CH248075A - Sicherheitsarmatur für Flüssigkeitsverteilungsanlagen. - Google Patents

Sicherheitsarmatur für Flüssigkeitsverteilungsanlagen.

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CH248075A
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Hartmann Paul
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Hartmann Paul
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/12Arrangements for connecting heaters to circulation pipes
    • F24H9/13Arrangements for connecting heaters to circulation pipes for water heaters
    • F24H9/133Storage heaters
    • F24H9/136Arrangement of inlet valves used therewith

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Description


      Sicherheitsarmatur        für        Flüssigkeitsverteilungsanlagen.       Es ist eine Sicherheitsarmatur, insbeson  dere für     Heisswasserbereitungsanlagen,    be  kannt, die in sich ein     Druckregulier-Rück-          schlag-    und     Absperrventil    enthält sowie  ferner ein     'Gberdruek-Kontroll-    und     Entleer-          ventil.    Das     Absperrventil    lässt sich mittels  einer     Ventilspindel    öffnen und     schliessen,

       wobei der     Durchflussquerschnitt    bei Anstei  gen des Druckes in der Druckkammer durch  axiale Verschiebung des Ventiltellers ent  gegen dem auf ihm     lastenden    Federdrucke  eine Vergrösserung erfahren kann, während  beim     Absinken    des genannten Druckes sich  der durch die Lage der Ventilspindel be  stimmte     Durchflussquerschnitt    wieder ein  stellt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Sicherheitsarmatur für     Flüssigkeits-          verteilungsanlagen,    welche sich von der be  kannten Ausführungsform     darin    unterschei  det, dass im Druckraume des Hauptkörpers  ein     Siebkörper    mit einem Ventilsitz für den  Ventilteller des     Absperrventils    und aussen  am Hauptkörper ein mit dem Druckraume  verbundener, ein- und ausschaltbarer Druck  messer angeordnet sind, und dass die Ventil  spindel des Absperrventils mit dessen Ventil  körper derart in Wirkungsverbindung steht,

    dass der Ventilkörper bei geöffnetem Ventil  bei stillstehender Ventilspindel axiale Ver  sehiebebewegungen zur Veränderung der       Durchflussmenge    zwischen einem Maximal  wert und dem Werte Null in Abhängigkeit  von dem im     Druckraume    herrschenden    Drucke ausführen kann, und welche ferner ;  dadurch gekennzeichnet     ist,    dass unter dem  Ventilteller eine gelochte Bodenplatte ange  ordnet ist, die an der dem Druckraume abge  kehrten Seite einen Ventilsitz aufweist, an  welchem     eine    unter Federdruck stehende,  Membrane anliegt, welch     letztere    von     einem          Abflussrohr    durchbrochen ist.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes in     Fig.    1 im     Längsschnitt    und in       Fig.    2 in Vorderansicht dargestellt.  



  Mit 1 ist der     Hauptkörper    der Sicher  heitsarmatur bezeichnet, der einen Einlauf  stutzen 2 sowie einen     Auslaufstutzen    3 auf  weist. Mittels einer     Überwurfmutter    4     sind     am     Einlaufstutzen    2 ein     Anschlussrohrstück     5 und mittels einer     Überwurfmutter    6 am  Auslaufstutzen 3 ein     Ansehlussrohrstück    7  festgemacht, die die     Montage    in einem Rohr  leitungsnetz erleichtern. Die Rohrstücke 5  und 7 sind gleichachsig angeordnet.

   Mittels  der     Überwurfmutter    4 ist ausserdem ein in  den     Einlaufstutzen    2 eingesetztes Siebfilter  8 festgeklemmt.  



  Im Druckraum zwischen dem Ein- und  dem Auslaufstutzen 2     bezw.    3 ist ein Ventil  eingebaut, das einen Ventilteller 9 mit ein  gesetztem Dichtungsring 10 aufweist. Der       Ventilteller    9 ist     in    das eine Ende einer mit  einem Ventilkörper 12 verbundenen Hülse Il  eingeschraubt. Dieser Ventilkörper 12 weist  einen Flansch     12a    und einen topfförmigen  Kopf 12b zur Aufnahme eines mit der Ven-           tilspindel    13 verbundenen Halteorganes 14  auf.

