CH248977A - Schaltungsanordnung zur Vermeidung der Zerstörung von Senderöhren bei Ueberschlägen von der Anode zu einer andern Elektrode. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Vermeidung der Zerstörung von Senderöhren bei Ueberschlägen von der Anode zu einer andern Elektrode.

Info

Publication number
CH248977A
CH248977A CH248977DA CH248977A CH 248977 A CH248977 A CH 248977A CH 248977D A CH248977D A CH 248977DA CH 248977 A CH248977 A CH 248977A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
grid
anode
rectifier
event
circuit arrangement
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Telefunken Gesellschaft Fu Mbh
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
Publication of CH248977A publication Critical patent/CH248977A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/02Transmitters
    • H04B1/04Circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung zur Vermeidung der Zerstörung von Senderöhren  bei     Ueberschlägen    von der     Anode    zu einer andern Elektrode.    Bei Senderöhren besteht bekanntlich die  Gefahr eines Überschlages zwischen der  Anode und einer andern Elektrode. Diese  Gefahr ist besonders bei wassergekühlten  Röhren vorhanden, weil sie mit einer hohen  Anodenspannung betrieben werden und das  Vakuum nicht entsprechend hoch ist. Es ist  bekannt, bei solchen Überschlägen die Anoden  spannung entweder durch ein auf die Gitter  steuerung des Hochspannungsgleichrichters  wirkendes Schnellrelais oder noch besser  durch eine     Ignitronschutzschaltung    in sehr  kurzer Zeit selbsttätig abzuschalten.

   Der  Lichtbogen hat dann aber den Innenraum der  Röhre so stark ionisiert, dass zwischen Gitter  und Kathode nach dem Abschalten der  Anodenspannung noch ein Lichtbogen stehen  bleiben und von der     Gittervorspannungsquelle     gespeist werden kann, wodurch die Röhre  zerstört wird. Erfahrungsgemäss kann ein  solcher Lichtbogen stehen bleiben, wenn der       Lichtbogenstrom    grösser als 2 A ist. Der  Lichtbogen lässt sich jedoch nicht immer  unter diesen Wert herabsetzen, weil die     Git-          tervorspannung    durch die Röhrendaten vor  geschrieben ist und ein zu grosser Widerstand  in der Gitterzuleitung eine zu hohe     Gitter-          vorspannung    im Schwingzustand erzeugen  würde.

   Die Erfindung zeigt ein     Mittel,    wel  ches von diesen     B-rnessungen    unabhängig  ist und im Gegensatz zu Relais die Forde  rung erfüllt, dass die Anlage etwa     r/2    sec    nach Verlöschen des Lichtbogens wieder be  triebsbereit ist. Vorausgesetzt ist die oben  erwähnte selbsttätige Abschaltung der     An-          odenspannung    bei einem Überschlag zwischen  der Anode und einer andern Elektrode der  Senderöhre.

   Erfindungsgemäss wird ein Wei  terbrennen eines Lichtbogens zwischen Gitter  und Kathode, der durch die Stromquelle für  die negative     Gittervorspannung        gespeistwird,     nach dem Abschalten der Anodenspannung  durch einen so gepolten Gleichrichter, z. B.  einen Trockengleichrichter, in der Gitterzu  leitung verhindert, dass der normale Gitter  strom durchgelassen wird.  



  Vorausgesetzt ist bei der Erfindung eine  Forderung, die bei den heutigen Senderöhren  schon aus andern Gründen     (Selbsterregungs-          gefahr)    erfüllt ist, nämlich,     dass'    das     Gitter     durch einen entsprechenden metallischen  Überzug so behandelt ist, dass keine Sekun  därelektronen auftreten können. Für die Se  kundärelektronen bietet nämlich der erfin  dungsgemäss     eingeschalteteGleichrichtereinen     so grossen Widerstand, nämlich den Sperr  widerstand, dass an dem Gleichrichter eine  positive     Gittervorspannung    auftritt, die zu  einer Überlastung der Röhre führt.  



  Es ist übrigens bekannt, zur     Unterdrük-          kung    eines     Sekundärelektronenstromes,    der  immer vom Gitter zur Anode fliesst, wenn  die Anode eine höhere positive Spannung ge  gen die     Kathode    als das     Gitter    besitzt, einen      so gepolten Gleichrichter in die Gitterzulei  tung zu schalten, dass der normale     Gitter-          strom    durchgelassen wird     (DRP        5ä5836).     Bei     dieser    Schaltung     ist    jedoch keine     Gitter-          spannungsquelle    vorgesehen,

   so dass dort der       Gleichrichter    nicht die bei der     Erfindung    be  absichtigte Wirkung besitzt.     Andererseits     wurde man bei einem Sender, wie ihn die Er  findung voraussetzt, einen     Gleichrichter    nicht  zum Zwecke der Unterdrückung des     Sekun-          därelektronenstromes    anwenden, weil, wie ge  sagt, das     Auftreten        eines    solchen Stromes  bereits     verhindert    ist.

   Abgesehen hiervon  wäre die Einschaltung eines     Gleichrichters     zur     Beseitigung    des Einflusses der Sekundär  elektronen     ungeeignet,    weil zwar der     Sekun-          därelektronenstrom    praktisch     unterdrückt     wird, jedoch, wie gesagt, eine hohe     positive     Gitterspannung auftreten kann.  



