CH245080A - Postpapierblatt. - Google Patents
Postpapierblatt.Info
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Description
Postpapierblatt. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Postpapierblatt, welches dureh mehr faches Zusammenfalten und Verkleben mit tels Klebelappen verschliessbar und ohnellm- schlag als geschlossener Brief versendbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Blatt einen gummierten Streifen aufweist und Mit tel vorgesehen sind, um die Empfänger adresse beim Aufschreiben auf das Blatt gleichzeitig auf die Rückseite dieses Streifens zu übertragen,
der dann abzutrennen ist und als Klebeadresse verwendet werden kann.
Auf beiliegender Zeichniwg sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorderseite und Fig. 2 die Rückseite eines ersten Bei spiels.
Fig. 3 zeigt in schaubildlicher Darstel lung dasselbe in zusammengefaltetem Zu stand.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform und Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung desselben im Stadium des Zusammenfaltens.
Die punktierten Linien stellen Faltlinien dar.
Die einfach schraffierten Flächen deuten gummierte Flächen an, und die kreuzweise fein schraffierte Fläche in Fig. 2 eine karbo nisierte Stelle, welche dazu dient, um einen Durchschlag der Adresse zu erzeugen.
Bei beiden Beispielen trägt das zu be schreibende Blatt über dem Kopf einen der strichpunktierten Linien 1 nach abzutrennen den Papierstreifen 2, welcher als Klebe- etikette für Pakete dienen kann.
Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel besitzt das erfindungsgemässe Blatt zwei gleich grosse, durch die Faltlinie 3 voneinan der getrennte Felder 4 und 5. An das obere Feld 5 reiht sich noch ein drittes, weniger hohes Feld 6 an, durch die Faltlinie 7 vom ersteren getrennt. Ein durch die senkrechte Faltlinie 8 an der einen Längsseite gebildeter Randstreifen dient zum Schliessen des Blattes auf der einen Seite. Dabei ist die Breite dieses Streifens nur so gross, dass er beim Falten um die Linie 8 die in die vor- bestimmte Stelle geschriebene Empfänger adresse nicht verdeckt.
An der gegenüber liegenden andern Längsseite sind Lappen 9 und 10 vorgesehen, von denen der letztere gummiert ist. Die diese Lappen vom übrigen Blatteil abtrennenden Linien 11 und 12 sind zweckmässigerweise perforiert, um durch Ab reissen dieser Lappen das durch das Zusam menkleben dieser beiden Lappen geschlossene Schriftstück öffnen zu können.
Das Feld 6 weist eine markierte Stelle 13 auf, in welche die Empfängeradresse hinein kommt. Symmetrisch zu dieser Stelle 13 in bezug auf die Faltlinie 7 besitzt das Feld ein Fenster 14, während (gemäss Fig. 1) links der Adressstelle 13 der Name des Absenders im Raum A vorgedruckt ist.
Während die Vorderseite des Papier streifens 2 gummiert ist, dient dessen Rück seite an der Stelle E' zur Aufnahme der Empfängeradresse. Auch hier ist zweck mässig die Adresse des Absenders an einer Stelle A' vorgedruckt. Die Rückseite 15 dex' Stelle 13 ist karbonisiert, um für einen Durch schlag verwendet zu werden.
Der freie, auf der Vorderseite befindliche Raum in den Feldern 4 und 5 unterhalb des Fensters 14 ist zur Aufnahme der Mitteilun gen, wie Briefinhalt, Fakturangaben usw., vorgesehen.
Das Blatt soll folgendermassen verwendet werden: Der Papierstreifen 2 wird der Trennlinie 1 entlang umgeklappt und die Adresse in die Stelle 13 hineingeschrieben. Dann folgen die Mitteilungen auf dem für sie bestimmten Platz. Nun wird der Papier streifen 2 abgeschnitten und kann als Klebe adresse verwendet werden, da die Empfänger adresse zufolge der karbonisierten Stelle 15 auf der Rückseite des Papierstreifens 2 an der Stelle E' erscheint.
Das Blatt wird nun, wie in Fig. 3 ge zeigt, gefaltet. Zuerst wird die linke Seite des Blattes um die Faltlinie 8 nach einwärts gefaltet. Dann wird das Feld 6 um die Falt- linie 7 (gemäss Fig. 1) nach vorn abwärts gebogen, so dass die Stelle 13 bezw. die in sie geschriebene Empfängeradresse vor dass Fenster 14 kommt, und nachher wird das Feld 4 um die Faltlinie 3 nach vorn aufwärts gefaltet.
Der linke Teil des Feldes 6 wird nun in die durch die Faltung um die Linie 8 auf der linken Seite des Feldes 4 entstandene Falte geschoben und damit das Schriftstück auf der linken Seite geschlossen. Auf der rechten Seite werden die Lappen 9 und 10 zusammengeklebt, wodurch das Schriftstück auch auf dieser Seite geschlossen ist.