   Die Ventilspindel 1.3 ist durch eine Ein  regulierbüchse 15 nach     aussen,    geführt und  mit einem Griff 16     versehen.    Die     Einregu-          lierbüchse    15 sitzt in einer Kappe 17, welche  auf ein einen Flansch 18 aufweisendes Rohr  stück 18a aufgeschraubt ist, das     seinerseits     mittels Schraubenbolzen 19 und     Muttern    auf  dem Hauptkörper 1     befestigt    ist.

   Während  der     Ventilkörper    12 den     innern    kreisförmi  gen     Ausschnitt    einer Membrane 20 an der  Hülse 11 festklemmt, hält das Rohrstück 18a  den     Aussenrand    dieser Membrane am Haupt  körper 1 fest, so dass der um die     Ventil-          spindel        liegende.    vom Rohrstück 18a und  von der Kappe 17 umschlossene Raum gegen  den     Druckraum    hin völlig abgedichtet ist.

    Die Membrane 20     ist    aus einem bekannten  Werkstoff, beispielsweise aus Gummi, her  gestellt, welcher eine     vertikale    Verschiebe  bewegung der     Ventilspindel    13 und des mit  dieser in     Wirkungsverbindung    stehenden       Ventiltellers    9     beim    Schliessen oder Öffnen  des Ventils ohne     Behinderung    ermöglicht.

         Innerhalb    des von der Membrane 20, des       Rohrstückes    18a und der Kappe 17 um  schlossenen Raumes befindet " sich eine  Schraubenfeder 21, die     einerends    an der  Kappe 17     und        anderends    am Flansche     12a     des     Ventilkörpers    12     anliegt    und die Öffnung  der Ventile 9, 10,<I>22a</I> bewirkt, wenn die  Ventilspindel 13     mittels    des Griffes 16 im  entsprechenden     Drehsinne        betätigt    wird.  



  Der im Hauptkörper 1     befindliche    Druck  raum hat ein     Innengewinde    zum Einschrau  ben eines     Siebkörpers    22, welcher gleichachsig       mit    der Hülse 11 des     Ventilkörpers    liegt;

    derart, dass um den letzteren ein Hohlraum  vorhanden     ist,    in welchen die Flüssigkeit  vom     Einlaufstutzen    her nach dem Durchgang  durch die das Sieb bildenden     Öffnungen          eintritt.    Der Hohlraum im Siebkörper 22 ist       einerends    durch die Membrane 20 abgeschlos  sen und     anderends    durch, den Ventilteller 9,  10 abschliessbar.

       Durch    diese Anordnung  wird erreicht,     däss    bei geöffnetem Ventil der  Ventilkörper bei stillstehender     Spindel        eine          axiale    Verschiebebewegung entgegen dem    Drucke der Feder 21 ausführen kann, wobei  der Ventilteller 9, 10 bis zum Anlegen an ;       seinen    Sitz     22a    kommen kann.  



  Der Hauptkörper 1 ist unterhalb des  Ventiltellers mittels einer gelochten Boden  platte 23 abgeschlossen, die durch den auf  dem Hauptkörper 1 aufgeschraubten Flansch ;       24a    eines Rohrstückes 24 in Stellung gehal  ten ist, das ausserdem zum Einspannen des  Aussenrandes einer Membrane 25 an der Bo  denplatte 23 dient. Die Membrane 25 ist als  Ventilteller     ausgebildet    und legt sich     in    der     f     in     Fig.    1 gezeichneten     Stellung    an einen       Ventilsitz    an der dem Druckraume ab  gekehrten Seite der Bodenplatte 23 an.

