CH247470A - Verschlussvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffen. - Google Patents

Verschlussvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffen.

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CH247470A
CH247470A CH247470DA CH247470A CH 247470 A CH247470 A CH 247470A CH 247470D A CH247470D A CH 247470DA CH 247470 A CH247470 A CH 247470A
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CH
Switzerland
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locking
locking device
automatic firearms
sleeve
masses
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Inventor
Industrie-Gesel Schweizerische
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Sig Schweiz Industrieges
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
    • F41A3/54Bolt locks of the unlocked type, i.e. being inertia operated
    • F41A3/56Bolt locks of the unlocked type, i.e. being inertia operated the bolt being provided with an additional slidable mass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description


      Verschlu & vorrichtung    für selbsttätige Feuerwaffen.    Die Erfindung betrifft eine     Verschluss-          vorrichtung    für selbsttätige Feuerwaffen.  Die meistens für selbsttätige Feuerwaffen  verwendeten, mechanisch verriegelten Ver  schlüsse weisen Nachteile auf, welche die  Feuergeschwindigkeit begrenzen. Die massen  verriegelten Feuerwaffen erlauben zum Teil  eine Steigerung der Feuergeschwindigkeit.  Die Anwendungsmöglichkeit solcher     Ver-          schlu.ssvorrichtungen    ist aber durch die jeweils  für die einwandfreie Verriegelung notwen  dige Grösse der     Verschlussmasse    beschränkt.  



  Die erfindungsgemässe     Verschlussvorrich-          tung        weist    die Vorteile der bekannten  Verschlüsse auf und erlaubt daher höchste  Feuergeschwindigkeit. Anderseits kann die  Gesamtmasse der     Verschlussvorrichtung    we  sentlich kleiner gehalten werden, so dass die  neue Vorrichtung für selbsttätige Feuer  waffen aller Arten und Grössen Verwendung  finden kann.  



  Erfindungsgemäss weist die     Verschluss-          vorrichtung    mindestens zwei relativ zueinan  der     bewegliche    und elastisch aufeinander ab  gestützte Massen auf, von denen die eine im  Augenblick der     Schussauslösung    relativ zum  Lauf zum Stillstand kommt, während die an  dere ihre     Bewegung    fortsetzt und dabei die       Einleitung    der Rückwärtsbewegung der be  reits abgebremsten Masse hemmt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der Er  findungsgegenstand in einer beispielsweisen  Ausführungsform schematisch veranschau  licht. Die     Verschlussvorrichtung        ist    in der    Stellung dargestellt, wo der     Verschlusskör-          per    gerade gegen die Rückwand des Laufes       auftrifft.     



  Die     Verschlussvorrichtung    weist einen       Verschlusskörper    1 und eine darauf angeord  nete, in axialer Richtung relativ zum     Ver-          schlusskörper    bewegliche     Verschlusshülse    2  auf. Der     Verschlusskörper    1 trägt einen An  schlag 3, der in den Schlitz 4 der Hülse 2  greift. Die Feder 5, die zwischen     Verschluss-          körper    1 und     Verschlusshülse    2 eingebaut ist,  verspannt die beiden Teile gegeneinander, in  dem sie die Hülse 2 gegen den Anschlag 3  presst.

   Der in der Hülse 2 vorgesehene Schlitz  4 ermöglicht es, durch entsprechende Kraft  einwirkung die Hülse 2 entgegen der Feder  5 zu verschieben, bis sie mit ihrer Stirnfläche  6 die Anschlagfläche 7 des     Verschlusskörpers     1 erreicht. Der     Verschlusskörper    1 steht  ferner unter Einwirkung der Schliessfeder B.  



  Beim Feuern wirft jeweils die gespannte  Schliessfeder 8 die ganze     Verschlussvorrich-          tung    nach vorn gegen das Patronenlager.  Kurz vor dem Auftreffen des     Verschluss-          körpers    1 gegen das rückwärtige Ende des  Laufes hat der am     Verschlusskörper    1 vor  gesehene Zündstift 9 auf die Zündkapsel der  Patrone 10 eingewirkt, diese zum Zünden ge  bracht und damit den Schuss ausgelöst.  



