CH247554A - Docht. - Google Patents
Docht.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
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- F23Q2/44—Wicks; Wick guides or fastenings
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Docht. Die Erfindung betrifft einen Docht, ins besondere für Feuerzeuge. Die in solchen Feuerzeugen verwendeten Dochte bestehen gewöhnlich aus Baumwollfäden, die an ihrem obern Ende wegbrennen und infolgedessen von Zeit zu Zeit durch den Dochthalter nach gezogen werden müssen, bis schliesslich der Docht ausgewechselt werden muss.
Weiterhin ergeben sich beim Einführen und Auswechseln solcher Dochte Schwierig keiten, dieselben in die verhältnismässig klei nen Öffnungen der Dochthalter einzuführen.
Die, Dochte bestehen in der Regel aus einem Baumwollfaserbündel, das in einem geflochtenen Baumwollüberzug umhüllt .ist; doch ist es auch in diesem Falle allgemein üblich, um die obenerwähnte Einführung des Dochtes zu erleichtern, ein Drahtende vor zusehen, des4en einer Teil schraubenförmig gewruiden und am einen Dochtende be festigt ist.
Der erfindungsgemässe Docht ist dadurch gekennzeichnet, dass er zu mindestens 50 aus Glasfasern besteht.
Der Docht kann vorteilhaft an einem Ende verjüngt sein, um die Einführung in einen Dochthalter zu erleichtern.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines an einem Ende ver- jüngten Dochtes, gemäss welchem auf eine Stelle eines zu mindestens 50 % aus Glas fasern bestehenden Stranges Wärme zur Ein- wirliung gelangt, während der Strang in ,seiner Längsrichtung gestreckt wird. Die Er- hitzung unter gleichzeitiger Streckung wird vorzugsweise so lange aufrechterhalten, bis an der beheizten Stelle eine Trennung stattfindet.
Im folgenden sei ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens für die Herstellung eines Dochts für Feuerzeuge aus einem Glasfasernstrang von etwa 5 cm Länge und etwa 0,32 cm Durchmesser entsprechend dem Lochdurchmesser des Dochthalters be schrieben. Das eine Ende des Dochtes ist derart verjüngt, dass es konisch zuläuft und eine Spitze bildet, so dass, der Docht leicht durch das Loch in den Dochthalter eingeführt werden kann. Der Docht wird dann so weit durchgezogen, bis die gewünschte Länge des andern Dochtendes über den Halter heraus steht.
Dieses hervorstehende Ende wird ent sprechend der natürlichen Tendenz der Fa sern ausgebreitet.
Bei der Herstellung dieses Dochtes wird die konische Formung des zugespitzten Dochtendes dadurch erreicht, dass man den Glasfasernstrang einer Längsstreckung unter wirft, während eine Stelle desselben über eine Flamme gehalten wird; die örtliche Er hitzung der Fasern gestattet dem Strang, sich unter der Einwirkung des auf ihn aus geübten Zuges zu trennen, und die beiden ent stehenden Enden sind verdichtet und mehr oder weniger :spitz zulaufend, so dass ohne weitere Behandlung ein Ende entsteht, da3 leicht in den Dochthalter eingeführt werden kann.
Ein in einem Feuerzeug verwendeter Docht von der oben beschriebenen Beschaffen heit besitzt, -wie sich zeigte, eine sehr be trächtliche Lebensdauer im Gebrauch und wirkt infolge seiner hohen Kapillarität sehr gut.
In der Praxis wird zur Herstellung solcher Dochte in grossen Mengen ein Strang aus Glasfasern zweckmässigerweise in Abständen einer Flamme ausgesetzt, bis die Fasern zu sammenschmelzen und der Strang getrennt wird, so dass beide Enden der auf diese Weise hergestellten Dochte verschmolzen sind. Nach Einführung eines solchen Dochtes in ein Feuerzeug ist das obere Ende abzuschneiden, um den Fasern zu gestatten, sich auszu breiten.
Gewünschtenfalls können die Glasfasern auch Baumwollfasern oder dergleichen ent halten, doch besteht der so gebildete Docht zur Hauptsache aus Glasfasern.
Zur Herstellung eines Flachdochts, wie er z. B. für Ölöfen geeignet ist, wird eine An zahl Glasfäden zu einem bandförmigen Strang von genügender Breite entsprechend derjeni gen des Dochthalters verwoben. Dieser Strang wird dann durch Hitzeeinwirkung und gleich zeitige Längsstreckung abgeteilt.
Vorzugsweise wird eine schmale lange Flamme verwendet, die rechtwinklig zur Längsachse des Stranges angeordnet ist.
Es können auch anders geformte Dochte, z. B. solche von zylindrischer Form, wie sie in gewissen Ölöfen Anwendung finden, oder auf andere Weise, z. B. durch Flechten oder Wirken, hergestellte Dochte vorgesehen sein. Glasfas@ernhaltige Dochte eignen sich für Öl brenner, z. B. zum Heizen, Kochen oder Be- leuchten mit flüssigen Brennstoffen. Ge- wünschtenfalls können die Dochtenden mit Lacken z. B. von der Art der Zelluloselacke oder durch inerte oder andere Flüssigkeiten oder durch irgendwelche andere Mittel ver festigt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Docht, dadurch gekennzeichnet, dass er zu mindestens <B>50%</B> aus Glasfasern besteht. UNTERANSPRüCHE: 1. Docht nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er an einem Ende ver jüngt ist, um die Einführung in einen Docht halter zu erleichtern. 2. Docht nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am verjüngten Ende des Dochtes die Glasfasern zusammengeschmolzen sind.PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung eines Dochtes gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass. man auf einen zu mindestens<B>50%</B> aus Glasfasern bestehen den Strang unter gleichzeitiger Ausübung einer Längsstreckung an einer Stelle Hitze einwirken lässt. UNTERANSPRUCH: 3. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass, die Erhitzung unter gleichzeitiger Längsstreckung so lange aufrechterhalten wird, bis eine Trennung der erhitzten Stelle erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH247554T | 1944-12-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH247554A true CH247554A (de) | 1947-03-15 |
Family
ID=4466295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH247554D CH247554A (de) | 1944-12-08 | 1944-12-08 | Docht. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH247554A (de) |
-
1944
- 1944-12-08 CH CH247554D patent/CH247554A/de unknown
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