CH245979A - Luftreiniger. - Google Patents

Luftreiniger.

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CH245979A
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Torvald Linderoth Erik
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Torvald Linderoth Erik
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F8/00Treatment, e.g. purification, of air supplied to human living or working spaces otherwise than by heating, cooling, humidifying or drying
    • F24F8/80Self-contained air purifiers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/14Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes

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Description


  
 



  Luftreiniger.



      Die vorliegende : Erfindung bezieht sich    auf einen Luftreiniger, der in erster Linie für Fabriken und Werkstätten bestimmt ist und dort z. B. die Aufgabe hat, bei stauberzeugenden Arbeitsmaschinen die Luft von Staub zu befreien.



   Der Luftreiniger nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass er einen Rotor mit spaltförmigen und mit einem ringförmigen Querschnitt versehenen Durchströmkanälen für die Luft besitzt, die in Richtung der Drehachse des Rotors verlaufen und zwischen Flächen gebildet sind, die Rotationsflächen um die genannte Achse sind,    von denen die bezüglich der einzelnen :

   Kanäle    radial aussen liegenden Flächen als Auffangflächen für die während des Durchganges der Luft durch die   Kanäle    des umlaufenden Rotors auszentrifugierten und von den Zentrifugalkräften gegen die Auffangflächen gedrückten Verunreinigungen wirken, wobei der Luftauslass des   Rotors    in grösserem radialen Abstand von der Drehachse als der von den einen Enden der   Kanäle    gebildete Lufteinlass des Rotors angeordnet ist, um durch Einwirkung der grösseren Zentrifugalkraft an der Auslassseite des Rotors ein Saugen der Luft durch die   Kanäle    während des Umlaufes des Rotors zu erzeugen.



   Die   spalt- und    ringförmigen Durchströmkanäle sind zweckmässig frei von Mitnehmerorganen, so dass die durchströmende Luft nur durch Einwirkung der Reibung in Rotation versetzt wird.



   Der Auslass des Rotors kann mit einem stationären Leitschaufelkranz zusammen   wirken, der den grössten Teil der : Bewegungs-    energie der aus dem Rotor ausströmenden Luft in Druckenergie umsetzt.



   Weiter kann der Rotor mit einem für die   Grobreinigung    der Luft bestimmten Zyklon zusammenarbeiten, wobei die Einlass enden der Durchströmkanäle des Rotors den Auslass des Zyklons bilden. Hierbei ist die Drehrichtung des Rotors zweckmässig die gleiche wie die der Luft im Zyklon.  



   In der nachstehenden Beschreibung sind einige auf der Zeichnung dargestellte beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgemässen Luftreinigers erläutert.



   Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch die erste Ausführungsform des Luftreinigers, der für den Anschluss an eine stauberzeugende Maschine, z. B. eine Schleifmaschine, bestimmt ist.



   Fig. 2 ist ein peripherer Schnitt durch den Leitschaufelkranz längs der Linie   II-II    der Fig. 1.



   Fig. 3 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform des Luftreinigers.



   Fig. 4 ist ein waagrechter Schnitt durch eine Schlupfkupplung längs der Linie IV-IV der Fig. 3.



   Fig. 5 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt durch eine Bremsanordnung längs der Linie V-V der Fig. 3.



   Fig. 6 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform des   Luftreini gers.   



   Fig. 7 und 8 sind Schnitte längs der Linie   VIl-VIl    bezw.   VIII-VIII    der Fig. 6.



   Der Luftreiniger nach Fig. 1 und 2 besitzt einen im folgenden näher beschriebenen Rotor 1, der mit dem Elektromotor 2 unmittelbar gekuppelt und in einem zweckmässig zylindrischen, vertikalen Gehäuse 3 angeordnet ist, das unten einen abnehmbaren Staubsammelbehälter 4 trägt. Der Luftreiniger ist mit einem für eine Abscheidung der gröberen Verunreinigungen bestimmten Zyklon 5 kombiniert, der teilweise um den untern Teil des Rotors 1 und teilweise unterhalb dieses Teils angeordnet ist. Der Zyklon 5 ist mit einem tangential an das Gehäuse 3 angeschlossenen Lufteinlass 6 versehen, so dass die in den Zyklon einströmende Luft in Rotation versetzt wird.

