CH245391A - Kamera. - Google Patents

Kamera.

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CH245391A
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CH
Switzerland
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camera
guide
parallax
base plate
curve
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Application number
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English (en)
Inventor
Bobak Christian
Original Assignee
Bobak Christian
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18Focusing aids
    • G03B13/20Rangefinders coupled with focusing arrangements, e.g. adjustment of rangefinder automatically focusing camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description


  Kamera.    Die Erfindung betrifft eine Kamera, bei  welcher der Bodenauszug einer Aufnahme  kamera mit dem Bodenauszug einer zur Ein  stellung dienenden Suchkamera zum Aus  gleich der     Parallage    gleichzeitig verstellt  wird.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der       Okularkasten    der Suchkamera fest mit einer  verschiebbaren Grundplatte     verbunden    ist,  während die Aufnahmekamera an der Grund  platte drehbar befestigt ist.  



  Bei einem als Atelierkamera ausgebil  deten Ausführungsbeispiel ist die Beobach  tung des Aufnahmeobjektes auf einer Matt  scheibe während der Einstellung und im  eigentlichen Aufnahmemoment möglich, im  Gegensatz zu bekannten Atelierkameras, die  von dem Augenblicke an, wo die Mattscheibe  entfernt und die     Kassettenplatte    an ihre  Stelle gesetzt ist, bis zum Belichtungsmoment       blind    sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die     schaubildliche    Vorderansicht  einer Atelierkamera.         Fig.    2,     einen:    Grundriss, bei welchem die  Aufnahmekamera zwecks Verdeutlichung von       Einzelteilen    gestrichelt gezeichnet ist.  



       Fig.    3 -und 4 zeigen Schnitte nach den  Linien     III-III        bezw.        IV-IV    der     Fig.    2.       Fig.    5 stellt die Suchkammer in Ansicht  von hinten mit einer die Mattscheibe     dek-          kenden        Bildbegrenzungsschablone    dar.  



  Der Apparat ruht auf zwei Säulen 1, die  auf     einer    nicht gezeigten Fussplatte mit Lauf  rädern befestigt sind, so dass der Apparat in  jeder Richtung fahrbar ist. Längs der Säulen  1 ist in Führungen 2 die     GrundplaIte    3 ver  schiebbar. Zwei Drahtseile 4 sind an 'der  Grundplatte befestigt, laufen über Rollen 5  an .den obern Säulenenden und tragen an  ihren andern Enden je ein in jeder Säule       befindliches    Gewicht. Das Gewicht ist so be  messen, dass es mit der     Grundplatte    und den  darauf befindlichen Einrichtungen im  Gleichgewicht ist.  



  Die Kamera umfasst eine Suchkamera und  eine Aufnahmekamera, von denen erstere  einen fest auf der Platte 3 angeordneten  Kasten 11 aufweist, die andere aber mit einer  Einrichtung zum     Ausgleich    der     Parallage    im      Verhältnis zur ersteren versehen ist, so dass  sieh die optischen Achsen beider immer im  Aufnahmeobjekt schneiden.  



  Bei Porträtaufnahmen kann das Objekt  sowohl durch die Suchkamera als auch un  mittelbar beobachtet werden, während die  Einstellung der Aufnahmekamera vorgenom  men wird. Auf diese Weise hat der Photo  graph zu jeder Zeit volle Übersicht über das  Aufnahmeobjekt.  



  Die     Parallaxverschiebung    der Aufnahme  kamera im Verhältnis zur     Suchkamera    kann  auf verschiedene Art erfolgen.  



  Auf der Grundplatte 3 ist ein Boden 6  verschiebbar angeordnet, der mit Hilfe einer  mit einem Griff versehenen Welle 7 bewegt  werden kann. Die Welle endet in einer       Schnecke    8, .die in ein am Boden 6 ange  ordnetes Zahnrad 9 eingreift, das seinerseits  mit auf der     Grundplatte    angeordneten Zahn  stangen 10 in Eingriff steht, so dass der  Boden 6 bei Drehung des Griffes vor- und  rückwärts auf den Zahnstangen 10 ver  schoben wird.  