   Inder       Axe    ist die Membrane 25 zur Bildung eines  Sitzes auf einem     Abflussrohr    26 durchbro  chen. Sie stützt sich ausserdem auf den       Flansch    27a eines auf das     Abflussrohr    26 ge  schraubten Ventilkörpers 27 ab. Das Rohr  stück 24 dient zur Aufnahme einer Büchse  28 und trägt,     auf    einem     Aussengewinde    auf- ;  geschraubt,     eine    Kappe 29, die die Büchse  28 in Stellung hält.

   Das     Abflussrohr    26 trägt  auf seinem     Aussengewinde    eine Kreuzgriff  mutter 30, die sich an einen     Aussenrand    der  Büchse 28 anlegt.     In,    den     ringförmigen"     Raum der Büchse 28 ist eine Druckfeder 31  eingesetzt, die auf den Flansch     27a    des       Ventilkörpers    27 drückt     und    bestrebt ist, die  Membrane 25 an ihren Sitz an der Boden  platte 23 anzulegen     und    dadurch einen Ab-     f          fluss    von über der Membrane 25 befindlicher  Flüssigkeit durch das Rohr 26 zu ver  unmöglichen.  



  Am     Hauptkörper    1 ist ein Druckmesser  32     angeordnet,    dessen den     Druck    messendes,     f     nicht gezeichnetes Organ mit dem zwischen  dem     Ein-    und dem Auslaufstutzen 2     bezw.    3  liegenden     Durcbflussraume        in    Verbindung  steht und das mittels eines durch einen  Hebel 33 drehbaren Schaltorganes ein- oder ;       ausgeschaltet    werden kann.  



  Die     Wirkungsweise    dieser Sicherheits  armatur ist folgende:  Zur Ermöglichung des     Durchflusses    der  Flüssigkeit in der Richtung vom Einlauf-     s         stutzen 2 durch den Druckraum nach dem  Auslaufstutzen 3 wird das Absperrventil  durch Drehen der Ventilspindel 13 und Ab  heben des Ventiltellers 9, 10 vom Ventilsitz       22a    geöffnet.

   Die unter einem bestimmten  Drucke stehende Flüssigkeit kann nach dein  Durchgang durch das Sieb 8 und anschliessend  durch das Sieb 22 in den     Druckraum    der  Armatur ein- und aus diesem durch den       Auslassstutzen    3     ausströmen.    Der Flüssig  keitsdruck lastet einerseits auf der Mem  brane 20 und wirkt somit der Kraft der  Feder 21 entgegen und anderseits: auf der  Membrane 25, um der Feder 31 entgegen  zuwirken.

   Im ersteren Falle vermag somit  der im Druckraume herrschende Druck das  Absperrventil in die Schliessstellung und das       1J\-berdruck-    und     Entleerventil        in    die Offen  stellung zu bewegen, wenn die Druckunter  schiede     zwischen    dem Drucke und den     Feder-          drücken    ausreichen. Tritt z.

   B. eine Druck  erhöhung an der an den Auslaufstutzen 3  angeschlossenen Entnahmestelle ein, so be  wirkt die Drucksteigerung im Druckraume  zufolge einer Störung des herrschenden  Gleichgewichtes bei stationärem     Durchfluss     eine Verschiebung des     Ventiltellers    9, 10  nach aufwärts im Sinne einer Verringerung  des     Durchflussquerschnittes,        bis    sich zwi  schen dem     Druck    im Druckraume und dem  Druck der Feder 21 ein neuer Gleichgewichts  zustand hergestellt hat.

   Diese Bewegung des  Ventiltellers 9 ist insofern ohne Drehung der  Ventilspindel 13 möglich, als das Halteorgan  14 in dem     topfförmigen    Kopf 12b des     Ven-          tilkörpers    12 lieb und dieser Kopf eine ge  wisse axiale Verschiebung des Ventilkörpers  zulässt. Je nach der Grösse der     Vorspan-          nung    der Druckfeder 31 kann die Druck  steigerung im Druckraume gleichzeitig oder  erst nach Erreichen einer bestimmten Druck  erhöhung ein Abheben des     Ventiltellers    25  von seinem Ventilsitze herbeiführen, so dass  Flüssigkeit durch das     Abflussrohr    26 ab  fliessen kann.  



