CH247498A - Verfahren zur Herstellung von Schutzhüllen für flächige Gebilde, wie z. B. Briefmarken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schutzhüllen für flächige Gebilde, wie z. B. Briefmarken.

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CH247498A
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CH
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Heuchemer Georg
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Heuchemer Georg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D27/00Envelopes or like essentially-rectangular flexible containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents

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Description


  
 



  Verfahren zur   llerstellung    von   SehutAhüllen    für   näehige    Gebilde, wie z. B. Briefmarken.



   Schutzhüllen für Briefmarken und ähnliebe flächige Gebilde aus durchsichtigen   Werkstoffen,    wie z. B. Zellglasfolien, werden meist nach Art der Briefumschläge gefaltet und geklebt. Hieraus ergeben sich, abgesehen von der Notwendigkeit, einen Klebstoff zu verwenden, verschiedene Nachteile beim Sammeln von leicht zu   besehädigenden    Gebilden, wie Briefmarken, welche oft einen grossen   WATert    darstellen. Wird der Werkstoff zu   dünn    genommen, ist die Gefahr der Zer  Initterung    und die Entstehung von   Bügen    zu gross. Es muss also Werkstoff einer gewissen   Stärke    mit entsprechender Steifigkeit verwendet werden.

   In diesem Falle ist das Falten (Umbiegen) bei der Herstellung der Hüllen nachteilig, weil sich die   Kanten    nicht scharf, sondern mit einer gewissen Abrundung bilden. Dadurch ist ein Stilliegen der eingelegten Marke nicht möglich, sie verschiebt sich in der Hülle, und diese ist daher für Sammelalben nicht geeignet. Ferner wird   dadurch    das Entstehen von drei Lagen bei den umgelegten Rändern ein gleichmässiges Durchscheinen der Vorder- und Rückseite der Marke erschwert, so dass eine Prüfung der Marke in der Hülle nicht empfehlenswert ist. Ausserdem ist der Werkstoffverbrauch bei dieser Herstellungsart gross.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mindestens annähernd recht  eckigen    Schutzhüllen für flächige Gebilde, wie z. B. Briefmarken, aus durchsichtigem, sehweissbarem Werkstoff, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass zwei die Hülle bildende Lagen aus dem genannten Werkstoff durch Wärmeeinwirkung an mindestens zwei sich deekenden Rändern miteinander verschweisst werden. Hiedurch können die genannten Nachteile vermieden werden. Durch das Zusammenschweissen entste-ht eine Hülle, bei welcher die beiden Lagen mindestens in der Nähe der geschweissten Ränder vollkommen aneinander liegen, so dass eine eingelegte   Marke    mit einer gewissen Spannung festgehalten wird und nicht wandert. Eine Öffnung zum Einschieben z.

   B. einer Briefmarke kann dadurch gebildet werden, dass die Lagen an einer Seite nicht miteinander verbunden werden, wobei zweckmässig eine Lage bei dieser Öffnung über die andere hinausragt, um das Einschieben der Briefma-rke zu erleichtern.



   Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Ansicht der Schutzhülle mit in der   Stärkendimension    übertrieben dargestelltem   Längs- und    Querschnitt.



  Fig. 2, 3 und 4 zeigen Ansichten der Schutzhülle mit verschiedenen Formen eines bei der   oeffnung    vorgesehenen vorstehenden Lappens.



  Fig. 5 und 6 stellen Schutzhüllen dar, die durch Punkt- und Lochschweissung hergestellt wurden.



   In Fig. 1 bezeichnet 1 das längere Vorderblatt und 2 das kürzere Hinterblatt der durchsichtigen Zellglashülle, in der eine   Briefmarke 3 untergebracht ist. Die Ränder sind bis auf die Hüllenöffnung miteinander verschweisst. Die Verschweissung der drei Kanten ist sowohl aus den Schnitten zu ersehen, als auch in der Ansicht durch eine punktierte Linie veranschaulicht. Die Hülle kann auch durch Umbiegen eines Streifens gebildet werden, wobei an der durch Umbiegen des Streifens gebildeten   Hüllenkante    die Schweissung wegfallen kann. Jedoch ist dann diese   Kante    abgerundet, welcher Nachteil immerhin durch die seitlichen beiden Verschweissungen gemildert wird.



   Das flächige Gebilde wird mit einer gewissen Spannung in der Hülle festgehalten und kann nur mit der Pinzette verschoben werden. In den Fig. 2, 3 und 4 sind Beispiele weiterer Formen des obern Lappens der Schutzhülle gezeigt. Die Fig. 5 zeigt eine nach dem   Punktschweissverfahren    hergestellte Verbindung der   Hüllenwände    und    die : Fig. 6 die Verbindung mittels Durch-    lochung durch erhitzte Nadeln, wobei an den Lochwänden die Verschweissung erfolgt.



  Nach allen drei Arten wird eine dauerhafte Verbindung bei geringstem Werkstoffverbrauch ohne Zusatzstoffe   (Klebemittel)    erzielt. Die Briefmarke kann immer in der Schutzhülle bleiben und in den Tausch- und   Handelsverkehr    kommen oder in   Einsteck-    büchern oder z. B. Taschenbüchern aufbewahrt werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von mindestens annähernd rechteckigen Schutzhüllen für flächige Gebilde, wie z. B. Briefmarken aus durchsichtigem, schweissbarem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass zwei die Hülle bildende Lagen aus dem genannten Werkstoff durch Wärmeeinwirkung an min- destens zwei sich deckenden Rändern miteinander verschweisst werden.
    UNTERANSPRUCIIE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der beiden die Hüllen bildenden Lagen auf einer Seite nicht miteinander verbunden werden, so dass eine Öffnung vorhanden ist S. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ilüllenlagen an drei Seiten miteinander verschweisst werden.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass bei der Öffnung eine der beiden Hüllenlagen über die andere vorsteht.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden die Hülle bil denden Lagen aus einem längs einer : Kante umgebogenen Streifen gebildet werden.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Hülleniagen durch Punktschweissung miteinander verbunden werden.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Hüllenlagen durch Lochschweissung mitein wander verbunden werden.
CH247498D 1944-12-11 1944-12-11 Verfahren zur Herstellung von Schutzhüllen für flächige Gebilde, wie z. B. Briefmarken. CH247498A (de)

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