   Die durch die Zentrifugalkraft im Zyklon ausgeschiedenen, schwereren Teilchen fallen in den Behälter 4 hinein, der zwecks Verminderung der Wiederaufwirbelung seines Inhaltes in an sich bekannter Weise nach oben durch einen konischen Schirm 7 abgeschirmt ist. Gegebenenfalls können auch andere bekannte   Vorrich-    tungen zur Verhinderung der Wiederaufwirbelung angewendet werden.



   Der feinere Staub, den der Zyklon nicht abzuscheiden vermag, wird zusammen mit dem Luftstrom in den untern Teil des als   Zentrifugalabseheider    ausgebildeten Rotors 1 geleitet. Dieser Rotor besteht aus konzentrisch ineinander angeordneten, sich nach oben zu erweiternden Blechkonussen 9, zwischen denen   spaltförmige    Kanäle 9 mit ringförmigem Querschnitt gebildet werden.



  Die untern Enden dieser Kanäle bilden den Lufteinlass, die obern Enden den auf einem grösseren Durchmesser angeordneten Luftauslass des Rotors. Da die Luftreibung in engen Kanälen sehr gross ist, wird die Luft durch die Reibung an den Kanalwänden mitgenommen und in Drehung versetzt, so dass sie bei    ihrem Austritt am m obern Ende des Rotors    ungefähr die gleiche Umfangsgeschwindigkeit wie dieser hat. Irgendwelche besonderen Mitnehmerorgane für die Luft brauchen daher in den Kanälen 9 nicht angeordnet zu werden. Da der Durchmesser der Kanäle sich nach oben zu erweitert. wird die Zentrifugalkraft nach oben zu grösser und grösser, wodurch ein kräftiges Ansaugen der Luft durch die Kanäle entsteht.

   Die Bewegungsenergie der vom Rotor kommenden Luft wird in einem stillstehenden, unmittelbar oberhalb der Auslassenden 11 der Kanäle 9 angeordneten Leitschaufelkranz 10 grösstenteils in   Druekenergie    umsetzt. Der Reiniger wirkt somit als Ventilator, so dass er selbst die Luft z. B. von einer Schleifmaschine durch den Zyklon 5 saugt und nach oben zu durch ein Gitter   12    ausbläst. Der Rotor ist so ausgebildet und bemessen, dass er selbsttätig eine Luftmenge fördert, die etwas grösser ist als die Luftmenge, die der Leitschaufelkranz 10 fördern,   bezw.    bewältigen kann. Die Differenz zwischen diesen beiden Luftmengen geht in den Zyklon 5 durch den unvermeidlichen Leckspalt 13 zwischen dem Rotor 1 und dem Gehäuse 3 zurück.  



   Dies ist von wesentlicher Bedeutung, da sonst staubhaltige Luft aus dem Zyklon durch den Leckspalt 13 am Rotor 1 vorbei herausgesaugt würde. Man erhält auf Grund der Zentrifugalkraft eine Ventilatorwirkung, deren Grösse durch die   Konizität    des Rotors bestimmt wird. Zweckmässig wählt man die Differenz zwischen dem obern und dem untern Durchmesser des Rotors zwischen 1/3    und 1/7 der Rotorhöhe. Wird die : Konizität    des Rotors unter dem angegebenen Minimum gehalten, so geht staubhaltige Luft aus dem
Zyklon am Rotor 1 vorbei ins Freie. Wählt man jedoch die   Konizität    grösser als die angegebene obere Grenze, so wird das Über strömen gereinigter Luft vom obern Ende des Rotors zurück in den Zyklon unnötig gross.

   Die Konizität des Rotors ist daher so abzupassen, dass seine   Ventilatorwirkung    etwas grösser ist, als dem Strömungswider stand in den   Kanälen    des Rotors entspricht.



   Um den Rotor ist ein nach unten enger werdender, konischer Schirm 14 angeordnet, so dass ein enger Kanal 15 zwischen dem
Schirm 14 und dem Rotor 1 gebildet wird.



   Durch diesen   Kanal    strömt die von Spalt 13 kommende Luft zum Lufteinlass des Rotors.



