CH245940A - Verfahren zur Erzeugung von Platten, insbesondere von wasserdichten Bauplatten geringer Wandstärke, aus durch Abbinden erhärtenden Werkstoffen, wie z. B. Beton, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Platten, insbesondere von wasserdichten Bauplatten geringer Wandstärke, aus durch Abbinden erhärtenden Werkstoffen, wie z. B. Beton, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens.

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CH245940A
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CH
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Samuel Just Konrad
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Samuel Just Konrad
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/12Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein one or more rollers exert pressure on the material
    • B28B3/126Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein one or more rollers exert pressure on the material on material passing directly between the co-operating rollers

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Description


  Verfahren zur Erzeugung     -von    Platten, insbesondere von wasserdichten Bauplatten  geringer Wandstärke, aus durch Abbinden erhärtenden     Werkstoffen,     wie z:<B>B.</B> Beton, und     Maschine    zur     Durchführung    des Verfahrens.    Es ist     bekannt,    Bauplatten aus abbinden  den, erhärtenden Werkstoffen, wie Zement  und Beton,     mit    oder ohne Versteifungseinlagen  durch     Verpressen    des Werkstoffes herzu  stellen.

   Die Erzeugung     in.        Pressformen    hat  den Nachteil eines grossen Zeitaufwandes, da  die     hiezu    dienende Presse während der für  das Herausnehmen der gepressten Platte und  Einbringen des neuen Werkstoffes erforder  lichen Zeit nicht ausgenützt werden kann.  



  Man hat auch versucht, derartige Werk  stoffe zwischen umlaufenden     Presswalzen    zu  verdichten und auf die gewünschte Wand  stärke zu bringen, was aber keinen befriedi  genden Erfolg zeitigte, da einerseits der  Werkstoff zwischen den     Presswalzen    nach  allen Seiten ausweicht und dadurch     nicht    die  gewünschte Plattenlänge und -breite auf  weist, anderseits die     Presswalzen    mit dem  klebrigen Werkstoff in unmittelbarer Be  rührung stehen, so dass ein glattes Loslösen    von der Mantelfläche der     Presswalze    nicht  gesichert ist.

   Ausserdem gewährleistet dieses  Verfahren nicht die Erreichung     einer    gleich  förmigen Dichte und ein Ausmass an     Ver-          dichtung,    das insbesondere für wasserdichte,       dünnwandige    Bauplatten unbedingt gefor  dert werden muss.  



  Das den Gegenstand der Erfindung bil  dende Verfahren ermöglicht die Beseitigung  der aufgezählten     Übelstände.    Es ist dadurch  gekennzeichnet, dass der zu verarbeitende  Werkstoff mit einer flüssigkeitsdurchlässi  gen Hülle versehen und mit dieser mittels  einer selbsttätigen Fördervorrichtung der  Wirkung von     Presswalzen    ausgesetzt wird,  worauf die Hülle     entfernt    wird.  



  Durch die Umhüllung des Werkstoffes,  zweckmässig mit Gewebestreifen, wird er  reicht, dass der Werkstoff nicht an den     Press-          walzen    ankleben kann, dass     Abfliesskanäle     für die     ausgepresste    Flüssigkeit zur Verfü-           gung    stehen und die     Presswalzen.        nieht    in  dem weichen Material schleifen können, viel  mehr es zügig mitnehmen.  



  Die Erfindung erstreckt sich weiter auf  eine Maschine zur Durchführung des Ver  fahrens.  



  Die Zeichnung zeigt eine     beipielsweise     Ausführungsform dieser Maschine schema  tisch im Aufriss.  



       Über    den Auflegetisch 1 läuft ein end  loses Förderband 2, das durch die Rollen  3-14 gestützt ist. Die Rolle 11 ist an einem  ihrer Enden     verschwenkbar,    an ihren andern  Enden aber auf einem Schlitten 15 gelagert,  der zwischen Führungen 16 durch eine Spin  del 17 horizontal nach beiden Richtungen hin  verstellt werden kann, um die Rolle 11 schräg  verstellen und dadurch eine einseitige Deh  nung desselben ausgleichen zu können. Da  mit auch die Gesamtspannung des Förder  bandes geregelt werden kann, ist die Rolle  13 an einem Hebel 18 als Spannrolle     ver-          schwenkbar    gelagert.