  Die nach rückwärts gerichtete, resultie  rende, der nun auf die Patronenhülse wirken  den Kräfte überträgt sich auf den     Verschluss-          körper    1 und wird     diesem    eine entsprechende  Beschleunigung erteilen. Dieser Beschleuni-           gung    setzt sich die     Massenträgheit    des       Verschlusskörpers    1     entgegen.    Da dessen  Masse klein gehalten     ist,    würde der     Ver-          schlusskörper    eine     relativ    starke Beschleuni  gung erfahren.

   Der von diesem zurückgelegte  Weg     bis    zum Moment, wo die Patrone den  Lauf verlassen hat, würde einen     unzulässig     grossen Wert erreichen und     Störungen    her  vorrufen. Diese Bewegung des     Verschluss-          körpers    1     wird    aber durch die Hülse 2, die  unmittelbar nach     Einleitung    der Zündung  und damit der     Schussentwicklung    auf diesen       einzuwirken    beginnt, unterdrückt und auf ein  zulässiges     Mass    herabgesetzt.

   Nachdem die       Schliessbewegung    des     Verschlusskörpers    1  plötzlich unterbrochen worden ist durch das  Aufprallen gegen das rückwärtige Ende des  Laufes wird nämlich die Hülse 2 sich infolge  ihrer Trägheit weiter bewegen und sich dabei  relativ zum     Verschlusskörper    1 verschieben.  Dabei wird die Feder 5 allmählich zusam  mengedrückt und übt daher eine zunehmende  Kraft auf den     Verschlusskörper    1 aus,     -welche     der     Rückwärtsbewegung    desselben entgegen  wirkt.  



       Schlussendlich    wird die Stirnfläche 6 der  Hülse 2 schlagartig gegen die Anschlag  fläche 7 des     Verschlusskörpers    1 aufprallen.  Durch diese     aufeinanderfolgenden    Einwir  kungen auf den     Verschlusskörper    1 wird  dessen Rückwärtsbewegung auf ein zu  lässiges Mass reduziert.  



  Durch entsprechende Wahl des Verhält  nisses der     Massen    von     Verschlusskörper    1 und       Verschlusshülse    2, des freien Weges der  Hülse 2 und der Feder 5 lässt sich die Gesamt  masse des Verschlusses möglichst klein halten.    Selbstverständlich kann diese Unterteilung  der     Verschlussmasse    auf ähnliche Weise noch  weiter getrieben und damit eine weitere Re  duktion der Gesamtmasse erzielt werden.  Überdies kann die elastische     Abstützung    der  gegeneinander beweglichen Massen auch auf  beliebige andere Art, z. B. durch ein     Luft-          oder    Flüssigkeitspolster, erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschlussvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffen, bei welcher die Massenwirkung zur Verriegelung ausgenützt wird, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei re- ; lativ zueinander bewegliche und elastisch aufeinander abgestützte Massen aufweist, von denen die eine im Augenblick der Schuss- auslösung relativ zum Lauf zum Stillstand kommt, während die andere ihre Bewegung fortsetzt und dabei die Einleitung der Rück wärtsbewegung der bereits abgebremsten Masse hemmt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Versohlussvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den relativ zu einander beweglichen Verschlussmassen (1 und 2) eine Feder (5) eingeschaltet ist, die die beiden Massen gegeneinander verspannt. 2. Verschlussvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffen nach Patentanpruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Egtremlagen der Verschlusshülse (2) relativ zum Verschluss- körper (1) durch Anschläge (3 und 7) fest gelegt sind.
CH247470D 1945-04-12 1945-04-12 Verschlussvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffen. CH247470A (de)

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ID=4466245

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008216B (de) * 1953-01-24 1957-05-09 Walter Schulz Bolzensetzgeraet
DE1011368B (de) * 1952-09-01 1957-06-27 Walter Schulz Bolzensetzgeraet
DE1034071B (de) * 1954-06-16 1958-07-10 Gevarm Sa Beweglicher Verschluss mit Zusatzmasse fuer selbsttaetige Karabiner oder andere Waffen
DE1052273B (de) * 1955-10-08 1959-03-05 Arturo Bardelli Verschluss fuer automatische Waffen
EP0283104A1 (de) * 1987-01-09 1988-09-21 Utec B.V. Abzugsmechanismus für Feuerwaffen

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