CH246086A - Mit Ausflusssteuerung arbeitender hydraulischer Regler. - Google Patents

Mit Ausflusssteuerung arbeitender hydraulischer Regler.

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CH246086A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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Description


      1VZit        Ausfiusssteuerung    arbeitender hydraulischer Regler.    Die Erfindung betrifft einen mit Aus  flusssteuerung arbeitenden     hydraulischen;     Regler, also einen Regler, dessen Kennzeichen  darin besteht, dass dem aus einer Öffnung  austretenden Strahl des Steuermittels ein  Steuerkörper mehr oder weniger in den Weg  gestellt wird, der also aufstauend wirkt. Die  Stauänderungen pflanzen sich als Druck  änderungen im Steuermittel entgegen seiner  Strömungsrichtung fort und wirken dann  auf einen Druckaufnehmer, der seinerseits  die Regelbewegungen auslöst.  



  Das Kennzeichen des     hydrauliseben    Reg  lern gemäss der Erfindung besteht darin,     düss     dem den     Ausfluss    steuernden Körper zwei       Ausflnssöffnungen    zugeordnet sind, -aus wel  chen die Ströme in entgegengesetzter Rich  tung austreten und die beiden     ausflussge-          steuerten    Ströme zur gleichsinnigen Einstel  lung zweier     Steuerkolben    für den Kraft  kolben des zu regelnden     Organes,dienen.       Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist auf .der     Zeichnung    darge  stellt.  



  Der Steuerkörper ist mit  &      bezeichnet.     Es ist angenommen, dass es sich um     eine     Druckregelung     handeln    soll. Zu diesem  Zweck ist dieser     Steuerkörper    8 über die  Schwinge 8' mit einem Druckaufnehmer 15  verbunden, der von dem Druck hinter dem  Ventil 14     beaufschlagt    werden soll. Es     liegt     die Aufgabe vor, dieses     Ventil    14 im Sinne  einer     Gleichhaltung    des Druckes     hinter    ihm  zu regeln, und zwar mit     Hilfe        eines    Kraft  kolbens 13.

   Der Steuerkörper 8 ist den bei  den     Ausflussöffnungen    6 zugeordnet, aus  welchen die Ströme .in entgegengesetzter  Richtung austreten, so     dass    bei einer Bewe  gung des Steuerkörpers 8     nach    links der       Ausströrnwiderstand    der linken Öffnung 6  vergrössert und der der     rechten    Öffnung 6  verkleinert wird. Es muss also dann der  Druck im linken     Teil    des     Reglers        ansteigen,         im rechten Teil dagegen abfallen.

   Das     Steuer-          öl    wird     durch    eine Pumpe 18 einem     Sammel-          behälter    17 entnommen und dem Regler über  .die     --beiden    Öffnungen 1 mit dem Druck     p1     zugeführt. Es gelangt dabei     zunächst    in die  beiden Räume 10, die durch die Kolbenteile  a und b der Steuerkolben 11 begrenzt sind.       Steuerkolbenteil    a hat einen kleineren Durch  messer als     Steuerkolbenteil    b.

   Die Räume 10       stehen    über die Bohrungen 5 mit den Ab  flussrohren 5a in Verbindung, die zu .den       Ausströmöffnungen    6 führen. Den Kolben  teilen a zugeordnet sind die Steuerhülsen 12  mit den Steueröffnungen     12a,    12b     und        12e,     wobei die Öffnungen 12a und 12b in die  Räume 4a mit den     Abflussöffnungen    4, die  Öffnungen 12c dagegen     in,die    Räume 2a mit  den     Abflussöffnungen    2 münden.

   13a und 13b  sind zwei     zum    Kraftkolben 13 führende  Leitungen, 3 sind     Ablaufleitungen,    die zum       Behälter    17 führen. Mit 7 sind zunächst     ge-          schlossen    zu denkende     Ablässe    bezeichnet,  die mit den Räumen 9, in Verbindung stehen.       Die    Räume 9 erhalten über die Bohrungen  9a Regelöl aus den     Rohrstücken    5a. 16 ist  eine Rückführung, 19 ein     Überdruckventil.     



  Die     Wirkungsweise    der Anordnung ist  folgende:  Es sei angenommen, der Druck hinter  dem Ventil 14 sei angestiegen, so     dass    das  Ventil 14 durch den Kraftkolben 13 ent  sprechend weiter     @geschllossen    werden muss.  Ein Druckanstieg     hinter    dem Ventil 14 führt       zu        einer        verstärkten        Durchbiegung        der          des    Druckaufnehmers 15, das heisst die  Schwinge 8' wird im     U.hrzeigersinne    ausge  schwenkt.

   Dabei wird der Steuerkörper 8 der  linken     Ausströmöffnung    6 genähert und von  der     rechten        Ausströmöffnung    6 entfernt. Es  steigt also der Druck     p"    im linken Teil dies  Reglers an,     während    er im rechten Teil ab  fällt.

