CH248468A - Einrichtung für das Ausscheiden von Beimischungen aus einem gasförmigen Fördermedium. - Google Patents

Einrichtung für das Ausscheiden von Beimischungen aus einem gasförmigen Fördermedium.

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CH248468A
CH248468A CH248468DA CH248468A CH 248468 A CH248468 A CH 248468A CH 248468D A CH248468D A CH 248468DA CH 248468 A CH248468 A CH 248468A
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CH
Switzerland
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wall
admixtures
ring channel
channel
conveying medium
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/14Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  



  Einrichtung für das Ausscheiden von Beimischungen aus einem gasförmigen F¯rdermedium.



   Die Forderung staubhaltiger oder mit   Flüssigkeitstropfen    durchsetzter Luft, Gase oder Dämpfe setzt die zur Forderung   die-    nenden Organe der Erosion, unter   Umstän-    den auch der Korrosion und Verstopfung aus.   Raschlaufenden    Turbogebläsen schaltet man z. B. zur Verhütung dieser Gefahr oft Abscheider bekannter Art vor. Diese Abscheider arbeiten meist nach dem Prinzip des Riehtungswechsels, oder es wird das   Forder-    medium durch rotierende Schaufelräder nach innen gezwungen, die die Beimischungen infolge der auf diese wirkenden Fliehkraft nicht durchlassen. Es kommen auch Wascher in Anwendung, in denen das verunreinigte Gas durch Wasserschleier geführt wird.

   Ein Turbogebläse bietet mit seiner hohen   Dreh-    zahl naturgemäss die besten Voraussetzungen für zentrifugale   Stoffausscheidung.    Man hat zwar behauptet, höchstens das erste Rad sei der Gefahr der Erosion, Korrosion und Verstopfung ausgesetzt. In der Tat werden auch feste oder flüssige Beimischungen vom ersten Laufrad sehr kräftig an die anschliessenden, feststehenden   Eanalwände    geworfen, von wo diese Beimischungen jedoch zum grössten Teil wieder von der Strömung mitgerissen und, bei mehrstufigen Turbogebläsen, den nachfolgenden Laufrädern zugeführt werden und dort Schaden verursachen.



   Vorliegende Erfindung, die insbesondere in Verbindung mit einer rotierenden Maschine irgendwelcher Art, z. B. einem TurbogeblÏse, angewendet werden kann, betrifft eine Einrichtung zur Ausscheidung von Beimischungen, wie Staub oder   Flüssigkeitstropfen,    aus einem gasformigen Medium und besteht darin, dass ein rotierender, in der   Strömungs-    richtung des Mediums erst nach aussen und hierauf nach innen führender Ringkanal zur Durchleitung des mit Beimischungen durchsetzten Fördermediums, mit Locher im äussersten Umfang der äussern Begrenzungswand des Ringkanals zum Ausschleudern der Beimischungen vorgesehen ist.



   In der Zeichnung sind in den   Fig. 1.    bis 3 drei Ausführungsbeispiele der Einrichtung nach der Erfindung an Turbogebläsen dargestellt. Die Figuren zeigen den Unterteil des Gebläses teilweise in Längsrichtung aufgeschnitten.



   Es ist 1 der Saugstutzen, 2 die Welle, 3 das erste normale Laufrad, 4 der Leitapparat dazu und 5 der Druckstutzen eines Turbogebläses. Die Zuleitung vom   Saugstut-    zen 1 zum ersten Laufrad 3 erfolgt nicht wie gewöhnlich unmittelbar axial, sondern es wird das Fordermedium, wie z. B. Luft, Gas, Dampf, in einer gekrümmten Bahn, deren äuBere und innere Begrenzungswände 6 bezw.



  7 rotieren, erst nach aussen und hierauf wieder nach innen gelenkt. Die innere Wand 7 ist als Nabenscheibe ausgebildet und mit der Welle 2 fest verkeilt und nimmt bei ihrer Drehung die äussere Wand 6 über die   Schau-    feln 6', 6" mit, die die Nabenscheibe 7 mit der äussern Begrenzungswand 6 verbinden.



