CH246063A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung künstlicher Gebilde wie Fäden, Borsten, Filme aus geschmolzenen Polymerisations- und Polykondensationsprodukten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung künstlicher Gebilde wie Fäden, Borsten, Filme aus geschmolzenen Polymerisations- und Polykondensationsprodukten.

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CH246063A
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CH
Switzerland
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tower
shaft
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bristles
threads
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Inventor
Johann Joseph Dr Stoeckly
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Algemene Kunstzijde Unie Nv
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H5/00One-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H5/02One-port networks comprising only passive electrical elements as network components without voltage- or current-dependent elements
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2/00Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
    • B01J2/02Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic by dividing the liquid material into drops, e.g. by spraying, and solidifying the drops
    • B01J2/06Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic by dividing the liquid material into drops, e.g. by spraying, and solidifying the drops in a liquid medium
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C48/88Thermal treatment of the stream of extruded material, e.g. cooling
    • B29C48/919Thermal treatment of the stream of extruded material, e.g. cooling using a bath, e.g. extruding into an open bath to coagulate or cool the material
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D01D1/00Treatment of filament-forming or like material
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Description


  
 



  Verfahren und   Vorrichtung    zur Herstellung   künstlicher    Gebilde wie Fäden, Borsten,
Filme aus geschmolzenen   Polymerisations- und      Polykondensationsprodukten.   



   Bei der Herstellung von künstlichen Gebilden aus synthetischen linearen Polymerisations- oder Polykondensationsprodukten ist es bereits bekannt geworden, das im Auto  klaven    frisch hergestellte Rohprodukt nicht unmittelbar der Weiterverarbeitung zuzuführen oder als solches zu fertigen   Getildan    zu verformen, sondern zunächst ein Zwi  schenprodukt    in Form von Stäben, Plättchen oder Filmschnitzeln daraus zu erzeugen. Die Stäbe werden in bekannter Art nachher nach dem   Stababs chmelzverfahren    weiterbehandelt, während das   kleinstückige    Material für den   Trocken-oder    Nassspinnprozess leicht aufgelöst oder für den Schmelzspinnprozess auf z.

   B. rostartigen Vorrichtungen geschmolzen, die Schmelze gesammelt und der Schmelzspinnvorrichtung zugeleitet werden kann.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Erzeugung eines kleinstückigen Zwischenproduktes und auf dessen Verformung.



   Beim neuen Verfahren kann wie folgt gearbeitet werden: Das frische, noch schmelzflüssige Polymerisat, von den Herstellungsgefässen kommend, wird in eine gelochte, brausenartige Vorrichtung eingeführt und in Tropfenform verteilt durch einen turmartigen, geschlossenen Schacht in ein im Unterteil desselben befindliches Gefäss in Gestalt einer offenen Wanne fallen gelassen, worin sich eine die Masse nicht lösende Abschreckflüssigkeit, vorzugsweise Wasser, befindet. Die in der Abschreckflüssigkeit er   starrten, kugelartigen iB : körner werden, nach    der etwa erforderlichen Trocknung, der Weiterverarbeitung zugeführt.

   Durch passende Regulierung des Druckes auf die geschmolzene Masse in der Brause oder der Antriebsgeschwindigkeit der Förderpumpe und die Weite der   Brausenöffnungen    können die Tropfen grösser oder kleiner gehalten, und je nach der Fallhöhe bezw. der Fallzeit gelingt es, dem Tropfen im Fallen eine mehr oder weniger rundliche Form zu geben. Der Turm kann mit inerten Gasen wie Stickstoff,   Kohlensäure oder gereinigten und gekühlten   Feuerungsabgasen    gefüllt oder durchspült werden, um die Einwirkung des Luftsauerstoffes auf den empfindlichen, noch geschmolzen aus der Brause austretenden Tropfen einzuschränken oder ganz zu verhindern.

   Um das vorzeitige Erstarren der geschmolzenen Masse in der Verteilerbrause und insbesondere deren Löchern zu verhüten, kann dieselbe gegen Wärmeverlust isoliert. und gegebenenfalls sogar beheizt werden.



  Anderseits kann die rasche Abkühlung der fallenden Tropfen dadurch beschleunigt werden, dass man durch geeignet placierte Düsen ein, z. B. dem Abschreckbad entsprechendes Kühlmittel, vorzugsweise also auch Wasser, in Sprühregenform in den Turm einführt. Als    Ersatz für das besondere : Kühlmittel kann    auch der Strom des inerten Gases vorgekühlt werden. Auch kann die im Unterteil des Turmes liegende Abschreckflüssigkeit noch besonders gekühlt werden, um die Temperatur nicht unzulässig ansteigen zu lassen.