Der Verschluss kann noch dadurch ver vollständigt werden, dass rechts am untern Rande des Blattes zwischen den Verlänge rungen der Faltlinie 8 und der Trennlinie 11 ein gummierter Lappen 16 vorgesehen wird, welcher im geschlossenen Zustand über die Faltlinie 7 gebogen und auf der Rückseite des Feldes 5 festgeklebt wird.
Dm in Fig. 4 und 5 veranschaulichte zweite Beispiel zeigt ein zu beschreibendes Blatt, welches neben dem abzutrennenden Papierstreifen 2 drei gleich grosse Felder<B>17,</B> 18 und 19 aufv;eist, welche durch die Falt- linien 20 und 21 voneinander getrennt sind. Im obersten Feld 19 ist im Feld A ein Auf druck betr. die Adresse des Absenders und eine Stelle E für die Adresse des Empfän gers vorgesehen.
Die Felder 17 und 19 bieten Raum für die 31itteilungen. Die Rückseite des Feldes 19 ist, soweit es die Adresse des Empfängers erfordert, wiederum karboni siert, um bei der Aufschrift der Adresse gleichzeitig dieselbe als Durchschlag auf der Rückseite des auf der Vorderseite gummier ten Papierstreifens 2 zu erhalten. Das un terste Feld 17 besitzt an allen drei freistehen den Seiten gummierte Lappen 22, welche als Verschlusselemente dienen.
Das Verschliessen geschieht, wie in Fig. 5 angedeutet, dadurch, da.ss das Blatt, nach Entfernen des Streifens 2, zickzaclzförmig um die Faltlinien 20 und 21 zusammengelegt wird, derart, dass die Stellen A und E und somit die in sie ge schriebenen bezw. gedruckten Adressen von Absender und Empfänger auf der Aussen- seite sichtbar sind, wonach die Klebstreifen 22 auf diese Seite umgebogen und an densel ben festgeklebt werden.
Statt der in den vorbeschriebenen Aus führungsbeispielen angewandten Dreiteilig- keit des vom Streifen 2 zu trennenden Teils kann dieser Teil auch vier- oder mehrteilig ausgestaltet werden, wobei die für den Ver schluss dienenden Organe entsprechend an geordnet werden.
Im Falle des zweitbeschriebenen Beispiels wird man für den vom Streifen 2 zu tren nenden Teil praktischerweise stets eine um gerade Anzahl von Feldern wählen, wodurch es möglich ist, die ganze Beschriftung beim geschlossenen Blatt der Sicht zu entziehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Postpapierblatt, welches durch mehr faches Zusammenfalten und Verkleben mit tels Klebelappen zu verschliessen und ohne Umschlag als geschlossener Brief versendbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Blatt einen gummierten Streifen aufweist und Mit'- tel vorgesehen sind, um die Empfänger adresse beim Aufschreiben auf das Blatt gleichzeitig auf die Rückseite dieses Streifens zu übertragen, der dann abzutrennen ist und als, Klebeadresse verwendet werden kann.UNTERANSPRüCHE 1. Postpapierblatt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zu beschrei bende Teil desselben Faltlinien aufweist, von denen zwei horizontale den zu beschreibenden Teil des Blattes in zwei untere gleich hohe und ein oberes niedrigeres Feld unterteilen, und von denen eine vertikale das Blatt in Seitenrichtung derart unterteilt, dass auf der linken Seite dieser Faltlinie eine Felderreihe entsteht, welche nur so breit ist,dass sie nach ihrem Umbiegen um die zuletztgenannte Faltlinie den Platz für die Empfänger adresse nicht überdeckt. 2. Postpapierblatt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es mehrere übereinander angeordnete Felder besitzt und die untere Kante des rechten Teils des unter sten Feldes einen Klebstreifen aufweist. Postpapierblatt nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das obere Feld die Stelle zur Auf nahme der Empfängeradresse besitzt und die Pt,ückseite dieser Stelle karbonisiert ist.4. Postpapierblatt nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das mittlere Feld ein Fenster auf weist, welches zur im darüberliegenden Feld befindlichen Stelle für die Aufnahme der Empfängeradresse in bezug auf die diese beiden Felder trennenden Faltlinie symme trisch angeordnet ist.5. Postpapierblatt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Eintei- lung in eine ungerade Anzahl gleich hoher übereinander angeordneter Felder aufweist, um es zickzackförmig falten zu können, und dass das unterste Feld an den drei freien Seiten gummierte Verschlusslappen aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH245080T | 1945-07-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH245080A true CH245080A (de) | 1946-10-31 |
Family
ID=4464684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH245080D CH245080A (de) | 1945-07-05 | 1945-07-05 | Postpapierblatt. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH245080A (de) |
-
1945
- 1945-07-05 CH CH245080D patent/CH245080A/de unknown
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