   Die Schaufeln 6' geben dem   durchströ-    menden Medium einen die Ausscheidung unterstützenden Drall, der   durch die Schau-    feln 6"unter Arbeitsabgabe wieder a. ufge hoben wird, so dass das erste Verdichterrad
3 axial angeströmt wird. Das Rad 6, 7 nimmt also nur wenig Leistung auf (Reibungsverluste), gibt aber auch keinen Druck. In der äussern Wand 6 sind am äussersten Um fang Locher 8 angebracht, aus denen die aus  zuscheidenden    Beimischungen mit der durch die hohe Drehzahl des Turbogebläses bedingten   auBerordentlich    grossen Fliehkraft herausgeschleudert werden, nachdem. sie vorher durch den starken Richtungswechsel in dem von den WÏnden 6, 7 gebildeten   Kana. 1 an    die äuBere Wand 6 getrieben worden waren.



   Hier erfolgt also die Ausscheidung der Beimischungen aus dem Fördermedium und ihr Ansammeln an der Aussenwand 6 lediglich durch Richtungswechsel, während die   Entfernung in einen stromungsfreien    Raum 9 durch die Schleuderwirkung erfolgt, was    s    eine vollkommene Abscheidung   gewährlei-    stet, da ein Zurückfallen der einmal aus der   Strömungsbahn    geworfenen Teile   ausge-    schlossen ist. Dies wird noch unterstützt durch Rinnen 11, welche die in den Oberteil geschleuderten Teilchen in die untere Hälfte der Ringkammer 9 ableiten. Die   lEàmmer    9 kann durch die Offnung 10   hindureb    entleert werden.



   Fig. 2 stellt eine beispielsweise   Ausfüh-    rung dar, wie man das   Abscheiderad    6, 7 gleichzeitig auch zur Druckerzeugung   heran-    ziehen kann. Zu diesem Zweck ist es ähnlich wie die übrigen Verdichterräder 3 beschaufelt. Es   unterseheidet    sich nur dadurch von diesen, dass es beim äussern Umfang nicht unmittelbar in einen Leitapparat ausmündet, sondern es ist das   Deckbleeh    6a so weitergeführt, dass es mit der Nabenscheibe 7 einen unbeschaufelten Umkehrkanal bildet, der am äussersten Umfang mit Lochern 8 versehen ist. Dieser Kanal hat nach innen zunehmende Breite. Er   könate    aber auch   parallelwandig       g    sein.

   Die absolute Austrittsgeschwindigkeit aus der Beschaufelung des Rades 6, 7 wird also nicht unmittelbar in einem feststehenden Leitapparat in Druck umgesetzt, sondern es wird die   Umfangskomponente cu dieser    Abso  lutgeschwindigkeit    vorerst noch durch die zentripetale Bewegung umgekehrt proportional zum Radius r vergrössert. Bekanntlich bleibt der   Drall m. cu. r    bei einer zentripetalen Bewegung konstant ; wenn also r kleiner wird, mu¯ cu entsprechend gr¯¯er werden.



  Die Zentrifugalkraft m . Cu 2/r' welche ein mitgerissenes Teilchen bei dieser Bewegung erfahrt, wächst daher umgekehrt proportional mit der dritten Potenz des Radius. Wenn also an der Umlenk-und Absehleuderstelle 8 noch nicht alle Beimischungen abgeschleudert worden sind und Teilchen, wie   dureh    die Punkte angedeutet, mit der Luft mitgerissen werden, so werden sie im nach innen f hrenden Kanal einer mit der dritten Potenz des Radius zunehmenden   Schleuderkraft    ausgesetzt, welche an einer gewissen Grenzstelle X die nach innen wirkende   Mitschleppkraft    des Fördermediums überwiegt.

   Die Teilchen werden sich an dieser Stelle   anhäufen    oder, wenn es Flüssigkeitströpfchen sind, zu   gro-    sseren Tropfen vereinigen, so dass sie gegen die Strömung wieder nach aussen an die rotierende Wand getrieben und durch die Löcher 8 entfernt werden. Anderseits wird die   nach innenzunehmendeAbsolutgeschvv-in-    digkeit der Strömung in einem feststehenden Leitapparat 12 axial gerichtet werden. Damit wird die Geschwindigkeit zum Teil in Druck umgesetzt, so da¯ dieses   Abscheiderad    wie die übrigen Räder auch der Druckerzeugung gedient hat. Zu gleicher Zeit   er-    hält aber das folgende Rad 3 drallfreie Anströmung.