   Zwischen dem Auflege  tisch 1, auf welchem der abbindende und  erhärtende Werkstoff 19     zwischen    zwei  Gewebestreifen 20 in entsprechender Dicke,  Länge und Breite aufgebracht werden kann,  und der     Führungsrolle    3 ist unterhalb des  Förderbandes 2 ein an der Oberseite mit       Durchbrechungen    versehener gasten 21 vor  gesehen, der mittels einer Rohrleitung 22  unter     Saugwirkung    gestellt werden kann,  um den Werkstoff teilweise zu entfeuchten.  



  In der Laufrichtung des Förderbandes 2  liegen nach der Führungswalze 3 die     Press-          walzen    23 und 24, von denen die obere     -Press-          walze    23 bei dem dargestellten Ausführungs  beispiel     unverstellbar        gelagert    ist, wogegen  die     untere        Presswalze    24 an dem einen Arm  eines zweiarmigen Hebels 25 sitzt, dessen  zweiter Arm durch das Gewicht 26 belastet  ist. Dadurch wird der zwischen den beiden  Walzen 23, 24 hindurchlaufende, von den  Gewebestreifen 20 allseitig umhüllte Werk  stoff 19 unter entsprechenden     Pressdruck    ge  setzt.  



  Es ist auch möglich, die obere     Presswalze     23 in lotrecht beweglichen Gleitlagern, die    untere     Presswalze    24 aber     unverstellbar    an  zuordnen, so dass das Gewicht der obern       Press-%valze    23 auf den     )Verkstoff    den erfor  derlichen     Pressdruck    ausübt.

   An das Förder  band 2, welches durch die Führungsrollen 4,  5 nach unten geführt     wird    und über die Rolle  14 wieder zum     Ablegetisch    1 zurückläuft,  schliesst ein     Ablegetisch    27 an, der ebenso       wie    der hinter den     Press-%valzen    23, 24 befind  liche Teil des Förderbandes 2 etwas niedri  ger liegt als die Ebene des Anlegetisches 1  und der vor den     Presswalzen    23, 24 gelegene  Teil des Förderbandes 2.

   Auf diese Weise  erzielt man eine sich über einen Bogen er  streckende Anlage des Förderbandes 2 an der       Presswalze    23 und damit eine höhere     Press-          wirkung.    Der     Ablegetisch    27 kann als  Wendetisch ausgebildet sein, indem seine  Tischplatte um 180      verschwenkt    werden  kann.  



  Zwischen den Führungsrollen 7, 8, 9 des  Förderbandes 2 sind Spritzdüsen 28 vorge  sehen, mit Hilfe derer die     Vorder-    und Rück  seite des Förderbandes     \?    mit Wasser abge  spült und dadurch     reingehalten    werden.  



  Die Arbeitsweise der Maschine ist bei  spielsweise folgende:  Auf das über den     Ablegetisch    1 laufende  Förderband 2 wird ein entsprechend bemesse  ner Gewebestreifen 20 gelegt und auf diesen  die für eine Platte erforderliche Menge an  Werkstoff 19 im feuchten Zustand aufge  bracht. Nachdem man letzteren mit dem  zweiten Gewebestreifen 20 belegt hat,  schlägt man noch die über den Werkstoff  vorstehenden Enden des untern oder obern  Gewebestreifens über den andern Gewebe  streifen um.

   Das Förderband 2 bringt den so  eingehüllten Werkstoff 19 zur     Absaugevor-          richtung    21, um schon dort eine teilweise       Entfeuchtung    des Werkstoffes     herbei7ufüh-          ren.        Über    die Führungsrolle 3 gelangt nun  das Förderband 2 mit dem von den Gewebe  streifen 20 eingehüllten Werkstoff 19 mit  schwacher Neigung nach unten in den vom  Förderband 2 und der     Presswalze    23 um  grenzten, trichterförmigen Spaltraum, was  zur Folge hat, dass der Werkstoff 19 einem      allmählich zunehmenden     Pressdruck    ausge  setzt wird, der schliesslich zwischen den bei  den     Presswalzen    23,

   24 eine sehr hohe Ver  dichtung des Werkstoffes     bewirkt.    Hierbei  wird die im Werkstoff 19 enthaltene Flüs  sigkeit durch die Gewebestreifen 20 ausge  quetscht, die gleichzeitig auch ein Ankleben  des Werkstoffes an der     Presswalze    23     bezw.     dem Förderband 2 hintanhalten.

