CH246723A - Gerät zum Betrachten von Schrift- oder Bildwerke darstellenden Filmdiapositiven. - Google Patents

Gerät zum Betrachten von Schrift- oder Bildwerke darstellenden Filmdiapositiven.

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CH246723A
CH246723A CH246723DA CH246723A CH 246723 A CH246723 A CH 246723A CH 246723D A CH246723D A CH 246723DA CH 246723 A CH246723 A CH 246723A
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CH
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lenses
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Inventor
Alfred Dr Zwiauer
Original Assignee
Alfred Dr Zwiauer
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/08Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier
    • G03B23/12Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier linear strip carrier

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Description


  Gerät zum Betrachten von Schrift- oder     Bild-werke    darstellenden Filmdiapositiven.    Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Be  trachten von Filmdiapositiven, die     Schrift-          oder    Bildwerke darstellen. Es erscheint     wün-          sehenswert,    solche Werke, wie Handbücher  oder Zeitschriftenserien, insbesondere wenn  es sich     umeeltene,    schwer     zugängliehe    oder  besonders kostspielige Exemplare handelt,  weiteren Kreisen dadurch leicht zugänglich  <B>zu</B> machen,     dass    Filmkopien (Diapositive)  dieser Werke an die Interessenten verkauft  oder verliehen werden.

   Es sind zwar ver  schiedenartige     Betraclitungsger#Lte    für Dia  positive bekannt, jedoch eignen sie sieh nicht  zum mühelosen dauernden Lesen     bezw.    Be  trachten umfangreicher Werke, da sie sieh  den häufig auftretenden Anomalien der  Augen der einzelnen Leser nicht anpassen  lassen.  



  Das     erfindungsgemässe    Gerät zeichnet  sich dadurch aus,     dass    ein Projektionsapparat  für ein Filmband, dessen Einzelbilder den       aufeinanderfolgenden        Seiten'des    Werkes ent  sprechen, mit einem     Okularsystem    versehen  ist, das mit     Einstellmöglichkeiten    zur Kor  rektur von Anomalien des     Breeliungs-    und  Bewegungsapparates des Auges ausgestattet  ist. Das Gerät kann somit durch längere Zeit  hindurch ohne Ermüdung verwendet werden,  so     dass    es einen geeigneten Ersatz für das  direkte Lesen     bezw.    Betrachten des Original  werkes bietet.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des erfindungsgemässen  Gerätes dargestellt.         Fig.   <B>1</B> zeigt das Gerät in waagrechtem  Längsschnitt.  



       Fig.    2 ist eine     Stirnansicht    des     Okular-          8ystems   <B>und</B>       Fig.   <B>3</B> zeigt ein     Markierbild    zur     leiellten     Einstellung des Gerätes bei Korrektur von  Anomalien des Bewegungsapparates des  Auges.  



  Das Gehäuse des Gerätes besteht aus einem  zweiteiligen Schacht, dessen Teile<B>1</B> und 2  gegeneinander     verscUiebbar    und feststellbar  sind. Am     Stimende    des Teiles,<B>1</B> ist eine  hochkerzige Glühlampe<B>3</B> angeordnet, deren  Helligkeit durch einen zweckmässig im Raum  4 untergebrachten, regelbaren Widerstand so  eingestellt werden kann,     dass    das Lesen bei  Tageslicht sowie, bei herabgesetzter Beleuch  tung ohne Dunkelanpassung des Auges     er-          möglic*ht    wird.  



  In das Gehäuse des Gerätes wird von  oben eine Filmkassette<B>5</B> eingeführt, welche  die beiden Filmspulen<B>6, 7</B> und in de     r-    Mitte  zwei durch Glasscheiben<B>8, 9</B> abgedeckte       Projektion,sienster    aufweist, zwischen denen  der Film<B>10</B> geführt wird. Eine (nicht darge  stellte) Einrichtung ermöglicht das schritt  weise     Fortschalten    des Films. Mittels des  Linsensystems<B>11</B> wird das Bild des Diaposi  tivs auf den aus Milchglas oder     einein'Zellu-          loidblatt        bestel:Lenden        Projektionsschirm    12  geworfen, der mittels Handhaben<B>13</B> zwecks  Scharfeinstellung in axialer Richtung ein  stellbar ist.

