CH247745A - Anschlagwinkel. - Google Patents

Anschlagwinkel.

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CH247745A
CH247745A CH247745DA CH247745A CH 247745 A CH247745 A CH 247745A CH 247745D A CH247745D A CH 247745DA CH 247745 A CH247745 A CH 247745A
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CH
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Strobel Paul
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Strobel Paul
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/56Gauges for measuring angles or tapers, e.g. conical calipers
    • G01B3/566Squares

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description


  
 



  Anschlagwinkel.



   Die Erfindung bezieht sich auf einen An  schlagwinkel,    bei welchem das Neue darin besteht, dass an dem einen Schenkel ein zum Anlegen an ein Werkstück bestimmtes tasterartiges Organ schwenkbar angeordnet   ist    das eine über die innere Schenkelseite vorstehende Anschlagkante sowie einen zur Sichtbarmachung der jeweiligen, mit Hilfe mindestens einer an diesem Winkelschenkel befindlichen Marke ablesbaren Lage des Organes dienenden Arm besitzt.



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Anschlagwinkels, dessen einer Schenkel teilweise im Schnitt gezeigt ist, zum Zwecke der Sichtbarmachung des tasterförmigen Organes, und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die äussere Schmalseite des Winkelschenkels, in welchem das tasterförmige Organ angeordnet ist.



   Mit 1 und 2 sind die beiden Schenkel des Anschlagwinkels bezeichnet, die einen rechten Winkel einschliessen. Der Schenkel 2 trägt an seiner äussern Seite zwei zu seinem    Schutze gegen Beschädigungen dienende D ! Me-      tallschienen    3.   Fr    ist ferner nahe bei seiner Verbindungsstelle mit dem Schenkel 1 mit einer über die ganze Schenkelbreite sich erstreckenden Durchbrechung 4 versehen, die sich nach der innern Schenkelseite zu erweitert. In dieser Durchbrechung 4 liegt mittels einer Schraube 5 als Schwenkachse   lJefestigt    ein tasterförmiges Organ von im   wesentliehen    T-förmiger Gestalt.

   Die Anordnung dieses Organes ist derart gewählt, dass der mit dem Werkstück in Berührung zu bringende, eine Anlegekante aufweisende Flansch 6 über die Innenseite des Winkel   schenkels 2 vorsteht. Der Steg 7 dieses s taster-    förmigen Organes dient als Anzeigemittel zur Sichtbarmachung der jeweiligen Neigungsstellung des Organes in bezug auf die Senkrechte zur Längsseite des Schenkels 2.



  Dieser Steg 7 erstreckt sich in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung des Organes bis an die Aussenseite des Winkelschenkels 2 und seine Stirnseite trägt eine Marke in der Form eines Querstriches 8. Zwei weitere strichförmige Marken 9 befinden sich auf der Aussenseite des Winkelschenkels 2, die mit dem Querstrich 8 in einer Geraden liegen, sobald die Anlegekante des Flansches 6 genau parallel zur Innenseite des Winkelschenkels 2 liegt. Befindet sich hingegen die Marke 8 ausserhalb der beiden Marken 9, sei es auf der Seite des Schenkels 1 oder auf der entgegengesetzten Seite, nachdem der Winkel an einem in Bearbeitung stehenden Werkstück in Anschlag gebracht worden ist, dann bedeutet dies, dass im ersteren Falle zwischen der Anlegekante des tasterförmigen Organes und dem Winkelschenkel 1 ein stumpfer, im zweiten Falle hingegen ein spitzer Winkel vorhanden ist.

   Das Mass der Abweichung dieses Winkels von einem solchen von 900 kann an Hand des Abstandes der Marken 8 und 9 voneinander geschätzt werden.  



   Der   Anschlagwinkel    lässt sich sowohl in den Metall als auch in den Holz verarbeitenden Betrieben verwenden. Mit dessen Hilfe kann beispielsweise der Schreiner feststellen,    ob ein Werkstück genau u rechtwinklig be-      arbeitet    ist oder nicht.   Gegenüber    den bis anhin gebräuchlichen   Anschlagwinkeln    bietet die erfindungsgemässe Ausführungsform den Vorteil, dass Abweichungen vom rechten Winkel durch die Ablesevorrichtung sichtbar gemacht werden, so dass ein noch in Bearbeitung stehendes Werkstück nicht einmal ausgespannt zu werden braucht. Die Anzeigevorrichtung ermöglicht die Feststellung solcher Winkelabweichungen ohne Anstrengung, während solche am eingespannten Werkstück sehr oft nur mit Mühe erkennbar sind.   



   Das schwenkbare tasterförmige Organ n 6,    7 liegt innerhalb der Schenkeldurchbrechung 4 praktisch völlig gegen äussere mechanische Einwirkungen geschützt, so dass seine Form und damit die Anzeigegenauigkeit unver ändert erhalten bleibt, was von   ausschlag-    gebender Bedeutung für die   Brauchbarlieit    des Winkels ist. Der Winkelschenkel 2 kann auch auf der einen oder andern Seite   oder    auch auf beiden Seiten der   Durchbrecliung    4 ein Fenster aufweisen, das mittels eines durchscheinenden   Materialstückes      abgedeckt    ist.

   Das durchscheinende   Materialstück    kann ausserdem eine Skala tragen, an welcher die jeweilige Lage des   Anzeigearmes    7- in der Form eines Winkelmasses erkennbar ist, welche Skala sowohl spitze als auch stumpfe Winkel anzeigt.



   Als Werkstoff für die Herstellung des   Anschlagwinkels    eignet sich speziell Hartholz. Es könnte aber auch ein   Kunststoff    oder ein Metall bezw. eine   Metellegierung    vorgesehen sein. Bei der Verwendung von Metallen können die Schutzschienen 3 auch weggelassen sein.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anschlagwinkel, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen Schenkel ein zum Anlegen an ein Werkstück bestimmtes tasterartiges Organ schwenkbar angeordnet ist, das eine über die innere - Schenkeiseite vorstehende Anschlagkante sowie einen zur Sichtbar machung der jeweiligen, mit I Hilfe minde- stens einer an diesem Winkelsehenkel befindlichen Marke ablesbaren Lage des Organes dienenden Arm besitzt.
    UNTERANSPRCCHE: 1. Anschlagwinkel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das tasterförmige Organ innerhalb einer diesen Winkelschenkel in seiner ganzen Breite durchsetzenden Durchbrechung schwenkbar befestigt ist und dass dessen Anzeigearm an n seiner Stirn- seite eine Marke trägt, die mit zwei weiteren. die Nullage des Anzeigearmes anzeigenden Marken zusammenarbeitet.
    2. Anschlagwinkel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens auf der einen Seite des das tasterförmige Organ tragenden Winkelsehenkels mit einem eine Skala aufweisenden Fenster versehen ist, derart, dass ss die Abweichungen des An- zeigearmes des tasterförmigen Organes von der Nullage sowohl für spitze als auch für stumpfe Winkel abgelesen werden können.
CH247745D 1946-09-14 1946-09-14 Anschlagwinkel. CH247745A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH247745T 1946-09-14

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CH247745A true CH247745A (de) 1947-03-31

Family

ID=4466414

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CH247745D CH247745A (de) 1946-09-14 1946-09-14 Anschlagwinkel.

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CH (1) CH247745A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0120101A1 (de) * 1983-03-23 1984-10-03 ALFER aluminium-fertigbau GmbH Anschlagwinkel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0120101A1 (de) * 1983-03-23 1984-10-03 ALFER aluminium-fertigbau GmbH Anschlagwinkel

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