CH246808A - Funkenschutzkappe an einem elektrischen Schalter grosser Leistung. - Google Patents
Funkenschutzkappe an einem elektrischen Schalter grosser Leistung.Info
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/76—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid wherein arc-extinguishing gas is evolved from stationary parts; Selection of material therefor
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Description
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Funkenschutzkappe an einem elektrischen Schalter grosser Leistung. Die elektrischen Schalter erhalten über den Kontaktteilen, wenn diese ausserhalb des Schaltersockels angeordnet sind, Funken- scliutzkappen, um den Übertritt des Schaltfeuers zu andern Teilen des Schalters, bei mehrpoligen Schaltern insbesondere den Übertritt von Pol zu Pol, zu verhindern.
Die Erfindung betrifft nun eine solche Funkenschutzkappe für elektrische Schalter grosser Leistung. Erfindungsgemäss ist die .Kappe durch Platten aus einem Baustoff gebildet, der liclhtbogenlöschendes Gas abgibt; die Platten greifen mit Hilfe von Zapfen und Aussparungen ineinander und sind durch Verformung der Zapfen zusammengehalten.
Zweckmässig enthält die Kappe an der Wand, gegen die die Lichtbogen getrieben werden, eine im Abstand von dieser Wand angeordnete durchlöcherte Zwischenwand, wobei zwischen der Zwischenwand und der Unterbrechungsstrecke der Kontakte an sich bekannte Bleche zur Unterteilung und Kühlung der Lichtbögen angeordnet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel der Erfindung dargestellt. Die Fig.1 gibt einen Schnitt C-D, die Fig.4 einen Schnitt FF, die Fig. 2 eine Ansicht der teilweise geöffneten Kappe und die Fig. 1 eine weitere Ansicht mit einem Teilschnitt A -B wieder.
Die in der Zeichnung dargestellte Fun- kenschutzkappe ist für einen dreipoligen Schalter bestimmt. An jedem Pol des Schal- ters findet eine doppelte Unterbrechung des Stromes statt. Zu diesem Zweck ist für jeden Pol je ein Schaltkontaktpaar 1, 2 und 3, 4 vorgesehen. In der Fig. 4 ist das eine Schaltkontaktpaar 1, 2 geschlossen und das andere Schaltköntaktpaar 3, 4 geöffnet gezeigt. 5 sind magnetische Blasbleche, die durch in der Zeichnung nicht dargestellte Blasmagnete erregt werden.
Als Baustoff für die Platten, der ein lichtbogenlöschendes Gas abgibt, kann z. B. Fiber verwendet werden. In eine U-förmig gebogene Platte 6 sind drei Querplattenpaare 7 biss 12 eingesetzt (Fig. 2). Die Querplatten jedes Paares bilden zwischen sich je eine Funkenkammer 13 für einen Pol des Schalters. Zwischen je zwei Querplattenpaaren ist ein Raum 14 vorhanden. Dieser Raum nimmt die Blasbleche 5 auf.
Die Blasbleche 5 befinden sich nicht nur in den Räumen 14 zwischen den Funkenkammern 13, son- denre auch an -den beiden zuäusserst liegenden Querplatten 7, 12. Es ist also jede Funkenkammer an ihrer Aussenseite mit je einem Blasblech versehen.
Die Verbindung zwischen den Platten der Funkenkammer erfolgt in der Weise, dass Zapfen 15 der Platten 7 bis 12 in Ausneh- mungen 16 der Platte 6 eingreifen. Die Zapfen 15 werden zugleich als Niete benutzt, indem sie nach dem Einstecken in die Aus- sparungen verformt werden (Fig. 1).
In jeder Funkenkammer ist an der Wand,
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gegen die die Lichtbögen durch das magnetische Feld der Blasbleche 5 getrieben werden, eine Zwischenwand 17 angeordnet. Die Zwischenwand 17 befindet sich im Abstand von der U-förmigen Platte 6 und ist mit Durchtrittslöchern 18 versehen. Sie ist ebenfalls mit Hilfe von Zapfen 19 in Ausspa- rungen. 20 der Querplatten 7 bis 12 gehalten. Zwischen den Kontakten 1 bis 4 und der Zwischenwand 17 sind an sich bekannte Metallbleche 21, z.