   Die Staubabscheidung im Rotor vollzieht sich somit so, dass wenn die Luft im Rotor in Rotation kommt, die Staubteilchen infolge der Zentrifugalkraft ausgeschieden und gegen die äussere Wand jedes Rotorkanals gepresst werden, wo sie von dem Zentrifugaldruck so lange festgehalten werden, wie der Rotor in Gang ist. Eine Voraussetzung hierfür ist indessen, dass die axiale Luftgeschwindigkeit im Rotor nicht zu gross (nicht über 10 m/s) ist und dass eine Wirbelbildung vermieden wird.   



   Zwecks : Erzielung möglichst laminarer    Strömung wird die   Kanalweite    zweckmässig so im Verhältnis zu der Luftgeschwindigkeit in den Kanälen gewählt, dass die   Reynolds7sche    Zahl   
Re = r    geringer als 2300 wird, wobei w die axiale Durchströmgeschwindigkeit in den Rotorkanälen,    ci    die   Kanalweite    und y die kinematische Viskosität der Luft ist.



   Im   llinblick    auf die Gefahr einer Verstopfung der   Kanäle    dürfen diese nicht zu eng gewählt werden. Da indessen eine absolut laminare Strömung in den Kanälen nicht erforderlich ist, können diese erforderlichenfalls für eine Reynold'sche Zahl bis zu 7000 oder 8000 bemessen werden.



   Die konischen Elemente 8 des Rotors werden oben von senkrecht zu ihnen gerichteten Schrauben 16 mit Distanzhülsen zusammen- und in bestimmtem Abstand voneinandergehalten. Im untern Teil des Rotors sind ausserdem einige kleinere Distanzstücke 17 in Form herausgebogener Blechlappen vorgesehen, die so angeordnet sind, dass sie die Luftströmung so wenig wie möglich behindern. Sie sind für diesen Zweck propellerflügelartig gebogen und können auch so ausgeführt werden, dass sie der Luftströmung nachhelfen. Dies führt jedoch leicht zu Wirbelbildungen, weswegen eine neutrale Lage empfohlen wird. Wird der Rotor gestoppt, so fällt der in ihm gesammelte Staub infolge seiner Schwere in den   Sammelbehäl-    ter 4, und zwar in Form von Flocken, die durch Zusammenbacken einer grossen Zahl einzelner Staubpartikel im Rotor gebildet sind.



   Um das Herabfallen des Staubes aus dem Rotor dann zu erleichtern, wenn der Staub adhäsiv ist, ist an dem Reiniger eine   Klopf-    vorrichtung vorgesehen, die einen Ring 18 und einen Bügel 19 besitzt, der mittels zweier Federn 20 nach oben gedrückt wird. Durch schnelles Niederdrücken des federbelasteten Bügels 19 schlägt der Ring 18 an die Rotor nabe an, und durch die hierbei entstehenden Erschütterungen löst sich der im Rotor zusammengebackene Staub ab und fällt in den Behälter 4 hinab.



   Der Motor und der Rotor sind zusammen auf weichen Gummiblöcken 21 gelagert, wodurch der Rotor 1 die Möglichkeit erhält,  sich um seinen eigenen Schwerpunkt zu drehen.



   Dies ist für die praktische Anwendung sehr wichtig. Man muss nämlich damit rechnen, dass der Staub mitunter sich nur von der einen Seite des Rotors löst, wodurch dieser aus dem   Gleichgewicht    kommt. Dies wäre unheilvoll, wenn der Rotor nicht selbstzentrierend angeordnet wäre.



   Der Luftauslass ist nach oben gerichtet, damit man keinen Zug vom Reiniger spürt.



  Der Staubbehälter 4 ist abnehmbar und wird von einer federnden Spannanordnung 22 getragen. Die Abdichtung erfolgt mittels eines Packungsringes 23.



   Schliesslich sei erwähnt, dass es sich für die Erzielung einer ausreichenden   Ventilater-    wirkung als vorteilhaft erwiesen hat, die Leitschaufeln 24 des Leitschaufelkranzes 10 (siehe Fig. 2) so auszubilden, dass sie einander in Umfangsrichtung überlappen, also nicht als Schaufeln eines Propellerventilators, und dass sie so nahe aneinander liegen, dass langgestreckte   Kanäle    25 zwischen ihnen gebildet werden, die sich in der Durchströmrichtung diffusorartig erweitern. Der Erweiterungswinkel der   Kanäle    25 soll zwi   schen 2 und 120 liegen und im : Eanaleinlass-    teil nicht grösser als 80 sein. Die Schaufeln werden zweckmässig so gebogen, dass die Luft den Reiniger im wesentlichen axial verlässt.