   In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer zur Ausführung des Verfahrens dienlichen Vorrichtung dargestellt. Sie besteht aus dem turmartigen Schacht 1, der zweckmässig isolierten und allenfalls geheizten Verteilerbrause 3 mit   Zuführungsrohr    2 für die    geschmolzene M ! Masse, dem Gefäss 4 für die      Abs chreckflüssigkeit,    einem Zuleitungsrohr 5 und einem Ableitungsrohr 6 für dieselbe, einem Zuleitungsrohr 7 und Ableitungsrohr 8 für die inerten Gase zum Füllen und Durchspülen mit denselben, den Düsen 9 mit Zuleitungsrohren 10 für das zu versprühende Kühlmittel und schliesslich der Aus  tragsvorrichtung    11 für die Polymerisatkugeln.



   Verfahren und Vorrichtung bringen eine Reihe von unerwarteten Vorteilen: Das kugelige Rohprodukt, das gegebenenfalls unter Gegendruck in die zu den Spinnorganen führenden Schmelzgefässe eingebracht werden muss, lässt sich mit einfachen   Transportaor-    richtungen wie Förderschnecken und dergleichen leicht transportieren. Zusammenballungen und Verstopfungen beim Durchgang durch Rohre und andere Leitorgane sind nicht zu befürchten. Die Einwirkung des Luftsauerstoffes auf die noch im schmelzflüssigen   Zustand    befindlichen Tropfen der Masse kann in einfacher und wirkungsvoller Weise unterbunden werden. Das kugelige Material hat eine geringe Oberfläche im Verhältnis zum Gewicht und absorbiert auch nach Verlassen des Turmes und beim Lagern relativ wenig Luft bezw. Sauerstoff.

   Daher hat es sich auch gezeigt dass die im Schmelzspinnverfa-hren daraus hergestellten Produkte mit keiner oder einer überraschend geringen Bräunung erhalten werden können. Die rasche Abkühlung nach der Tropfenbildung gewährleistet ein verhältnismässig zähes, wenig brüchiges Zwischenprodukt. Es wird in einem einzigen   Arbeitsgang,    ohne weitere Zerkleinerung ein   kleinst. üekiges,    unmittelbar verwendungsfähiges Rohmaterial erzeugt. Die Verfahrensweise gestattet den Bau von einfachen und leistungsfähigen Apparaten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHE : I. Verfahren zur Herstellung künstlicher Gebilde wie Fäden, Borsten, : Filme durch Verarbeiten von geschmolzenen Polymerisa- tions- oder Polykondensationsprodukten, dadurch gekennzeichnet, dass eine frisch hergestellte schmelzflüssige Masse aus Hochpolymeren mittels einer gelochten, brauseartigen Vorrichtung zu Tropfen geformt und die letzteren in einem geschlossenen turmartigen Schacht in ein flüssiges, die Masse nicht lösendes Kühlmittel fallen gelassen und die erhaltenen Kugeln wieder verflüssigt und verformt werden.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen turmartigen, geschlosse nen Schacht (1) * der im Oberteil mit einem Zuleitungsrohr (2) und einer Verteilerbrause (3) für die geschmolzene Masse, im Unterteil mit einem Behälter (4) für die Abschreckflüssigkeit sowie Zu- und Ablaufrohr (5 und 6) für dieselbe und einer Austragvorrichtung (11) für die Polymerisatkugeln versehen ist.
    UNTERANSFRORE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der turmartige Schacht mit inertem Gas beschickt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der turmartige Schacht gekühlt wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe Zu- und Ableitungsrohre (7 und 8) für die inerten Gase aufweist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe Sprühdüsen (9) und dazugehörende Zuleitungsrohre (10) zur Einführung eines Kühlmittels aufweist.
CH246063D 1942-10-28 1945-12-13 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung künstlicher Gebilde wie Fäden, Borsten, Filme aus geschmolzenen Polymerisations- und Polykondensationsprodukten. CH246063A (de)

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DEV39287D DE752783C (de) 1942-10-28 1942-10-28 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kuenstlicher Seide, wie Faeden, Borsten und Filme, aus geschmolzenen, linearen Polymerisations- oder Polykondensationsprodukten

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BE460980A (de) 1946-04-27

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