CH245845A - Verfahren zur Herstellung elektro-akustischer Apparate, die zwei Körper aufweisen, zwischen denen ein bestimmter Luftspalt vorhanden sein muss und von denen der eine durch Reibungskräfte in seinem Lagerteil gehalten wird. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elektro-akustischer Apparate, die zwei Körper aufweisen, zwischen denen ein bestimmter Luftspalt vorhanden sein muss und von denen der eine durch Reibungskräfte in seinem Lagerteil gehalten wird.

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CH245845A
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Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R31/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of transducers or diaphragms therefor

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  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung     elektro-akustischer    Apparate, die zwei Körper aufweisen,       zwischen    denen ein bestimmter Luftspalt vorhanden sein muss und von denen  der eine durch     Reibungskräfte    in seinem Lagerteil gehalten wird.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung elektroakustischer Apparate, die  zwei     Körper    aufweisen, zwischen denen ein  bestimmter Luftspalt vorhanden sein muss  und von     denen    der eine durch     Reibungskräfte     in     seinem    Lagerteil gehalten     wird.    Es kann  sich z.

   B. um den Abstand zwischen der  Membran und den Magnetpolen eines Tele  phons oder den Luftspalt zwischen der festen  und     beweglichen    Elektrode eines Kohle  mikrophons handeln, der genau     innezuhalten     ist, unabhängig von Massabweichungen der  hierauf einwirkenden Teile.

   Anwendbar ist  die Erfindung mit gleichem Vorteil sowohl  für fest in einer Kapsel eingebaute Teile,  wie auch für lose geschichtete Teile, die erst  nach der     Benutzung        des    Verfahrens in eine  Kapsel oder ein anderes Gehäuse eingesetzt       werden,    doch ist immer erforderlich, dass der  eine dieser beiden Körper, deren Abstand zu-    einander zu wahren ist, durch Reibungs  kräfte an     seinem        Lagerteil    befestigt ist.

    Solche Halterungen     finden    bereits     Anwen-          clung    für die festen Elektroden von Kohle  mikrophonen und sind auch schon für die  Polkerne von magnetischen     Mikrophonen          bezw.    Telephonen vorgeschlagen worden.  



  Kohlemikrophone sind gewöhnlich mit  einer festen Elektrode am Boden der Griess  kammer und mit einer gegenüberstehenden  Gegenelektrode, der beweglichen Elektrode,  versehen, die durch die Membran selbst oder  einen daran befestigten Körper :gebildet     wird.     Zwischen beiden Elektroden ist ein geringer  Luftspalt erforderlich. Der     Abstand    der bei  den Elektroden     kann    z. B. 0,8 mm betragen,  für andere     Verwendungszwecke    1 mm oder  mehr. Der jeweils gewünschte Abstand muss  jedoch genau innegehalten werden, um den  Wirkungsgrad der Mikrophone sicherzu6tel-           len    und insbesondere um in der Massenferti  gung ein gleichmässiges Fabrikat zu erzeugen.

    Die Einhaltung der Abstandsgenauigkeit  wird durch die Toleranzen der     verschiedene_i     Mikrophonteile erschwert. Um die in der  Massenfertigung auftretenden Massabwei  chungen, z. B. in der Tiefe des Mikrophon  gehäuses oder in der Dicke der festen Elek  trode, sowie in den Dicken der zwischenzu  legenden Isolationsplättchen, auszugleichen,       wird    die feste Elektrode in eine Fassung ein  gesetzt, die sie nur durch Reibung hält, so  dass eine Einstellung     dieser    Elektrode zur  beweglichen Gegenelektrode     möglich    ist.

   Die  Einregulierung des Luftabstandes erfordert  aber einen verhältnismässig grossen Zeitauf  wand sowie erhebliche     Einstelleinrichtungen     und führt erst     dann    zu befriedigenden Ergeb  nissen,     wenn    das Bedienungspersonal die       Einrichtungen    gewissenhaft handhabt.  



