CH248355A - Schaltung zur Amplitudenmodulation der von einer rückgekoppelten Entladungsröhre erzeugten Schwingungen. - Google Patents

Schaltung zur Amplitudenmodulation der von einer rückgekoppelten Entladungsröhre erzeugten Schwingungen.

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CH248355A
CH248355A CH248355DA CH248355A CH 248355 A CH248355 A CH 248355A CH 248355D A CH248355D A CH 248355DA CH 248355 A CH248355 A CH 248355A
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modulation
circuit
tube
oscillator
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/16Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes
    • H03C1/18Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes carrier applied to control grid
    • H03C1/24Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes carrier applied to control grid modulating signal applied to different grid

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  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description


  Schaltung zur     Amplitudenmodulation    der von einer rückgekoppelten Entladungsröhre  erzeugten     Schwingungen.       Bei einer Schaltung zur Amplituden  modulation der von einer rückgekoppelten       Entladungsröhre:    erzeugten Hochfrequenz  schwingungen treten neben den erwünsch  ten     Amplitudenänderungen        unerwünschte          Frequenzschwankungen    auf.

   Zwei Ursachen  für das Auftreten von     Frequenzmodulation     bei :der     Amplitudenmodulation    ,einer rück  gekoppelten Entladungsröhre sind die in     Ab-          häugigkeit    von der Modulation auftretenden       Kapazitätsänderungen    und     Dämpfungsände-          rungen    der parallel zu dem     frequenzbestim-          menden        Kreis    geschalteten     Oszillatorröhre.     Der Einfluss dieser Änderungen auf die Fre  quenz :

  der erzeugten Schwingungen kann be  hoben oder doch wesentlich .geschwächt wer  den, indem die Röhrenimpedanz parallel zu  nur einem Teil des     Schwingungskreises.        ge-          schaltem    wird, wodurch die in Abhängigkeit  von der Modulation auftretenden     Kapazi-          täts-    und     Dämpfungsschwankungen    verhält  nismässig     ,gering    im     Verhältnis    zur Kreis  impedanz sind.  



  Diese Massnahme übt jedoch keinen Ein  fluss auf eine dritte, besonders bei Ultrakurz  wellengeneratoren wesentliche Ursache für  das Auftreten von     Frequenzmodulation    aus.       Diese    Ursache besteht in den bei der     Ampli-          tudenmodulation    auftretenden Laufzeit  schwankungen in :der     Oszillatorröhre,    :die zu  einer Phasenverschiebung der Rückkoppel  spannung     führt    und dadurch eine     Änderung       der Frequenz der erzeugten     Schwingungen     bewirkt.  



  Die Erfindung bezweckt, die :durch Lauf  zeitänderungen     bedingte        Frequenzmodulation     bei     einer    Schaltung zur     Amplitudenmodula-          tion    einer rückgekoppelten Entladungsröhre  zu beheben.  



  Erfindungsgemäss wird dieser Zweck     :da-          .durch    erreicht, dass die     Modulationsspannung     gleichzeitig mit solcher Amplitude und  Phase zwei in der     Bewegungsrichtung    der  Elektronen     hintereinanderliegenden    Elektro  den der     Oszillatorröhre    zugeführt wird,     da.ss     die von der     Modulatio:nsspaunung    zwischen  der Kathode und der ersten der     erwähnten     Elektroden herbeigeführten     Laufzeitänderun-          #ren    durch :die Laufzeitänderungen ausgegli  chen werden, :

  die durch die     Modulationsspan-          nung    zwischen der ersten und der zweiten  Elektrode herbeigeführt     werden,    wobei der  zweiten Elektrode die     rückzukappelnde    elek  trische Grösse entnommen     wird.     



  Bei der Anwendung einer Schaltung, bei  der die     Modulationsspannung    gleichzeitig  dem Steuergitter und der Anode     (Rückkop-          pelelektrode)    der     Oszillatorröhre    zugeführt  wird, ist zweckmässig die :der Anode zuge  führte     Modulationsspaunung    in Gegenphase  . zu der     Modulationsspannung    am Steuergitter.  



  Die Erfindung beruht auf -der Erkennt  nis, dass die bei der     Steuergittermodulation     einer     rückgekoppelten    Entladungsröhre auf-      tretenden     Laufzeitänderungen    geringer sind  als die bei der Anodenmodulation auftreten  den.

