CH246808A - Funkenschutzkappe an einem elektrischen Schalter grosser Leistung. - Google Patents

Funkenschutzkappe an einem elektrischen Schalter grosser Leistung.

Info

Publication number
CH246808A
CH246808A CH246808DA CH246808A CH 246808 A CH246808 A CH 246808A CH 246808D A CH246808D A CH 246808DA CH 246808 A CH246808 A CH 246808A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spark
protection cap
spark protection
plates
cap
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermes Patentverwertun Haftung
Original Assignee
Hermes Patentverwertungs Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermes Patentverwertungs Gmbh filed Critical Hermes Patentverwertungs Gmbh
Publication of CH246808A publication Critical patent/CH246808A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/76Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid wherein arc-extinguishing gas is evolved from stationary parts; Selection of material therefor

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Funkenschutzkappe   an    einem      elektrischen   Schalter grosser    Leistung.   Die elektrischen Schalter erhalten über den    Kontaktteilen,   wenn diese ausserhalb des Schaltersockels angeordnet    sind,      Funken-      scliutzkappen,   um den Übertritt des Schaltfeuers zu andern Teilen des Schalters, bei    mehrpoligen   Schaltern insbesondere den    Übertritt   von Pol zu Pol, zu    verhindern.   



  Die    Erfindung   betrifft    nun   eine solche    Funkenschutzkappe   für    elektrische   Schalter grosser Leistung.    Erfindungsgemäss   ist die    .Kappe   durch Platten    aus      einem   Baustoff gebildet, der    liclhtbogenlöschendes   Gas abgibt; die Platten greifen mit    Hilfe   von Zapfen und    Aussparungen      ineinander   und    sind   durch Verformung der Zapfen zusammengehalten.

   Zweckmässig enthält die Kappe an der Wand, gegen die die Lichtbogen getrieben werden, eine im Abstand von dieser Wand angeordnete durchlöcherte    Zwischenwand,   wobei    zwischen   der Zwischenwand und der Unterbrechungsstrecke der Kontakte an sich bekannte Bleche zur    Unterteilung   und Kühlung der Lichtbögen angeordnet    sind.   



     In   der    Zeichnung   ist ein    Ausführungs-      beispiel   der Erfindung dargestellt. Die    Fig.1   gibt    einen      Schnitt      C-D,   die    Fig.4   einen Schnitt    FF,   die    Fig.   2    eine   Ansicht der    teilweise   geöffneten Kappe und die    Fig.   1 eine weitere Ansicht mit    einem      Teilschnitt   A -B wieder. 



  Die in der    Zeichnung   dargestellte    Fun-      kenschutzkappe   ist für    einen   dreipoligen Schalter bestimmt. An jedem Pol des Schal-    ters   findet eine doppelte    Unterbrechung   des    Stromes   statt. Zu diesem Zweck    ist   für jeden Pol je ein    Schaltkontaktpaar   1, 2 und 3, 4 vorgesehen. In der    Fig.   4 ist das eine    Schaltkontaktpaar   1, 2 geschlossen und das andere    Schaltköntaktpaar   3, 4 geöffnet gezeigt. 5 sind magnetische    Blasbleche,   die durch    in   der    Zeichnung   nicht dargestellte    Blasmagnete   erregt werden. 



  Als Baustoff für die    Platten,   der    ein      lichtbogenlöschendes   Gas abgibt, kann z. B. Fiber    verwendet   werden. In    eine   U-förmig gebogene Platte 6 sind drei    Querplattenpaare   7 biss 12    eingesetzt      (Fig.   2). Die Querplatten jedes Paares bilden zwischen sich je eine Funkenkammer 13 für    einen   Pol des Schalters.    Zwischen   je zwei    Querplattenpaaren   ist ein Raum 14 vorhanden. Dieser Raum nimmt die    Blasbleche   5 auf.