  Die gleichen Schwierigkeiten treten bei  der Massenfabrikation von     magnetischen          Mikrophonen    oder Telephonen auf, bei denen  der Luftspalt     zwischen    der Membran     und     der auf sie einwirkenden Pole eines oder  mehrerer Magnete genau innegehalten wer  den muss. Auch hier     wird    durch geringe  Dickenabweichungen der     übereinanderge-          schichteten    Teile, wie Magnete, Polplatten  und Zwischenlagen, die Einhaltung der Ab  standsgenauigkeit der Pole zur Membran in  gleichem Masse erschwert und erfordert daher  ebenfalls für die Einregulierung des Luft  spaltes einen zu     grossen    Aufwand von Zeit  und Kosten.  



  Die Erfindung erstrebt, diesen Missstand  zu     beseitigen,    und erreicht dies dadurch,     da.ss     der durch     Reibungskräfte    in seinem Lager  teil zu haltende Körper vermittels eines an  einem Druckstempel vorhandenen, vorsprin  genden Mittelteils in den genannten Lager  teil hineingedrückt     wird,    wobei die Ein  drückbewegung des Druckstempels durch  einen zur Lagerung des andern Körpers die  nenden Teil des Apparates (z. B.

   Kapselrand  oder Magnet) begrenzt und dadurch die Stel  lung des     eindrückbaren    Körpers zum andern  festgelegt     wird.       Dieses Verfahren ist sehr einfach und  ergibt stets gleiche Luftspalte,     wobei    alle  <B>A</B>     b        weiehuno#en        L,        in        der        Län-,

  enbemessung        C        des     durch Reibung     gehaltenen    Körpers sowie in  der Höhe der für die Membran dienenden  Auflage oder in der     Dieke    der am Boden der  Kapsel     befindliehen    Teile ausgeglichen wer  den. Bestimmend für die     Eindrücktiefe    des  durch Reibung gehaltenen Körpers ist hier  bei stets nur die     Auflagefläehe    für den an  dern Körper, z. B. für die Membran, so dass  der gleiche Abstand immer gewahrt wird.  



  An zwei auf der Zeichnung     dargestellten     Gegenständen ist das Verfahren beispiels  weise näher beschrieben.  



  In der     Fig.    1 der Zeichnung ist das Werk  zeug nach beendetem     Eindrückvorgang    an  einer hierfür benutzten Vorrichtung für das  Eindrücken der beweglichen Elektrode in  ihre Fassung in vergrössertem Massstab darge  stellt, bei Anwendung des Verfahrens für  Kohlemikrophone.  



       Fig.    9 veranschaulicht in gleicher Dar  stellung ebenfalls vergrössert die aus der Vor  richtung herausgenommene Mikrophonkapsel  mit der aufgelegten Membran .  



       Fig.    3 und 4 stellen das Werkzeug in.  seiner Anwendung bei einem magnetischen  Mikrophon dar, dessen lose Teile erst nach  dem     Eindrückv        organg    in eine Kapsel einge  setzt werden.  



  In der     Fig.    1 der     Zeichnung    stellt     S    den  Druckstempel in Seitenansicht dar. H     bildet     die Haltevorrichtung zur Aufnahme und  Lagerung der Mikrophonkapsel     K    während  des     Eindrückvorganges    der Elektrode E in  ihre Fassung F durch den Stempel S. Letz  terer ist mit einem zentral angeordneten An  satz A versehen, dessen Länge gleich der  Summe aus der Länge der beweglichen Elek  trode     I3    an der Membran M und der Breite  des gewünschten Luftspaltes zwischen der  beweglichen und der festen Elektrode ist.  Der Druckstempel kann von Hand bedient  oder selbsttätig in die eine oder andere Stel  lung gebracht werden.

   Zum Zwecke des     Ein-          drückens    der Elektrode E in ihre schalen  förmige Fassung F wird der bisher abge-           hoben,-    Stempel     S    in der     Pfeilrichtung    auf  die Kapsel K zu bewegt. Bei diesem Vor  gang gelangt zunächst der Ansatz A des  Stempels in Berührung mit dem     Elektroden-          körper    E und presst ihn in seine Fassung F  hinein. Die     Anpressbewegung    des Stempels  ist beendet, wenn seine untere Fläche den  Kapselrand G berührt, der als Auflage für  die Membran M dient.

