Uhr mit Kalender. Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr, z. B. eine Taschenuhr oder eine Armbanduhr, nat Kalender, welcher für ein gegebenes I,i.tum den entsprechenden Wochentag für r ine Reihe von Jahren zu ermitteln gestattet.
Es sind die sogenannten allgemeinen Ka lender in Form von Tabellen oder Vorrich tungen bekannt, mit IElfe deren man berech nen oder ablesen kann, welcher Wochentag einem gegebenen Datum in der Vergangen heit oder in der Zukunft entspricht. Der Er findungsgegenstand ist nun dadurch gekenn zeichnet, dass die Uhr mit einem bezüglich des Zifferblattes drehbar angebrachten Organ versehen ist, wobei auf dem Zifferblatt in der Nähe der Stundenzahlen Schlüsselzahlen angebracht sind und wobei einer dieser bei den in -bezug aufeinander einstellbaren Teile als Zeiger dient und die Ängabe der Wochen tage trägt, und auf dem andern Teil die Jahreszahlen und die Wochentagzahlen 1-7 in der Weise angebracht sind,
dass in jeder auf eine Jahreszahl eingestellten Lage des als Zeiger dienenden Teils eine Tageszahl gegenüber der Angabe eines Wochentages liegt.
Als Schlüsselzahlen in der Nähe der Stundenzahlen kann dabei z. B. eine der un- tenstehenden Zahlengruppen angebracht sein.
EMI0001.0015
<I>Stundenzahl <SEP> Schlüsselzahlen</I>
<tb> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6
<tb> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2
<tb> 3 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2
<tb> 4 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5
<tb> 5 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 0
<tb> 6 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3
<tb> 7 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5
<tb> 8 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 1
<tb> 9 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3
<SEP> 4
<tb> 10 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6
<tb> 11 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2
<tb> 12 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 An Stelle dieser Schlüsselzahlen kann man jedoch auch Zahle & anbringen, die durch Vermehrung dieser Schlüsselzahlen mit sie ben oder einem Vielfachen von sieben erhal ten sind.
Die Erfindung wird untenstehend erläu- tert.mit Hilfe der Zeichnung, die beispiels weise eine Ausführungsform einer in vorlie gender Weise eingerichteten Armbanduhr schematisch, in Vorderansicht, abbildet.
Auf dem Zifferblatt ca ist in der Nähe jeder Stundenzahl eine Schlüsselzahl b ange bracht. gemäss der vorerwähnten Gruppe F. Der Ring c, der um das Zifferblatt a gedreht werden kann mit Hilfe des Stellrades k, trägt ein Merkzeichen, z. B. einen Merkstrich d, und in Reihenfolge die in der Zeichnung mit e angedeuteten Abkürzungen der Namen der Wochentage. Der Ring c ist von einem feststehenden, einen Teil des Zifferblattes bil denden Ring<I>g</I> umgeben, der eine Skala<I>f</I> trägt, die eine Reihe aufeinanderfolgender Jahreszahlen g, in diesem Beispiel von 1943 bis 1964 laufend, wie auch eine Reihe durch gehend angebrachter Wochentagzahlen 1-7 trägt.
Wenn man nun z. -.3. zu wissen wünscht, welcher Wochentag dem 4. November 1943 entspricht, stellt man den Merkstrich d durch Drehung des Ringes c gegenüber der Jahres zahl 1943 auf der ringförmigen Skala f ein. Diese Lage ist in der Zeichnung abgebildet. Da November der elfte Monat des Jahres ist, sucht man die neben der Stundenzahl 11 an gebrachte Schlüsselzahl auf, die somit 1 ist, und addiert das Datum 4 dazu. Die Summe 5 der beiden Zahlen sucht man nun unter den Tageszahlen 1-7 auf der ringförmigen Skala f , die gegenüber einer der Bezeichnun gen e der Wochentage auf dem drehbaren Ring c liegen, wodurch man "Donnerstag" als den dem 4.
November 1943 entsprechen den Wochentag findet. Da im vorliegenden Beispiel die Summe des Datums und der Schlüsselzahl kleiner als 7 ist, kann man un mittelbar die dieser Summe entsprechende und gegenüber einer Tagbezeiahnung lie gende Tageszahl auf der ringförmigen Skala aufsuchen. Wenn diese Summe jedoch grösser als 7 ist, muss man sie erst noch mit einem grösstmöglichen Siebenfachen vermindern, was durch das folgende Beispiel erläutert wird.
U m zu bestimmen, welcher Wochentag dem 23: Juni 1943 entspricht, stellt man also wieder den Merkstrich d gegenüber der Jah reszahl 1943 ein. Da Juni der sechste Monat des Jahres ist, sucht man auf dem Ziffer blatt die zur Stundenzahl 6 gehörende Schlüsselzahl, die 2 ist. Die Summe des Datums und der Schlüsselzahl ist somit in diesem Falle 23 -f- 2 - 25; man vermindert diese Summe mit dem grösstmöglichen Sie benfachen, also mit 21, wonach man als Tageszahl 4 übrig hält. Auf der ringförmi gen Skala, fliegt nun diese Tageszahl 4 ge genüber der Bezeichnung Mittwoch auf dem Ring c, so dass Mittwoch der gesuchte Wo chentag ist.
