CH245959A - Wärmegefäss, insbesondere Bettflasche. - Google Patents
Wärmegefäss, insbesondere Bettflasche.Info
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
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Description
Ernst Billeter, K snacht (Z rich, Schweiz). Die heute üblichen metallischen WÏrmegefässe, z. B. Bettflaschen, besitzen den Nach- teil, dass sie, mit siedendem Wasser gefüllt, an der Aussenoberfläche bei direkter Berüh- rung viel zu heiss sind. Dieser Übelstand wird durch den vorliegenden Erfindungsgegenstand dadurch vermieden, da¯ der den Wärmeträger aufneh- mende Wärmebehälter so mit einer die Wärmeabgabe nach au¯en vermittelnden Ummantelung umgeben ist, dass sich beide nur stellenweise berühren, so dass die wärme- abstrahlende Fläche der Ummantelung gr¯ Ber ist als die gemeinsame Fläche der den Wärmetransport vom WÏrmebehÏlter zur Ummantelung besorgenden Ber hrungsstellen. Beispielsweise Ausführungsformen sind in den Fig. 1 bis 4 dargestellt. Bei dem in Fig. 1 dargestellten WÏrmegefäss ist 1 der das Wärmemittel enthaltende Wärmebehälter, welcher an seinem offenen Ende mit dem herausnehmbaren Verschlusszapfen la verschlossen ist. Wie die Zeich- nung zeigt, ist der Wärmebehälter 1 mit einer Parallelrippung versehen. tuber den WÏrmebehälter 1 ist eine metallische Ummantelung 2 angebracht, welche an den Berührungsstellen 3 auf dem Wärmebehälter 1 aufliegt. Der Boden lb ist nach innen gewölbt, wodurch der Boden der Ummantelung 2 nur an seinen Kanten in Berührung ist mit dem Warmebehälter 1. In der Fig. 2 ist in Schnittdarstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, wel- ches sich von jenem nach Fig. 1 dadurch unterscheidet, daB der Wärmebehälter 1 eine glatte äussere Oberfläche auf weist, während die Ummantelung 2 gerippt ist, und an den Berührungsstellen 3 aufliegt. Die Fig. 3 zeigt in Schnittdarstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel, welches wie jenes nach Fig. 2 einen Wärmebehälter 1 mit glatter äusserer Oberfläche aufweist, welche eine durch Federn 2, welche an Haltestangen 4 befestigt sind, gebildete Ummantelung besitzt. Diese Federn 2 liegen an den Berührungsstellen 3. auf dem WÏrmebehÏlter 1 auf. In Fig. 4 ist noch ein weiteres Ausfüh- rungsbeispiel dargestellt, und zwar in teil weisem Längsschnitt, wobei derWärmebehälter 1 eine als Gewinde ausgebildete Aussen Oberfläche aufweist, auf welche die Ummantelung 2 aufgeschraubt ist, welche jedoch nur mit einem Teil ihrer Innenoberfläche in unmittelbarer Berührung mit dem Wärme- behälter 1 ist. Die Wirkungsweise dieser Wärmegefässe ist nun folgende : In den Wärmebehälter 1 wird das Wärmemittel, wie z. B. heiBes Wasser oder hei¯er Sand, gef llt. Dadurch nimmt der Wärmebehälber 1 durch die unmittelbare Berührung mit dem Wärmemittel annähernd dieselbe Temperatur wie das Wärmemittel an. Je hoher die Temperatur des Wärmemittels ist, desto unangenehmer wird diese Temperatur bei unmittelbarer Berührung des Wärmebehälters empfunden. Um jedoch ein WÏrmegefϯ einer gewissen Grösse mit hoher Wärmekapazität zu besitzen, ist eine hohe Temperatur des eingefüllten Wärmemittels erforderlich. Wird nun über die Aussenober- flÏche des Wärmebehälters eine Ummantelung 2 derart angebracht, daB der Wärmebehälter 1 und die Ummantelung 2 sich nur an kleinen Stellen 3 berühren, so ist auch der Wärmetransport durch diese kleinen Berüh- rungsstellen 3 geringer, während anderseits die wärmeabstrahlende Oberfläche der Umma. ntelung wesentlich grosser ist, wodurch die Aussentemperatur der Ummantelung 2 kleiner ist als diejenige des WÏrmebehÏlters 1. Durch geeignete Wahl der GröBe der