  Der     Okularkasten    11 der     Suchkamera     steht fest auf der Grundplatte 3, während ihr       Objektivbrett    12 auf dem verschiebbaren  Boden 6 befestigt ist und durch den üblichen  Balg 13 mit dem     Okularkasten    verbunden ist.  Durch Verschieben des Bodens 6 wird der  Bodenauszug der Suchkamera, und damit die  Schärfe des Bildes auf der Mattscheibe 14,  die in der Vorderfläche des     Okularkastens    11  angebracht ist, geändert.  



  Der     Kassettenhalter    15 der Aufnahme  kamera ist drehbar gelagert, und zwar unten  in einem Winkel 16 an der Grundplatte 3  und oben in einer Stange 17, die am Okular  kasten 11 der     Suchkamera    drehbar befestigt  ist. Das     Objektivbrett    18 der Aufnahme  kamera ist durch den Balg 19 mit dem  Halter 15 verbunden und in Führungen 20  verschiebbar, die auf einer ebenen, am       Kassettenhalter    15 befestigten Platte 21 an  geordnet sind. Ein Teil 22 des Objektiv  brettes greift in die Führung 20, 21 hinein,  so dass der Bildabstand (Bodenauszug) und  damit die Schärfe des Bildes auf der Platte    23 durch eine Verschiebung des Objektiv  brettes längs der Führungen 20 geändert  wird.  



  In der einen Ecke des Bodens 6 ist eine       Leitkurve    24 angebracht, gegen die eine auf  der Führungsplatte 21 angebrachte Füh  rungsrolle 25 anliegt. Der     Kassettenhalter    15  steht unter der Einwirkung einer Feder 26,  die die Führungsrolle 25 dauernd gegen die  Leitkurve 24 drückt. Unter der Führungs  platte 21 befindet sich eine weitere     Leitkurve     27, an der die Führungsrolle 28, entlang  gleitet, deren Träger verschiebbar in einem  um einen Zapfen 29 auf dem Boden 6 dreh  baren Teil 30 angeordnet ist. Der Träger der  Führungsrolle 28 steht weiter unter der Ein  wirkung einer Feder 31., welche die Füh  rungsrolle dauernd gegen die Leitkurve 27  drückt.

   Das     Objektivbrett    ist mittels einer       Schraube    32, die durch einen Schlitz 33 in  der Führungsplatte 21     hindurchgeführt    ist,  mit dem Träger der Führungsrolle 28 ver  bunden.  



  Durch Drehung des Griffes 7 wird der  Boden     h    auf der Grundplatte 3 vor- und  rückwärts bewegt. Da das     Objektivbrett    18  der Aufnahmekamera über die Platte 21. mit  der Führungsrolle 25 verbunden ist, und  durch den     Kassettenhalter    unter der Einwir  kung der Feder 26 steht, beschreibt das       Objektivbrett    bei Bewegung des Bodens 6  eine Kurve, die von der     Pa.rallaxen-Leitkurve     24 bestimmt wird, die so konstruiert ist, dass  die optische Achse des Aufnahmeobjektivs 34  die optische Achse des     Suchobjektivs    35 im  Objekt     schneidet.    Die optischen Achsen  werden im     Verhältnis    zueinander verschoben,

    während gleichzeitig der Bodenauszug (Bild  abstand) durch die Verschiebung des Bodens  6 bei beiden Kameras gleichviel geändert  wird.  



  Der Bodenauszug (Bildabstand) der Auf  nahmekamera wird durch das Anliegen der  Führungsrolle 28 an der     Auszug-Leitkurve     27 geändert, da das     Objektivbrett    18 mit der  Führungsrolle 28 verbunden     ist.    Während  der Verschiebung des Bodens 6 wird das           Objektivbrett    18 infolge     Gleitens    der Rolle  25 an der Kurve 24 gedreht und gleichzeitig  durch die Leitkurve 27 parallel zum Halter  15 vor- und rückwärts geschoben.

