CH245185A - Einrichtung zur Beeinflussung des Stromflusses in einem elektrischen Stromkreis. - Google Patents

Einrichtung zur Beeinflussung des Stromflusses in einem elektrischen Stromkreis.

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CH245185A
CH245185A CH245185DA CH245185A CH 245185 A CH245185 A CH 245185A CH 245185D A CH245185D A CH 245185DA CH 245185 A CH245185 A CH 245185A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/02Liquid resistors

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Description


  Einrichtung zur     Beeinflussung    des     Stromflusses    in einem elektrischen Stromkreis.         Es    ist bekannt, den     Stramfluss    in einem  elektrischen     Stromkreis    mit Hilfe von Wi  derständen zu beeinflussen. Fast alle elek  trischen Leiter, die für solche Zwecke ver  wendet werden können, ändern ihren spezi  fischen Widerstand in Abhängigkeit von der  Temperatur, und zwar wird dieser entweder  mit zunehmender Temperatur grösser oder  kleiner.

   Eine sogenannte negative Tempera  turabhängigkeit der Leitfähigkeit, bei der  der Widerstand mit zunehmender Tempera  tur zunimmt, die Leitfähigkeit     also,    abnimmt,  haben beispielsweise die Metalle, worunter  bestimmte, wie beispielsweise Eisen, eine  Sonderstellung einnehmen, da die Leitfähig  keit bis etwa auf den zehnten Teil des An  fangswertes verringert werden kann.  



  Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung  besteht darin, eine Einrichtung zur Beein  flussung des Stromflusses in einem elektri  schen Stromkreis mit Hilfe eines temperatur  abhängigen, nichtmetallischen Flüssigkeits-         leiters    zu schaffen. Nach der Erfindung  werden hierzu     Zusammensetzung    und Druck  des     Flüssigkeitsleiters    derart gewählt, dass er  im verwendeten     Arbeitsbereich    wenigstens       überwiegend    mit negativem Temperaturkoeffi  zienten der     Laitfähigkeit    arbeitet. Bisher  wurden temperaturabhängige     Elektrolytleiter     zur Erreichung einer positiven Temperatur  abhängigkeit der Leitfähigkeit verwendet.

    Man kann bei vorliegender Erfindung er  reichen, dass innerhalb bestimmter Tempera  turintervalle bereits bei sehr geringen Tem  peraturänderungen eine     beachtliche    Ände  rung der Leitfähigkeit eintritt,     anderseits     aber auch der     Temperaturbereieh,    der für  solche Änderungen ausgenutzt werden kann,  sehr gross ist, so dass der Umfang, in dem  eine Änderung der Leitfähigkeit erreicht  werden kann, besonders gross     wird.    Mit  besonderem Vorteil kann die Bemessung  von Zusammensetzung und Druck des       Flüssigkeitsleiters    derart gewählt werden,      dass der Umkehrpunkt, in dem der Tem  peraturkoeffizient der Leitfähigkeit.

   sein Vor  zeichen ändert, im Bereiche der Raumtempe  ratur     liegt.    Wird als Flüssigkeit ein aus  einer Lösung bestehender Elektrolyt ver  wendet, kann es zweckmässig sein, durch ge  eignete Wahl von     Zusammensetzuu',g,    Kon  zentration und Druck dafür zu sorgen, dass  der Arbeitsbereich sich     bis    zu dem kritischen  Punkt des Lösungsmittels erstreckt. Die     Xn-          derung    der Temperatur kann je nach Be  darf entweder durch Fremdheizung erfolgen  oder aber auch durch die     Strombelastung     des Leiters hervorgerufen sein. Gegebenen  falls können auch beide Effekte miteinander  kombiniert werden.

   Ebenso ist es auch mög  lich, den Leiter -     gewissermassen        alts    Vor  spannung - zunächst auf einen bestimmten       statischen    Druck zu     beringen    und den Druck,  abgesehen von der Rückwirkung, die durch  die Temperaturänderung ihrerseits bedingt  wird, nicht zu     beeinflussen.    Unter Umstän  den kann es aber auch von     Vorteil    sein,     wäh-          rend,der    Temperaturänderung     bezw.    während  der beabsichtigten     Widerstandsänderung     (während des Regelvorganges)

   den Druck  konstant zu halten oder auch den .statischen  Druck durch     andere    Einflüsse zu ändern.  