        Der     Betrachtungsteil    des Gerätes ist in  dem     Schachtteil    2 eingebaut und besteht im  wesentlichen aus den     Okularlinsen    14, deren  Fassungen<B>15</B> drehbar in Rahmen<B>16</B> gelagert  sind. Letztere sind in waagrechter Richtung  verschiebbar, und zwar jeder für sich mittels  einer Schraube<B>17</B>     bezw.   <B>17'</B> oder aber ge  meinsam in entgegengesetzten     Riell-hmgen     mittels einer durch     Drellknöpfe   <B>18</B>     betätig-          baren   <B>Spindel 19,</B> die mit gegenläufigen Ge  winden 20     bezw.    21 versehen ist.

   Die Ver  drehung der Linsen 14 erfolgt durch eine  mittels     Drellknopf        22        betätigbare    Schnecke  <B>23,</B> die in eine auf der Fassung<B>15</B> ausgebil  dete, Verzahnung 24 eingreift. In     Fig.    2 ist  dieser Schneckentrieb nur bei der rechten  Linse 14 dargestellt. Eine der beiden Linsen  14 kann ferner mittels einer Schraube 25 der  Hölle nach verstellt werden, Skalen<B>26</B> zei  gen die Seitenstellung, Skalen<B>27</B> die Winkel  stellung der Linsen an. Zur Anzeige der  Höllenstellung der linken Linse dient die  Skala<B>28.</B> Der dem Kopf des Beschauers     an-          gepasste    Stirnrahmen<B>29</B> hält störendes Sei  tenlicht ab.  



  Projektions- und Betrachtungssystem be  wirken zusammen eine solche Vergrösserung  des Bildes,     dass    der Leser den Eindruck hat,  auf der     Projektionsfläche.    normalen Druck  zu sehen.  



  Das     Okularsystem    trägt folgenden Fak  toren Rechnung:  a) Störungen des     Muskelgleichgewielltes     des Auges. Darunter ist der Fall verstanden,  in     demeiner    der Muskel zu stark ist, so     dass     der     Gegeninuskel    in dem Bestreben, das  Auge beim Lesen in der richtigen Stellung  zu halten, bald ermüdet.  



  <B>b)</B> Fehler im optischen Apparat des  Auges, womit gegebenenfalls eine Ungleich  heit der Bildgrösse beider Augen verbunden  ist.  



  Die Korrektur von Störungen des     Mus-          kelgleichgewic'htes    in waagrechter Richtung  und die Ausschaltung einer Konvergenz wird  durch waagrechte Verschiebung der Linsen  14 mittels der Schrauben<B>17, 17'</B> oder<B>18</B> be  wirkt. Dabei kann zur     Erziekmg    einer Prifs-         menwirkung    der Linsenabstand grösser ge  macht werden als der Augenabstand-. Störun  gen des     Muskelgleichgewichtes-    in lotrechter  Richtung werden dadurch behoben,     dass.    eine  der beiden Linsen mittels der Schraube<B>25</B>  lotrecht verstellt werden kann.

   Da die     Krüm-          mungsmittelpunkte    der Linsen gegenüber der  Achse ihrer Fassung     dezentriert    sind, so     dass          aie    Linsen auf einer Seite dicker sind als auf  der andern, kann man, wenn die Augen nicht  in dieser Achse eingestellt sind, durch Ver  drehen der Linsen deren wirksame Brech  kraft der Linsen und damit die Vergrösse  rung regeln. Falls noch stärkere Korrektu  ren erwünscht sind, können auch zusätzliche  Korrekturgläser fallweise in Halter<B>31</B> ein  geführt werden.  



  Der Abstand der Linsen 14 vom     Projek-          tionsschirin    12 beträgt ungefähr<B>1</B> bis     20   <B>cm,</B>  der Abstand vom Auge ungefähr<B>13</B>     mTn.     Dementsprechend ist die     Brechungskraft    der  Linsen zu wählen. Bei Apparaten, die sich  z. B. in Büchereien befinden und daher von  verschiedenen Personen benützt werden sol  len,     muss    der mit einer     Refraktionsanamalie     behaftete Leser seine gewohnte Arbeitsbrille  tragen. Bei Apparaten, die immer     nur    von  einer Person benützt werden, kann die, Kor  rektur des Betreffenden bei den Linsen des  Betrachtungssystems berücksichtigt werden.