   Die Ausführungsform gemäss Fig. 3-5 unterscheidet sich von der beschriebenen hauptsächlich dadurch, dass sie mit einer    automatischen : Klopfvorrichtung versehen ist,    die gleichzeitig als Schlupfkupplung zwischen dem Motor und dem Rotor wirkt.



   Da der Rotor relativ schwer ist, hat es sich als zweckmässig erwiesen, ihn mit einer Schlupfkupplung zu versehen, damit der Motor beim Start nicht überlastet wird. Der Schlupf dieser Kupplung wird im vorliegenden Fall zum   Klopfen    des Rotors dadurch ausgenutzt, dass die Schlupfbahn 30 nicht eben, sondern gezahnt ist.



   Wird der Motor 2 angelassen, so dreht er zwei Arme 31, von denen jeder mit einer Blattfeder   32    mit einem Klotz 33 versehen ist. Durch die Zentrifugalkraft werden die Klötze 33 gegen die gezahnte Schlupfbahn 30 gedrückt. Bevor der Rotor in Gang gekommen ist, schlupfen die   Klötze    über die gezahnte   Schlupfba.hn    30, wodurch kräftige Erschütterungen entstehen.   Ilierbei    erhält man die beste   Klopfwiriung, wenn    der Rotor 1 beim Starten des Motors einen Augenblick stillgehalten wird.



   Für diesen Zweck ist im vorliegenden Fall der Rotor 1 mit einer automatisch wirkenden Bremse ausgerüstet. Diese Bremse besitzt am Rotor 1   angebradite,    je unter der Einwirkung einer Blattfeder 34 stehende   Bremsklötze    35, die gegen eine feste Bremstrommel 36 drücken. Die Federspannung wird so gewählt, dass der Rotor 1 in Ruhe gehalten wird. bis der Motor auf eine gewisse Drehzahl   gekommen    ist. Darauf tritt ein Schlupfen auch an der Bremstrommel 36 ein, und der Rotor beginnt umzulaufen.   Ilier-    bei werden durch die Zentrifugalkraft die Bremsklötze 35 nach aussen geschleudert, so dass die Bremsung des Rotors aufhört und dieser frei umlaufen kann. Die Schlupfkupplung 31, 32, 33, 30 kommt dabei zu festem Schluss, so dass der Rotor die gleiche Drehzahl wie der Motor erhält.



   Der Staubbehälter 4 ist bei dieser Ausführungsform in bekannter Weise mit einer Anzahl zylindrischer, konzentrisch ineinander liegender Einsätze 37 versehen, um Trombenbildung und Wiederaufwirbelung im Zyklon zu verhindern, und der Motor ist von einem Raum 38 zum Ausgleich der vom Leitschaufelkranz kommenden Luftströmungen umgeben. Ans dem Raum 38 strömt die Luft nach oben ins Freie.



   Die Erfindung kann auch für die Staubabscheidung in solchen Räumen Anwendung finden, in denen der Staub nicht an bestimmten Plätzen erzeugt wird, von denen er abgesaugt werden kann. In einem solchen Fall soll der Luftreiniger die gesamte Luftmasse des Raumes in Zirkulation halten. Ist der Raum nicht allzu gross, so wird der Luftreiniger zweckmässig in der   Mitte    des Raumes  unmittelbar unter dem Dach angeordnet, wenn dieses flach ist, wobei er die gereinigte Luft zweckmässig radial nach aussen rund herum ausbläst.

   Auf diese Weise kann man eine symmetrische und möglichst zugfreie Luftzirkulation erhalten, bei der der ganze Luftinhalt des Raumes mehrere Male in der Stunde ohne belästigenden Zug durch den Reiniger hindurchgehen kann.   hierdurch    ist es möglich, den Staubgehalt, wenn notwendig, sogar niedriger als in der Aussenluft zu halten.



