B> befestigtes Aufhängerohr<B>11,</B> das teilweise dargestellt ist.
Im Innern des Auf- hängerobrs ist der hohlzylinderförmige Kör per<B>1</B> angeordnet, in dem sich die Zwischen wand<B>3</B> befindet, deren widerhahenföriniges Ende 4 oben und deren breites Ende<B>5</B> unten aus diesem Körper herausragen. Dieses untere Ende<B>5</B> hat die in Fig. <B>3</B> dargestellte Gestalt, die dem Meridiansehnitt des Innern der Kappe<B>7</B> entspricht, wodurch der innere Raum der Kappe in zwei Teile geteilt wird, <B>en</B> die<B>je</B> einen Anschluss <B>1.)</B> für einen Strom- zuführungsdraht enthalten.
Die Stromzufüh- rungsdrähte <B>9</B> und<B>10,</B> die hier mit Isolier stoff<B>13</B> bezw. 14 versehen sind, liegen<B>je</B> gesondert in einein der durch die Zwischen wand im hohlzylinderförmigen Körper gebil deten Kanäle. Diese Drähte können somit an der Stelle des zylinderförmigen Körpers weder einander noch die Aussenwand berüh ren,<B>so</B> dass dort kein Kurzschluss auftreten kann. Auch diejenigen Teile der Drähte, die innerhalb der Kappe liegen, können einander nicht berühren.
Wenn die Kappe aus Isolier stoff hergestellt ist, kann bei den Drähten von der Stelle an, an der sie in das von der Kappe anliegende Ende des hohlzylinder- förmigen Körpers hineintreten, der Isolier stoff ganz in Wegfall kommen.
Wenn mehr als zwei Drähte durch das Aufhängerohr<B>11</B> liindurchgefülirt werden müssen, was z. B. der Fall ist, wenn an dem Aufhängerohr eine Kappe befestigt ist, mit der zwei Teile verbunden sind, die<B>je</B> für sieh die Stromzuführungskontakte für die Lampe <B>5</B> und die Anschlüss#e für die Stromzufülirungs- drähte für diese Lampe tragen, also bei einem Lampenhalter für zwei Lampen mit einer gemeinsamen Kappe, kann der hohlzylinder- förmige Körper mit vier Nuten versehen wer- o den,
in die zwei Zwischenwände passen, so dass in diesem Körper drei Kanäle entstehen. In den mittleren Kanal kann ein gemein samer Draht gelegt werden, der sich im Innern der Kappe in zwei Teile teilt. In den äussern Kanälen erstreckt sich für jede Lampe der andere Stromzuführungsdraht. Die brei ten<B>'</B> Enden der beiden Zwischenwände können schräg angebracht werden, so dass jedes von ihnen nahezu senkrecht zum Boden des zuge hörigen Lampenhalterteils sieht. Innerhalb der Kappe ist also auch der vom mittleren Draht abgezweigt-Q Teil gegen den andern Stromzuführungsdraht isoliert.