CH247055A - Formfräser, insbesondere zum Fräsen von Zahnrädern nach dem Teilverfahren. - Google Patents
Formfräser, insbesondere zum Fräsen von Zahnrädern nach dem Teilverfahren.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23F21/12—Milling tools
- B23F21/14—Profile cutters of disc type
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Description
Formfräser, insbesondere zum Fräsen von Zahnrädern nach dem Teilverfahren. Die Erfindung bezieht sich auf einen Formfräser, insbesondere zum Fräsen von Zahnrädern nach dem Teilverfahren. Bei aus einem einzigen Stück bestehenden Scheiben fräsern zum Fräsen von geraden Nuten ist es bekannt, die aufeinanderfolgenden Fräser zähne seitlich gegeneinander zu versetzen, so dass jeder Fräserzahn nur eine Seite der zu erzeugenden Nut bearbeitet. Die Spanflächen dieser Fräserzähne müssen dabei nicht wie üblich senkrecht zur Schnittfläche liegen, sondern können zur Erreichung eines spitzen Keilwinkels etwas schief- gestellt sein.
Die Herstellung solcher Fräser ist aber kompli ziert und teuer, erstens weil der Abstand für die Einführung eines Schneidwerkzeuges zwischen den einzelnen Zähnen sehr- klein ist und zweitens weil die Zähne von verschiede nen Seiten her bearbeitet werden müssen, so dass eine Anwendung dieses vorteilhaften Prinzips sich nicht auf allen Gebieten durch setzen konnte.
Erfindungsgemäss wird nun ein Form- fräser mit seitlich versetzten Zähnen auf ein fache Weise dadurch erreicht, dass der Fräser durch eine mindestens angenähert die Längs mittelebene des Fräsprofils bildende Normal ebene zur Fräserdrehachse in zwei Scheiben unterteilt ist, deren Fräserzähne in Umfangs richtung weniger Ausdehnung besitzen als die dazwischenliegenden Zahnlücken, wobei die beiden Scheiben derart aneinandergefügt sind, dass neben jedem Zahn der einen Scheibe eine Zahnlücke der andern Scheibe liegt.
Die Spanflächen der Fräserzähne können ; dabei zweckmässigerweise so beschaffen sein, dass an den äussern Fräserflanken spitzwink lige ganten und an der innenliegenden Trennfläche der Fräserscheiben stumpfwink lige ganten vorhanden sind.
Trotzdem jeder Fräserzahn nur die Hälfte des Profils bearbei tet, ist die Leistungsfähigkeit einer solchen Ausführungsform gegenüber bisherigen Aus- führungen bedeutend gesteigert, da ausser einem spitzen Keilwinkel ein praktisch voll ständig freier Spanabfluss gewährleistet ist, wodurch die Schnittgeschwindigkeit und der Vorschub erheblich vergrössert werden können.
In der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 ist die Ansicht in Achsrichtung eines Formfräsers für die Herstellung von Zahnrädern nach dem Teilverfahren.
Fig. 2 ist ein Grundriss von Fig. 1.
Fig. 3 zeigt entsprechend Fig. 1 eine Scheibe des Fräsers.
Fig. 4 ist ein Grundriss von Fig. 3.
Der Formfräser wird durch die die Längsmittelebene des Fräserprofils bildende Normalebene A-A zur Fräserdrehachse in die beiden Scheiben 1 und 2 unterteilt. Die Normalebene A-A könnte auch nur ange nähert die Längsmittelebene des Fräserprofils bilden. Diese Scheiben bestehen aus dem Frä- serkörper 3 resp. 4 und den Fräserzähnen 5a, <I>5b, 5c</I> resp. 6a,<I>6b, 6c</I> und weisen die mit Keilnut 8 versehene Bohrung 7 auf.
Die Zähne haben in Umfangsrichtung weniger Ausdehnung als ihre dazwischenliegenden Zahnlücken, wobei die beiden Scheiben 1 und 2 so aneinandergelegt sind, dass die Zähne 5a, <I>5b;</I> 5c der Scheibe 1 neben Zahnlücken der Scheibe 2 und dementsprechend die Zähne 6a, 6b, 6c der Scheibe 2 neben Zahn lücken der Scheibe 1 liegen.
Es kommt also in der Reihenfolge 5a, 6a, 5b, 6b, 5c, 6c immer abwechslungsweise ein Zahn der einen und dann wieder ein Zahn der andern Scheibe zur Wirkung, wobei die Fräserzähne 5a, 5b, 5c nur die eine und die Fräserzähne 6a, 6b, 6c nur die andere Seite der zu erzeugenden Zahnlücke bearbeiten. Die gante 9a ent spricht der Schnittlinie der Spanfläche 9 mit der Fräserfläche 10 und die gante 9b der Schnittlinie der Spanfläche 9 mit der innen liegenden Trennfläche 11 der zugehörigen Scheibe.
Wie aus den Figuren hervorgeht, stehen die Spanflächen 9 ungefähr senkrecht zu den an ihren Wurzelstellen an den Fräserkörper gelegten Tangentialebenen und sind um den spitzen Winkel α (Fig. 4) aus der Profil normalebene I-I herausgedreht. Dadurch wird beispielsweise bei Zahn 5a der an der gante 9a durch einen Parallelschnitt zur Tangentialebene an den Fräserkörper gebil dete Winkel ss zwischen der äussern Flanke 10 und der Spanfläche 9 kleiner als 90 , während der an der Kante 9b gebildete Win kel γ zwischen der Spanfläche und der innen- liegenden Trennfläche der Fräserscheiben grösser als 90 ist.
Die Spanflächen 9 sind so beschaffen, dass die ganten 9a längs ihres ganzen Verlaufes spritzwinklig und die Kan ten 9b längs ihres ganzen Verlaufes stumpf winklig sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Formfräser, insbesondere zum Fräsen von Zahnrädern nach dem Teilverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass der Fräser durch eine mindestens angenähert die Längs mittelebene des Fräserprofils bildende Nor malebene zur Fräserdrehachse in zwei Schei ben (1, 2) unterteilt ist, deren Fräserzähne (5a, 5b, 5c bezw. 6a, 6b, 6c) in Umfangs richtung weniger Ausdehnung besitzen als die dazwischenliegenden Zahnlücken, wobei die beiden Scheiben (1, 2) derart aneinander gefügt sind, dass neben jedem Zahn, der einen Scheibe eine Zahnlücke der andern Scheibe liegt.UNTERANSPRUCH: Formfräser nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spanflächen (9) der Fräserzähne so beschaffen sind, dass an den äussern Fräserflanken (10) spitzwink lige ganten (9a) und an der innenliegenden Trennfläche der Fräserscheiben stumpfwink lige ganten (9b) vorhanden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH247055T | 1943-12-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH247055A true CH247055A (de) | 1947-02-15 |
Family
ID=4465965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH247055D CH247055A (de) | 1943-12-14 | 1943-12-14 | Formfräser, insbesondere zum Fräsen von Zahnrädern nach dem Teilverfahren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH247055A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN116275302A (zh) * | 2023-02-27 | 2023-06-23 | 天津理工大学 | 多头双锥面二次包络环面蜗轮滚刀的前刀面的设计方法 |
-
1943
- 1943-12-14 CH CH247055D patent/CH247055A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN116275302A (zh) * | 2023-02-27 | 2023-06-23 | 天津理工大学 | 多头双锥面二次包络环面蜗轮滚刀的前刀面的设计方法 |
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