   Der     Elektrodenkörper     nimmt jetzt eine Lage .in     ,seiner    Fassung F  ein, die den gewünschten Abstand zu der  festen Elektrode B des Mikrophons zwangs  weise ergibt, da die Begrenzungsfläche für  die Bewegung des Stempels     S,    wie die     Fig.    2  veranschaulicht, die Auflage G der die be  wegliche Elektrode B tragenden Membran M  bildet, so dass     lediglieh    an dieser Elektrode B  etwa auftretende     Toleranzen    auf die Luft  spaltbemessung einwirken können, während  Fertigungsungenauigkeiten an der Kapsel       bezw.    an der festen Elektrode oder an an  dern Teilen des Mikrophons hierauf keinen  Einfluss mehr haben.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist die     Anwendung     des Verfahrens an Teilen eines     magnetischen     Mikrophons in einer     Vorrichtung    dargestellt.  Die darin lose eingelegten Teile des Mikro  phons bestehen hier aus einem ringförmigen  Magnet C mit seiner anliegenden Polplatte D  und dem daran zu befestigenden Polstück P,  Der Druckstempel     S    wirkt hier mit seinem  Ansatz A auf das Polstück Pein und drückt  dieses in die Polplatte ein. Die Höhe des Stem  pelansatzes A     entspricht    der Bemessung des  zu erzielenden Luftspaltes L an der einen  Seite der Membran M des Magnetsystems der       Fig.    5.

   Dickenungenauigkeiten der     Polstü2ke     sowie der Polplatten und der anliegenden  Magnete werden hier ebenfalls wie bei der  Anwendung des Verfahrens für Kohlemikro  phone durch die sich hieraus     ergebende    Lage  der Auflagefläche G für die Membran M     aus-          o;eglichen,    da diese Fläche die Eindrückbe-         wegung    des Stempels     S        begrenzt    und damit  auch die     Eindrücktiefe    des Polstückes P in  der Polplatte D     bestimmt.     



  Das dargestellte     Doppelmagnetsystem    der       Fig.    5 besteht aus fünf     übereinanderge-          schichteten        losen    Teilen, deren Anzahl aber  auch bei Anwendung von Zwischenlagen  eine grössere sein kann. Eine feste Verbin  dung erhalten diese Teile hier erst durch den  Einbau in ihre Kapsel, während die Lager  und Befestigungsteile für den durch Reibung  zu haltenden Körper gemäss dem Ausfüh  rungsbeispiel der     Fig.    2 bereits beim     Ein-          drückvorgang    in fester     Verbindung    mit der  Kapsel stehen.

   Das Verfahren     stellt    somit  eine äusserst einfache und wirtschaftliche  Lösung dar für alle derartigen, in grossen  Stückzahlen zu fertigenden elektroakusti  schen Apparate mit einem genau     innezuhal-          tenden    Luftspalt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung elektroakusti scher Apparate, die zwei Körper aufweisen. zwischen denen ein bestimmter Luftspalt vor handen sein russ und von denen der eine durch Reibungskräfte in seinem Lagerteil gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, da(3 dieser Körper (E, P) vermittels eines an einem Druckstempel (S) vorhandenen vor springenden Mittelteils (A) in den genannten Lagerteil hineingedrückt wird, wobei die Eindrückbewegung des Drueks.tempels durch einen zur Lagerung des andern Körpers (B, M) dienenden Teil (G, C)
    des Apparates be grenzt und dadurch die Stellung des ein- drückbaren Körpers<I>(E, P)</I> zum andern<I>(B,</I> i'!1) festgelegt wird.
CH245845D 1943-07-30 1944-07-31 Verfahren zur Herstellung elektro-akustischer Apparate, die zwei Körper aufweisen, zwischen denen ein bestimmter Luftspalt vorhanden sein muss und von denen der eine durch Reibungskräfte in seinem Lagerteil gehalten wird. CH245845A (de)

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