   So sind lediglich die   Reibungs-    und   Umkehrverluste    in dieser durch das Rad 6,   6a,    7 und den Leitapparat 12   gebil-    deten Gebläsestufe etwas grösser als bei einer gewöhnlichen Stufe.



   Bei den beschriebenen Einrichtungen nach Fig.   1    und 2 werden also die nachfolgenden Rader vor der schädlichen Wirkung der Beimischungen geschützt, und es ist höchstens das Ersetzen des speziellen Aus  scheiderades    6, 7 notwendig.



   Eine   ahnliche    Anordnung zeigt   Fig.3,    wo jedoch das letzte Rad eines mehrstufigen Gebläses als spezielles   Abscheiderad ausge-    bildet ist. Es hat dies nur dann einen Sinn. wenn die Beimischungen den vorangehenden Laufrädern nicht schaden und die   Ausschei-      dung    von Beimischungen lediglich für den nachfolgenden Prozess erwünscht ist, wie z. B. beim Teer von ungereinigtem   Koksofengas.   



  Da bei dieser Anordnung das Rad 6, 6a, 7 das Fordermedium in die Druckspirale 5   ausstosst,    kann der feste Diffusor 12 in der gezeichneten   A. rt an diese angeschlossen    werden. 13. ist ein üblicher Kolben zur   Auf-      nahme    des Axialschubes des Rotors.



   Das in Fig.   1    abgebildete Abscheiderad   6.    7 kann auch vollständig unbeschaufelt sein. Die äuBere Begrenzungswand 6 bildet dann die Fortsetzung der Deckscheibe des Gebläserades 3 und wird bei der Rotation von dieser mitgenommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung für das Ausscheiden von Beimischungen aus einem gasförmigen För- dermedium, gekennzeichnet durch einen rotierenden, in der Strömungsrichtung des Mediums erst nach aul3en und hierauf nach innen führenden Ringkanal (6, 7) zur Durchleitung des mit Beimischungen durchsetzten Fordermediums, mit Locher (8) im äuBersten Umfang der äussern Begrenzungswand (6) des Ringkanals zum Ausschleudern der Beimischungen.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB der nach auBen führende Teil des Ringkanals beschaufelt ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des nach innen führenden Teils des Ringkanals ein feststehender Leitapparat (12) zur Umsetzung von Geschwindigkeit des Fördermediums in Druck vorgesehen ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die äussere Wand (6) des Ringkanals (6, 7) mittels Schaufeln (6'und 6") sowohl in dem nach auBen als auch in dem nach innen führenden Teil des Ringkanals mit der die innere Wand bildenden, auf der Welle (2) befestigten Nabenscheibe (7) verbunden ist, um die auberge Wand (6) zu tragen und bei der Rotation mitzunehmen, sowie um dem durchströmen- den Medium mit den zuerst erreichten Schau feln (6') einen die Ausscheidung unterstützenden Drall zu erteilen, diesen dann aber durch die im nachfolgenden Teil des Ringkanals angeordneten Schaufeln (6") unter Arbeitsabgabe wieder aufzuheben.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB der Ringkanal un beschaufelt ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine strömungs- freie Kammer (9) vorgesehen ist, in welche die in der äussern Begrenzungswand des Ringkanals vorhandenen Locher münden.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daB die Kammer (9) mit Auffangrinnen (11) ausgerüstet ist.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch, an einem Turbogebläse, dadurch gekennzeichnet, daB die auberge Wand (6) des Ringkanals (6, 7) mit der Deckscheibe des benachbarten Gebläserades (3) verbunden ist und von diesem bei der Rotation mitgenom- men wird, während die die innere Wand (7) bildende Nabenscheibe unmittelbar auf der Welle dieses Gebläserades sitzt und von dieser mitgenommen wird.
CH248468D 1945-11-29 1945-11-29 Einrichtung für das Ausscheiden von Beimischungen aus einem gasförmigen Fördermedium. CH248468A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2112327A1 (de) 2008-04-25 2009-10-28 General Electric Company Tropfenfänger für einen Radialverdichter
US9689263B2 (en) 2009-10-27 2017-06-27 General Electric Company Droplet catcher for centrifugal compressor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2112327A1 (de) 2008-04-25 2009-10-28 General Electric Company Tropfenfänger für einen Radialverdichter
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