CH245597A - Einrichtung für Geflügel- und Kleintierhaltung. - Google Patents

Einrichtung für Geflügel- und Kleintierhaltung.

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CH245597A
CH245597A CH245597DA CH245597A CH 245597 A CH245597 A CH 245597A CH 245597D A CH245597D A CH 245597DA CH 245597 A CH245597 A CH 245597A
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CH
Switzerland
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compartments
animals
facility
poultry
chickens
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Application number
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English (en)
Inventor
Kunz Johann
Original Assignee
Kunz Johann
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Application filed by Kunz Johann filed Critical Kunz Johann
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K31/00Housing birds
    • A01K31/14Nest-boxes, e.g. for singing birds or the like
    • A01K31/16Laying nests for poultry; Egg collecting
    • A01K31/17Laying batteries including auxiliary features, e.g. feeding, watering, demanuring, heating, ventilation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description


  



  Einrichtung   fiir      Geflügel-und lileintierhaltung.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung für Geflügel-und Eleintierhaltung. Die Einrichtung ist   gekennzeich-    net durch mehrere mit Gitterboden versehene, zur Aufnahme der Tiere bestimmte Abteile, die in mindestens einer Reihe nebeneinander befindlich angeordnet sind und ausserhalb derselben je mindestens einen Trog aufweisen, der den Tieren vom Abteil aus zur   Futterauf-    nahme direkt zugänglich ist. Die Einrichtung kann für die Haltung von Leghennen, Nlast  hühnern, Hähnen, Gänsen,    Enten und, mit entsprechenden Ausbildungen versehen, auch für Kaninchen und andere Eleintiere verwendet werden.



   Durch die erfindungsgemässe Einrichtung kann insbesondere die Hiihnerhaltung sowohl für die Mast als auch für die Legetätigkeit bedeutend rationalisiert werden, und sie ermöglicht die Geflügelhaltung ohne Auslaufflächen, wodurch sich grosse   Platzeinsparun-    gen ergeben. Die Einrichtung ist deshalb geeignet fiir die   rationelle und hygienischeHal-    tung von Gefl gel- und Kleintieren, insbesondere   Leghühnern,    auch im kleinen Rahmen für Eigenversorgung auf begrenztem Platz in einem passenden Raum, z. B. im Anbau eines   Wohnhauses    oder in einem kleinen Stall.

   Besonders aber für den erwerbsmässigen Betrieb ermöglicht die erfindungs  gemässe Einrichtung,    in   zweckentsprechenden      Stallgebäuden    untergebracht, Vorteile.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einemAusführungsbeispiel zur Darstellung gebracht. Sie zeigt einen Querschnitt mit Ansicht einer   Einrich-    tung für Leghennen im Betrieb.



   Nach der Zeichnung besteht die Einrichtung aus den Abteilsreihen I, II, III und IV.



  Die unterste Abteilsreihe I ist vorn auf den Pfosten a und hinten auf den Schrägstützen   b    abgestützt. Die Abteilsreihen II, III und IV sind je auf der hintern Oberseite der da   vorbefindlichen Abteilsreihe abgestützt und    durch die Latten c gegen Lageveränderungen gesichert. Statt auf   Schrägstützen      b    kann jede Abteilsreihe auch hinten je einzeln auf senkrecht stehenden Pfosten abgestützt sein. 



  Jede Abteilsreihe besitzt eine von Brettern gebildete Rückwand d und zu dieser   recht-    winklig in gleichen Abständen angeordnete Hauptwandungen g   undWandungen i, welehe    die einzelnen Abteile seitlich begrenzen. Die Wandungen g und i sind durch die Latte   7o    oben und durch die Latte   c    unten je miteinander verbunden. Die Latte k bei der untersten Abteilsreihe I ist verbreitert bezw. als Laufsteg ausgebildet für die Wartung der   obern    Abteilsreihen. Der Boden der Abteile wird durch engmaschiges Drahtgeflecht l (vorzugsweise   Sechseckdrahtgeflecht) gebildet.    Die Exkremente q der Tiere können durch das Drahtgeflecht hindurch nach unten abfallen.



  Das Drahtgeflecht   l    ist an der   Rückwandung    d, den Wänden g und i sowie auf den Latten k und c befestigt und flach gespannt. Bei den Abteilsreihen II, III und IV reicht das Drahtgeflecht nach vom über die Abteile hinaus und bildet jeweils den oberseitigen   AbschluB    der davorbefindlichen, tieferliegenden Abteilsreihe. Bei der obersten Abteilsreihe IV erfolgt der oberseitige Abschluss auch mit Drahtgeflecht l. Die Ebene der Drahtgeflechth¯den l bezw. der   Abteilsober-    seiten ist leicht   nachvom    geneigt, so dass die Eier e aus den Abteilen heraus langsam nach vorn abrollen können. Bei den Latten k ist das Drahtgeflecht l leicht nach oben gebogen, wo die Eier e aufgefangen werden.