  Eine Möglichkeit zur Stromleitung mit  tels Flüssigkeiten besteht in der Verwendung  von flüssigen Elektrolyten. Unter Atmosphä  rendruck gehören flüssige     Elektrolyte    im all  gemeinen zu Leitern mit negativ     temperatur-          abhängigem    Widerstandskoeffizienten. Bei  der Erwärmung unter erhöhtem Druck wird  jedoch der     Widerstandskoeffizient    positiv.  Der Druck wird hierbei mit     Vorteil    so ge  wählt, dass wenigstens innerhalb des grössten  Teils des Arbeitsbereichs die Flüssigkeit  nicht siedet.

   Mit     Vorteil    wird der Druck so  bemessen, dass     am    Ende :des Arbeitsbereichs  bei der kritischen Temperatur auch der kri  tische Druck erreicht wird. Der Verlauf des  Widerstandes eines derartigen Leiters in Ab  hängigkeit von der Temperatur bei konstan  tem Druck geht zunächst nach unten, er  reicht als Umkehrpunkt ein ausgeprägtes  Minimum,     steigt    dann allmählich an, bis bei    der Annäherung der Temperatur an     Werte    in  der Nähe der kritischen Temperatur eine sehr  starke Steigerung des Widerstandes einsetzt.  Eine     besonders        hohe    Gesamtänderung des  Widerstandes (z.

   B. bis auf etwa das     10000-          fache    des Anfangswertes) kann also erreicht  werden,     wenn    die Temperatur von niedrigen       Werten    ausgehend bis auf die kritische  Temperatur bei kritischem Druck (bis 100       Atm.    und noch mehr, je nach verwendetem  Elektrolyt)     gesteigert    wird.

   Für viele     An-          w        endungszwecke    ist es vorteilhaft, durch ent  sprechende Auswahl des Elektrolyten, dessen  Konzentration sowie des Ausgangsdrucks da  für zu sorgen, dass das Minimum des Wider  standes etwa bei Zimmertemperatur liegt.     Al::     Leiter können     zweclzmässig    flüssige Salze,  z. B. in geschmolzenem Zustand oder Salze  in Lösungen     verwendet,    werden.

   Die Verwen  dung von     wässrigen    Lösungen bietet hierbei  den Vorteil,     da.ss    die Leitfähigkeit verhältnis  mässig hoch ist, jedoch liegt hierbei der     kri-          tiscbe        Druclz-    gleichfalls verhältnismässig  hoch. Salze in     niehtwässrigen    Lösungen ha  ben den Vorteil, dass der kritische Druck ver  hältnismässig     niedrig    liegt. Einen besonders  niedrigen     kritischen        Druclz    hat     beispielsweise     Schwefeldioxyd, worin Alkali-, insbesondere       Natriumsalze    gelöst- .ein können.

   Mit Vorteil  können beispielsweise Lösungen von     NaJ,          KJ,        KBr,        KCl    in     Schwefeldioxy    d verwendet  werden.  



  Mit besonderem Vorteil kann als Flüssig  keitsleiter auch eine     Lösun-,    von     Alkalimetal-          len    oder     Erdalkalimetallen@in    Ammoniak ver  wendet werden. Die     Äquivalentleitfä.higkeit     solcher Lösungen ist bei grösster Verdünnung .  etwas grösser als die von     wässrigen    Elektro  lyten. Mit zunehmender Konzentration fällt  die     rlquivalentleitfähigkeit    zunächst etwas  ab. Bei einer bestimmten Konzentration er  reicht sie ein Minimum und steigt dann mit  wachsender Konzentration sehr stark an. Bei  gesättigter Lösung ist sie etwa. tausendfach  so gross als bei grösster Verdünnung.

   Das Mi  nimum liegt beispielsweise bei der Verwen  dung von Natrium bei einer Lösung von 1,7 g  Na in 1 kg     NH.,,    bei Verwendung von Li-           thium    bei der Lösung von 0,6 g     Li        in    1 kg       NH3.    Bei der     gesättigten    Lösung, bei der  245g Na in 1 kg     NH3    gelöst sind, ist die  spezifische Leitfähigkeit 5.     10352-1    cm     -1.     



