CH248556A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Körpern aus zu verleimenden Ausgangstoffen durch Hochfrequenz-Heizung. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Körpern aus zu verleimenden Ausgangstoffen durch Hochfrequenz-Heizung.

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CH248556A
CH248556A CH248556DA CH248556A CH 248556 A CH248556 A CH 248556A CH 248556D A CH248556D A CH 248556DA CH 248556 A CH248556 A CH 248556A
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CH
Switzerland
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electrodes
electrode
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pairs
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Application number
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Inventor
Patentverwertungs-Elektro-Hold
Original Assignee
Patelhold Patentverwertung
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Publication date
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Publication of CH248556A publication Critical patent/CH248556A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D3/00Veneer presses; Press plates; Plywood presses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von     Körpern    aus zu verleimenden  Ausgangsstoffen durch Hochfr equenz-Heizung.    Es ist bekannt, für die Verleimung von  Holzplatten zu Sperrholz sowie für das Auf  leimen von Furnieren hochfrequente Ströme  zu verwenden, indem man die zu verleimen  den Schichten zwischen Metallplatten presst,  die an hochfrequente Spannung gelegt wer  den. Infolge der Verluste durch den Verschie  bungsstrom in Holz und Leim erwärmt sich  das als Dielektrikum wirkende Holz um so  stärker, je grösser seine elektrische, Ohmsche  Leitfähigkeit ist, also je feuchter es ist. Holz  und Leim werden daher von innen heraus  getrocknet. Diese Trocknung muss bei einem  gewissen Mindestgehalt an Feuchtigkeit un  terbrochen werden, damit das Holz nicht  reisst.

   Die bekannte Hochfrequenzverleimung,  die sieh für alle     Klebstoffarten    eignet, die  durch Wärme allein oder durch Wärme und  Druck in den Endzustand übergeführt wer  den, hat den Nachteil, dass besonders bei  der Herstellung grosser Platten die Elektro  den zu gross und zu teuer werden, die Span  nung zu klein wird und der Strom unwirt  schaftlich anwächst, dazu Randwirkungen  auftreten, die eine ungleichmässige Verteilung  des Stromes verursachen. Daher muss man  grosse Platten mittels kleinerer Elektroden  heizen, die zeitlich nacheinander jeweils auf  benachbarte Zonen der Platte     aufgepresst     werden, was aber wegen der noch ungleich  mässigeren Wirkung nicht befriedigen kann.  



  Es ist nun ferner bekannt, grössere Plat  ten im Fliessverfahren kontinuierlich zu    beheizen, jedoch wurde bisher lediglich die  Dampfheizung hierfür verwendet, indem die  zu     verleimenden        Holzschichten    langsam im       S        S        ahrittseIialtverfahren        zwischen        zwei        mit     Dampf durchströmten Gruppen von Längs  schienen     hindurchbewegt    wurden.

   Diese Hei  zungsart hat aber kein befriedigendes Ergeb  nis     gezeitigt,    weil dabei infolge der Heizung  von aussen die     Durchwärmung    des Gutes nur  langsam vor     sich    geht und weil ferner infolge  der     raschen    Austrocknung der Aussenschich  ten eine gleichmässige     Verleimung    ausge  schlossen ist.  



  Nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung zur Herstellung von Körpern, insbeson  dere     Platten,    aus zu verleimenden Ausgangs  stoffen durch     Beheizung    im hochfrequenten       Kondensatorfeld    wird das Fliessverfahren  angewendet, bei welchem die zu verleimenden  Ausgangsstoffe mitsamt ihrem     Bindemittel     in stetigem Fluss unter Druck durch das  hochfrequente     Kondensatorfeld    geführt  werden.  



