CH245123A - Einrichtung zur Messung der Zeitdifferenz zwischen zwei Impulsen. - Google Patents

Einrichtung zur Messung der Zeitdifferenz zwischen zwei Impulsen.

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CH245123A
CH245123A CH245123DA CH245123A CH 245123 A CH245123 A CH 245123A CH 245123D A CH245123D A CH 245123DA CH 245123 A CH245123 A CH 245123A
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pulses
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capacitor
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anodes
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Patentverwertungs-Elektro-Hold
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Patelhold Patentverwertung
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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Description


  



  Einrichtung zur Messung der Zeitdifferenz zwischen zwei Impulsen.



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Messung des Zeitintervalles zwischen zwei Impulsen.



   Für die Messung der Zeitdifferenz zwischen zwei Impulsen sind Schaltungen bekannt, bei welchen die beiden Impulse je eine   Gastriode zur Zündung brimjgen.    In den Anodenzuleitungen der beiden Gastrioden liegen zwei gleiche Widerstände, so daB die Spannung zwischen den beiden Anoden gleich Null ist, wenn entweder beide Gastrioden   nicht geziindet    sind oder wenn beide Gastrioden gez ndet sind. Ist dagegen eine der beiden Gastrioden gezündet und die andere nicht, so besteht zwischen den beiden Anoden eine konstante Spannung   U,    welche zeitlich so lange besteht, bis auch die andere Triode zündet, das heisst ihre zeitliche Dauer entspricht der Zeitdifferenz zwischen den beiden Impulsen.



   Die Spannung U wird einem ballistischen Galvanometer mit dem Widerstand R zugeführt, das den vom Zündzeitpunkt der einen R¯hre bis zum Zündzeitpunkt der andern Rohre dauernden Stromsto¯ mi¯t, welcher ein Mass f r die gesuchte Zeitdifferenz darstellt.



   Die Messungen mit dem ballistischen Gal  vanometer    weisen nun jedoch die folgenden bekannten Nachteile auf : Der Ausschlag kann nur kurzzeitig abgelesen werden, was oft zu Fehlablesungen f hrt. Da die Schwingungsdauer des   Galvanomebers wesentlich    grösser sein soll als die längste zu messende Zeitdifferenz, werden ausserdem die   Messun-    gen für grössere Zeitdifferenzen sehr   zeitrau-    bend und umständlich.



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung dieser Art zur Messung der Zeitdifferenz zwischen zwei Impulsen, mittels welcher die genannten Nachteile vermieden werden. Erfindungsgemäss liegt zwischen den Anoden der beiden gasgefüllten Entladungsröhren wenigstens ein mit einem   Gleichrich-    ter in Serie geschalteter Kondensator, zu welchem ein   Stromanzeigeinstrument    mit Vor  schaltwiderstand    parallel geschaltet ist. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.



   Im Ausführungsbeispiel nach Fig. l sind T1 und T2 zwei Gastrioden, welche ihre Anodenspannung über die gleich gro¯en Anodenwiderstände RA1, RA2 aus der gemeinsamen   Spannungsquelle EA, und    ihre Gittervorspannung über die beiden GitterwiderstÏnde   RG    von der Gittervorspannungsquelle   -.    beziehen. Die beiden Impulse, deren gegenseitige zeitliche Verschiebung gemessen werden soll, werden auf die Gitter der Gastrioden Ti und T2 gegeben.



   Die Speisespannungen EA und EG sind so gewählt,   da.    die Gastrioden mit einer kleinen Impulsspannung   Mi      bezw. Mg    auf dem Gitter zur Zündung gebracht werden. Als Impulsspannungen   til,    u2 k¯nnen positive Gleichspannungen oder Wechselspannungen verwendet werden.



   Zwischen die beiden Anoden   Al, A2 ist    der Widerstand   R,,    der Gleichrichter G und die Kapazität C in Serie geschaltet. Parallel zur Kapazität C ist ausserdem das Amperemeter A mit dem hochohmigen   Vorschalt-    widerstand   7 geschaltet.   



   Zu Beginn des MeBvorganges sind beide Gastrioden T,,   T2    im ungezündeten Zustand das heisst die   Anodenströme      IAX    und   IA2    sind gleich Null, und somit ist aueh die Spannung   U zwischen den Punkten Pl    und   Pz    gleich Null.



