CH248837A - Aufschalgzünder. - Google Patents

Aufschalgzünder.

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CH248837A
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CH
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tape
band
fuse
firing pin
winding
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Inventor
Oerlik Werkzeugmaschinenfabrik
Original Assignee
Oerlikon Buehrle Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/20—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin
    • F42C15/22—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin using centrifugal force
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
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    • F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/16—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the firing pin is displaced out of the action line for safety

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


  Aufschlagzünder.    Es ist bekannt, bei Aufschlagzündern  als Sicherungsorgan für den Schlagbolzen  ein gewickeltes Metallband zu verwenden,  das sich nach dem Abschuss unter der Wir  kung der     Geschossrotation    aufwickelt und  damit den Schlagbolzen     freigibt.    Derartige       Sicherungsbänder    sind sowohl als Trans  port-, als Rohr- und als     Vorrohrsicherung     oder auch als Sicherung für alle drei Funk  tionen verwendbar.  



  Es hat sich nun aber gezeigt, dass der  artige     Sicherungsbänder    sich     meistens    nicht  mit der     notwendigen    Schnelligkeit auf  wickeln und daher den Schlagbolzen zu  spät oder überhaupt     nicht    freigeben.     Lm     diese     Nachteile    zu vermeiden, wurde     bereits     vorgeschlagen, die Sicherungsbänder unter       Vorspannung    einzusetzen und durch Schock  körper zu sichern.

   Andere Vorschläge     gingen     dahin, das Sicherungsband durch Löcher  oder Rillen zu schwächen und damit den  Widerstand gegen     Aufbiegen    zu     verringern.     



  Alle diese Vorschläge gaben jedoch keine  befriedigende Lösung, weil die notwendige       Reaktionsfähigkeit    dieser Bänder nicht er  reicht wurde.  



       Gegenstand    der vorliegenden Erfindung  bildet nun ein     Aufschlagzünder,    bei welchem  zur Sicherung des     Schlagbolzens    ein metalle  nes, gewickeltes,     ausgeglühtes        Sicherungs=     band verwendet wird, wobei jedoch     die    An  ordnung so getroffen ist, dass die Nachteile  der     bisherigen        Konstruktionen    von Auf-         schlagzündern    mit Sicherungsbändern ver  mieden sind.  



  Der Aufschlagzünder mit     ausgeglühtem,          gewickeltem    Sicherungsband gemäss der vor  liegenden     Erfindung        kennzeichnet    sich da  durch, dass das äussere Ende des     Sicherungs-@     Bandes     an    demjenigen Teil des Zünders, an  dem das     Sicherungsband    nach dem Auf  wickeln zur     Anlage    kommt, befestigt ist.

    Dabei kann die -     Befestigung    des äussern  Endes des     Sicherungsbandes        beispielsweise     durch     Einklemmen    erfolgen, oder aber das  Sicherungsband kann     derart    gewickelt     sein,     dass sich im Ruhezustand     mindestens        eine     volle Windung an demjenigen Teil des Zün  ders, an dem das Band im     aufgewickelten     Zustand zur Anlage     kommt,    anliegt.

   Im  letzteren Fall wird beim Abschuss des Ge  schosses die äussere Windung derart an die       Auflage    am Zünder angedrückt, dass eine  praktisch ausreichende     Befestigung        erzielbär     ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung     sind-Aus-          führungsbeispiele    des Aufschlagzünders ge  mäss der vorliegenden Erfindung dargestellt.  Es     zeigt:          Fig.    1 eine Befestigung des     Sicherungs=     Bandes an demjenigen     Zünderteil,    an dem  das Band nach dem Aufwickeln zur Anlage  kommt, -     -          Fig.    2 die Befestigung durch Anlegen  von Windungen des     Sicherungsbandes    an      demjenigen     Zünderteil,    an dem das Band  nach dem Aufwickeln zur Anlage kommt,

         Fig.    3 die     Anordnung    des Sicherungs  bandes in einem Aufschlagzünder     bekannter     Bauart,       Fig.    4 die     Anordnung    des     Sicherungs-          bandes    in einem Kopfzünder, in welchem  eine     bekannte        Einrichtung        zur-        Erreichung     einer     Selbstzerlegung    vorgesehen     ist.     



       In.        Fig.    1 ist     mit    1 der     Zünderkörper     bezeichnet, an dessen Innenfläche 2 das  metallene, geglühte     Sicherungsband    3 durch       Einsetzen        in    eine     !Ü!ffnung    4     und    Umbiegen  auf     die        Abflachung    5 befestigt ist.  



  Bei dem     Beispiel    nach     Fig.    2 ist das     ge-          glühte        Sicherungsband    3 derart     ausgebildet,     dass sich schon im     Ruhezustand.        einige    Win  dungen an der Fläche 2' des     Zünderkörpers    1  anlegen.  



  In     Fig.    3     ist    in den     Zünderkörper    1 ein       Körper    6 -eingeschraubt, der eine     Bohrung    7  aufweist,. durch die der Schlagbolzen 8 hin  durchdringen kann.

   Der Schlagbolzen 8  weist einen Bund 9     auf,    mit dem er auf  dem gewickelten     Sicherungsband.    3, das       seinerseits    auf dem Boden einer     Bohrung    10       des    im     Zünderkörper        eingesehraubten    Kör  pers 6     aufliegt,        abgestützt        ist.    Der Schlag  bolzen 8 ragt     mit        einem    Bund 11 in     die          Führungsbohrung    12,

       die    in     bekannter        Weise     durch eine     Platte    13 abgeschlossen ist. In  den     Zünderkörper    ist schliesslich     noch    die       Zündpille    14     eingeschraubt.     



