CH245924A - Aufhängehaken für Dachrinnen. - Google Patents

Aufhängehaken für Dachrinnen.

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CH245924A
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Schwager Anton
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Schwager Anton
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/064Gutters
    • E04D13/072Hanging means
    • E04D13/0722Hanging means extending mainly under the gutter

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


  Aufhängehaken für Dachrinnen.    Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein Aufhängehaken für Dachrinnen, bei dem  die zum Festhalten der Dachrinne bestimm  ten, biegsamen Zungen am Haken durch       Schmelzverbindung    befestigt sind, wobei  mindestens die Oberflächen der Verbindungs  stellen von Zungen und Haken von einem  nichtrostenden Stoff gebildet werden.  



  Bei den bekannten derartigen Aufhänge  haken sind die zum Festhalten der     Rinne     dienenden Zungen durch Nietverbindung  am Haken befestigt, was den Nachteil hat,  dass bei dem zum Schutze des Hakens gegen  Rosten nötigen nachträglichen Verzinken  des kompletten Hakens das Korrosions  schutzmetall zwischen die am Haken flach  anliegend vernieteten Federenden und die  benachbarte Hakenoberfläche nicht einfliessen  kann und daher erfahrungsgemäss diese be  sonders empfindlichen Stellen verhältnis  mässig rasch durchrosten, was zum Abbrechen  der Zungen führt. Ein Verzinken der Einzel  teile vor dem Annieten der Zungen an den  Haken ergibt eine umständliche und teure    Herstellung.

   Zudem besteht dabei die Ge  fahr, dass beim Nietvorgang der Schutz  überzug verletzt und der beabsichtigte Rost  schutz     illusorisch    gemacht     wird.     



  Diese bisherigen Unzulänglichkeiten und       Nachteile    sollen durch die vorliegende Er  findung auf     einfache    Weise     und    mit zuver  lässiger Wirkung ausgeschaltet werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.       Fig.    1 zeigt den Aufhängehaken in per  spektivischer Ansicht mit angedeutetem  Dachbalken als Befestigungsstelle und ein  gezeichneter Lage der durch den Haken zu  haltenden Dachrinne.  



       Fig.    2 stellt denselben Haken im Seiten  riss dar.  



       Fig.    3 ist     eine    vergrösserte Darstellung der  Verbindungsstelle von Zunge und Haken, im  Schnitt nach der Linie     I-I    der     Fig.    2.  



  Der aus einem     Flacheisenstab    gebildete  Haken weist einen hochkantigen, kreisförmig  gebogenen, zur Aufnahme der Dachrinne be  stimmten Teil a, dessen Breitseiten in ver-      tikalen Ebenen liegen, sowie einen in bezug  auf diesen gebogenen Teil um 90  verdreh  ten, seitlich abstehenden Befestigungsschen  kel b auf, welcher in bekannter Weise mit  Bohrungen zum Festschrauben des Hakens  an einem Dachbalken versehen ist. Der ge  bogene Teil mit hochgestellten Breitseiten des  Aufhängehakens weist im Gegensatz zu den  bekannten derartigen Haken mit von der  Profileisenbreitseite gebildetem Bett für die  Dachrinne eine wesentlich grössere Biege  festigkeit auf, so dass er Krafteinwirkungen,  z. B. infolge Schneedruck oder beim Stehen  in die betreffende Dachrinne, besser wider  steht.

   Durch Kaltverformung, das heisst Stau  chung, ist an der Innenseite des     gebogenen     Hakenteils eine die Festigkeit des gebogenen  Hakenteils     a    gegen Aufbiegen erhöhende  Verdickung erreicht (Fig. 3).  



  Die zum Umfassen des Dachrinnenwulstes  bestimmte, am freien Bogenende des Hakens  durch Schmelzverbindung befestigte Zunge c  sowie die innerseits am mittleren, hochgerich  teten Hakenteil ebenfalls durch Schmelz  verbindung, vorzugsweise durch Schweissung,  befestigte Zunge d umfasst, wie aus Fig. 3  ersichtlich, mit ihrem geschlitzt zugeschnit  tenen Ende d' reiterartig das Hakeneisen,  wobei zur Erleichterung des Verschweissens  diese Befestigungskappen der Federenden  gegen die Breitseiten des Hakenprofileisens  flach herangebogen sein können. Beide Zun  gen sind aus Eisenblech gebildet, wobei  Zungen und Haken einen Rostschutzüberzug  aufweisen.  



  Der so gebildete Halten ist mit einer  z. B. aus Zink bestehenden Korrosionsschutz  schicht überzogen, wobei dank der beschrie  benen Befestigungsart der Zungen ein voll  ständiger Schutzüberzug, insbesondere auch  an den Verbindungsstellen der Haken und  Zungen, gewährleistet ist, da hierbei keine  für flüssiges Korrosionsschutzmittel unzu  gängliche Fugen oder Ritzen vorhanden sind,  im Gegensatz zu den bisherigen Nietverbin  dungen.  



  Anstatt durch Schweissung können die       Zungen    auch     mittels    einer andern Schmelz-    verbindung, z. B. durch Hartlötung, am  Haken     befestigt    sein. Der Haken und die  Zungen könnten aber auch selbst aus einem  andern Metall als Eisen bestehen oder     einen     andern     Korrosionsschutzüberzug,anstatt    einen  solchen     aus    Zink, aufweisen.  



  Der     beschriebene    Haken ist nicht nur  durch     Rostfestibkeit    und damit lange Halt  barkeit ausgezeichnet, sondern lässt sich in       einfachem,    gegenüber den     bisherigen    Her  stellungsarten kaum teureren Verfahrensgang  als Massenartikel leicht herstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufhängehaken für Dachrinnen, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Festhalten der Dachrinne bestimmten biegbaren Zungen am Haken durch Schmelzverbindung befestigt und da.ss mindestens die Oberflächen der Ver bindungsstellen von einem nichtrostenden Stoff gebildet sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Aufhängehaken nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der zur Auflage der Dachrinne bestimmte gebo gene Teil des aus einem Flacheisen gebil deten Hakens gegenüber seinem Befestigungs schenkel um 90 verdreht ist, so dass die Breitseiten des gebogenen Hakenteils in der vertikalen Ebene liegen. 2.
    Aufhängehaken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der gebogene Hakenteil an der innern Biegezone am dicksten ist. Aufhängehaken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Eisen blech gebildeten Zungen am eisernen Haken angeschweisst sind und das Ganze mit einem Korrosionsschutzüberzug versehen ist. I. Aufhängehaken nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Haken verschweissten Enden der Zungen den Haken an der Befestigungsstelle reiterartig umgreifen.
CH245924D 1945-08-10 1945-08-10 Aufhängehaken für Dachrinnen. CH245924A (de)

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