CH245105A - Verfahren zur Herstellung von Skiern mit Furnieren und nach diesem Verfahren hergestellter Ski. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Skiern mit Furnieren und nach diesem Verfahren hergestellter Ski.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/12—Making thereof; Selection of particular materials
Landscapes
- Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von Skiern mit Furnieren und nach diesem Verfahren hergestellter Ski. Skier mit Furnieren sind wohl bekannt. Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung solcher Skier.
Der Zweck der Erfindhag ist erstens-, ein wirtschaftliches und zweckmässiges Verfah ren beim Aufbau von Skiern zu erhalten und. zweitens, zu ermöglichen, dass der Ski an Qualität mit einem in anderer Weise herge- stellten Ski,
entweder aus einem Stück Holz oder aus mehreren Schichten Holz zusammen geleimt, auf gleicher Höhe steht.
Nach dem erfindunb gemässen Verfahren wird ein S.ki -,düdurch hergestellt, dass auf ans nähernd Skibreite zugesichnittene Furniere von, verschiedener Länge mit Leim bedeckt übereinende bgeschichtet werden, und dass Ader Skiformling,
wenn er in jedem Querschnitt das zur Bildung des Skiprofils erforderliche Material hat, mit nassen Furnieren in einer Form so gepresst wird, :dass die Furniere :de formiert werden und der Formling das Ski profil erhält.
Bekanntlich besitzt der übliche Ski ein Längsprofil mit einem @diakeren Mittelteil, nacli beiden Enden hin schmäler werdend uüd gewöhnlich sowohl vorn wie hinten ein edmwas dickeres Ende.
Ebenfalls ist es, um den Ski im Verhältnis zu seiner Stärke leicht zu machen, üblich, den, Ski in der Mitte seiner Längsachse mit rundem Rücken zu versehen: Dies sind alles Formen, die man mit dem. Ver fahren gemäss der Erfindnzng erhalten kann.
Die Erfindung bezieht sich auch auf einen nach dem Verfahren hergestellten Ski, bei welchem: die Länge der einzelnen Furniere grösser als die Hälfte der Skilänge ist,
und-bei welchem jedes zweite Vurnier vom Vorder ende nach hinten und jedes -dazwisehen#lie- gende Furnier vom Hinterende nach vorn ,geht, wodurch die Furniere sich im Skimitw- teil überlappen,
.damit der Ski hier seine Dicke erhält.
Der erfin!dängsgemässe Ski kann "nur aüs. Fürnieren hergestellt oder mit einer - Lauf- fläehe an einem im Verhältnis zu den Furnie ren relativ dicken Schicht Holz versehen sein, die sich in über .die ganze Länge des Skis er streckt.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann beispielsweise wie folgt durchgeführt werden: Man benutzt hauptsächlich Furniere, die kürzer als die Länge des ,Skis, aber länger als: .die Hälfte der Skilänge sind.
Nachdem diese annähernd auf Skibreite zugeschnitten unid; in: Leim. eingetaucht oder damit bestrichen sind, derart"dass sie richtig nass sind, wird abwech selnd ein Furnier, das bis zum Vorderende des Skis reicht und -ein Furnier, das bis zum Hinterende de@s..Skis reicht, aufeinanderge- legt, wobei die Furniere verschiedene. Länge haben.
Man erhält somit einen: Skiformling, beidem die- Anzahl der Furniere, im Mittel,- teil des Skis das Doppelte der Anzahl Fur niere an den Skienden betragen, indem alle Furniere im Mitteltenl des Skis einander über lappen..
Durch passende Wahl, dem Längen dieser Schichten beim Aufbau kann man das Skiprofil erhalten. Man, kann zwischen die Furniere an den Stellen, wo ider Ski .dicker ist ass sonst, ein Sperrholzstück oder Form- stück .einlegen.
Nasch Aufeinanderschichten der Furniere wird der Skiformling in einer Form einem solchen Druck ausgesetzt, .dass die Furniere deformiert werden und,der Formling in Ski form b presst wird, wobei .gleichzeitig alle: Un- eIenheiten der Furniere, z. B. beim Über lappen, verschwinden.
