CH246574A - Federnder Sitz. - Google Patents
Federnder Sitz.Info
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- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
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Description
Federnder Sitz. Die Erfindung betrifft einen federnden Sitz, insbesondere für geländegängige Fahr zeuge und Flugzeuge, bei denen ausser den normalen Beanspruchungen plötzliche, un verhältnismässig grosse Stösse auftreten, wie z. B. bei Abstürzen in Gruben, Notlandungen und dergleichen.
An die Abfederung solcher Sitze wird die Forderung gestellt, dass sie gegen die norma len Stösse unwirksam ist, der Sitz sich also starr verhält, um nicht die Lenkung durch ständige Federbewegung unsicher zu machen, dass sie aber bei Überbeanspruchung den Sitz durchfedern lässt, um Körperschädigung der Fahrmannschaft zu verhüten.
Erfindungsgemäss ist zur Erreichung dieses Zweckes die Abfederung mittels min destens einer vorgespannten Drehfeder er zielt.
Drehfedern ermöglichen von allen Fede rungsarten in einfachster Weise eine Vor spannung in sich, da sie lediglich eine Dre hungsbegrenzung ihres Betätigungsarmes in dem der Federungsrichtung entgegengesetz ten Drehsinn durch einen unbeweglichen An schlag erfordern, während z. B. Druckfedern (Schraubenfedern) und Biegungsfedern be sondere Vorspannmittel erfordern, die die Bewegung der Federn mitmachen müssen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig. 1 zeigt teilweise im Längsschnitt und die Fig. 2 und 3 in Querschnitten eine in sich vorgespannte Drehfeder eines Sitzes.
Die Drehfeder 1 weist in einem Hüllrohr eingesetzte Federlamellen 2 auf, die mit ihren scheibenförmigen Köpfen in in den Einsatzstücken 3 und 4 vorgesehenen prisma tischen Ausnehmungen eingespannt sind. Das Hüllrohr ist samt dem Einsatzstück 3 um das Flanschstück 5 drehbar, das z. B. an den Sitzrahmen geschraubt wird. Das Einsatzstück 4 wird fest an den Sitzrahmen geschraubt und um dieses ist das Hüllrohr drehbar. Das Rohr besitzt im Bereich des Einsatzstückes 4 Umfangsschlitze 6, die den Verdrehwinkel der Feder (z. B. 45 ) bestim men. Beträgt z.
B. der Vorspannwinkel der Feder 30 , so wird das Hüllrohr z. B. mittels des Betätigungsarmes 7 um diese 30 verdreht (in Fig. 3 gegen den Uhrzeigersinn) und so dann werden die Anschlagschrauben 8 durch die Schlitze 6 in das Einsatzstück 4 so einze- schraubt, dass sie an dem Schlitzende zu stehen kommen, so dass ein Zurückdrehen der Feder verhindert ist. Hiermit ist die Feder vorgespannt und wirkt erst gegen ein grösseres Moment federnd, als zur Vorspan- nung erforderlich war.
Die Fig. 4 und 5 zeigen einen federnden Sattel mit zwei vorgespannten Drehfedern. Die ungefähr in der Mitte des Sattels 10 wirkende Belastung teilt sich auf die beiden Drehfedern 1 und 1' gleichmässig auf. Die Drehfeder 1' sitzt auf dem Betätigungsarm 7 der Drehfeder 1, während der Sattel auf dem Betätigungsarm 7' der Drehfeder 1' be festigt ist. Dadurch, dass die Last in der litte zwischen den beiden Drehfedern wirkt, können diese gleich stark ausgeführt werden und die gleiche Vorspannung erhalten.
Fig. 6 zeigt einen andern federnden Sitz. Die Drehfeder 1 ist unmittelbar in den Sitz körper 11 eingebaut und mit ihrem Betäti gungsarm 7 an den Ständer 9 angelenkt. Mittels des Lenkers 8 ist der Sitzkörper parallel geführt. Dadurch, da-ss der Betäti- gungsarm 7 etwa um 45 gegen die Waag rechte geneigt ist, ist eine Federung sowohl gegen lotrechte als auch waagrechte Stösse ermöglicht.
Der Betätigungsarm 7 muss gegen die Waagrechte, wie mit vollen Linien oder wie strichpunktiert gezeichnet, geneigt sein, damit sowohl eine lotrechte Kraft P auf den Sitz als auch eine waagrechte Kraft P1 gegen die Rücklehne die Feder beansprucht.