   Die in Fig. 6-8 gezeigte Ausführungsform ist für diesen Zweck bestimmt.



   Der Rotor 40 besteht aus konzentrischen Zylindern 41, die so ineinander angeordnet sind, dass enge, ringförmige Kanäle 42 zwischen ihnen gebildet werden. Damit der Rotor auch in diesem Fall als Ventilator wirkt, ist er oben mit zwei ringförmigen Flanschen 43, 44 versehen, zwischen denen ein ringförmiger   Kanal    45 gebildet wird, der am äussern Umfang ganz offen und am innern Umfang an die Auslässe der ringförmigen   Kanäle    42 angeschlossen ist. Der ringförmige Auslass des Kanals 45 liegt auf einem grösseren Durchmesser als der Rotor 40 und dessen unten befindlicher Einlass, so dass die Zentrifugalkraft ein Saugen durch die Kanäle 42 hervorruft und der Rotor als Ventilator wirkt. Der Aussendurchmesser des Kanals 45 wird zweckmässig so gewählt, dass die   Ventilaterunrkung    grösser als der innere Widerstand des Rotors ist.

   Die Ventilatorwirkung wird mittels eines stationären Leitschaufelkranzes 46 verstärkt, der unmittelbar um den Auslass des Kanals 45 angeordnet ist und von der Luft waagrecht durchströmt wird. Die zu reinigende Luft wird durch axiale Schlitze 47 in das den Motor umgebende, zylindrische Gehäuse 48 eingesaugt.



  Das Blech zwischen den Schlitzen 47 ist so umgebördelt, dass schräggestellte, gebogene Schaufeln 49 entstehen, die dem in den Rotor eingesaugten Luftstrom eine im Sinne der Rotationsrichtung des Rotors tangentielle Richtung geben. Hierdurch erhält die Luft eine gewisse tangentielle Vorgeschwindigkeit, durch die der   Kraftverbrauch    des Rotors herabgesetzt und die Möglichkeit geschaffen wird, bei einem gegebenen   Kraftverbrauch    eine höhere Umfangsgeschwindigkeit zu erzielen. Da ausserdem der Leitschaufelkranz 46 es ermöglicht, den grössten Teil der kinetischen Energie der ausströmenden Luft wieder in Druck umzusetzen, erhält man die für das Auszentrifugieren des Staubes erforderliche Luftgeschwindigkeit mit verhältnismässig sehr geringem   Kraftbedarf.      



   Der : Reiniger ist mit einer Schlupfkupp-    lung 49', 50 versehen, die als automatische   Klopfvorrichtung    in gleicher Weise wirkt, wie oben beschrieben. Der abgeklopfte Staub fällt in einen abnehmbaren Behälter 51, der zweckmässig aus Glas   ausgeführt    ist, damit man sehen kann, wenn er voll ist. Der Glasbehälter 51 wird von einem federnden, schwenkbaren Bügel 50'festgehalten und gegen einen Dichtungsring 52 aus Gummi gedrückt. Der Motor 53 mit dem Rotor 40 ist an Gummiklötzen 54 aufgehängt, die ausreichend weich sind, um den Rotor selbstzentrierend zu machen.   

Claims (1)