   Die Flächen der Kolben a und b sind  so     abgestimmt,    dass im vorangegangenen  Ruhezustand des     Reglers    die auf den Steuer  kolben 11 wirkenden Kräfte .sich gegenseitig       aufheben.    Bei der Störung des     Druch;leich-          gewichtes    entsprechend den oben gemachten  Annahmen steigt jetzt die vom Druck     p@    aus-    geübte     Kraft    gegenüber der des Druckes     p,     im linken Teil an, während sie im rechten  Teil des Reglers abfällt.

   Auf .den linken  Kolben 11 wird also eine nach links gerich  tete Kraft erzeugt, der eine ebenfalls nach  links     gerichtete    Kraft im rechten Teil des Reg  lers zugeordnet ist, und zwar, weil die vom  Druck     p1    ausgeübte Kraft jetzt grösser als  die des Druckes     p.    ist. Bei der Verschiebungs  bewegung der beiden Steuerkolben wird im  linken Teil des Reglers der Raum 2a mit  dem Raum 10 in Verbindung gebracht, also  Drucköl über die Leitung Hin über den  Kraftkolben 13 geleitet. Im rechten Teil des  Reglers dagegen wird über die Öffnung 12c  die Leitung     13b    mit der Ablaufleitung 3  verbunden, und damit der Druck unterhalb  des Kraftkolbens 13 erniedrigt. Das Ventil  wird also voraussetzungsgemäss geschlossen.

    Bei dieser Bewegung wird über die Rückfüh  rung 16 die Feder     16a    gespannt, also eine  Kraft erzeugt, die der     Durchbiegung    der  Membran im     Druekaufnehmer    15 entgegen  wirkt. Dadurch wird der Steuerkörper 8 von  der linken Öffnung 6 entfernt und der rech  ten     Offnun_,    6 wieder genähert, also das     um-          21          Kräfteverhältnis    erzeugt, so     dass     L,  die beiden Steuerkolben 11 eine     Rückführbe-          wegung    ausführen.

   Das System kommt erst  zur Ruhe, wenn wieder die beiden Steuer  kolben 11 eine Lage einnehmen, in welcher  die Steueröffnungen     12'c    von den Kolbentei  len a abgedeckt sind.  



  Da. bei derartigen Reglern erfahrungs  gemäss die     Reibung    der Ruhe unter Umstän  den zu     R.e-g@elungsgenauigkeiten    führt,     lässt     man die     Rele-elglieder    häufig Drehbewegungen       ausführen,    zum     Beispiel    dadurch, dass man  sie mit einem     turbinenähnliehen    Antrieb mit  der Steuerflüssigkeit als Arbeitsmittel. ver  sieht.

   Diese Möglichkeit lässt sich bei dem  beschriebenen Regler dadurch leicht verwirk  lichen, dass man entsprechend     Fig.    2 die Öff  nungen 5' so legt, dass sie nach Art einer       Reaktionsturbine    ein     Drebmoment    auf den  Steuerkolben 11. ausüben.  



  In den     Abb.    3 und 4 ist der     Steuerkörper    8  nochmals in grösserem     Masststab    dargestellt.      Er erhält zweckmässig eine konvexe     Linsen-          form,        einerseits    um die austretenden Strah  len. möglichst glatt abzulenken,     anderseits     um die bei der Drosselung     entstehenden        Ver-          hältnisre    durch Veränderung der relativen  Stellung des     Drosselkörpers    nicht zu stören.  Ein Mantel 20, der ihn teilweise umgibt,  dient zur     Fühurng    des abströmenden Öls.  



  Der beschriebene Regler ergibt Vorteile  nach verschiedenen Richtungen, von denen  einige     hervorgehoben    werden sollen. Zunächst  ist die im Hinblick auf die grosse     Anspreeh-          empfindlichkeit    sehr     einfache    Bauform her  vorzuheben. Die Bewegungen gehen rein  durch     hydraulische    Kupplung vor sich, ohne  dass Federn und andere ähnlich wirkende  Einrichtungen erforderlich wären. Ver  schmutzungen und     Verharzungen    sind wegen  des ständigen     Strömens    der 'Steuerflüssigkeit  nicht zu befürchten.

   Die     Steuerhülsen    12  lassen sich leicht auswechseln, wenn man  andere     Steuergeschwindigkeiten    und eine an  dere Abhängigkeit von der jeweiligen Soll  wertabweichung erzielen will. An den Öff  nungen 4 lassen sich leicht andere Steuer  organe     anschalten,    etwa eine     IsoUromrück-          führung.    Überhaupt sind die Möglichkeiten  der Rückführung bei dem Regler sehr viel  fältig. Ausser der dargestellten starren Rück  führung lässt sich ohne weiteres eine     Iso-          dromrückführung    oder eine starre Rückfüh  rung verbunden mit einer     Isodromrückfüh-          rung    anwenden.

   Der Regler ist übrigens auch  ohne Rückführung denkbar. Besonders gün  stig erweisen sich die bereits     erwähnten    Ab  lässe 7. Durch Öffnen eines solchen     Ablasses     kann nämlich der Regler sofort in die eine  oder andere Endstellung gedrückt werden.  Hierdurch wird auch unmittelbar der Kraft  kolben in die entsprechende Endstellung be  wegt.  