   Tritt nun z. B. zuerst am Gitter der Röhre T2 die Impulsspannung u2 auf, so z ndet diese R¯hre, und im Anodenstromkreis flie¯t der Strom IA2=EA-EB/RA2, wobei EB die Brenn Spannung der Gastriode bedeutet. Ist RA1 < R1, so ist die Spannung zwischen den Punkten   Pi    und   P2    : U =   EA-EB.    Der Punkt   P,    hat gegenüber dem Punkt   P    positives Potential, und es fliesst der Ladestrom iL durch den Gleiehrichter G und den Widerstand   Ri.    Die Spannung   !7amKondensatorCwächst    proportional mit der Ladung und betrÏgt
EMI2.1     
 worin t die Zeit bedeutet.

   Ist der Quotient    t/R1C klein, so ist die Spannung Uc @ U @ t/R1C,    das heisst sie ist proportional der Zeit   t.    Das Amperemeter A mi¯t den Strom Ue/R2, welcher der Zeit   @ gleichfalls proportional ist.   



   Tritt nun die Impulsspannung u1 am Gitter der Gastriode T1 auf. so ziindet auch diese. un,   die Spannung'M zwischen    den Punkten   Pi    und P2 wird gleich Null, da die Brennspannungen   Ep    beider Röhren einander gleich sind. Der Ladestrom iL wird somit ebenfalls gleich Null und der Kondensator C hat die maximale Ladung und somit die maximale Spannung U cmax erreicht, welche das MaB für die Zeitdifferenz zwischen dem Auftreten der beiden Impulsspannungen u1, u2 ist. Es    ist U cmax =Ut2-t1, wenn t2 die Zeit des
R1C    Auftretens der   Impulsspannung M    und tl die Zeit des Auftretens der Impulsspannung   Mi    bedeutet.

   Der Zeitdifferenz t2-t1 entspricht ein   bestimmter Stromaussehlag    am Amperemeter   A.    Damit sieh nun der Kondensator C nicht über die Widerstände R1, RA1, RA2, bezw. über die Gastrioden T1, T2 entladen kann, ist der Gleichrichter G   eingesehaltet.   



  Der Kondensator C kann sich nur noch  ber den hochohmigen Widerstand R2 entladen.



  Der Kondensator C und der Vorschaltwiderstand R2 sind so bemessen, dass die Zeitkon  stante W.. C    ein Mehrfaches der zu messenden Zeitdifferenz beträgt. Beträgt   t z.    B. der Widerstand R2 2 MegOhm und die Kapazität   t des Kondensators C 30 @F, so betrÏgt    die Zeitkonstante   R    60 Sekunden und der   Aussehlag    am Amperemeter A sinkt in 3   Sekunden um nur 5% und    kann somit bequem abgelesen werden.



   Von jeder neuen Messung werden der Kondensator C kurzgeschlossen und die Gas. trioden T1, T2 gel¯scht.



   Die Anordnung gemϯ Fig.   1    ermöglicht nun allerdings die Messung des gewünschten   Zeitintervalles    nur dann, wenn stets der der Triode T2 zugef hrte Impuls zuerst eintrifft. 



   An Hand der Fig. 2 wird   nunein    Ausführungsbeispiel beschrieben, bei welcher das gesuchte Zeitintervall sowohl bei Voreilung des einen Impulses als auch bei Voreilung des andern Impulses gemessen werden kann.



   Bei dieser Anordnung hat der Zeiger des   Amperemeters    A seine Ruhelage in der Mittelstellung und macht bei Voreilung des einen Impulses einen Ausschlag nach der einen Seite und bei Voreilung des andern Impulses einen Ausschlag nach der andern Seite. Die Schaltung hat somit den weiteren Vorteil, da¯ stets feststellbar ist, welcher der beiden Impulse zuerst eintrifft. Hat der Punkt   Pi    gegen ber dem Punkt   P2    ein positives Potential, so fliesst ein Ladestrom iL'durch den Gleichrichter   G'zum    Kondensator C' (Gleichrichter   G"sperrt).    Durch das Amperemeter A fliesst der Messstrom   ig',    welcher proportional zur   Eondensatorspannung      Cc'ist,    in der eingezeichneten Richtung.

   Hat dagegen    derPunktPigegenüberdemPunktPaein    negatives Potential, so fliesst ein Ladestrom   iLtt durch    den Gleichrichter G" zum   Konden-    sator   C(Gleichrichter6sperrt).Durchd'as      Amperemeter A flieBt    der zur   Kondensator-    spannung   !7c"proportionaleMessstromg",    und zwar in umgekehrter Richtung wie der Strom   ig'.      