  1. Im Rahmen des Erfindungsgedankens kann der Rotor der zuletzt beschriebenen Ausführungsform in ein Gehäuse, gemäss einer der beiden andern beschriebenen Ausführungsformen zwecks Anschluss an eine Rohrleitung für staubhaltige Luft eingebaut werden. pATENTANSPRUCH : Luftreiniger, besonders zum Reinigen von Luft in Fabriken und Werkstätten, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftreiniger einen Rotor mit spaltförmigen und mit einem ringförmigen Querschnitt versehenen Durch strömkanälen für die Luft besitzt, die in Richtung der Drehachse des Rotors verlaufen und zwischen Flächen gebildet sind,
    die Rotationsflächen um die genannte Achse sind1 von denen die bezüglich der einzelnen E(anale radial aussen liegenden Flächen als Auffangflächen für die während des Durchganges der Luft durch die Kanäle des umlaufenden Rotors auszentrifugierten und von den Zentrifugalkräften gegen die Auffangflächen ge drückten Verunreinigungen wirken, wobei der Luftauslass des Rotors in grösserem, radialen Abstand von der Drehachse als der von den einen Enden der Kanäle gebildete Lufteinlass des Rotors angeordnet ist, um durch Einwirkung der grösseren Zentrifugalkraft auf der Auslassseite des Rotors ein Saugen der Luft durch die Kanäle während des Umlaufes des Rotors zu erzeugen.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Luftreiniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spalt und ringförmigen Durchströmkanäle frei von Mitnehmeorganen sind, so dass die durchströmende Luft nur durch Einwirkung der Reibung in Rotation versetzt wird.
    2. Luftreiniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass mit einem stationären Leitschaufelkranz zusammenwirkt, der den grösseren Teil der Bewegungsenergie der aus dem Rotor ausströmenden Luft in Druckenergie umsetzt.
    3. Luftreiniger nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schaufeln des Leitschaufelkranzes in der Strömungsrichtung sich diffusorartig erweiternde Kanäle angeordnet sind.
    4. Luftreiniger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kanäle des Rotors bildenden Rotationsflächen konisch sind und sich in Richtung nach dem Auslass zu erweitern.
    5. Luftreiniger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die nach oben gerichteten Auslass enden der l < . Kanäle den Rotoranslass bilden und dass der Leitschaufelkranz die Luft in axialer Richtung abführt.
    6. Luftreiniger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kanäle bildenden Rotationsflächen zylindrisch und ihre Auslassenden an einen im Rotor angeordneten : Kanal ange- schlossen sind, der mit einem rund herum laufenden Auslass versehen ist.
    7. Luftreiniger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitschaufelkranz um den Rotorauslass herum angeordnet ist und die Luft in radialer Richtung ableitet.
    8. Luftreiniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor mit einem für eine Grobreinigung der Luft be stimmten Zyklon zusammenarbeitet, wobei die Einlass enden der Durchströmkanäle des Rotors den Auslass des Zyklons bilden.
    9. Luftreiniger nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehrichtung des Rotors die gleiche wie die Zirkulationsrichtung der Luft im Zyklon ist.
    10. Luftreiniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor eine grössere Luftmenge fördert, als der Leitschaufelkranz verarbeitet, so dass gereinigte Luft nach der Einlassseite des Rotors durch den Spalt zwischen dem Rotor und seinem Gehäuse strömt.
    11. Luftreiniger nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rotor und einem diesen umgebenden Schirm ein Spalt zwecks Rückleitung gereinigter Luft nach der Einlassseite des Rotors gebildet ist.
    12. Luftreiniger nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine von Hand zu bestätigende, auf den Rotor wirkende r(lopf- vorrichtung zur Entfernung gegebenenfalls festhaftender, ausgeschiedener Verunreinigungen aus dem Rotor.
    13. Luftreiniger nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Rotor und einem diesen antreibenden Elektromotor angeordnete Schlupfkupplung, die gleichzeitig als automatische lUlopfvorrich- tung für den Rotor während der Zeit wirkt, in der die Schlupfkupplung den B ! Motor mit dem Rotor nicht fest verbindet.
    14. Luftreiniger nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, gekennzeichnet durch eine Bremsvorrichtung, die den Rotor bremst, bevor die Kupplung vollständig eingerückt und während die Klopfvorrichtung in Funktion ist.
    15. Luftreiniger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung einen oder mehrere am Rotor federnd ange brachte Bremsklötze besitzt, die mit einer fest angeordneten Bremstrommel zusammenwirken und den Rotor in Ruhe halten, bis der Motor eine vorausbestimmte Drehzahl erreicht hat, wonach durch Einwirkung der Zentrifugalkraft auf die Bremsklötze die Bremsung aufgehoben wird.
    EL6. Luftreiniger nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor mit dem Rotor unter Ver mittelung von federnden Teilen selbstzentrierend aufgehängt ist.
    17. Luftreiniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Staubsammelbehälter aus durchsichtigem Material versehen ist.
CH245979D 1944-05-15 1945-05-24 Luftreiniger. CH245979A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2875846A (en) * 1955-04-04 1959-03-03 Edward H Yonkers Differential pressure cleaning apparatus
AT375843B (de) * 1982-12-13 1984-09-10 Elin Union Ag Fliehkraftabscheider
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