  Für die Zwecke der Erfindung wird mit  besonderem Vorteil der Bereich zwischen der  Konzentration der minimalen     Äquivalentleit-          fähigkeit    und der Sättigungskonzentration  ausgenutzt. Der Temperaturkoeffizient der  Leitfähigkeit ist bei derartigen Lösungen zu  nächst positiv, wird jedoch bei höheren Tem  peraturen in der Nähe der kritischen Tempe  ratur negativ. Diese Eigenschaft macht  solche Lösungen als Flüssigkeitsleiter für  Schalt- und Regelzwecke besonders geeignet.

    Der grosse Vorteil gerade dieses Leiters be  steht in der hohen Leitfähigkeit der gesättig  ten Lösung, die es insbesondere ermöglicht,  den neuen Leiter auch an Anwendungsstellen  heranzuziehen, in denen ein     kleiner    Wider  stand wesentlich ist, wobei gleichzeitig das  Volumen des Leiters verhältnismässig gering  gehalten werden kann.  



  Der Flüssigkeitsleiter wird mit besonde  rem Vorteil innerhalb eines Behälters aus  nichtleitendem oder verhältnismässig schlecht  leitendem Material von der erforderlichen  Druckfestigkeit untergebracht. Er kann bei  spielsweise in einem Rohrkörper aus kerami  schem Material angeordnet sein. Unter     Tim-          ständen    ist es zweckmässig, die Festigkeit  eines solchen Behälters durch Schutzhüllen,  beispielsweise aus Metall, durch Bandagen,  Rohre, Stahlmäntel und     dergl.    zu steigern.  Innerhalb dieser Behälter kann die Flüssig  keit unter dem erforderlichen Druck (Vor  spannung) eingefüllt sein, wobei durch geeig  nete, in das     Gefäss    eingeführte Elektroden  für die Stromzuführung gesorgt wird.

   Um zu  verhindern, dass Teile der Elektroden in der  Flüssigkeit in Lösung gehen und dadurch  dessen Leitfähigkeit verändern, kann es  zweckmässig sein, die Elektroden aus Kohle  oder Graphit oder ähnlichem Material zu ma  chen. Es ist auch möglich, besondere Mittel,  beispielsweise nach     Art    von     verschiebbaren     Kolben, anzuordnen, mit deren Hilfe der  Druck nachträglich oder während der Steuer-    oder     Regelvorgänge    zusätzlich     beeinflusst     werden kann. Ausserdem ist es möglich, be  sondere Heizeinrichtungen     (bezw.    Kühlein  richtungen) für die Änderung der Tempera  tur vorzusehen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung     ist in der Zeichnung dargestellt. Innerhalb  eines Hohlkörpers, der aus zwei keramischen  Teilen 2 gebildet wird, die     ihrerseits    über  einen     elastischen    Teil 3 miteinander verbun  den sind     und    in die zu den beiden Seiten  Elektroden 4 eingeführt     sind,    ist eine     Elek-          trolytfüllung    5     eingebracht.    Die Hohlkörper  können hierbei zur Vergrösserung des Kriech  weges mit     Ionenbarrieren    6 versehen sein.

    Die Verbindung der einzelnen Teile erfolgt  mit Vorteil durch Löten oder Schweissen,  eventuell an aufgebrachten Metall- oder Glas  überzügen, in der Weise, wie dies für hoch  vakuumdichte Behälter bekannt geworden ist.  Die Füllung wird hierbei. zweckmässig von  vornherein auf den kritischen Druck gebracht,  der dann über den ganzen Arbeitsbereich  infolge der Elastizität des     Balgens    3 prak  tisch konstant aufrechterhalten bleibt.  



  Die Widerstände auf der neuen Grund  lage eignen sich für viele Verwendungs  zwecke,     insbesondere    für Regelvorgänge. So  kann beispielsweise mit Hilfe derartiger Wi  derstände ein elektrischer Strom in einem       Stromkreis    vor einer Unterbrechung auf ge  ringe, leicht zu unterbrechende Restwerte  herabgedrückt werden. Besonderen Vorteil  bietet also     ein    derartiger Leiter als Wider-.  stand für Schalt- und Regelvorgänge, wie  diese im Schweizer     Patent    Nr. 236 475 ange  geben sind.