  Die beschriebene     Sicherheitsarmatur    er  möglicht     somii@    eine selbsttätige Regulierung  der     Durchflussmenge    nach,     der        Entnahmeseite       in Abhängigkeit von dem durch Drehen der  Kappe 17 gewählten im -Druckraume herr  schenden Drucke. Je nach der Anwendung       der    Sicherheitsarmatur kann auch bei ge  schlossenem Absperrventil auf der Ent  nahmeseite eine Drucksteigerung, beispiels  weise durch Temperaturerhöhung, eintreten.

    Diese     Drucksteigerung    bewirkt     ein    Öffnen  des Überdruck- und     Entleerventils.    Der  Anbau     eines        Manorieters    gestattet die feder  zeitige Kontrolle des Flüssigkeitsdruckes  im Druckraume bei offenem oder geschlos  senem Absperrventil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsarmatur für Flüssigkeitsver- teilungsanlagen, welche ein Druckregulier- Rückschlag- und Absperrventil sowie ein Überdruck- und Entleerventil aufweist, da durch gekennzeichnet, dass im Druckraume des Hauptkörpers (1) ein Siebkörper (22) mit einem Ventilsitz (22a) für den Ventil teller (9) des Absperrventils und aussen am Hauptkörper (1)
    ein mit dem Druckraume verbundener, ein- und ausschaltbarer Druck messer (32) angeordnet sind, und dass die Ventilspindel (13) des Absperrventils mit dessen Ventilkörper (12) derart in Wirkungs- verbindung steht, dass der Ventilkörper (12) bei geöffnetem Ventil bei stillstehender Ventilspindel (13) axiale Verschiebebewe gungen zur Veränderung der Durchflussmenge zwischen einem Maximalwert und dem Werte Null in Abhängigkeit von dem im Druck raume herrschenden Drucke ausführen kann, und ferner dadurch gekennzeichnet,
    dass unter dem Ventilteller (9) eine gelochte Bo- denplaIte (23) angeordnet ist, die an der dem Druckraume abgekehrten Seite einen Ventilsitz aufweist, an welchem eine unter Federdruck stehende Membrane (25) anliegt, welch letztere von einem Abflussrohr (26) durchbrochen ist. UNTERANSPRUCH:
    Sicherheitsarmatur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d.ass die den Innen raum des Siebkörpers einerends abschliessende Membrane mit dem Schaft des Absperr ventils verbunden ist, der einen topfförmigen Kopf zur Aufnahme des Verbindungs- organeg dieses Schaftes mit der Ventilspindel aufweist, derart, dass der Ventilkörper mit tels der Ventilspindel in eine Öffnungsstel lung gebracht werden kann;
    aus. welcher heraus der Ventilkörper entgegen dem Drucke einer Feder zur Änderung des Durchfluss- querschnittes bei stillstehender Ventilspindel axial verschiebbar ist.
CH248075D 1945-08-21 1945-08-21 Sicherheitsarmatur für Flüssigkeitsverteilungsanlagen. CH248075A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE842573C (de) * 1950-09-15 1952-06-30 Ernst Heinkel Ag UEberdruckventil fuer hydraulische Anlagen
EP0682213A1 (de) * 1994-05-13 1995-11-15 Hans Sasserath & Co Kg Kombinationsarmatur zum Anschluss von Sicherheitsventil, Schnellentlüfter und Manometer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE842573C (de) * 1950-09-15 1952-06-30 Ernst Heinkel Ag UEberdruckventil fuer hydraulische Anlagen
EP0682213A1 (de) * 1994-05-13 1995-11-15 Hans Sasserath & Co Kg Kombinationsarmatur zum Anschluss von Sicherheitsventil, Schnellentlüfter und Manometer

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