Fig. 7 zeigt eine vereinfachte Bauart, bei der der Sitzkörper 11 unmittelbar am Ge häuse der Feder 1 befestigt ist, so dass er gleichzeitig den Betätigungsarm bildet.
Fig. 8 veranschaulicht eine Ausführung mit zwei Federn, bei der die fest gelagerte Feder 1 im Uhrzeigersinn federt und den lot rechten Druck P aufnimmt, während die mit dem Sitzkörper 11 verbundene Feder 1' gegen den Uhrzeigersinn federt und den waagrech ten Druck P, aufnimmt.
In den Fig. 9 und 10 ist ein federnder Sitz mit einer schmiegsamen Bespannung der Sitzfläche und der Rücklehne dargestellt.
Der Sitz weist lotrechte Gestellrohre 12 und angesetzte waagrechte Schenkel 12' auf. In die Gestellrohre sind Stücke 3 (sinngleich wie diejenigen nach Fig. 2) zur Aufnahme der Köpfe der Federlamellen 2 eingesetzt. Die andern Endköpfe werden durch Kappen 4 geführt, an denen Rohre 13 ansetzen, die über die Gestellrohre greifen und um diese Rohre drehbar sind. Über die Rohre 13 sind unter Drehvorspannung der Federlamellen die Bezüge 14 aus Leder, starkem Stoff oder dergleichen gespannt.
Die Bezüge geben Stossbelastungen unter Verdrehung der Rohre 13 nach Art eines Rollvorhanges nach. Die Erfindung ist nicht äuf die beschrie benen Ausführungsformen beschränkt. Sie ist also z. B. nicht an die besondere Art der Lamellendrehfeder nach den Fig. 2 oder 10 gebunden. Statt der Lenkerführung nach Fig. 6 kann z. B. auch eine Geradführung des obern Rücklehnenendes vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Federnder Sitz, gekennzeichnet durch dessen Abfederung mittels mindestens einer vorgespannten Drehfeder. UNTERANSPRÜCHE: 1. Federnder Sitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, - dass die Feder in sich vorgespannt ist. 2. Federnder Sitz nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch zwei Drehfedern, die im entgegengesetzten Sinne federn. 3. Federnder Sitz nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzkörper durch Parallellenker getragen wird, in deren einem Drehpunkt die Drehfeder wirkt. 4. Federnder Sitz nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen zwischen Dreh federn nach Art eines Rollvorhanges ge spannten schmiegsamen Bezug. 5.Federnder Sitz nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehfeder zwischen der Fassung (4) für die einen En den von Federlamellen und einem Hüllrohr der Lamellen wirkende Anschläge (8) auf weist, die durch Ringschlitze (6) des Hüll rohres eingesetzt und in diesen Schlitzen ver- ,schiebbar sind.6. Federnder Sitz nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass über die Gesten rohre (12, 12') des Sitzes mittels Kappen stücken (4) an den einen Enden von Feder lamellen (2) angreifende, um die Gestell- xohre drehbare Rohre (13) geschoben sind, über die der Sitzbezug (14) unter Vorspan- nung der Drehfedern gespannt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE246574X | 1943-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH246574A true CH246574A (de) | 1947-01-15 |
Family
ID=5935166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH246574D CH246574A (de) | 1943-05-17 | 1944-05-25 | Federnder Sitz. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE456421A (de) |
| CH (1) | CH246574A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2705526A (en) * | 1948-08-30 | 1955-04-05 | American Seating Co | Chair with self-folding seat |
| DE933492C (de) * | 1953-04-21 | 1955-09-29 | Arnold Dr Bode | Sitzschale, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1500672B1 (de) * | 1965-11-24 | 1976-03-18 | Bostrom Mfg Company Ltd | Abgefederter fahrzeugsitz |
-
0
- BE BE456421D patent/BE456421A/xx unknown
-
1944
- 1944-05-25 CH CH246574D patent/CH246574A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2705526A (en) * | 1948-08-30 | 1955-04-05 | American Seating Co | Chair with self-folding seat |
| DE933492C (de) * | 1953-04-21 | 1955-09-29 | Arnold Dr Bode | Sitzschale, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1500672B1 (de) * | 1965-11-24 | 1976-03-18 | Bostrom Mfg Company Ltd | Abgefederter fahrzeugsitz |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE456421A (de) |
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