    Bei     Scltwachsichtigen    wird das Bild erfor  derlichenfalls entsprechend vergrössert. Die  Linsen 14 sollen so beschaffen sein,     dass    sie  auch beim     Herumblicken,    wie dies beim Le  sen geschieht, ein     gleielimässig    scharfes Bild  der ganzen Projektionsfläche, liefern     (Punk-          talgläser),    das heisst' die Verzerrung durch  schiefe Strahlen soll ausgeschaltet werden.  Der Durchmesser der Okulare ist möglichst  gross zu halten, um ein zwangloses     Herum-          schaue*n    zu ermöglichen und den Eindruck  zu vermeiden, als ob man durch eine, enge  Öffnung in einen Hohlraum hineinsieht.  



  Zur bequemen Einstellung der Linsen 14  bei Störungen des     Muskelgleieligewielits    der  Augen     in    waagrechter Richtung dient die  Betrachtung eines Bildes mit geeigneten Mar  ken für das linke und rechte Auge, z. B.     des         Bildes gemäss     Fig.   <B>3,</B> das zweckmässig am  Beginn eines jeden Filmstreifens vorgesehen  ist.     Hiezu    wird die um die Achse<B>33</B>  schwenkbare     Solleidewand    34, die bei Nicht  gebrauch. an der Oberwand des Schachtes 2  anliegt,     lierabgeklapppt,    so     dass    jedes  Auge nur das ihm zugeordnete Teilbild sieht.

    Besteht Muskelgleichgewicht, so sieht man  den senkrechten Pfeil in Deckung mit dem  Nullstrich der waagrechten Skala. Andern  falls wird diese Deckung durch entspre  chende Einstellung des optischen Systems be  wirkt. Zur Kontrolle der Heb- und Senk  muskeln des Auges dient ein ähnliches Bild"  bei dem jedoch der Pfeil waagrecht und die  Skala lotrecht angeordnet ist.  



  Das beschriebene Gerät kann auf einem  Sockel     orWest    gelagert sein. Vorteilhaft ist  es jedoch auf einem Stativ derart beweglich  befestigt,     dass    es vom Beschauer in die für  ihn bequemste Lage und Neigung gebracht  werden kann, so     dass    er sieh beim Lesen -mög  lichst wenig beengt fühlt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gerät zum Betrachten von Schrift-- oder Bildwerke darstellenden Filmdiapositiven, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pro-jektions- apparat für ein Filinband, dessen Einzel bilder den aufeinanderfolgenden Seiten des Werkes entsprecUen, mit -einem Okular- system versehen ist, das mit Einstellmöglich keiten zur Korrektur von Anomalien des Breellung-s- und Bewegungsapparates des Auges ausgestattet ist.
    UNTEP.ANSPRüCHE: <B>1.</B> Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einer Vorrichtung zum schrittweisen Fortschalten des Films versehen ist. 2. Gerät nach Patentanspruch, dadureb gekennzeichnet, dass die Helligkeit einer Lichtquelle des Projektionsapparates derart einstellbar ist, dass das Gerät bei Tageslicht so-wie bei herabgesetzter Beleuchtung vssr- wendbar ist, ohne dass eine, Dunkelanpassung des Auges erforderlich ist.
    <B>3.</B> Gerät nach Patentanspruch, dadurell gekennzeichnet, dass das Okularsystem auf der dem Beschauer zugewendeten Seite, mit einem Schirm zum Abhalten von Seitenlicht versehen ist. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Okularlinsen waag recht verstellbar sind. <B>5.</B> Gerät naeli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Okularlinsen um ihre Achse verdrehbar sind.
    <B>6.</B> Gerät nach Patentanspruc'h, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Okularlinsen heb- und senkbar ist. <B>7.</B> Gerät- nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet-, dass zur Erzielung einer Pris- menwirkung der Linsenabstand so einstellbar ist, dass er grösser ist als der Augenabstand. <B>8.</B> Gerät nach Patentanspruch, dadureIn gekennzeichnet, dass die KTümmungsmittel- punkte,
    der Linsen gegenüber der Achse ihrer Fassung dezentriert sind.
CH246723D 1945-01-04 1945-01-04 Gerät zum Betrachten von Schrift- oder Bildwerke darstellenden Filmdiapositiven. CH246723A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4082440A (en) * 1975-10-14 1978-04-04 Gaf Corporation Compact microform reader

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4082440A (en) * 1975-10-14 1978-04-04 Gaf Corporation Compact microform reader

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