In beiden Fällen ist also das Suchen des gesuchten Wochentages mit Hilfe der vorlie genden Vorrichtung sehr einfach, und auch wenn das gegebene Datum in einem Schalt jahre liegt, kann man in ganz derselben Weise verfahren. Dies ist dadurch möglich, dass auf der ringförmigen Skala f vor den Jahreszahlen, die die Schaltjahre angeben, noch ein Feld mit der. Bezeichnung der Monate Januar und Februar angebracht ist. Wenn das gegebene Datum also z. B. im Januar 1.944 oder Februar 1944 liegt, stellt man -den Merkstrich gegenüber dem Feld Januar, Febrtiax: liegt dasselbe in einem der andern Monate des Jahres 1944, so stellt man den Merkstrich gegenüber dem die Jahres zahl 1944 enthaltenden Feld ein.
Für kleine Uhren, wie Armbanduhren, kann man den Ring f dadurch besonders schmal ausführen, dass die Tageszahlen da. nicht unter, sondern zwischen den Jahres zahlen g angebracht werden. Man hat dann überdies den Vorteil, dass die Entfernung zwischen der Spitze des Merkstriches und der Unterseite der Jahreszahl gering ist, was die Ablesung erleichtert. Auch kann die Angabe e der Wochentage, statt in der gezeichneten Weise, unmittelbar nebeneinander unten auf dem Ring e, sym metrisch mit Zwischenräumen über einen grösseren Teil des Ringes e, z.
B. über seine CTnterhälfte, verteilt werden; im allgemeinen werden sie dann jedoch nicht mehr symme trisch in bezug auf die durch den Merkstrich d und die Zeigerachse gehenden Ebene lie gen. Wenn die Tageszahlen nicht unterhalb, sondern zwischen den Jahreszahlen ange bracht werden, müssen die Angaben der Wochentage mit gleichen Zwischenräumen über die Hälfte des Ringes c verteilt werden, und kommt der Merkstrich d nicht oberhalb der Stundenzahl 12, sondern seitlich davon. zu liegen. Die Benutzung und Ablesung der Kalenderuhr bleiben dabei wie oben beschrie ben.
Ausser der beschriebenen Ausführungs form lassen sich natürlich noch weitere Varianten denken, so können z. B. der ring- förmigo Teil c mit dem Merkstrich d und den Bezeichnungen e der Wochentage fest mit dem Zifferblatt verbunden sein und der äussere mit den Jahreszahlen und den Wochentag-zahlen h versehene Teil drehbar sein. Auch kann man statt eines ringförmigen Organes ein vorzugsweise konzentrisch mit dem Zifferblatt a drehbar angebrachtes, scheibenförmiges Organ benutzen. Man kann das Ganze dabei auch in der z.
B. für Uhren und Taschenuhren mit Kalendern bekannter Weise derart ausführen, dass die Zeichen eines bezüglich des Zifferblattes drehbaren Organes durch im Zifferblatt angebrachte Öffnungen usw. sichtbar werden. Es ist auch möglich, als verstellbares Organ einen über das Zifferblatt bewegbaren Zeiger zu benut zen, dessen Spitze als Merkstrich dient und dessen andere Ende einen gebogenen Strei fen mit den Bezeichnungen der Wochentage trägt. Ausser mittels eines Knöpfchens 1c kann die Drehung des drehbaren Organes auch in anderer Weise erhalten werden, z. B.
mit Hilfe der Krone 2 zum Aufziehen des Uhrwerkes, Die Anzahl Jahre, für die die vorliegende Vorrichtung benutzt werden kann, wird nur durch die Abmessungen der Taschenuhr im Zusammenhang mit den für Leserlichkeit er= forderlichen kleinsten Abmessungen der Zif fern beschränkt. Man kann nun die Jahres zahlen auf einen auswechselbaren Träger, z. B. auf einen Ring, oder einen auf einen Ring angebrachten, auswechselbaren Streifen Zelluloid, Papier usw. anbringen, so dass die Reihe Jahreszahlen von einer andern ersetzt werden kann.
Dadurch, dass der Ring oder der, Streifen an der Unterseite mit einer Fortsetzung der Reihe Jahreszahlen usw. auf der Oberseite versehen wird, kann man die Benutzungsdauer verdoppeln, weil dann nach Ablauf des letzten auf der einen Seite des Trägers angebrachten Jahre der Träger nur umgekehrt zu werden braucht, um die Vorrichtung geeignet für die folgende Periode zu machen.