CH248356A - Schaltung zur Begrenzung der Amplitudenänderungen einer elektrischen Schwingung. - Google Patents
Schaltung zur Begrenzung der Amplitudenänderungen einer elektrischen Schwingung.Info
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G11/00—Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
- H03G11/004—Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude using discharge tubes
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- Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
Description
Schaltung zur Begrenzung der Amplitudenänderungen einer elektrischen Schwingung. Zur Begrenzung der Amplitude elektri scher Schwingungen wird häufig eine Zwei polröhre verwendet, der eine negative Vor spannung gegeben ist, die parallel zu einer Impedanz liegt, der die zu begrenzenden Schwingungen von einer Spannungsquelle zugeführt werden.
Solange der Augenblickswert der Ampli tude der über die Impedanz auftretenden Spannung kleiner als die negative Vorspan- nung ist, wird die Zweipolröhre nicht von Strom durchflossen und ist diese Spannung über die Impedanz proportional zur Span nung der Spannungsquelle. Sobald jedoch der Augenblickswert der Spannungsamplitude über die Impedanz die negative Vorspannung übersteigt, wird die Zweipolröhre leitend und die Spannung über die Impedanz erhöht sich nun mit grösser werdender Spannnung der Spannungsquelle weniger schnell als zuvor.
Von dem Punkt an, wo die Zweipolröhre lei tend wird, tritt somit eine Begrenzungswir kung ein.
Für gewisse Anwendungen, z. B. bei Empfängern für frequenzmodulierte Schwin gungen, genügt diese Schaltung nicht, weil die Spannung über die Zweipolröhre infolge des innern endlich Widerstandes derselben mit zunehmender Spannung der Spannungs quelle zunimmt.
Die Erfindung bezweckt, eine Schaltung. zu schaffen, mittels der eine bessere Begren- zung als mittels der vorstehend beschriebenen Zweipolröhre möglich ist.
Erfindungsgemäss wird die zu begren zende Schwingung dem Steuergitterkreis einer als Anodengleichrichter geschalteten Verstärkerröhre zugeführt, der eine den Amplitudenänderungen der elektrischen Schwingung entnommene Gegenkoppelspan- nung zugeführt wird, während die begrenzte Schwingung einer im Ausgangskreis der Röhre liegenden Impedanz entnommen wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der beiliegenden Zeichnung näher er läutert, in der zwei beispielsweise Ausfüh rungsformen der erfindungsgemässen Schal tung dargestellt sind.
In Fig. 1 werden die zu begrenzenden f requenzmodulierten Hochf requenzs ehwingun- gen Y; dem Steuergitterkreis einer Verstärker röhre 1 von der Fünfpolart zugeführt. Dem Steuergitter ist unter Zuhilfenahme einer Spannungsquelle E,. eine solche negative Vor spannung gegeben, da.ss die Röhre 1 als An odengleichrichter wirkt.
In dem dem Steuer kreis und Anodenkreis gemeinsamen Teil der Kathodenleitung liegt eine Drosselspule 2, die für Amplitudenänderungen der zu be grenzenden frequenzmodulierten Schwingun gen Vi eine grosse Impedanz besitzt.
Diese Drosselspule ist von einem Konden sator 3 überbrückt, der eine kleine Impedanz für die Hochfrequenzkomponenten des An- odenstrams der Röhre 1 besitzt. Die Ampli- tudenänderungen der Schwingung Yi, die durch verschiedene Ursachen, wie Störungen und Rauschen, herbeigeführt werden können, besitzen im allgemeinen eine Niederfrequenz natur.
Tritt eine solche Amplitudenänderung auf, so wird infolge der Gleichrichterwirkung der Röhre 1 über die Drosselspule 2 eine niederfrequente Gegenkoppelspannung im Steuergitterkreis erzeugt. Diese Gegenkoppel spannung führt eine Verschiebung des Arbeitspunktes auf der Röhrenkennlinie in solcher Richtung herbei, dass einer Änderung des Anodenstroms entgegengewirkt wird.
Das heisst; dass sich infolge der niederfrequenten Gegenkopplung der Arbeitspunkt auf der Röhrenkennlinie selbsttätig derart einstellt, dass sich die Änderung des gleichgerichteten Anodenstroms der Röhre verringert, und zwar wird die sich ergebende Änderung des gleich gerichteten Anodenstroms um so kleiner sein, je grösser die von der Drosselspule 2 herbei geführte Gegenkopplung ist. Mittels einer Drosselspule von 10 bis<B>100</B> Henry kann der Anodenstrom praktisch völlig konstant ge halten werden.