   Solche Widerstandskörper kön  nen dann mit Hilfe von Parallelschaltern in  Stromkreise eingeschaltet werden, wobei unter  Umständen eine Synchronsteuerung im Hin  blick auf den Normalstrom zweckmässig sein  kann oder ein Einbringen mit möglichst ge  ringer Verzögerung beim Auftreten von  Kurzschlüssen. Bei derartigen Anwendungen  bietet es besondere Vorteile, die     Erwärmung     des Widerstandes durch den Belastungsstrom  selbst hervorzurufen.

   Wenn hierbei das Mi  nimum des spezifischen Widerstandes in der      Nähe der Zimmertemperatur liegt, wird zu  nächst die Spannung am Widerstand sehr  langsam, dann aber sehr schnell ansteigen,  was sowohl die Einschaltung des     Widerstan-          s    des in den Stromkreis als auch eine etwa. er  forderliche nachfolgende     Reststromunterbre-          chung    erheblich erleichtert.    Die neuen Leiter können auch für eine  selbsttätige     Konstanthaltung    von elektrischen  Grössen, wie beispielsweise Regelung einer  Spannung auf konstanten Wert, verwendet  werden.

   Auch ist es möglich, die neuen Lei  ter als Ersatz für Drosselspulen zu verwen  den, da insbesondere bei Anordnungen mit,  verhältnismässig geringer Wärmeträgheit  beim plötzlichen     Stromanstieg    eine starke  Widerstandserhöhung eintritt, also eine ähn  liche, plötzlichen Stromänderungen entgegen  arbeitende Wirkung eintritt wie bei Dros  selspulen.  



  Da der spezifische Widerstand der in  Frage kommenden Flüssigkeiten meist ver  hältnismässig hoch ist - etwa in der Grössen  ordnung von 100 Ohm. cm - ist für geringe  Widerstandswerte, wie sie beim Einschalten  eines Parallelschalters in einen     Hochlei-          stungsstromkreis    erforderlich sind, entweder  ein verhältnismässig grosser Flüssigkeitsquer  schnitt oder ein sehr geringer     Elektrodenab-          stand    erforderlich. Je kurzzeitiger die Bela  stung des Widerstandes ist, um so geringer  kann die verwendete Flüssigkeitsmenge be  messen werden.

   Bei grösserer     Flüssigkeit-          menge    wird aber anderseits der Vorteil er  reicht, dass die     Spannung    des Widerstandes  langsam ansteigt, so dass ein Parallelschal  ter, durch dessen Öffnung der Leiter in den  Stromkreis gebracht wird, ohne Schwierig  keit und ohne besondere Hilfsmittel für eine       Lichtbogenlöschung    geöffnet werden kann.

    Ein besonderer Vorteil der neuen temperatur  abhängigen Leiter besteht darin,     da.ss    in       Kurzschlussfällen    die     Erwärmung    und damit       Widerstandsänderung    in viel kürzerer Zeit  vor sich geht als bei normalen Belastungen,  wodurch es möglich ist, den     Kurzschlussstrom     sehr schnell auf ungefährliche geringe Werte    zu begrenzen. Die Steuerung und Einschal  tung des Widerstandes kann hierbei auf be  liebige Weise - vergleiche hierzu die Vor-,       schläge    des     obeiigenannten    Schweizer Patentes  - erfolgen.

   Unter Umständen kann es     vor-          leilhaft    sein, die     Anordnung    so zu bemessen,  dass der Elektrolyt bei dem Erwärmungsvor  gang verdampft, wodurch auch die Rest- ,.       stromunterbreehung    selbst. mit Hilfe der  neuen Einrichtung durchgeführt. werden  kann, so dass es lediglich noch erforderlich  ist, eine etwa. in Reihe hiermit angeordnete       Trennstrecke    zu öffnen. Bei wiederholt ,  ablaufenden Regelvorgängen ist auch das  Kühlproblem wichtig. Hierzu kann bei  spielsweise eine Umlaufkühlung verwendet  werden, wobei die     Flüssigkeit    selbst um  läuft     und    dadurch schnell wieder auf die  erforderliche geringe Temperatur gebracht  wird.