B. aus Eisen, fächerartig eingesetzt, die zur Teilung der Lichtbögen in Teillichtbögen und zur Kühlung dieser Teillichtbögen dienen. 22 ist eine Trennwand, die jede Funkenkammer in zwei Räume unterteilt, so dass sich die Unterbrechungsstrecken jedes Pols in getrennten Räumen befinden (Fig. 4).
Durch das magnetische Feld der Blas- vorrichtungen werden die Lichtbögen gegen die Metallbleche 21 getrieben und an diesen unterteilt. Die unterteilten Lichtbögen gelangen zwischen den Metallblechen unter Abkühlung in die Nähe der Zwischenwand 17. Dadurch werden die Zwischenwand 17 und die benachbarten Teile der Querplatten 7 bis 12 erwärmt, wodurch eine Gasabgabe stattfindet, die rasch zur Lichtbogenlöschung beiträgt. Bei der Funkenschutzkappe stellen die einzelnen Funkenkammern 18 nach drei Seiten hin geschlossene Räume dar.
Auch sind die Kammern 14, die sich zur Aufnahme der Blasvorrichtungen 5 zwischen den Funkenkammern befinden, ebenfalls nach drei Seiten hin geschlossen. Es können daher die in der Funkenkammer auftretenden Lichtbögen nicht von einer Funkenkammer an die benachbarten Blasvorrichtungen oder in die andere Funkenkammer übertreten.
Bei der Funkenschutzkappe gemäss der Erfindung können ihre Wände im Vergleich zu den bekannten keramischen Funkenschutzkappen sehr dünn gehalten werden. Der Raumbedarf der Funkenschutzkappe an dem- Schalter ist dann sehr klein. Insbeson- dere ist dies günstig für mehrpolige Schalter, da die Schalterpole näher als bisher aneinan- der angeordnet werden können. Wenn die Wände dünn sind, können sie bis an den Schaltersockel herangezogen werden, so dass auch bei mehrpoligen Schaltern abgeschlossene Funkenkammern für die einzelnen Pole entstehen.
Die Funkenschutzkappe nach der Erfindung kann unempfindlich gegen Stoss und Schlag ausgebildet werden. Wenn die Funkenschutzkappe aus gestanzten Teilen hergestellt wird, ist ihre Herstellung besonders einfach. Auch 'st das Zusammensetzen der Teile der Funkenschutzkappeeinfach, da die Teile nur ineinan dergesteckt und an ihren Zapfen verformt zu werden brauchen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Funkenschutzkappe an einem elektrischen Schalter grosser Leistung, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Kappe durch Platten aus einem Baustoff gebildet ist, der lichtbogenlöschendes Gas abgibt, und -dass die Platten mit Hilfe von Zapfen und Ausspa- rungen ineinander-greifen und durch Verfor- mung. der Zapfen zusammengehalten sind. UNTERANSPRÜCHE:- 1. Funkenschutzkappe nach Patentanspruch an -einem mehrpoligen Schalter, dadurch gekennzeichnet, -dass die Kappe aus einem U-förmigen Teil und in. diesen Teil eingesetzten ebenen Querplattenpaaren besteht, wobei die Querplatten je eines Paares zwischen sich Funkenkammern und die Querplattenpaare zwischen sich Räume zur Aufnahme von magnetischen Blasvorrichtungen bilden. 2.Funkenschutzkappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe an der Wand, gegen die der Lichtbogen getrieben wird, eine im Abstand von dieser Wand angeordnete durchlöcherte Zwischenwand enthält, wobei zwischen der Zwischenwand und der Unterbrechungsstrecke der Kontakte Bleche zur Unterteilung und Kühlung der Lichtbögen angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE246808X | 1943-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH246808A true CH246808A (de) | 1947-01-31 |
Family
ID=5935212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH246808D CH246808A (de) | 1943-07-06 | 1944-07-05 | Funkenschutzkappe an einem elektrischen Schalter grosser Leistung. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH246808A (de) |
| NL (1) | NL118168B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054140B (de) * | 1955-08-29 | 1959-04-02 | Telemecanique Electrique | Vorrichtung zum Loeschen von Lichtboegen bei Starkstromschalteinrichtungen |
-
0
- NL NL118168D patent/NL118168B/xx unknown
-
1944
- 1944-07-05 CH CH246808D patent/CH246808A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054140B (de) * | 1955-08-29 | 1959-04-02 | Telemecanique Electrique | Vorrichtung zum Loeschen von Lichtboegen bei Starkstromschalteinrichtungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL118168B (de) |
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