  Bei der untersten Abteilsreihe I sind für die Fortsetzung des Drahtgeflechtbodens   I    und f r die Aufna. hme der Eier e Stützen   i)    mit einem Längsstab n angebracht. Die   Latten 7G    und der Längsstab n können für den Eierauffang auch gepolstert, sein. An Stelle von Drahtgeflecht, kann auch ein gitterartiger Rost aus Holz oder anderem Material verwendet werden, welcher Zwischenräume aufweist f r das Abfallen der Exkremente q.



  Die Wände i können auch herausnehmbar in der Einrichtung angeordnet sein, um den Rauminhalt der Abteile zu vergrössern. Es ist so möglieh, beispielsweise mehrere H hner mit einem   Hahn für Zuchtzwecke zusam-    men zu halten. Die Rückwände und Seitenwände können ebenfalls aus durchbrochenen Bauelementen, wie Gitter oder Drahtgeflecht. bestehen. Der vorderseitige Abschluss der Abteile wird durch den an den Wänden i und g befestigten Draht o, die Wassertr¯ge w und die   Futtertröge f gebildet.    des Drahtes o kann auch Drahtgeflecht mit ent  sprechendem    Abstand vom   Wassertrog    angebracht sein. Die   Futtertroge    f sind sind den Haltern p   aufgelegt, wele-he    in den Hauptwandungen g befestigt sind.

   Die   Futtertröge    f sind in passender Höhe etwas über den Drahtgefleehtböden l angebracht, damit die Eier unter den   Futtertrögen    durch aus den Abteilen   herausrollen konnen. Die Futter-      tröge f sind leicht weonehmbar,    und durch die bei der Wegnahme eines Futtertroges freiwerdenden Öffnungen können die Hühner h in die Abteile eingebracht oder herausge  nommen    werden. Auch zum Reinigen der   Futtertröge    können dieselben leicht und schnell weggenommen und gekehrt werden.



   In jedem Abteil ist eine   Leghenne h      untergebracht. Durch die Wände g    und i ist jede   Leghenne    von der andern getrennt und kann so nicht gestört werden. Durch den   Wassertrog      to wird    den   Hühnern    jederzeit genügend Trinkwasser dargeboten.

   Bei der Fütterung können die Tiere einander sehen, und da. sie aus dem gleichen Futtertrog f fressen, wird die FreBlust gegenseitig ange  regs.    was die   Legefreudigkeit begünstigt.    Die Fütterung kann leicht, übersichtlich, zeitund   arbeitsparend      ausgeführtwerden.    Ebenso sind   Verlnste    des Futters, des Trinkwassers und Verunreinigung derselben durch die Tiere äusserst gering. Der Futterbedarf bezw.



  Verbrauch eines jeden Tieres kann gut be  obachtet    werden.



   Da die   Exkremente    der Tiere durch den Gitterboden hindureh nach unten abfallen können, ist in den Abteilen stete   Reinlich-    keit gewährleistet. Die   Exkremente      q der    Tiere können täglich oder in beliebigen Zeitabständen ohne oder mit nur geringer Einstreu vom Boden des Stalles entfernt und ausgebracht werden. Es können auch unter die Abteile Bleche oder Platten gelegt werden, welche fiir die Säuberung herausnehm bar sind. Ebenso kann unter den Abteilen ein   Forderband    angeordnet sein für die Wegschaffung des Kotes.



   Die Einrichtung ermöglicht eine genaue Kontrolle der Legetätigkeit der Hühner. Dabei sind sogenannte   Fallnester    und die damit verbundene Wartung nicht notwendig, was für einen grösseren Betrieb eine bedeutende Arbeitseinsparung zur Folge hat. Sobald ein Ei e gelegt ist und freiliegt, rollt dasselbe selbständig aus dem Abteil heraus in die   Auffangstelle    bei der   Latte, 7c    bezw. n. Die Eier gelangen kurz nach dem Legen   ausser-    halb der Reichweite der Hühner und können so von den Hühnern nicht   aufgepickt    oder gefressen werden. Die   Legetätigkeit    eines jeden einzelnen Huhnes kann damit genau kontrolliert werden.

   Die Eier können jederzeit und ohne Störung der Hiihner in   sau-    berem Zustand entnommen werden. Für die Aufzeichnung der   Legetätigkeit    der Hühner kann bei jedem einzelnen   Huhn über    seinem Abteil eine Kontrollkarte angebracht werden.



  Der   Gesundheitszustand    und die Legetätigkeit eines jeden einzelnen Tieres kann genau beobachtet werden. Dies ermöglicht die Handhabung einer zuverlässigen Überwachung des   gesamten Bestandes. Tiere    mit ungenügender Leistung und kranke Tiere können sofort aus dem Bestand entfernt und entsprechend behandelt oder   geschlachtet    werden.