   Unter Umständen kann die Kühlung  durch     Expansion,        beispielsweise    mit Hilfe  eines Ventils,     wirksam    unterstützt werden,  da, die     -#Terdampfungswärme    sehr gross sein  kann, also zur Abkühlung nur verhältnis  mässig geringe Flüssigkeitsmengen benötigt  werden. Es ist. auch möglich, eine Fremdküh  lung für die Flüssigkeitsleiter vorzusehen, die  mit Vorteil abwechselnd mit. den Regelvor  gängen in Wirksamkeit gesetzt werden kann.  Im Bedarfsfalle kann auch die Verringerung  des Widerstandes, die bei der Abkühlung  eintritt, selbst für     Regelvorgänge    ausgenutzt  werden.

   Wenn es darauf ankommt, bei ver  hältnismässig     geringen    Temperaturänderun  gen<I>grosse</I>     _NSriderstandsänderungen    hervorzu  rufen, wird mit Vorteil der Arbeitsbereich  etwa     ir.    die Mitte zwischen kritische Tempe  ratur und der Temperatur, bei der der ge  ringste Widerstand     besteht,    gelegt, da an  dieser Stelle der Gradient der     Änderung    des  Widerstandes am steilsten ist.  



  Die Einrichtung der Erfindung kann in  allen Fällen angewendet werden, wo es dar  auf ankommt, Stromänderungen in einem  Stromkreis möglichst stufenlos und ohne  Schaltvorgänge durchzuführen, insbesondere  wenn hierbei der     Umfang    der     Stromänderung          tinge@vöhnlich    gross sein soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Beeinflussung des Strom flusses in einem elektrischen Stromkreis mit Hilfe eines temperaturabhängigen nichtme tallischen Flüssigkeitsleiters, dadurch ge kennzeichnet, dass Zusammensetzung und Druck des Leiters derart gewählt sind, dass er im verwendeten Arbeitsbereich wenigstens überwiegend mit negativem Temperaturkoeffi zienten der Leitfähigkeit arbeitet. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Zusammensetzung und Druck derart bemessen sind, dass der Umkehrpunkt, in dem der Temperaturkoeffi zient der Leitfähigkeit sein Vorzeichen än dert, im Bereiche der Raumtemperatur liegt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Druck so hoch bemessen ist, dass der Flüssigkeitsleiter we nigstens im grössten Teil des Arbeitsbereiches nicht siedet. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeits leiter innerhalb eines abgeschlossenen Behäl ters angeordnet ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeits leiter auch bei Raumtemperatur bereits unter Überdruck steht. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel zur Fremd beheizung des Flüssigkeitsleiters vorgesehen sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Kühleinrichtun gen für den Flüssigkeitsleiter vorgesehen sind. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel zur Ande- rung des Druckes vorgesehen sind.
    S. Einrichtung nach Patentanspruch, -da durch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeits leiter aus .einer Lösung von Alkalimetall in Ammoniak besteht. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeits leiter aus einem Elektrolyten besteht. 10. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, .dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolytleiter aus .Salz besteht. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolytleiter aus einer wässrigen Lösung von Salzen besteht. 12. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolytleiter aus einer nichtwäs serigen Lösung von Salzen besteht. 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprach 9" dadurch gekennzeichnet, dass Zusammensetzung, Konzentration und Druck des aus einer Lösung bestehenden; Elektrolytleiters derart bemessen sind, dass der Arbeitsbereich sich bis zu dem kritischen Punkt des Lösungsmittels erstreckt. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolytleiter aus einer Lösung von Alkalisalzen besteht. 15. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 12, dadurch gekenn zeichnet, dass der Elektrolytleiter aus einer Lösung von Natriumsalzen in Schwefel dioxyd besteht.
CH245185D 1941-10-07 1942-10-05 Einrichtung zur Beeinflussung des Stromflusses in einem elektrischen Stromkreis. CH245185A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3222484A (en) * 1961-06-01 1965-12-07 Jennings Radio Mfg Corp Expansible vacuum envelope for electrical devices

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