   Nachjedie'rMesssmngwerden'dieGastri-    oden   Ti, T : ; durch kurzzeitiges Offnen    eines Schalters S1 gel¯scht. Ebenso werden die Kon  densatoren      C'und    C"nach jeder Messung durch Schliessen der Schalter   S2    und S3 über die kleinen WiderstÏnde RK', RK" entladen.



  Die   Messgrosse    kann gleichzeitig als Regelgrösse verwendet werden, z. B. so, dass zur Synchronisierung von Maschinen, beispiels   weiseAnttriebstmtorenbeiSende-und Emp- fa.ngeräten,dereine'derbeidenImpulse    im Sender periodisch erzeugt wird, wÏhrend der periodische Vergleichsimpuls im Emp  fa. ngssgerat entsteht. Mit    der beim Vergleich der Impulse gewonnenen Spannung wird die Frequenz und Phase des im Empfänger   vor    handenen Motors automatisch geregelt, bis die Impulse sich zeitlich genau decken. Es ist zweckmässig, die Schalter S1,   S2, S, mittels    der zu   synchronisierenden    Machine derart zu steuern, da¯ sie jeweils in den Impulspausen kurzzeitig geöffnet bezw. geschlossen werden.

   Durch Verwendung verschieden be  messener Widerstände Rl kann    die   Zeitkon-    stante   R1C'bezw. R1C"verändert werden,    so da¯ verschieden grosse Zeitbereiche, z. B. von einigen   Hundertstelsekunden    bis zu    einigenSekunden,gemessenwerdenkönnen.   



   An Stelle von gasgefüllten Trioden können selbstverständlich auch Glimmröhren oder Glimmrelais verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Messung der Zeitdifferenz zwischen zwei Impulsen, mit zwei gas- gefüllten Entladungsröhren (T1, T2), welche von je einem der Impulse zur Zündung gebracht werden und deren Anoden (A1, A,) ber gleiche WiderstÏnde (RA1,RA2) an dieselbe Anodenspannmngsquelle (EA) gelegt sind, so da¯ vom Zündzeitpunkt einer der Entladungsröhren bis zum Zündzeitpunkt der andern an den beiden Rohrenanoden (A1, A 2) eine konstante Spannungsdifferenz z herrscht, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Anoden (A1, A2) wenigstens ein in Serie mit einem Gleichrichter (G) geschalteter Kondensator (C) liegt,
    zu welchem ein Stromanzeigeinstrument (A) mit VorsehaJ.twidersta.nd()parallelgtasohailtert ist.
    UNTER : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Kondensator (C) und der Vorsohaltwiderstand (R2) so bemessen sind, da¯ die Zeitkonstante (R2 ein Mehrfaches der zu messenden Zeitdiffe- renz beträgt.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in Serie mit je einem Gleichrichter (G', G") liegende : &commat;on- densatoren (C', C") parallel geschaltet sind, wobeidieGileichritchjter(6,G)e.n.tjgagenge- setzte DurchlaBrichtung besitzen.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da, nur ein einziges Stromanzeigeinstrument vorgesehen ist, wel ches in Serie mit jeememVoTSohaItwid'er- stand (R2', R2") parallel zu den beiden Kon- densatoren (C', C") geschaltet ist.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB das Stromanzeige- instrument (A) seine Zeiger-Nullstellung in der Mitte der Skala hat, derart, dafl die Vor eilung des einen Impulses einen Ausschlag des Instrumentes nach der einen Seite und eine Voreilung des andern Impulses einen Ausschlag nach der andern Seite bewirkt.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuervor- richtung vorgesehen ist zur kurzzeitigen Be tätigung von Schaltern zur Löschung der Entladungsröhren (Ti, Ts) und zur Entladung der Kondensatoren (C) wÏhrend der Impulspausen.
CH245123D 1945-06-30 1945-06-30 Einrichtung zur Messung der Zeitdifferenz zwischen zwei Impulsen. CH245123A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964425C (de) * 1954-06-12 1957-05-23 Licentia Gmbh Anordnung zur Erfassung der Phasendifferenz synchron erzeugter Impulse
DE1028223B (de) * 1953-06-16 1958-04-17 Licentia Gmbh Anordnung zur richtungsabhaengigen Erfassung der Phasenverschiebung synchron erzeugter Impulse
DE971469C (de) * 1951-12-18 1959-02-05 Fritz Dr Singer Walzenstreckmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1028223B (de) * 1953-06-16 1958-04-17 Licentia Gmbh Anordnung zur richtungsabhaengigen Erfassung der Phasenverschiebung synchron erzeugter Impulse
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