   Die    Blasbleche   5 befinden sich nicht nur in den    Räumen   14 zwischen den Funkenkammern 13,    son-      denre   auch an -den beiden    zuäusserst   liegenden Querplatten 7, 12. Es ist also jede Funkenkammer an ihrer    Aussenseite   mit je    einem      Blasblech   versehen. 



  Die    Verbindung   zwischen den Platten der Funkenkammer erfolgt    in   der Weise, dass Zapfen 15 der    Platten   7 bis 12    in      Ausneh-      mungen   16 der Platte 6 eingreifen. Die Zapfen 15 werden zugleich als Niete benutzt,    indem   sie nach dem    Einstecken   in die    Aus-      sparungen   verformt werden    (Fig.   1). 



  In jeder    Funkenkammer   ist an der Wand, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gegen die die Lichtbögen    durch   das magnetische Feld der    Blasbleche   5    getrieben   werden, eine Zwischenwand 17 angeordnet. Die    Zwischenwand   17    befindet   sich im Abstand von der    U-förmigen   Platte 6 und    ist   mit    Durchtrittslöchern   18 versehen. Sie ist ebenfalls mit Hilfe von Zapfen 19 in    Ausspa-      rungen.   20 der    Querplatten   7 bis 12 gehalten. Zwischen den Kontakten 1    bis   4 und der    Zwischenwand   17    sind   an sich bekannte Metallbleche 21, z.

   B.    aus   Eisen, fächerartig eingesetzt, die    zur   Teilung der Lichtbögen    in      Teillichtbögen   und zur    Kühlung   dieser Teillichtbögen dienen. 22 ist    eine   Trennwand, die jede    Funkenkammer   in zwei    Räume   unterteilt, so dass sich die Unterbrechungsstrecken jedes Pols in getrennten Räumen    befinden      (Fig.   4). 



  Durch das magnetische Feld der    Blas-      vorrichtungen   werden die Lichtbögen gegen die Metallbleche 21 getrieben und an diesen unterteilt. Die    unterteilten   Lichtbögen gelangen    zwischen   den Metallblechen unter Abkühlung in die Nähe der Zwischenwand 17.    Dadurch   werden die Zwischenwand 17 und die    benachbarten   Teile der    Querplatten   7 bis 12 erwärmt, wodurch eine Gasabgabe stattfindet, die rasch zur    Lichtbogenlöschung   beiträgt. Bei der    Funkenschutzkappe   stellen die    einzelnen   Funkenkammern 18 nach drei Seiten    hin   geschlossene Räume dar.

   Auch sind die    Kammern   14, die sich zur Aufnahme der    Blasvorrichtungen   5    zwischen   den Funkenkammern befinden, ebenfalls nach drei Seiten hin geschlossen. Es können daher die in der Funkenkammer    auftretenden   Lichtbögen nicht von    einer      Funkenkammer   an die benachbarten    Blasvorrichtungen   oder    in   die andere    Funkenkammer   übertreten. 



  Bei der    Funkenschutzkappe   gemäss der Erfindung können ihre Wände im Vergleich zu den bekannten keramischen Funkenschutzkappen sehr dünn gehalten werden. Der    Raumbedarf   der    Funkenschutzkappe   an dem- Schalter ist dann sehr klein.    Insbeson-      dere   ist dies günstig für mehrpolige Schalter, da die    Schalterpole   näher als    bisher   aneinan- der angeordnet werden können.    Wenn   die Wände    dünn      sind,      können   sie bis an den Schaltersockel    herangezogen   werden, so dass auch bei mehrpoligen Schaltern abgeschlossene    Funkenkammern   für die    einzelnen   Pole entstehen.