  Zweckmässig wird dabei das     Pressgut    zwi  schen Walzen oder zwischen mit gutseitig  metallbewehrten     Pressleisten        versehenen    Ket  ten weiterbewegt, deren Ausführung je nach  den zu verleimenden Ausgangsstoffen ver  schiedenartig gestaltet sein kann. Es können  mitgeführte     Pressauflagen    oder die Walzen  selbst als     Elektroden    verwendet werden.  Jedoch kommt auch die Verwendung von  separaten Elektroden in Frage. Doch kann      man auch das Schrittschaltverfahren zur  Fortbewegung des Gutes verwenden. Dieses  umfasst mehrere Gruppen von Schrittmaschi  nen, so dass das Gut mit stetiger Geschwin  digkeit bewegt wird.

   Bei Antrieb des Gutes  mit Schrittschaltwerk sind die Elektroden  (Schrittschienen) gruppenweise dauernd an  gepresst.  



  Die Hochfrequenzverleimung bietet noch  den besonderen Vorteil der stufenweisen An  wendung im gleichen     Arbeitsgang,    indem  man in einer Vorstufe hocherhitzt, um  Feuchtigkeit aus den Ausgangsstoffen, z. B.  Holz, und Lösungsmittel aus dem Leim aus  zutreiben, und dann in einer Hauptstufe  schwächer erwärmt, um die Trocknung zu  vollenden und den Leim in den Endzustand  überzuführen. Nötigenfalls kann noch eine  dritte Stufe angefügt werden, in der eine  Nachtrocknung stattfindet. Die Stärke der  Erhitzung kann durch verschiedene Span  nung oder Frequenz an den hintereinander  folgenden     Elektrodenpaaren        erreicht    werden.

    Bei gleicher Frequenz kann man auch die  Spannung an den Elektrodenpaaren dadurch  verschieden machen, dass man je zwei Elek  trodenpaare ungleicher Fläche in Reihe  schaltet. Wird das in Fliessrichtung erste  Elektrodenpaar kürzer gemacht als das in  Reihe geschaltete nachfolgende Elektroden  paar, so wird die am ersten Paar auftretende  Spannung grösser als die am zweiten Paar  und somit die Erwärmung des Gutes zwi  schen dem ersten Elektrodenpaar stärker als  zwischen dem zweiten Elektrodenpaar.       Selbstverständlich    kann man auch Spannung,  Frequenz und gegebenenfalls Elektroden  fläche gleichzeitig variieren.  



  Will man die zur     Fortbewegung    verwen  deten Teile sämtlich auf Erdpotential halten,  so kann man zwischen zweiggleichzeitig her  zustellenden     Gutplatten    eine sie trennende  Elektrodenplatte mitführen, an die das Hoch  spannungspotential angeschlossen wird. Die  am Fliessbewegungsantrieb angebrachten und       angepressten    Elektroden liegen dann beide  an Erde.

      Nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren  lassen sich Sperrholzplatten und furnierte  Holzplatten, ferner Türen und sonstige Plat  ten nach dem Prinzip des beidseits platten  bedeckten Holzgitters herstellen; ferner       Hetzerbalken        und        furnierte     ferner Hölzer mit Faserstoff  zwischenlagen, aufeinanderzuleimende Faser  stoffplatten, zu vereinigende Kunststoff  platten aus gleichen oder verschiedenen  Kunststofflagen sowie solche mit Zwischen  lagen irgendwelcher Art;

   auch Glasplatten  mit durchsichtigen oder farbigen plastischen       Kunststoffzwischenlagen;    schliesslich können  auch Platten aus     Lockergut    gemischt mit  Leim, Kunstharz oder sonstigem     Bindemittel          verfertigt    werden, wobei das     Lockergut     organischer oder     anorganischer    Natur,     staub-          förmig    oder grob, körnig oder faserig sein  kann.

   Beispielsweise eignet sich das Verfah  ren nach der Erfindung auch zur Herstel  lung von dicken Pappen,     Hartpapieren,    von  Linoleum, von Papierfaser-,     Kark-    und Torf  platten usw., wie sie für die     Wärmeisolation     von Behältern,     Gebäuden    und     dergl.    verwen  det werden.  



