CH246966A - Verfahren zur Herstellung dicker, perserähnlicher Teppiche. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung dicker, perserähnlicher Teppiche.Info
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04H—MAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
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- D04H11/04—Non-woven pile fabrics formed by zig-zag folding of a fleece or layer of staple fibres, filaments, or yarns, strengthened or consolidated at the folds
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Description
Verfahren zur Herstellung dicker, perserähnlicher Teppiche. Die Erfindung betrifft ein Verfahren, mittels welchem es möglich ist, dicke, perser ähnliche Teppiche auf, einfachere Weise als durch Knüpfen mit der Hand herzustellen. Das Verfahren bringt somit eine wesentliche Arbeitsersparnis mit sich, sichert aber eine ebenso gute und schöne Ware wie das Knüpfen von Hand.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch .erreicht, dass das die Teppichoberfläche bildende Material wellen förmig gefaltet, die Falten festgelegt und die obern Bögen der Wellen mindestens teil weise abgeschoren werden. Vorteilhafterweise können als Material für die leppichober- fläche nebeneinandergelegte Schnüre oder Garne verwendet werden; es ist aber auch möglich, ein anderes Material, wie z. B. Strei fen von dicken Geweben, hierfür zu verwen den.
Die Bildung der wellenförmigen Falten kann in der verschiedensten Weise erfolgen, vorteilhafterweise können diese aber dadurch erzeugt werden, dass das die Teppichober fläche bildende Material mittels einer Leine zusammengezogen wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemässen Verfahrens in den verschiedenen Arbeits gängen dargestellt.
Gemäss Fig. 1 werden im ersten Arbeits gang auf einen Grundstoff 1, der beispiels weise aus Gaze besteht, Schnüre aus Wolle, Zellwolle usw. dicht nebeneinander aufgelegt. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 sind dabei zwei Lagen von Schnüren verwendet, die um die halbe Schnurdicke gegeneinander _ versetzt sind, so dass beim Falten der Schnüre keine Zwischenräume entstehen. Es .genügt aber auch, bloss eine Lage von Schnüren 2 zu verwenden.
Die Schnüre 2 werden nun in regelmässigen Abständen bei 3 an den Grund stoff 1 durch Absteppen, Vernähen, Ver- heften, Verstucken üsw. verbunden (Fug. 2). Im nächsten Arbeitsgang (Fug. 3) wird auf der Unterseite des Grundstoffes 1 genau an den Befestigungspunkten 3 das Bodenmate rial 4 bei 5 aufgenäht, und zwar derart, dass dieses im rechten Winkel zu den Schnüren 2 liegt.
Das Bodenmaterial besteht vorteil- hafterweise aus Seilen wesentlich grösseren Durchmessers, als ihn die Schnüre 2 auf weisen.
Im vierten Arbeitsgang (Fug. 4) werden mittels einer Nadel durch die Seile 4 in Richtung der Schnüre 2 Leinen 6 gezogen. Solche Leinen 6 werden in regelmässigen Ab ständen parallel zueinander angeordnet. Die Leinen 6 können auch- die Seile umfahren anstatt durchstechen, oder sie können in sonstiger geeigneter Weise mit diesen ver bunden werden.
Im nächsten Arbeitsgang (Fug. 5) werden die Schnüre und der Grund stoff dadurch wellenförmig gefaltet, da.ss an der Leine, die an einem Ende mit einem Knoten versehen wurde, gezogen wird und dadurch die vorerst (Fug. 4) in einigem Ab stand voneinanderliegenden Seile 4 aneinan- der gebracht werden. Es entstehen daher, wie aus Fig. 5 hervorgeht, regelmässige Wellenlinien 7, deren obere Bögen eine ge schlossene Fläche ergeben.
Durch Vernähen der freien Enden der Leinen 6 werden die Seile aneinander festgelegt, sie können aber auch noch untereinander an verschiedenen Stellen verbunden werden.
Die auf diese Weise gebildete Teppich oberfläche ist an sich bereits sehr weich und gibt ein gutes Aussehen. Um aber diese Eigenschaften noch zu verbessern, werden gemäss Fig. 6 die obern Bögen 8 der Wellen 7 ganz oder teilweise abgeschoren, so dass die einzelnen Fäden der Schnüre zerschnitten werden und ihre Schnittflächen die Ober seite des Teppichs bilden. Es entsteht da durch eine besonders schöne. Wirkung des Teppichs.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann zur Herstellung von einfärbigen, aber auch mehrfarbigen Teppichen verwendet werden. Das beschriebene Verfahren kann noch in der verschiedensten Weise abgeändert wer den, ohne vom Rahmen der Erfindung abzu weichen. So können z. B. als Teppichober fläche an Stelle der Schnüre, Garne oder Ge webestreifen verwendet werden.
Als Unter grund kann anstatt Gaze auch Tüll, Gewebe oder Papier dienen, der Untergrund kann aber unter- Umständen auch ganz entfallen. In. diesem-Fäll werden die die Teppichober fläche bildenden Schnüre oder dergleichen dicht zusammengelegt,
quer in einen Rahmen gespannt und sodann durch eine Reihe quer zu denselben verlaufender Nähte abgesteppt und dadurch zu einer zusammenhängenden Fläche zusammengefasst. Hierauf wird das die Teppichoberfläche bildende Material wieder vom Rahmen gelöst.
Claims (1)
- PATENTANSPRZTCH: Verfahren zur Herstellung dicker, perser ähnlicher Teppiche, dadurch gekennzeichnet, dass das die Teppichoberfläche bildende lbla- terial wellenförmig gefaltet, die Wellen (7) festgelegt und deren obere Bögen (8) min destens teilweise abgeschoren werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Material für die Teppichoberfläche nebeneinandergelegte Schnüre (2) verwendet werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Material für die Teppichoberfläche nebeneiriandergelegte Garne verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Material für die Teppichoberfläche nebeneinandergelegte Gewebestreifen verwendet werden. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schnüre (2) usw. zur Bildung der Wellen (7) mit den bodenbildenden Querstücken (4) verbunden und die Querstücke (4) aneinandergeschoben und miteinander verbunden werden.5. Verfahren. nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Querstücke (4) vor ihrer Verbindung mit den Schnüren (2) an einem Grundstoff (1) in gleichen Ab ständen befestigt werden. . 6.Verfahren nach. Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass durch die Quer stücke (4) Leinen (6) gezogen und durch Anziehen an diesen die Querstücke (4) an einandergeschoben werden. ' 7. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass als Querstücke (4) Seile-verwendet werden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE246966X | 1943-02-01 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH246966A true CH246966A (de) | 1947-02-15 |
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|---|---|---|---|
| CH246966D CH246966A (de) | 1943-02-01 | 1944-01-22 | Verfahren zur Herstellung dicker, perserähnlicher Teppiche. |
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| CH (1) | CH246966A (de) |
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1944
- 1944-01-22 CH CH246966D patent/CH246966A/de unknown
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