Der untere Formteil kann so beschaffen sein, dass der fertig gep'resste Ski an der Un terseite eine Laufrinne hat. An der Skiober- seite kann in der Längsmitte ein runder Rücken gebildet werden, :der den Ski ver stärkt.
Man kann auch beim Aufbau des Skis zwischen .die Furniere ein Formstück einle- gen, das schmäler ass der Ski ist und, ins der Achsenrichtung des Skis verläuft und das be wirkt, dass die Furniere,
die über diesem Formstück liegen, in zder Querrichtung dies Skis aufwärts gebogen werden und den run- den Rücken bilden, ohne dass ;es gleichzeitig notwendig ist, die Laufrinne in die Skiunter- seite einzupressen.
Wie vorstehend erwähnt, steht bei der Ausübung des erfin.dun,gsgemässen Verfahrens nichts im Wege, die Furniere auf eine dickere Sohle zu leimen, die dann mit einer Laufrinne an der Unterseite gegebenenfalls in üblicher Weisse versehen werden kann. Eine solche Laufrinne kann auch in die Skiunterseite ein gefräst werden, wenn der Ski ausschliesslich aus dünnen Furnieren aufgebaut ist.
Man kann ferner in den Ski eine oder mehrere Schichten einlegen, die das Brechen des Skis in der Aehsenrichtun,g erschweren. Dies kann auf bekannte Weise sowohl .durch Einlegen von Furnieren, deren Fasern, quer zur Achse des Skis gerichtet sind, als auch durch Einlegen von dünnen: .Schichten nicht- faserigen Materials, wie z. B. eine dünne Haut aus Kunststoff erfolgen.
Es hat sich gezeigt, .dass es zweckmässig ist, die Furniere vor dem Zusammenleimen zu walzen, derart, dass die Dicke -der Furniere wesentlich herabgesetzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Skiern mit Furnieren, dadurch gekennzeichnet, dass annähernd auf Skibreite zugeschnittene Fur niere von verschiedener Länge, mit Leim be deckt, übereinandergeschichtet werden, und dass der S:lziformling, wenn er in jedem Quer schnitt das zur Bäd!ung des Skiprofils erfor derliche Material hat, mit nassen Furnieren in einer Form so gep,resst wird, dass die Fur niere deformiert werden und :der Formling das Skiprofil erhält.. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch geli:ennzeichnet, dass der Skiformling beim Pressen an der Unterseite eine Lauf rinne und an der Oberseite einen runden Rücken erhält. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zwischen die Fur niere ein Formstück eingelegt wird, das be wirkt, dass die über diesem Formstück liegen- den Furniere nach dem Pressen einen in -der Längsrichtung d@esi Skis:verlaufenden runden Rücken bilden. 3. Verfahrnen nach Pa,tentansp.rueh I, da durch gekennzeichnet, dass .düs Furniermate- rial vor seiner Benutzung einemWalzvorgang ausgesetzt wird, der seine Dicke verringert. PATENTANSPRUCH II: Nach dem Verfahren nach Patentaüsp:ruch I hergestellter -Ski, dadumh ,gekennzeiehnet, dass die Länge der einzelnen Furniere grö sser als die Hälfte der Skilänge ist, und dass jedes zweite Furnier vom Vorderende nach hinten und jedes dazwischenliegende Furnier vom I3interendee nach vorn, geht und die Fur niere sich im Skimittelteil überlappen, damit ,d'er,Ski hier seine Dicke erhält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO245105X | 1943-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH245105A true CH245105A (de) | 1946-10-31 |
Family
ID=19904983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH245105D CH245105A (de) | 1943-05-15 | 1944-01-10 | Verfahren zur Herstellung von Skiern mit Furnieren und nach diesem Verfahren hergestellter Ski. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH245105A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094644B (de) * | 1951-10-23 | 1960-12-08 | Louis Beerli | Ski aus mehreren Holzschichten |
-
1944
- 1944-01-10 CH CH245105D patent/CH245105A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094644B (de) * | 1951-10-23 | 1960-12-08 | Louis Beerli | Ski aus mehreren Holzschichten |
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