  Die     Wirkungsweise    des     Ausführungsbei-.          spiels    nach     Fig.    3     ist    kurz folgende:  Beim     Absohuss        wird    unter     Einwirkung     des.

   Schlagbolzens 8 auf das Band 3 ein       Beschleunigungsdruck    ausgeübt, der das       Band        zunächst    am     Aufwickeln        verhindert.     Beim     Austritt    aus dem Rohr fällt     diese          Beschleunigungskraft    weg und     das.    Band 3       beginnt    sich, dem     eingehakten.        bezw.    anlie  genden Ende folgend,     aufzuwickeln    und an  die Fläche 2 anzulegen.

   Nachdem das Band       vollkommen        aufgewickelt    ist, ist der     Bund    9       seiner-D        uterstützung    beraubt und beim Auf  schlag auf ein Ziel wird unter     Deformierung       der     Platte    13 der Schlagbolzen 8 in die     Zünd-          pille    14     getrieben.    Beim     Ausführungsbeispiel     nach     Fig.    3 ist     demnach    das Sicherungs  band     Transport-,

      Rohr- und     Vorrohrsiche-          rung.     



  Beim     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    4       ist        wiederum    in den     Zünderkörper    1 ein Kör  per 15 eingeschraubt, auf dem das metallene,       ausgeglühte        Sicherungsband    3 angeordnet.  ist. Der Schlagbolzen 16 ist in einem     Körper     17, der in einer Bohrung 18 des Zünders 1       gleitet    und mit einer     Schulter    auf dem  Sicherungsband 3 abgestützt ist,     mittels    eines       Bolzens    19 gelagert.

   Im Körper 17 ist eine  Feder 20 angeordnet, die     einerseits    am Kör  per 17     und    anderseits an einer Büchse 21,       die        ebenfalls    in der     Bohrung    18 des Zünders  1     gleitet,    abstützt. Die Feder 20 versucht       demnach,    den     Körper    17 und die Büchse 18       auseinanderzutreiben.    Der Schlagbolzen 16  weist einen Kopf 22 auf, der an einer  schrägen Fläche 23 der Büchse 21 anliegt.  



  Die     Wirkungsweise    des Ausführungsbei  spiels     nach        Fig.    4 ist kurz folgende:  Analog dem     Ausführungsbeispiel    nach       Fig.    3     beginnt    sich das Band 3, nachdem  das Geschoss das Rohr verlassen hat, auf  zuwickeln.

   Nach vollendeter     Aufwicklung          des    Bandes 3 ist der Körper     1'7    frei; an  einer     Bewegung    nach unten und damit     Ein-          dringen    des     Schlagbolzens    in die     Zündpille     wird er jedoch     durch    die     Auflage    des Kopfes  22 auf der Fläche 23 der Büchse 21     ver-          hindert.    Erst wenn die Umdrehungszahl des       Zünders        unter    ein     vorbestimmtes    Mass sinkt,

    wird die Haftkraft des     Kopfes    22 auf der  schrägen Fläche 23 kleiner     als    die Kraft der  Feder 20, so dass der Schlagbolzen 16 unter       Aufrichtung    in die     Zünderachse        in    die       Zündpille        getrieben    wird und damit die  Selbstzerlegung bewirkt.

   Beim Aufschlag  dagegen wird der Schlagbolzen beim Ein  dringen in das Ziel unter     Aufrichtung    in die       Zünderachse    in die Zündpille getrieben, da  ja die Kraft, mit der der Kopf 22 des       Schlagbolzens    16 an der Schrägfläche 23  anliegt, nicht in der Lage     ist,    der Kraft des  Aufschlages zu     widerstehen.    Durch die           Befestigung    des     äussern    Endes des Siche  rungsbandes an derjenigen Fläche des Zün  ders, an der das Band nach Aufwickeln zur  Anlage kommen soll, wird, wie zahlreiche  Versuche     gezeigt    haben,

   ein einwandfreies  Aufwickeln des Bandes     erreicht.    Besondere  Vorkehrungen zur Herabsetzung der Biege  festigkeit des Bandes     sind    nicht mehr not  wendig, und es wird trotzdem eine einwand  freie     Funktion,        gewährleistet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufschlagzünder mit einer aus einem ge wickelten, geglühten Metallband bestehenden Sicherungseinrichtung für den Schlagbolzen, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungs band mit seinem äussern Ende an demjenigen Teil des Zünders, an dein es nach Auf wickeln zur Anlage kommt, befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Aufschlagzünder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungs band durch eine in demjenigen Teil, in dem das Band zur Anlage kommt, vorgesehene Bohrung hindurchgesteckt und auf der Aussenseite abgebogen ist. 2.
    Aufschlagzünder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungs band so ausgebildet ist, dass es sich mit mindestens einer vollen. Windung an dem jenigen Teil, an dem es nach Aufwickeln zur Anlage kommt, schon im Ruhezustand anlegt.
CH248837D 1945-07-25 1945-07-25 Aufschalgzünder. CH248837A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH248837T 1945-07-25

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ID=4467166

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CH248837D CH248837A (de) 1945-07-25 1945-07-25 Aufschalgzünder.

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CH (1) CH248837A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084617B (de) * 1957-04-25 1960-06-30 Brevets Aero Mecaniques Drallgeschosszuender, insbesondere fuer Kleinkalibergeschosse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084617B (de) * 1957-04-25 1960-06-30 Brevets Aero Mecaniques Drallgeschosszuender, insbesondere fuer Kleinkalibergeschosse

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