CH246487A - Kombinierter Füllfederhalter und Füllbleistift. - Google Patents
Kombinierter Füllfederhalter und Füllbleistift.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Kombinierter Füllfederhalter und Füllbleistift. Schreibgeräte, bei welchen ein Füllfeder halter mit einem Füllbleistift kombiniert ist, sind in verschiedenen Ausführungen vorge schlagen worden.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch ein kombinierter Füllfederhalter und Füllbleistift. Erfindungsgemäss zeichnet sich derselbe dadurch aus, dass ein Füllfederhal- terteil und ein automatischer Druck-Füllblei- stiftteil -axial verschiebbar zueinander ange ordnet sind.
Das Ganze ist derart, dass durch Gegeneinanderdrücken derselben die Mine des Füllbleistiftes vorgeschoben werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispiels weisen Ausführungsform dargestellt, und es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 das Zwischenstück im Schnitt, Fig. 3 den Spannring in Draufsicht und Fig. 4 die Sicherungsscheibe in Drauf sicht.
Nach der Zeichnung besteht der kombi nierte Füllfederhalter und Füllbleistift aus einem Füllfederhalterteil A, einem Mittel- resp. Zwischenstück B und einem Füllblei stiftteil C. Der Füllfederhalterteil < -1 ist in das Zwischenstück B axial lösbar einge schraubt.
Das Mittel- resp. Zwischenstück B ist mit dem Minengehäuse des Füllbleistift- teils fest verschraubt, dessen Hülse innert ge wissen Grenzen axial verschiebbar angeordnet und gegen Drehung gesichert. Der in das Zwischenstück B eingeschraubte Füllfeder- halterteil A und der Füllbleistiftteil C kön nen somit axial gegeneinander bewegt wer den.
Bei der Gegeneinanderbewebgung, also beim Zusammendrücken, wird der im nach stehenden beschriebene Minenschubmechanis- mus so betätigt, dass die zugehörige Mine vor geschoben wird. Wenn über die Füllfeder die Schutzhaube 8 gestülpt ist, ist die Druck betätigung besonders leicht gemacht.
Der Tintenfüller ist ein Kolbenfüller. Innerhalb der Füllhalterhülse 1 befindet sich der Tintenraum 2, in dem der hohle Kolben 3 mit der Hartgummiringdichtung 4 sitzt. In diesem hohlen Kolben ist die Kolbenspindel 5 befestigt. Am obern Ende der Hülse 1 ist der Federhals 6 mit dem Tintenleiter einge schraubt. Der Federhals 6 besitzt ein Aussen gewinde 7 zum Aufschrauben der Schutz haube B. An letzterer ist die Taschenklammer angebracht. Die durch die Hülse 1 durch gehende Bohrung bildet im untern Ende einen Ansatz 9. Auf diesem liegt die Metall scheibe 10.
Im untern Teil der Bohrung der Hülse 1 ist der Drehnippel 11 mit aufgepass- ter Griffkappe 12 und Gewinde für die Vor- und Rückwärtsbewegung der Kolbenspindel drehbar gelagert. Durch die Ringstirnfläche 13, die an der entsprechenden Ringfläche der Hülse 1 anliegt, und durch den Spannring 14, der in der Nute 15 des Drehnippels 11 und auf der Metallscheibe 10 aufliegt, wird derselbe gegen axiale Verschiebung nach oben und unten gesichert. Das untere Ende der Hülse 1 hat ein Aussengewinde 16, mit dem es in das Zwischenstück 17 abnehmbar eingeschraubt wird.
Dieses Zwischenstück bildet die Verbindung zwischen Füllhalter und Füllbleistift.
Das Zwischenstück 17 besitzt eine durch gehende Bohrung. Im obern Teil der Bohrung ist das Gewinde 18 eingeschnitten. Im untern Teil der teilweise erweiterten Bohrung befin den sich zwei gegenüberliegende Nocken 19, die die Hülse 20 gegen Verdrehung sichern. Aussen ist das Zwischenstück gegen seine beiden Enden hin verdünnt, so dass seine äussern ganten mit den Hülsen 1 bezw. 20 keinen Ansatz bilden.