Die im gleichgerichteten An odenstrom vorhandene Komponente mit der Frequenz der zu begrenzenden Schwingungen V; besitzt dann infolgedessen eine konstante Amplitude, die über einen im Anodenkreis liegenden, abgestimmten Schwingungskreis 4 eine Spannung konstanter Amplitude er zeugt. Diesem Schwingungskreis 4 werden die amplitudenbegrenzten Schwingungen ent nommen.
Eine andere Ausführungsform der Schal tung nach der Erfindung ist in Fig. 2 dar gestellt. Bei dieser Schaltung wird die Ge- genkoppelspannung über einen im Anoden kreis einer als Anodengleichrichter geschalte ten Fünfpolröhre 5 liegenden Widerstand 6 erzeugt. Diese Gegenkoppelspannung wird über einen Kondensator 7 einem im Steuer gitterkreis liegenden Widerstand 8 zugeführt. Der Widerstand 6 ist von einem Kondensa tor 9 überbrückt, der eine geringe Impedanz für die zu begrenzenden Schwingungen be sitzt.
Die begrenzten Schwingungen werden einem auf die mittlere Frequenz der zu be grenzenden Schwingungen T7'; abgestimmten Schwingungskreis 10 entnommen, der induk tiv mit dem Anodenkreis der Anode 5 ge koppelt ist. Diese induktive Kopplung bietet den Vorteil, dass die Niederfrequenzspan- nung über den Widerstand 6 keine Spannung zwischen den Ausgangsklemmen der Schal tung herbeiführt. Dies wäre dagegen der Fall, wenn der Schwingungskreis 10 direkt in den Anodenkreis der Röhre eingefügt würde, was häufig unerwünscht ist, z.
B. für den Fall, dass hinter den Begrenzer ein Frequenzgleichrichter geschaltet wird, deren Wirkungsweise durch eine Niederfrequenz spannung im Ausgangskreis des Begrenzers gestört wurde.
Obgleich die Begrenzungswirkung der vorstehend beschriebenen Schaltungen bereits eintritt, wenn der Arbeitspunkt der Röhre 1 in Fig. 1 bezw. 5 in Fig. 2 in der Krüm mung der Kennlinie eingestellt ist, ist es empfehlenswert, den Arbeitspunkt nach dem Bereich noch grösserer negativer Gittervor- spannung (C-Einstellung) zu verschieben, wo durch die Begrenzungswirkung noch ver bessert wird.
Bei den beschriebenen Schaltungen kann zugleich auch der bekannte Grundsatz der Begrenzung durch Gitterstrom ausgenutzt werden, indem in den Gitterkreis der Röhre 1 in Fig. 1 bezw. 5 in Fig. 2 ein Kondensator j und ein Ableitungswiderstand eingefügt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltung zur Begrenzung der Ampli- tudenänderungen elektrischer Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe eine als Anodengleichrichter geschaltete Verstärker röhre aufweist, deren Steuergitterkreis die zu begrenzenden Schwingungen zugeführt werden und der eine den Amplitudenänderungen der zu begrenzenden Schwingungen entnommene Gegenkoppelspannung zugeführt wird,wäh rend die begrenzte Schwingung einer im Ausgangskreis der Röhre liegenden Impe danz entnommen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in die dem Steuer gitter- und Anodenkreis gemeinsame Katho denleitung der Verstärkerröhre eine für die Amplitudenänderungen der zu begrenzenden Schwingungen wirksame Drosselspule einge fügt ist, die von einer für die Frequenz der zu begrenzenden Schwingungen kleinen Im pedanz überbrückt ist. 2.Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Anoden kreis der Verstärkerröhre eine Impedanz für die Amplitudenänderungen der zu begrenzen den Schwingungen eingefügt ist, und dass die über diese Impedanz auftretende Spannung derart dem Steuergitterkreis zugeführt wird, dass Amplitudenänderungen des Anoden stroms der Röhre entgegengewirkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL248356X | 1944-03-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH248356A true CH248356A (de) | 1947-04-30 |
Family
ID=19780948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH248356D CH248356A (de) | 1944-03-06 | 1946-02-25 | Schaltung zur Begrenzung der Amplitudenänderungen einer elektrischen Schwingung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH248356A (de) |
-
1946
- 1946-02-25 CH CH248356D patent/CH248356A/de unknown
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