  Der hydraulische Regler gemäss der Er  findung ist für alle Regelaufgaben brauch  bar, für die man auch     heute    schon     hydrau-          5    lische Regler anderer Bauformen einsetzt. Be  sonders wertvoll erweisen sich aber seine       Eigenschaften    in Verbindung mit einem elek  trischen Impulsgeber, denn er vereinigt dann    mit den Vorteilen der     hydraulischen    Steue  rung die Vorteile des elektrischen Impuls  gebers, insbesondere die Unabhängigkeit  der Regelstelle von der     Impulsabgabestelle     und der Möglichkeit der     Zusammenfassung     verschiedener Impulse zu einem einzigen  Impuls.

   Dabei kann man den Regler auch  im Falle der elektrischen Impulsgabe als  stetigen Regler ohne Kontakte bauen, wenn  man nämlich !den elektrischen     Messwert    z. B.  in die sich stetig ändernde Zugkraft eines  Magneten umsetzt, der zur Verstellung     ,der          Schwinge    8' dient.  



  Auf die Möglichkeit der     Verwendung    des  Reglers als Turbinenregler sei noch besonders  hingewiesen.  



  Baulich wird man im allgemeinen den  Regler mit dem Servomotor, der     Rückfüh-          rang,    dem Ölbehälter und der Ölpumpe zu  einem geschlossenen Antriebsaggregat zu  sammenbauen, so dass Ölleitungen zur     Über-          tra & gurLg    grösserer     Entfernungen    entbehrlich  werden. Es ist aber auch möglich, die Tren  nung so vorzunehmen, dass nur der Regler  mit dem Impulsgeber zusammengebaut wird  und dann mit dem     Kraftkolben    durch<B>Öl-</B>  leitungen verbunden wird.

   Diese Anordnung  wird     insbesondere    bei elektrischer Regelung  möglich sein, da man bei dieser die Rück  führung im allgemeinen     ebenfalls    auf elek  trischem     Wege    vornehmen wird, so dass vom  Kraftantrieb aus nur zwei     Ölleitungen    und  zwei elektrische Leitungen weggeführt zu  werden brauchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Ausfluss:steuerung .arbeitender hydrau lischer Regler, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ausflusssteuerkörper (8) zwei Ausfluss- öffnungen (6) zugeordnet sind, aus welchen .die Ströme in entgegengesetzter Richtung austreten und die beiden Ausflussströme zur gleichsinnigen Einstellung zweier Steuerkol ben (11) für den Kraftkolben (13) des zu regelnden Gliedes dienen.
    UNTER.ANSPRUCHE: 1. Regler nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerkolben (11) als Folgekolben ausgebildet sind, deren wirksame Flächen teils vom Steueröl, teils vom Regelöl in der Weise beaufschlagt sind, dass sich im Ruhezustand .des Reglers die beiden Druckwirkungen aufheben.
    21. Regler nach Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Steuer kolben (11) zwei Kolbenteile<I>(a</I> und<I>b)</I> ver schieden grossen Durchmessers aufweist, von denen die Kolbenteile grösseren Durchmessers (b) auf der einander zugekehrten Seite vom Regelöl (Raum 9), auf .der einander abge kehrten Seite (Raum 10<B>)</B> vom Steueröl be- aiüschlagt sind, während auf die Kolbenteile kleineren Durchmessers (a) auf der einen Seite (Raum 10) der Steue@rö'ldruck, auf der andern Seite dag gen der Aussendruck wirkt. <B>3</B>.
    Regler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Kolben teile grösseren Durchmessers (b) voneinander getrennten Zylinderräume für das Steueröl (10) und für das Regelöl (9) durch Drossel- hohrungen (5) miteinander in Verbindung stehen. 4. Regler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Steuerkolben (11) gesteuerten Steueröffnungen (12ä bis c) in auswechselbaren Steuerhülsen (12) vorge sehen sind. 5.
    Regler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Zylinderräume (9) für das Regelöl mit verschliessbaren Ablässen (7) versehen sind. 6. Regler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Ausflussöffnun- gen (6) steuernde Körper (8) konvexe Lin senform besitzt und teilweise durch einen Mantel (20) am Umfang abgeschirmt ist. 7.
    Regler nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Drosselbohmungen (5,) derart gelegt sind, dass die Steuerkolben (11) durch die durch die Bohrungen Uin.- durchströmende Steuerflüssigkeit in Drehung versetzt werden. B. Regler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zylindergehäusen der Steuerkolben (11) Bohrungen (4) zum Anschluss zusätzlicher Regelorgane vorge sehen sind.
CH246086D 1943-11-05 1944-10-31 Mit Ausflusssteuerung arbeitender hydraulischer Regler. CH246086A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2832318A (en) * 1952-04-30 1958-04-29 Ex Cell O Corp Servo control unit
US2933106A (en) * 1957-04-01 1960-04-19 Weston Hydraulics Ltd Electro-hydraulic valve
US2936783A (en) * 1957-03-11 1960-05-17 Sperry Rand Corp Electro-hydraulic servo control valve
US2954050A (en) * 1957-12-23 1960-09-27 Honeywell Regulator Co Control valve

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