   Die für eine gute und rege   Legetätigkeit    der Hühner notwendigen Bedingungen, wie Licht, Wärme, Luft und Reinlichkeit können durch diese Einrichtung in hohem Masse erfüllt werden.



   Die Einrichtung ist zweckmässigerweise in einem   Stallgebäude    untergebracht, dessen Fensterfront der Vormittagssonne zugekehrt und mit geeigneten L ftungsvorrichtungen versehen ist. Bei starker, unerwünschter Son  nenbestrahlung    der Fensterfront ist dieselbe in bekannter Weise zu beschatten mit Storen oder   Schattendach.    Die beschriebene   Einrich-      tung eignet    sich sowohl   fürdie Mast wie ganz    besonders für die rationelle   Eierproduktion.   



   Wichtigste Voraussetzung ist, dass die Hühner die richtige Futterzusammensetzung und zusätzlich möglichst frisches oder gedörrtes Griinfutter erhalten. Für die Eierproduktion während des Winters erweist sich die beschriebene Einrichtung als besonders vorteilhaft, indem die notwendigen Kosten für die zur Aufrechterhaltung und Anregung der   Legetätigkeit    erforderlichen Temperaturverhältnisse relativ niedrig gehalten werden können. Es können beispielsweise bei den Abteilsreihen elektrische   Heizkabel    angebracht werden, deren Stromzufuhr und damit die gleichmässige Temperatur durch einen Thermostat reguliert wird.

   Bei der beschriebenen Einrichtung kann die Fläche der bisher üblichen Ausläufe besser bewachsen und das darauf gewonnene Grünfutter   erträg-    licher den   Hühnern    zugeführt werden.



   Nach dem gleichen Prinzip können mit    entsprechenden Abmessungen solche Einrich-      tungen    auch für   dieGänse-oderEntenhaltung      (Mast)    verwendet werden. Die Tiere gedeihen so besser, indem sie einander nicht stören, ihre Ruhe haben, fetter werden, da ihnen das Futter so besser anschlägt.



   Ebenso können in gleicher Weise solche Einrichtungen auch für Kaninchen und an  dere Eleintiere benützt    werden, wobei die Wasser-und   Futtertröge    entsprechend tiefer anzubringen und nötigenfalls die einzelnen Abteile mit je einer   Raufe    für das Langfutter zu versehen sind, sofern die Verabreichung von Grünfutter oder Heu nicht in   kurzgehäckelter    Form auch im Futtertrog erfolgt. Die Draht-oder Drahtgeflechtbespannung auf der Vorderseite soll so ausreichend sein, dass ein Entweichen der Tiere aus den einzelnen Abteilen nicht möglich ist.



   Es können auch weniger oder mehr als vier Abteilsreihen in gleicher Weise angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung für Geflügel-und Eleintierhaltung, gekennzeichnet durch mehrere, mit Gitterboden versehene, zur Aufnahme der Tiere bestimmte Abteile, die in mindestens einer Reihe nebeneinanderbefindlich angeord- net sind und ausserhalb derselben je mindestens einen Trog aufweisen, der den Tieren von den Abteilen aus zur Futteraufnahme direkt zugänglich ist.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung für Geflügel-und EIeintier- haltung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Reihen von nebeneinander befindlichen Abteilen, wobei die Reihen hintereinander stufenweise erh¯ht derart angeordnet sind. dass die Exkremente der Tiere frei nach unten abfallen k¯nnen.
CH245597D 1946-11-16 1945-04-12 Einrichtung für Geflügel- und Kleintierhaltung. CH245597A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH245597T 1946-11-16

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CH245597A true CH245597A (de) 1946-11-30

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ID=4464999

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CH245597D CH245597A (de) 1946-11-16 1945-04-12 Einrichtung für Geflügel- und Kleintierhaltung.

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CH (1) CH245597A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2882857A (en) * 1957-07-15 1959-04-21 Ernst Laying cages
FR2350786A1 (fr) * 1976-05-14 1977-12-09 Chore Time Equipment Ensemble de cages a poulets
EP0092625A1 (de) * 1982-04-27 1983-11-02 Cassou, Robert Gehege zur Unterbringung von Tieren, in der Art einer Käfigbatterie
FR2559640A1 (fr) * 1984-02-22 1985-08-23 Cassou Robert Enceinte pour parquer les animaux, notamment cage pour oiseaux d'elevage

Cited By (5)

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FR2559640A1 (fr) * 1984-02-22 1985-08-23 Cassou Robert Enceinte pour parquer les animaux, notamment cage pour oiseaux d'elevage
EP0153256A3 (de) * 1984-02-22 1986-11-12 Robert Cassou Tiergehege, insbesondere Käfig für Zuchtvögel

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