   Denn die Laufzeit zwischen dem     Gitter     und der Kathode ist :durch die effektive  Steuerspannung     bedingt,    in der     Vy     die     Modulationsspannung   
EMI0002.0006  
   am     Gitter,        Vp     die     Modulationsspannung    an der Anode und       ,u    den     Verstärkungskoeffizienten    der Röhre  bezeichnet;

   die effektive Steuerspannung  muss für     .gleiche        Modulationstiefe    bei der       Anodenmodulation    die gleiche ein     wie    bei  der     Gittermodulation.    Bei der Anodenmodu  lation ändert sich jedoch     ausserdem    die Lauf  zeit zwischen     dem.    Gitter und der Anode, und  zwar im gleichen Sinne wie die zuerst ge  nannte Laufzeit     zwischen    dem     Gitter    und       :

  der    Kathode, so dass sich die     Schwankungen          vergrössern..    Durch die     Anwendung    von  Anodenmodulation in Gegenphase zu     Steuer-          gittermoclulation    kann somit     eine        amplituden-          modulierte        Schwingung    erzeugt werden,  wenn auch mit kleinerer     Modulatio:

  nstiefe,     bei der die     Laufzeitschwankungen    zwischen  dem     Gitter    und der Kathode gerade durch  diejenigen zwischen dem Gitter und der An  ode ausgeglichen sind, und dies hat ein       Unterdrücken    von     Frequenzmodulation    zur  Folge.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung sind einige  Ausführungsbeispiele der Erfindung sche  matisch dargestellt.  



  In     Fig.    1 ist     eine    rückgekoppelte Entla  dungsröhre 1 dargestellt, die mit einer  Kathode 2, einem Steuergitter 3, einer An  ode 4 und einer Hilfselektrode 5 versehen ist.  Der Anodenkreis der Röhre 1 enthält einen  auf die zu     erzeugenden    Schwingungen ab  gestimmten Kreis 6, der mit einer im     Steuer-          gitterkreis.    liegenden Spule 7 :gekoppelt     ist.     



  Die     Steüergittervorspannung    der Röhre 1  wird von der an der Ausgangsimpedanz der  von der Kathode 2 und der Hilfselektrode 5  gebildeten     Zweipolröhre    auftretenden Span  nung geliefert, wobei die Ausgangsimpedanz  aus der Parallelschaltung eines Widerstandes  8 und     eines    Kondensators 9 besteht. Die Ein  gangsspannung für die     Zweipolröhre    wird    vom Kreis 6 geliefert, der mit einer im     Hilfs-          elektrodenkreis    liegenden Spule 10 gekoppelt  ist.

   Diese Kopplung ist derart, dass die der  Hilfselektrode 5 zugeführte     Oszillatorspan-          nung    grösser ist als die dem     Steuergitter    3  zugeführte Spannung.  



  Die     Anodenspannung    der Röhre 1 wird  von einer     Spannungsquelle    11 geliefert.  Mittels der bisher beschriebenen .Schal  tung können Schwingungen     erzeugt    werden,  deren     Frequenz    durch die Eigenfrequenz des  Kreises 6 bedingt ist.

   Infolge des Vorhanden  seins der     Zweipolröhre    2, 5, welche die     Oszil-          latorspannung    mittels der     Steuergittervor-          spannung    stabilisiert, ist es     möglich,    die im  Kreis 6 auftretenden Schwingungen durch  eine     Änderung    der     Steuergittervorspannung     hinsichtlich der Amplitude zu modulieren,

    ohne dass     Überselbstschwingen        eintritt.    Eine       Änderung    der Amplitude der erzeugten  Schwingungen bedingt je eine solche schnelle       Änderung    der Ausgangsspannung der Zwei  polröhre und somit der     Gittervo:rspannung     .des     Oszillators,    dass die mittlere Steilheit  konstant bleibt, was ein     Überselbstschwingen     verhindert.  



  Bei der     Amplitudenmodulation    der er  zeugten     Schwingungen    durch eine     Änderung     .der Gitterspannung treten neben den er  wünschten     Amplitudenänderungen    uner  wünschte     Frequenzänderungen    auf, die durch  Kapazitätsänderungen,     Dämpfungsänderun-          gen    und     Laufzeitänderungen    in der     Oszilla-          torröhre    bedingt sind.

   Bei der angegebenen  Ausführungsform sind die zuerst erwähnten  zwei Ursachen     der    unerwünschten Frequenz  änderungen vermieden oder doch wesentlich       geschwächt,    indem die Anode 4 mit einem  zwischen den Enden liegenden Punkt des       Schwingungskreises    6 verbunden ist, so dass  die von der Röhre gebildeten Kapazität und       Dämpfungswiderstand    parallel zu nur einem  Teil des Kreises liegen und somit der Ein  fluss von     Kapazitäts-    und     Dämpfungsände-          rungen    auf die Grösse der Kreisimpedanz  verhältnismässig nur gering     ist.     



  Zur Behebung der bei der Gittermodu  lation trotz dieser Massnahme auftretenden           Frequenzmodulation,    die durch Laufzeitände  rungen in der     Oszillatorröhre    bedingt ist,  wird erfindungsgemäss die von einer Span  nungsquelle 12 kommende     Modulationsspan-          nung        gleichzeitig    zwei in der Bewegungs  richtung der Elektronen     hintereinanderlie-          geActen    Elektroden der     Oszillatorröhre,        unct     zwar im vorliegenden Fall dem     Steuergitter     3 und der Anode 4, mit .geeigneter Phase  und Amplitude zugeführt.

