CH248900A - Satz von verschiedenen Münzen und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents
Satz von verschiedenen Münzen und Verfahren zu dessen Herstellung.Info
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Description
Satz von verschiedenen Münzen und Verfahren zu dessen Herstellung. Bisher werden Münzen verschiedener Werte hauptsächlich durch ihre verschiedene Grösse und Dicke, ihre Prägung und Randerie- rung optischvoneinande-r unterschieden, ausser dem in beschränktem Masse auch nach Art des Metalles oder der Legierung, aus der sie bestehen, z. B. Gold-, Silber-, Nickel-, Kupfer-, Messing- oder Aluminiummünzen, doch sind diesen Unterscheidungsmöglich keiten gewisse Grenzen gezogen. Die vorliegende Erfindung schlägt nun vor. dass alle Münzen ihren verschiedenen Werten entsprechend verschiedene Farben aufweisen, also auch diejenigen Münzen ver schiedener Werte und Grösse, die aus dem gleichen Metall bezw. der gleichen Metall- legierung bestehen. Hierbei können die Mün zen eingefärbt werden, wobei die Färbung derart sein kann, dass die Münzen gleich zeitig abriebsicher und griffest sind. Dadurch, dass die Münzen ausser etwa durch ihre Grösse sich vor allem durch ihre ver schiedene Farbe entsprechend ihrem verschie denen Werte voneinander unterscheiden, kön nen alle Münzen zweckmässigerweise aus Leichtmetall oder einer Leichtmetallegierung bestehen. Das Verfahren zum Färben der Münzen kann entweder darin bestehen, dass die Fär bung im elektrolytischen Bade erfolgt, nach dem die Münzen vorher in einem Reinigungs bade entfettet wurden, oder dass die Farbe oder Färbung bei der Herstellung der Münz legierung eingebracht wird, so dass die Fär- bung durchgehend abriebsicher ist. Die Er findung ist nicht auf staatliche Münzen be schränkt, sondern sie ist auch bei allen Arten von Metallmünzen anwendbar, die Geldwert oder geldähnlichen Wert, oder beispiels weise Spielwert besitzen oder darstellen. Die Nachahmung bezw. Naehmachung der erfindungsgemässen Münzen ist gegenüber den bisherigen Münzen bedeutend erschwert. Bei einer Naehahmung bezw. Naehmaachung der heute gebräuchlichen Münzen genügt es, das entsprechende Material zu beschaffen und einen Prägestempel anzufertigen, um eine Münze herzustellen. Bei der erfindungs gemässen Münze bedarf es aber noch ver schiedener chemischer Prozesse, die eine kost spielige Installation erfordern. Dazu kommt noch, dass es nicht leicht ist, genau den nIm- liehen Farbton herauszubringen. Der erfindungsgemässe Satz von Münzen erschwert Verwechslungen von Münzen ver schiedener Werte, was bei den bisher ge bräuchlichen Münzen nicht der Fall war. Kleine Münzen, die leicht verloren gehen und die bekanntlich häufig zu Verwechslungen Anlass geben, brauchen keine Prägung auf zuweisen, da die Farbenskala viele Variatio- nen zulässt. Der erfindungsgemässe Münzsatz ermög licht sowohl der Münzstätte wie auch den Banken und Geschäften, bei denen sich viele Münzen ansammeln, eine leichtere Sortierung, da die verschiedenen, Werte auf den ersten. Blick durch ihre Farbe erkennbar sind. Als wesentlicher Vorteil fällt bei den aus Leichtmetall oder Leichtmetallegierungen hergestellten. Münzen das geringe Gewicht der erfindungsgemässen Münzen in Betracht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Satz von verschiedenen Münzen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Münzen ihren, verschiedenen ' Werten entsprechend verschiedene Farben aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Satz von verschiedenen Münzen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Münzen ihren verschiede nen Werten entsprechend. verschieden einge färbt sind. 2.Satz von verschiedenen Münzen nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass, die Münzen ab riebsicher eingefärbt sind. 3. Satz von verschiedenen Münzen nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Färbung griffest 15t. 4. Satz von verschiedenen Münzen nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis. 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Münzen aus Leichtmetall bestehen. 5.Satz von verschiedenen Münzen nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3., dadurch gekennzeichnet, dass die Münzen aus einer Leichtmetallegierung bestehen. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung eines Satzes verschiedener Münzen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Münzen ihren verschiedenen Werten entspre chend mit verschiedenen Farben versehen werden. UNTERANSPRüCHE 6.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Münzen, nach dem sie vorher in einem Reinigungsbade ent fettet wurden, elektrolytisch gefärbt werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Farbe bei der Herstellung der Münzlegierung eingebracht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH248900T | 1945-05-04 |
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| CH248900A true CH248900A (de) | 1947-05-31 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH248900D CH248900A (de) | 1945-05-04 | 1945-04-18 | Satz von verschiedenen Münzen und Verfahren zu dessen Herstellung. |
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|---|---|
| CH (1) | CH248900A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0484813A1 (de) * | 1990-11-09 | 1992-05-13 | Deutsche Nickel Ag | Verfahren zur Herstellung von zweiteiligen Münzrohlingen und derartiger Münzrohling |
| EP1136958A1 (de) * | 2000-03-09 | 2001-09-26 | Hans Geiger Automatenbau GmbH | Spiel- oder Wertmünze mit metallangereichertem Kunststoffkern |
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1945
- 1945-04-18 CH CH248900D patent/CH248900A/de unknown
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| EP0484813A1 (de) * | 1990-11-09 | 1992-05-13 | Deutsche Nickel Ag | Verfahren zur Herstellung von zweiteiligen Münzrohlingen und derartiger Münzrohling |
| DE4035738A1 (de) * | 1990-11-09 | 1992-05-14 | Deutsche Nickel Ag | Verfahren zur herstellung von zweiteiligen muenzrohlingen und derartiger muenzrohling |
| EP1136958A1 (de) * | 2000-03-09 | 2001-09-26 | Hans Geiger Automatenbau GmbH | Spiel- oder Wertmünze mit metallangereichertem Kunststoffkern |
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