   Die    Funkenschutzkappe   nach der    Erfindung   kann    unempfindlich   gegen Stoss und Schlag ausgebildet werden. Wenn die    Funkenschutzkappe      aus   gestanzten    Teilen   hergestellt wird,    ist      ihre   Herstellung besonders    einfach.   Auch    'st   das    Zusammensetzen   der Teile der    Funkenschutzkappeeinfach,   da die Teile nur    ineinan      dergesteckt   und an ihren Zapfen verformt zu werden brauchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Funkenschutzkappe an einem elektrischen Schalter grosser Leistung, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Kappe durch Platten aus einem Baustoff gebildet ist, der lichtbogenlöschendes Gas abgibt, und -dass die Platten mit Hilfe von Zapfen und Ausspa- rungen ineinander-greifen und durch Verfor- mung. der Zapfen zusammengehalten sind. UNTERANSPRÜCHE:
    - 1. Funkenschutzkappe nach Patentanspruch an -einem mehrpoligen Schalter, dadurch gekennzeichnet, -dass die Kappe aus einem U-förmigen Teil und in. diesen Teil eingesetzten ebenen Querplattenpaaren besteht, wobei die Querplatten je eines Paares zwischen sich Funkenkammern und die Querplattenpaare zwischen sich Räume zur Aufnahme von magnetischen Blasvorrichtungen bilden. 2.
    Funkenschutzkappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe an der Wand, gegen die der Lichtbogen getrieben wird, eine im Abstand von dieser Wand angeordnete durchlöcherte Zwischenwand enthält, wobei zwischen der Zwischenwand und der Unterbrechungsstrecke der Kontakte Bleche zur Unterteilung und Kühlung der Lichtbögen angeordnet sind.
CH246808D 1943-07-06 1944-07-05 Funkenschutzkappe an einem elektrischen Schalter grosser Leistung. CH246808A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE246808X 1943-07-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH246808A true CH246808A (de) 1947-01-31

Family

ID=5935212

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH246808D CH246808A (de) 1943-07-06 1944-07-05 Funkenschutzkappe an einem elektrischen Schalter grosser Leistung.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH246808A (de)
NL (1) NL118168B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054140B (de) * 1955-08-29 1959-04-02 Telemecanique Electrique Vorrichtung zum Loeschen von Lichtboegen bei Starkstromschalteinrichtungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054140B (de) * 1955-08-29 1959-04-02 Telemecanique Electrique Vorrichtung zum Loeschen von Lichtboegen bei Starkstromschalteinrichtungen

Also Published As

Publication number Publication date
NL118168B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2774158B1 (de) Schalter für einen mehrpoligen gleichstrombetrieb
DE403068C (de) Funkenkammer fuer elektrische Luftschalter
DE893826C (de) Funkenschutzkappe fuer elektrische Schalter grosser Leistung
DE1063246B (de) Lichtbogenloeschkammer fuer Schalter grosser Abschaltleistung
CH246808A (de) Funkenschutzkappe an einem elektrischen Schalter grosser Leistung.
GB722604A (en) Improvements relating to arc-chutes for air-break electric circuit-breakers
DE606899C (de) Mehrpoliger Hebelschalter
DE3409564C2 (de)
DE695021C (de) Installationsselbstschalter
EP0183145A2 (de) Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Leitungsschutzschalter
DE928655C (de) Loeschanordnung mit Loeschblechen fuer Gleichstromschalter
DE1025967B (de) Lichtbogenloeschkammer mit im Wege des Lichtbogens angeordneten Platten aus Isolierstoff
DE1293279B (de) Mehrpoliger Hochspannungslastschalter
DE719610C (de) Selbstschalter
DE1790089C3 (de)
EP0028013A1 (de) Mit einem Gehäuse versehener elektrischer Leistungsschalter
DE835771C (de) Kleinselbstschalter in Element- und Schraubstoepselform
DE1227103B (de) Isoliergehaeuse nach dem Schalenbauprinzip fuer ein elektrisches Schaltgeraet
DE700684C (de) Elektrischer Freistrahldruckgasschalter
DE642066C (de) Elektrischer Selbstschalter in Sockelform mit Schaltschloss
DE650055C (de) Mehrpoliges UEberstromschuetz mit einem von UEberstrom betaetigten Schlaganker
AT203578B (de)
DE976074C (de) Lichtbogenkammer mit Blasblechen
DE3824025A1 (de) Niederspannungsschaltgeraet
AT221636B (de)