CH246460A - Trockeneinrichtung, die gestattet, Trockenluft durch zu trocknende Textilien hindurchzublasen. - Google Patents
Trockeneinrichtung, die gestattet, Trockenluft durch zu trocknende Textilien hindurchzublasen.Info
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- CH246460A CH246460A CH246460DA CH246460A CH 246460 A CH246460 A CH 246460A CH 246460D A CH246460D A CH 246460DA CH 246460 A CH246460 A CH 246460A
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B21/00—Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
- F26B21/006—Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects with the air or gases passing through hollow spaces or cores within the materials or objects to be dried, e.g. tubes, pipes or bottles
- F26B21/007—Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects with the air or gases passing through hollow spaces or cores within the materials or objects to be dried, e.g. tubes, pipes or bottles the objects being bobbin- or spool-like bodies
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Description
Trockeneinrichtung, die gestattet, Trockenluft durch zu trocknende Textilien hindurchzublasen. Um die Trockenzeit für Textilien; wie Garnspulen, Garnstränge, Vliese, Filze und Gewebewickel, um einvielfaches abzukürzen, ist es bekannt, statt das Trockengut ledig lieh einem seine Oberfläche bestreichenden, gegebenenfalls erwärmten Luftstrom aus zusetzen, die Trockenluft durch dasselbe hin durchzublasen.
Dabei werden Geschwindig keit, Druck und Temperatur im Verhältnis zur Porosität, Feuchtigkeit und Dicke bezw. Lagenzahl des Trockengutes zweckmässig so gewählt, dass die Arbeitsluft beim Austritt aus dem Trockengut mit der auszutreibenden Feuchtigkeit gesättigt ist.
Da nun beim Durchblaseverfahren die Trockenzeit gering ist, das Auswechseln des getrockneten Gutes gegen neu zu trocknen des in der Regel aber gleichviel Zeit be ansprucht wie beim viel länger dauernden Anblaseverfahren, so ist beim Durchblase verfahren das Verhältnis der für den Gut wechsel zu der für das Trocknen benötigten Zeit wesentlich grösser als beim Anblasever- fahren. Da für das Auswechseln des Gutes der Trockenraum geöffnet werden muss, war es bisher nicht möglich, während des Aus wechselvorganges gleichzeitig zu trocknen.
Nach der Erfindung wird dieser Übel stand dadurch vermieden, dass der Trocken raum in voneinander getrennte, sich einzeln öffnen lassende Zellen unterteilt ist, wobei Mittel vorgesehen sind, die beim Auswech seln von Trockengut einer Zelle wenigstens ein direktes Eintreten von Trockenluft in diese Zelle verhindern.
In der Zeichnung sind drei Ausführungs beispiele für die Erfindung dargestellt, die sich sämtlich auf Trockeneinrichtungen für Garnspulen beziehen, und zwar zeigt Fig. 1 eine Reihe nebeneinander auf dem Boden auf gestellte Zellen in Pultform für vertikale Spulenanordnung, Fig. 2 einen dazugehöri gen Querschnitt durch eine Zelle, Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Zelle eines schrankförmigen,
an der Wand - befestigten Zellentrockners mit horizontaler Spulenan- ordnung und Fig. 4 und 5 Längs- und Quer schnitt durch einen Trockner mit trommel- förmigem Gehäuse und mit in Sternform angeordneten Spulen.
Gemäss Fig. 1 und 2 enthält jede Zelle a des Trockners 18 Spulen b, die zu je dreien auf sechs rohrförmige, siebartig durchlochte, am freien Ende abgeschlossene Spindeln c aufgesteckt sind. Unten sind die Spindeln an die gemeinsame, durchgehende Trocken luftzuleitung d angeschlossen. Parallel zu dieser Leitung verläuft durch sämtliche Zel len a die Feuchtluftabteilung e, die mit dem Zelleninnern durch Öffnungen verbunden ist.
Jede Zelle a ist mit einem aufklappbaren Deckel f versehen, dessen Gewicht grössten teils durch das Gegengewicht g ausbalanciert ist und durch ein Hebelwerk h mit einem gemeinsamen Absperrschieber i für die Lei tungen d und e verbunden ist. Öffnet die 3edienungsperson <I>k</I> den Zellendeckel<I>f,</I> so verden die Verbindungsöffnungen der Lei- ungen d und e selbsttätig durch den Schie- )er i abgesperrt.
Vor den Zellen sind die Vor- atswagen 7n in Schienen<I>n</I> verschiebbar.
Bei der Bauweise nach Fig. 3 mit hori- ,ontalen Hohlspindeln c, die über durchgehen- len Luftkanälen d und e von rechteckigem Querschnitt aufgebaut sind, sind die ganzen 7,ellengehäuse f zum Herunterklappen ein- ;
erichtet, wobei gleichzeitig die Verbindungs- iffnungen der Leitungen d und e zur Zelle a durch die mit dem Herunterklappen des zehäuses f zwangläufig bewegten Klappen :1 und i2 geschlossen werden.
Beim Kesseltrockner nach Fig. 4 und 5 #st der horizontalachsige Kessel p durch ver tikale Querwände q in einzelne Zellen a ein- ;eteilt, deren jede mit einem seitlich angeord neten Klappdeckel f versehen ist. In der Mitte wird der Kessel p vom gemeinsamen Luftzuleitungsrohr d konzentrisch durch setzt, das Öffnungen o für den Luftdurch- tritt zu den als Träger der Spule b dienen den, gelochten Hohlspindeln c besitzt.