   Der obere  Gewebestreifen 20 bringt es auch mit sich, dass  die     Presswalze    23 nicht gegenüber dem Werk  stoff schleift     bezw.    diesen     rückstaut,    sondern  dass der Werkstoff zügig von der     Presswalze     23 mitgenommen wird.

       Sobald    die Gewebe  streifen 20 samt dem     verpressten    Werkstoff  19 aus den     Presswalzen    23, 24 genügend weit  hervorgetreten sind, werden zweckmässig die  Enden der Gewebestreifen 20 von beiden  Seiten der Maschine her ergriffen und samt  der von ihnen umschlossenen Bauplatte mit  der     Geschwindigkeit    des Förderbandes 2 auf  den Tisch 27 gezogen, wodurch ein Auf  krümmen der Bauplatte gegen die     Presswalze     hin     bezw.    ein Aufstauen des immerhin noch  weichen Plattenmaterials beim Auflaufen  auf den Tisch 27     vermieden    wird.

   Auf dem  Tisch 27 nimmt man zunächst den     obern     Gewebestreifen 20 ab und ersetzt ihn zweck  mässig durch eine     Platte.aus    Holz oder der  gleichen. Wird nun die Platte des Ablege  tisches 27 um 180  gewendet, so kann auch  der zweite nun nach oben liegende Gewebe  streifen 20 entfernt werden, so dass die fertig       verpresste    Bauplatte auf der Holzplatte lie  gend in den Trockenraum abgeführt werden  kann. Hierdurch ist eine fliessende,     unnötige     Zeitverluste vermeidende Erzeugung von  Bauplatten möglich, die verhältnismässig  dünnwandig sind und zufolge der Umhüllung  des Werkstoffes während des     Verpressens     eine ausserordentlich hohe     Verdichtung    er  fahren können.

   Die so hergestellten Platten  weisen eine hohe Festigkeit auf.  



  Der     Anlegotisch    1 kann auf einer geson  derten Einrichtung vorgesehen sein, welche  an die Vorrichtung zum     Verpressen    heran  fahrbar ist. In diesem Falle trägt der Anlege  tisch z. B. ein gesondertes endloses Förder-    band, das unmittelbar in das Förderband 2  für die     Pressvorrichtung    übergeht und da  durch den am Anlegetisch vorbereiteten und  eingehüllten Werkstoff der Maschine zu  führt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Erzeugung von Platten, insbesondere von wasserdichten Bauplatten geringer Wandstärke, aus durch Abbinden erhärtenden Werkstoffen, wie z. B. Beton, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff mit einer flüssigkeitsdurchlässigen Hülle versehen und mit dieser mittels einer selbst tätigen Fördervorrichtung der Wirkung -@%on Presswalzen ausgesetzt wird, worauf die Hülle entfernt wird. UNTER.ANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch L, da durch gekennzeichnet, dass der Werkstoff vor dem Eingang in die Presswalzen teilweise er. t- feuchtet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Hülle zur all seitigen Bedeckung des Werkstoffes aus zwei Gewebestreifen gebildet wird, zwischen wel che der Werkstoff gebracht wird, wobei die Ränder übereinandergeschlagen werden.
    PATENTANSPRUCH II: Maschine zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch I und den Unter ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Presswalzenpaar, das zwischen einem Auflege- und Ablegetisch angeordnet und von einem Förderband durchlaufen ist. UNTERANSPR1.rCHE: 3. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass den Presswalzen eine durch das Förderband hindurchwirkende Saugvorrichtung vorgeschaltet ist. 4.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband vor und hinter den Press- walzen in verschiedenen parallelen Ebenen läuft. 5. Maschine nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 3 und 4, gekennzeich- net durch auf beide Seiten des zurücklaufen den Förderbandteils wirkende Abspritzvor- richtungen. 6.
    Maschine nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achse einer der Füh rungswalzen des Förderbandes schräg ein- stellbar ist, zum Zwecke, eine einseitige Dehnung desselben ausgleichen zu können. 7. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Platte des Ab legetisches um 180 wendbar ist.
CH245940D 1944-02-25 1944-11-23 Verfahren zur Erzeugung von Platten, insbesondere von wasserdichten Bauplatten geringer Wandstärke, aus durch Abbinden erhärtenden Werkstoffen, wie z. B. Beton, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens. CH245940A (de)

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