Dä"s Minengehäuse 21 besitzt eine dreimal abgestufte durchgehende Bohrung, durch die in ihrem untern Ende die Schulter 22 gebildet wird. Die oberste Bohrung nimmt in fertig montiertem Zustand die Griffkappe 12 auf und schützt dieselbe gegen unbeabsichtigtes Drehen. Die Griffkappe 12 bildet so zugleich den Verschluss zur Minenkammer 26. Der restlich abgestufte Teil der Bohrung bildet die Minenkammer 26, welche mit einer An zahl Bleistiftminen in der Gesamtlänge von 0,5 Meter gefüllt werden kann.
Am obern äussern Teil des Minengehäuses befinden sich das, Gewinde 23 sowie die Ansätze 24 und 25. Von oben ist das Minengehäuse 21 durch die Bohrung des Zwischenstückes 17 gescho ben und in dessen Gewinde eingeschraubt. Die axiale Führung wird durch den Ansatz 24, der genau in den mittleren Teil der Boh- rung des Zwischenstückes 17 passt, gewähr leistet.
Durch das metallene Minenleitrohr 27 führt eine durchgehende abgesetzte, im untern Ende mit Gewinde versehene Boh rung. Aussen besitzt es einen Sicherungs bund 28 und am untern Ende einen vierge teilten, nach oben konisch verlaufenden Spannkopf 29. Es ist bis zu seinem Anpass 30 in die Bohrung des Minengehäuses ein gepresst und durch Bördelung gegen die Schulter 22 gesichert.
Die Hülse 20 hat eine abgesetzte durch gehende Bohrung. Sie ist am untern koni schen Ende der Hülse zur Gewindebohrung erweitert, wodurch die Schulter 31 gebildet wird, an der die Metallscheibe 32 liegt. Die beiden Nocken 19 des Zwischenstückes 17 greifen in die Schlitze 33 am obern. Ende der Hülse 20 und sichern diese gegen Dre hung.
Die abgestufte durchbohrte, aus Metall bestehende Spannhülse 34 ist mit ihren genau passenden Bohrungen von unten über den leeren Spannkopf 29 und den Siche rungsbund 28 geschoben. Das obere Ende der Spannhülse 34 liegt an der geschlitzten Sicherungsscheibe 35 an, die sich zwischen dem Sicherungsbund des Minenleitrohres und der Metallscheibe 32 in der Gewindeboh rung der Hülse 20 befindet.
In die Hülse 20 ist der an seinem obern Ende mit Gewinde und abgestufter Bohrung versehene Metallspitz 36 eingeschraubt. Seine grösste Bohrung dient der Spannhülse 34 als Führung. Die kleinste Bohrung ist durch einen Schlitz 37 federnd ausgebildet und dient zur Festhaltung der Bleistiftmine.
Die in der Hülse 20 befindliche Druck feder 38 sitzt mit ihrem obern Ende am Ansatz 25 des Minengehäuses 21. Ihr unteres Ende ist an dem- durch die obere abgesetzte Bohrung in der Hülse 20 gebildeten An satz 39 gelagert. Durch die Druckfeder 38 wird die Hülse 20 mit der Metallspitze 36, der Sicherungsscheibe 35 und der Spann hülse 34 nach unten gedrückt. Letztere schliesst den Spannkopf 29. Die durch den selben gehende Bleistiftmine wird dadurch festgeklemmt.
Nach Verbrauch der letzten Mine wird die die Bleistiftmechanik enthal tende Hülse 20 durch die Druckfeder 38 weiter nach unten gedrückt, wobei die Sicherungsscheibe 35 an den Sicherungs bund 28 des Minenleitrohres -27 zu liegen kommt und so die Verschiebung der Hülse 20 begrenzt.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise ist kurz folgende: Das Einfüllen der Tinte geschieht in folgender weise: Durch Abschrauben der Schutzhaube 8 und anschliessendes Aus schrauben des Tintenfüllers aus dem Zwi- sehenstück 17- wird die Griffkappe 12 frei gelegt.
Die Kolbenspindel 5 und der durch Hartgummiring 4 abdichtende hohle Kol ben 3 wird durch Drehen in geeigneter Rich tung an der Griffkappe angehoben, wodurch die Tinte angesaugt. wird. Da sich der hohle Kolben 3 über den in .den Tintenraum- 2 hineinragenden Teil des Drehnippels 11 zurückziehen lässt, wird eine Verkleinerung des Füllraumes durch den Drehnippel ver mieden. Gleichzeitig kann bei abgenomme nem Tintenfüller das Einfüllen der Minen in die Minenkammer 26 des Füllbleistiftes vorgenommen werden.