  Will man mehrere Platten zu einer grö  sseren Platte vereinigen, so lassen sich auch  die Stossfugen vorteilhaft gemäss der Erfin  dung nach dem     Hochfrequenzverfahren    ver  einigen. Das, gleiche gilt auch für die Ver  einigung mehrerer Balken in Richtung ihrer  Breite und ihrer Höhe.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von Kör pern aus zu verleimenden Ausgangsstoffen durch Beheizung im hochfrequenten Konden- satorfeld, gekennzeichnet durch ein Fliessver fahren, bei welchem die zu verleimenden Ausgangsstoffe mitsamt ihrem Bindemittel in stetigem Fluss unter Druck durch das hoch- frequente Kondensatorfeld, geführt werden.
    1I. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch Mittel zur .stetigen Weiterbewe gung des Gutes sowie durch Mittel zur Aus übung des erforderlichen Pressdruckes: UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Pressgut im gleichen Arbeitsgang stufenweise zwischen wenigstens zwei Elektrodenpaaren geheizt wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Temperatur der Heizstufen in Richtung der Fliessbewe gung abnimmt, indem auf der Vorheizstufe mit höherer Temperatur geheizt wird als auf der Hauptstufe. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Pressgut nach einander zwischen Elektrodenpaaren ver schiedener Grösse hindurchgeführt wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden- paare der einzelnen Stufen mit verschiedener Spannung gespeist werden. 5. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden paare der einzelnen Stufen mit verschiedener Frequenz gespeist werden. 6. Verfahren nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Elek trodenpaare in Reihe geschaltet sind. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Gutplatten eine sie trennende Elektroden platte mitgeführt wird. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die mitgeführte Elektrode an die Hochspannung angeschlos sen wird, während die Presselektroden beide geerdet werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Herstellung von Platten aus Lockergut mit einem klebenden Bindemittel, gekennzeichnet durch staubförmiges Lockergut. 10. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Herstellung von Platten aus Lockergut mit einem klebenden Bindemittel, gekenn zeichnet durch körniges Lockergut. 11. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Herstellung von Platten aus Lockergut mit einem klebenden Bindemittel, gekennzeich net durch faseriges Lockergut. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Bildung von Platten grösseren Formates mehrere Platten stumpf aneinandergestossen und in der Stossfuge mittels Hochfrequenzheizung mit einander verleimt werden. 13. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Walzen als Antrieb für das Gut. 14. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch mit Pressleisten ver sehene Ketten als Antrieb für das Gut. 15. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein Schrittschaltwerk als Antrieb für das Gut. 16. Einrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressleisten gutseitig mit Metall bewehrt sind, welches als Elektrode dient. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine zwischen zwei herzustellenden Gutplatten mitzuführende Zwischenelektrode. 18. Einrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischen elektrode an die Hochspannung angeschlossen ist, während die beiden am Fliessbewegungs- antrieb angebrachten und angepressten Aussenelektroden an Erde liegen.
    19. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Anordnung mehrerer Elektrodenpaare in der 1Vlaschinendängsrich- tung. 20. Einrichtung nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das in Fliess richtung erste Elektrodenpaar in der Ma- schinenlängsrichtung kürzer ist als das fol gende und dass die beiden Elektrodenpa.a.re elektrisch in Reihe geschaltet sind.
CH248556D 1944-12-15 1944-12-15 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Körpern aus zu verleimenden Ausgangstoffen durch Hochfrequenz-Heizung. CH248556A (de)

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CH248556D CH248556A (de) 1944-12-15 1944-12-15 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Körpern aus zu verleimenden Ausgangstoffen durch Hochfrequenz-Heizung.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE840151C (de) * 1950-10-14 1952-05-29 Auto Union G M B H Verfahren zum Vortrocknen und gegebenenfalls Vorwaermen der Fuellstoffbahnen von Kunstharz-Schicht-Pressstoffen
EP0048812A1 (de) * 1980-09-30 1982-04-07 Casimir Kast GmbH & Co. KG Vorrichtung zum Verleimen von Holzprofilen
DE19816478A1 (de) * 1998-04-14 1999-10-21 Ingbuero Fuer Prozes Und Masch Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mehrschichtigen Formstücken

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