   Die Kurven  sind so konstruiert, dass die     Bodenauszüge     (Bildabstand) der Aufnahmekamera und der  Suchkammer immer im gleichen     Verhältnis     variiert     werden    und dass sich die optischen  Achsen beider Objektive im Aufnahmeobjekt  schneiden, so dass die auf die Platte der  Aufnahmekamera und die auf die Matt  scheibe der Suchkamera projizierten Bilder  unabhängig von der Entfernung vom Auf  nahmeobjekt praktisch gleich werden.  



  An Stelle von Leitkurven,     gegen    die     feder-          beeinflusste    Führungsrollen anliegen, können  zwecks Variierung des Bildabstandes und der       Parallaxe    gebogene Führungen, in welche     ein     Zapfen hineingreift, gebogene Zahnstangen,  entlang denen ein Zahnrad wandert, oder  ähnliche Anordnungen verwendet werden.  



  Die Suchkamera ist mit zwei Okularen  ausgestattet, von denen eines sich im Deckel  und ein weiteres in der Rückwand des  Kastens befindet. Letzteres ist mit dem  Sucherobjektiv 35 koaxial. In der Vorder  fläche des     Okularkastens    sitzt die Matt  scheibe 14, auf die das Bild projiziert wird.  Im Kasten befindet sich ein unter 45  ge  neigter Spiegel 36, der mit Hilfe einer  Stange 37 in Führungen 38 verschiebbar ist,  so dass er in der auf der Zeichnung voll aus  gezogenen Lage das auf die Mattscheibe  projizierte Bild in das obere Okular 39  reflektiert. Wenn der Spiegel in die gestri  chelt gezeigte Lage heruntergezogen wird,  kann .das Bild direkt auf der Mattscheibe  durch das hintere Okular 40 beobachtet wer  den. Hierdurch wird die Beobachtung der  Mattscheibe in jeder Stellung der Kamera  zum Photographen erleichtert.  



  Die Mattscheibe 14     ist    von einer in einer  Führung 41 drehbaren Schablone 42 bedeckt,  in     -welcher    die Bildbegrenzung ausgeschnitten  ist. Durch Drehen der Schablone mit Hilfe    einer Stange 48 kann eine     Bildbegrenzung     für     Bilder    im Querformat wie auch im Hoch  format erreicht werden. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kamera, bei welcher der Bodenauszug einer Aufnahmekamera mit dem Boden auszug einer zur Einstellung dienenden Such- kamera zum Ausgleich der Parallaxe gleich zeitig verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Okularkasten (11) der Suchkamera fest mit einer verschiebbaren Grundplatte (3) verbunden ist, während die Aufnahmekamera an .der Grundplatte (3) drehbar befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Auszug des Bodens der Aufnahmekamera bewirkende Teil durch eine Auszugleitkurve (27) ge steuert wird, während der den Ausgleich :der Parallaxe bewirkende Teil durch eine Par- allaxen-Leitkurve (24) gesteuert wird, wobei die beiden Kurven so geformt sind, dass beide optische Achsen sich bei allen Objekt abständen im Aufnahmeobjekt schneiden. 2.
    Kamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, 'dadurch gekennzeichnet, dass das Objektivbrett (18) der Aufnahme kamera von einer vom Kassettenhalter (15) getragenen Führung (20, 21) geführt wird, die mit einer Führungsrolle (25) versehen ist, die durch eine am gassettenhalter angrei fende Feder (26) in dauernder Anlage gegen die Parallaxen-Leitkurve (24) gehalten wird, und dass ferner eine weitere unter Einwir kung einer Feder stehende Führungsrolle (28) in dauernder Anlage gegen die Auszug Leitkurve (2'7) gehalten wird untd dadurch das Objektivbrett steuert,
    wobei beide Leit- kurven auf einem im Verhältnis zur Grund platte (3) verschiebbaren Boden (6) ange bracht sind, dessen Stellung den Bildabstand bestimmt.
CH245391D 1945-02-22 1945-02-22 Kamera. CH245391A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH245391T 1945-02-22

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CH245391A true CH245391A (de) 1946-11-15

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ID=4464881

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CH245391D CH245391A (de) 1945-02-22 1945-02-22 Kamera.

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