Beim Wiederein- schrauben des Tintenfüllers in das Zwischen stück wird die Griffkappe von der obersten Bohrung des Minengehäuses 21 aufgenommen und gegen unbeabsichtigtes Verdrehen ge schützt. Mit dem Aufstecken der Schutz haube auf der Füllbleistiftseite erhält man einen schreibfertigen Füllfederhalter. Zum Gebrauche des Füllbleistiftes wird die Schutzhaube abgenommen und auf der Tintenfüllerseite aufgeschraubt. Durch ein- oder mehrmaliges Zurückdrücken der Hülse 20 bei gesenkter Lage der Bleistiftseite in das Zwischenstück wird die Mine je nach Bedarf nach vorn geschoben.
Der beschrie bene kombinierte Füllfederhalter und Füll bleistift kann also auf diese einfache Art und Weise sowohl als Bleistift wie auch als Füllfederhalter verwendet werden. Selbst redend kann eine beliebige Füllschreibfeder angebracht sein, desgleichen kann die Hülse ganz oder teilweise durchsichtig sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kombinierter Füllfederhalter und Füll bleistift, dadurch gekennzeichnet, dass ein Füllfederhalterteil und ein automatischer Druck-Füllbleistiftteil axial verschiebbar zueinander angeordnet sind, das Ganze der art, dass durch Gegeneinanderdrücken der selben die Mine des Füllbleistiftes vorge schoben werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.Kombinierter Füllfederhalter und Füll bleistift nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein Tintenfüller mit einem automatischen Druck-Füllbleistift mittels eines Zwischenstückes (17) lösbar mitein- ander verbunden sind, in das einerseits ein Teil des Füllbleistiftes und.darüber der Tin tenfüller durch ein am hintern Ende ange brachtes Gewinde abnehmbar eingeschraubt und anderseits die vor- und rückwärts beweg liche Hülse (20) des Füllbleistiftes- aufge nommen und gegen Drehung gesichert ist.2. Kombinierter Füllfederhalter und Füll bleistift nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück (17) eine durchgehende Boh rung, die im obern Teil mit Gewinde versehen ist, im untern, teilweise erweiterten Teil zwei gegenüberliegende Nocken besitzt, dass es aussen gegen seine beiden Enden hin ver dünnt ist, so dass seine äussersten ganten mit den Bleistift- resp. Füllerhülsen (1) und (20) keinen Ansatz bilden. 3.Kombinierter Füllfederhalter und Füll bleistift nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der im Füllhalter befindliche, mit Dichtungsring versehene hohle Kolben (3) über den in den Tintenraum ragenden Teil des in der Hülse (1) drehbar gelagerten und gegen axiale Verschiebung gesicherten Dreh nippels (11), in welchem das Gewinde für die Vor- und Rückwärtsschraubung der Kol- benspindel (5) vorgesehen ist, zurückziehen lässt,so dass keine Verkleinerung des Tinten raumes durch den Drehnippel eintritt und dass die auf dem Drehnippel aufgepresste Griffkappe (12) in einen Hohlraum des zur Bleistiftmechanik gehörenden Minengehäuses (21) hineinragt. 4.Kombinierter Füllfederhalter und Füll bleistift nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das von oben durch das Zwischenstück (17) hindurchgeschobene und eingeschraubte Minengehäuse (21) durch seinen Ansatz (24) vermittels der in der Mitte des Zwischen stückes (17) befindlichen Bohrung geführt wird, und dass der Ansatz (25) als Lage- rung und Führung der beweglichen Hülse (20) dient. 5.Kombinierter Füllfederhalter und Füll bleistift nach Patentanspruch und Unteran- sprüchen 1-4; dadurch gekennzeichnet, dass das von unten in. das 1VEnengehäuse (21) ein gepresste und durch Bördelüng gegen dessen Schulter (22) gesicherte, an seinem untern Ende als Spannkopf (29) ausgebildete Minen leitrohr (27) einen Sicherungsbund (28) be sitzt, der als Anschlag der unter Federdruck stehenden Hülse (20) dient. 6.Kombinierter Füllfederhalter und Füll bleistift nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, däss die Hülse (20) mit ihren beiden grössten Bohrungen' zur Agialführung auf dem An- sätz- (25) des Minengehäuses (21) und dessen untern Teil verschiebbar gelagert und durch die in die am obern Ende befindlichen Schlitze (33) der Hülse (20) greifenden Nöcken (19) gegen Drehen gesichert ist.
Applications Claiming Priority (1)
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