die WÏrme übertragenden Berührungsstellen 3 zur Gr¯¯e der Oberfläche der Ummantelung 2 kann eine angenehme AuBentemperatur an der Umman- telung 2 erreicht werden, wodurch anderseits auch die Zeit der Wärmeabgabe des Wärmemittels vergr¯¯ert wird. Bei den gezeichneten Ausführungsbeispie- len sind die Wärmegefässe in runder Form und als Bettflaschen dargestellt. Selbstver ständlich können solche Gefässe mit den be schriebenen Eigenschaften in jeder beliebigen Form und für andere Anwendungszwecke ausgeführt werden. Durch Wahl einer Ummantelung mit schlechterer Wärmeleitfähig- keit als diejenige des Wärmebehalters kann anderseits der Temperaturfall vergr¯¯ert werden. In Fig. 4 ist sichtbar, daB die Berührungsstellen 3 durch die brige Rippung der Ummantelung 2 überhöht werden. Dadurch wird eine Berührung der wärmeren Berüh- rungsstellen 3 erschwert, da die überhöhten und weniger warmen Stellen unmittelbar mit dem K¯rper in Berührung kommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Wärmegefäss, dadurch gekennzeichnet, dass der den Wärmeträger aufnehmende WÏrmebehÏlter so mit veiner die Wärmeabgabe nach auflon vermittelnden Ummantelung umgeben ist, daB sich beide nur stellenweise berühren, so daB die wärmeabstrahlende Fläche der Ummantelung grösser ist als die gemeinsame FlÏche der den Wärmetransport vom Wärme- behälter zur Ummantelung besorgenden Be rührungsstellen.UNTERANSPBÜCHE : 1. Wäqrmegefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB der Wärmebehälter eine AuBenrippung aufweist, auf dessen Oberfläche eine glatte Ummantelungteilweise aufliegt.2. Wärmegefäss nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, daB der Wärmebehälter eine glatte Oberfläche aufweist, auf welchem eine gerippte Ummantelung mit ihrer OberflÏche teilweise aufliegt.3. WärmegefäB nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB der Wärmebehälter und die Ummantelung eine Rippung aufweisen, wobei beide nur teilweise aufeinander aufliegen.4. WärmegefäB nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet da¯ die Berührungsstellen zwischen Umman telung und Wärmebehälter nicht auf einem grössten Mantelumfang liegen.5. WÏrmegefϯ nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Temperaturgefälle durch eine Ummantelung mit schlechterer Wärmeleitfähigkeit als diejenige des Wärmebehälters vergrössert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH245959T | 1944-09-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH245959A true CH245959A (de) | 1946-12-15 |
Family
ID=4465231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH245959D CH245959A (de) | 1944-09-09 | 1944-09-09 | Wärmegefäss, insbesondere Bettflasche. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH245959A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3372830A (en) * | 1964-06-23 | 1968-03-12 | Illinois Tool Works | Insulated double cup |
| WO2009108611A1 (en) * | 2008-02-25 | 2009-09-03 | Mc Neil-Ppc, Inc. | Thermal treatment device |
| US9962284B2 (en) | 2007-12-19 | 2018-05-08 | Johnson & Johnson Consumer Inc. | Thermal treatment device |
-
1944
- 1944-09-09 CH CH245959D patent/CH245959A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3372830A (en) * | 1964-06-23 | 1968-03-12 | Illinois Tool Works | Insulated double cup |
| US9962284B2 (en) | 2007-12-19 | 2018-05-08 | Johnson & Johnson Consumer Inc. | Thermal treatment device |
| WO2009108611A1 (en) * | 2008-02-25 | 2009-09-03 | Mc Neil-Ppc, Inc. | Thermal treatment device |
| US8715329B2 (en) | 2008-02-25 | 2014-05-06 | Mcneil-Ppc, Inc. | Thermal treatment device |
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