   Zu diesem Zweck  ist die     Modulationsquelle    12 mit der Primär  wicklung 13 eines Transformators verbunden,  der zwei Sekundärwicklungen 14 und 15 be  sitzt. Die Sekundärwicklung 14     liegt    im Git  terkreis, die Sekundärwicklung 15 im An  odenkreis, und zwar     derart,    dass die     Modu-          lationsspannung    an der Anode in Gegen  phase zu der     Modulationsspannung    am Git  ter     ist.    Bei dieser Phasenverschiebung zwi  schen den     Modulations.spannungen        ist    durch  Einstellung der Amplitude der erwähnten  Spannungen erzielbar,

       .dass    die von der effek  tiven Steuerspannung
EMI0003.0021  
   herbeigeführ  ten Laufzeitänderungen     zwischen    Kathode  und Gitter von den durch die an der Anode  auftretende     Modulationsspannung        Trp    beding  ten, zwischen Gitter und Anode auftretenden  Laufzeitänderungen ausgeglichen werden, so  dass     Frequenzmodulation    durch Laufzeitände  rung verhütet wird.  



  In     Fig.    2     ist    eine Ausführungsform dar  gestellt, bei der zwecks Zuführung der       Modulationsspannung    zur Anode die     Modu-          lationsfrequenzkomponente    des Anodenstro  mes der     Oszillatorröhre    benutzt     wird,    wobei  dem     Gitter    die     Modulationsspannung    zuge  führt wird. Im Anodenkreis der Röhre 1  liegt ein Widerstand 16, der von einem Kon  densator 17, der für     Schwingungen    mit der  Eigenfrequenz des Kreises 6 einen Kurz  schluss darstellt, überbrück wird.

   An diesem  Widerstand entsteht somit ein     modulations-          frequenter    Spannungsabfall, .der in Gegen  phase     zu,der    Steuerspannung     TTg    ist und bei  passender Bemessung des Widerstandes die  zum Unterdrücken von     Frequenzmodulation          erforderliche    Amplitude besitzt.    Bei den beschriebenen Ausführungsfor  men wird die     Oszillatorspannung        mittels     einer     Zweipolröhre    stabilisiert.

   Eine Aus  führungsform, bei der die Parallelschaltung  eines Widerstandes und Kondensators mit  grosser Zeitkonstante in der Kathodenleitung  der     Oszillatorröhre    zum     Stabilisieren    der       Oszillatörspannung    .dient, ist in     Fig.    3 dar  gestellt. Bei dieser Ausführungsform ist der  Kondensator in der Kathodenleitung mit 18,  der Widerstand mit 19     bezeichnet,        während     die übrigen Elemente mit den gleichen Be  zugszeichen wie bei der Schaltung nach       Fig.    1 bezeichnet sind.

   Da die Wirkungs  weise dieser Schaltung derjenigen der schon       beschriebenen    Schaltungen entspricht, wird  auf die Einzelheiten nicht näher eingegangen.  



  Es versteht sich von selbst, dass die Mo  dulationsspannung an der Anode     wie        in        Fig.    2  durch einen Widerstand im     Anodenkreis    er  zeugt werden     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung zur Amplitudenmodulation der von einer rückgekoppelten Entladungsröhre erzeugten Schwingungen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Modulationsspannung gleich zeitig mit solcher Amplitude und Phase zwei in der Bewegungsrichtung der Elektronen hintereinanderliegenden Elektroden der Os- zillatorröhre zugeführt wird, dass die von der Modulationsspannung zwischen der Kathode und der ersten Elektrode herbei geführten Laufzeitschwankungen durch die Laufzeitänderungen ausgeglichen werden,
    die durch die Modulationsspannun.g zwischen der ersten und der zweiten Elektrode herbei geführt werden, wobei der zweiten Elektrode die rückzukoppelnde elektrische Grösse ent nommen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltung nach Patentansprwch, bei der die Modulationsspannung gleichzeitig dem Steuergitter und der Rückkoppelelek- trode der Oszillatorröhre zugeführt wird, da durch gekennzeichnet,
    dass\ die der Rückkop- pelelektrode zugeführte Modulationsspan- nung in Gegenphase zu der Modulationsspan- nung am Steuergitter ist. 2. Schaltung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass Mittel zum Stabi lisieren der Oszillatorspannung angewendet werden. 3.
    Schaltung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zum Stabilisie ren der Oszillatorspannung eine Zweipolröhre vorgesehen ist, der die Oszillatorspannung zugeführt wird und deren Ausgangsspan nung die negative Steuergittervorspannung der Generatorröhre liefert. 4.
    Schaltung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zum Stabilisieren der Oszillatomspannung ein von einem Kon densator überbrückter Widerstand in die Kathodenleitung der Generatorröhre einge fügt ist. 5. Schaltung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Anodenkreis für die Modulationsspannung mit dem Steuer gitterkreis gekoppelt ist.
    6. Schaltung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Anodenkreis einen überbrückten Widerstand enthält, an dem ein modulationsfrequenter Spannungs abfall auftritt.
CH248355D 1944-03-06 1946-01-21 Schaltung zur Amplitudenmodulation der von einer rückgekoppelten Entladungsröhre erzeugten Schwingungen. CH248355A (de)

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