Diese sind in je - drei Vertikalebenen pro Zelle sternförmig auf -einer rohrförmigen, auf dem Rohr<I>d</I> drehbar gelagerten Nabe<I>n,</I> die so breit ist wie die Zelle und mit zu den radial angeordneten acht Hohlspindeln c führenden, den Öffnungen o des Rohres d entsprechenden Öffnungenrversehen ist, angeordnet. Während jedoch das Rohr d über seinen Umfang nur je sieben Öffnungen o hat, indem jeweils die Öff nung in Richtung des Deckels f unterdrückt ist, besitzt die Nabe entsprechend den acht Spulenspindeln auch acht Öffnungen r.
So ist bei denjenigen Spulen, die hinter den Deckeln f liegen, selbsttätig die Trocken luftzufuhr zu ihrem Innern abgesperrt. Ein direktes Austreten von Trockenluft in die geöffneten Zellen findet somit nicht statt. Auf eine Absperrung der gemeinsamen Ab luftleitung e wird verzichtet, indem man die verhältnismässig geringe Verdünnung des Schwadens durch die Aussenluft in Kauf nimmt.
Nach Ersatz der drei hinter dem Deckel liegenden trockenen Spulen b einer Zelle a wird der Spulstern n, b, c nur eine Spindelteilung weitergedreht und dann der Deckel f dieser Zelle geschlossen, worauf die Ausyvechslung von sechs trockenen Spu len der nächsten Zelle gegen feuchte Spulen vorgenommen wird Die erläuterte Zellenbauweise kommt bei Trocknern, die nach dem Durchblaseverfah- ren und mit gesättigter Schwadenluft arbei ten, vor allem dann in Frage, wenn die Schwadenluft nicht ins Freie gelassen,
son dern in eine Vorrichtung zur Rückgewinnung ihres Wärmeinhaltes weitergeleitet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trockeneinrichtung, die gestattet, Trok- kenluft durch zu trocknende Textilien hin durchzublasen, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockenraum in voneinander getrennte, sich einzeln öffnen lassende Zellen unterteilt ist, wobei Mittel vorgesehen sind, die beim Auswechseln von Trockengut einer Zelle wenigstens ein direktes Eintreten von Trok- kenluft in diese Zelle verhindern.UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Trockenraum zelle eine Vorrichtung aufweist, durch die beim Öffnen der Zelle ihr Inneres selbsttätig von der Trockenluftzuleitüng abgesperrt wird. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zugleich mit der Trockenluftzuleitung auch die Schwaden luftableitung vom Zellenraum abgesperrt wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Trocken raumzelle mit einem aufklappbaren Deckel versehen ist. 4.Einrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass jede Trocken raumzelle mit einer Klappe versehen ist, welche die Trockenluftzufuhr beherrscht. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Öff nungsbewegung einer Zelle mechanisch auf das Verschlussorgan der ihr zugeordneten Ab- schnitte der Trockenluftzuleitung und der Schwadenluftableitung überträgt. 6.Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch in Pultform nebeneinan der angeordnete Trockenraumzellen mit durchgehender Trockenluftzuleitung und durchgehender Schwadenableitung. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch in Schrankform neben einander angeordnete Trockenraumzellen mit durchgehender Trockenluftzuleitung und durchgehender Schwadenluftableitung. B.Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein trommelförmiges, durch Querwände in Zellen geteiltes Trock- nergehäuse. 9, Trockeneinrichtung nach Patentan spruch, für Garnspulen, gekennzeichnet durch luftdurchlässige Hohlspindeln mit ge- sehlossenem Ende zum Tragen der Spulen. 10. Trockeneinrichtung nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelachsen senkrecht angeordnet sind. 11.. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel achsen waagrecht angeordnet sind. 12.Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel achsen radial zur Achse eines zylindrischen Trocknergehäuses angeordnet sind. 13. Einrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel achsen um die Gehäuseachse drehbar sind. 14. Einrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die in jeder Trockenraumzelle enthaltenen Spindelachsen gemeinsam um die Gehäuseachse drehbar sind. 15.Einrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlspin deln so angeordnet sind, dass sie um das axial zum zylindrischen Trocknergehäuse liegende, mit Öffnungen versehene Luftzuleitungsrohr gedreht werden können. 16. Einrichtung nach Unteransprüchen 13 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlspindeln auf einer rohrförmigen Nabe sitzen, die auf dem feststehenden Zuleitungs rohr für die Trockenluft drehbar gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH246460T | 1945-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH246460A true CH246460A (de) | 1947-01-15 |
Family
ID=4465547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH246460D CH246460A (de) | 1945-02-22 | 1945-02-22 | Trockeneinrichtung, die gestattet, Trockenluft durch zu trocknende Textilien hindurchzublasen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH246460A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2359234A1 (fr) * | 1976-07-23 | 1978-02-17 | Ilai Srl | Appareillage de sechage de file, complementaire d'un appareil a teindre un file, specialement en bobines |
| FR2704633A1 (fr) * | 1993-04-27 | 1994-11-04 | Inst Textile De France | Procédé et dispositif de séchage de bobines par air chaud et haute frééquence. |
-
1945
- 1945-02-22 CH CH246460D patent/CH246460A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2359234A1 (fr) * | 1976-07-23 | 1978-02-17 | Ilai Srl | Appareillage de sechage de file, complementaire d'un appareil a teindre un file, specialement en bobines |
| FR2704633A1 (fr) * | 1993-04-27 | 1994-11-04 | Inst Textile De France | Procédé et dispositif de séchage de bobines par air chaud et haute frééquence. |
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