       Anhand    der als Beispiel dienenden Figu  ren     wird    die Erfindung nachstehend näher  erklärt. In     Fig.    1     ist    nur der Teil     einer          Senderschaltung        herausgezeichnet,    der für  die     Erfindung    wesentlich ist.     Fig.    2 zeigt  eine ausführliche     Senderschaltung.     



  Die Senderöhre     S    in     Fig.    1, insbesondere  eine Endröhre, möge einen so grossen Durch  griff haben, z. B. 6%, dass auch im Ruhe  zustand eine     negative        Gittervorspannung    er  forderlich ist. Sie wird z. B. von der Ma  schine Q oder von dem Wechselstromnetz  über einen der Einfachheit halber nicht       gittergesteuerten    Gleichrichter (z. B.     Trok-          kengleichrichter)    geliefert. In der Gitter  zuleitung liegt in bekannter     Weiseein    Wider  stand     W,    der zur Begrenzung des normalen       Gitterstromes    dient. Mit G ist ein Gleichrich  ter bezeichnet.

   Er ist so gepolt, dass er durch  lässig für den     normalen    Gitterstrom ist. Ober  halb des Gleichrichters G ist angedeutet, wie  eine Diode geschaltet werden muss, um diese  Bedingung zu erfüllen. Der normale Gitter  strom fliesst, wenn man die übliche     Strom-          richtungsbezeichnung    verwendet, vom     Gitter     zur Kathode. Dieser Strom tritt am Minuspol  der Maschine     Q    heraus und speist also die  Maschine.

   Sie     nimmt    daher Energie- auf, die       aus    der     Hochfreduenzenergie        stammt,        Beim       Auftreten eines Lichtbogens zwischen Gitter  und Kathode würde der Lichtbogen dagegen  durch die Maschine gespeist, wenn- der  Gleichrichter G nicht vorhanden wäre.  



  Bei     Telegraphiesendungen    fliesst der Git  terstrom nur während der Zeichen, weil der       Gitterstrom    durch Gleichrichtung der Hoch  frequenzschwingungen verursacht wird. Da  her wird in den     Tastpausen    keine Energie in  die Maschine zurückgeliefert. Wegen des da  durch bedingten unruhigen Laufes, der die       Kupplungen    stark beansprucht, wird die  Maschine     Q    durch den Widerstand     R    vor  belastet.  



  Im Falle eines Überschlages von der  Anode zum Gitter wird der Gleichrichter G  bis zur erfolgten Abschaltung der Anoden  spannung durch diese     Spannung    beansprucht.  Ein geeigneter     Diodengleichrichter    würde  zwar diese Beanspruchung aushalten können,  jedoch nicht ein Trockengleichrichter. Man  kann diese Beanspruchung vermeiden, indem  man parallel zum Gleichrichter G einen Kon  densator     schaltet,    der erst eine gewisse La  dung aufnehmen muss, bis an ihm eine grössere  Spannung auftritt. Zum weiteren Schutz oder  an Stelle des     Kondensators    C kann eine  Funkenstrecke F, z. B. eine Schlitzfunken  strecke,     zwischen        Gitter    und Kathode ge  schaltet werden.  



  In     Fig.    2     sind    dieselben Teile wie in       Fig.    1 mit demselben Bezugszeichen versehen.  In dieser Abbildung sind statt einer einzigen  Endröhre     S    zwei im Gegentakt     geschaltete     Endröhren     81    und     SZ,    die die     Antenne    A  speisen, vorhanden. Sie werden von den eben  falls im Gegentakt geschalteten Röhren     Vl     und     V,        gesteuert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Vermeidung der Zerstörung von Senderöhren bei einem Über schlag von der Anode zu einer andern Elek trode der Röhre, beider die Anodenspannung bei einem Überschlag durch eine schnell.
    wir kende Schutzschaltung selbsttätig abgeschal tet wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Weiterbrennen eines Lichtbogens zwischen dem infolge eines metallischen Überzuges nicht sekundäremittierenden Gitter und der Kathode, .der durch die Stromquelle für die negative Gittervorspannung gespeist wird, nach dem Abschalten der Anodenspannung durch einen so gepolten Gleichrichter in der Gitterzuleitung verhindert wird, dass der nor male Gitterstrom durchgelassen wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schutz des Gleichrichters gegen Überspan nungen bei einem Überschlag von der Anode zum Gitter zwischen Gitter und Kathode eine Funkenstrecke (F) geschaltet ist. 2. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schutz des Gleichrichters gegen Überspan nungen bei einem Überschlag von der Anode zum Gitter parallel zum Gleichrichter (G) ein Kondensator (C) geschaltet ist.
CH248977D 1945-01-29 1945-01-29 Schaltungsanordnung zur Vermeidung der Zerstörung von Senderöhren bei Ueberschlägen von der Anode zu einer andern Elektrode. CH248977A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH248977T 1945-01-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH248977A true CH248977A (de) 1947-05-31

Family

ID=4467251

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH248977D CH248977A (de) 1945-01-29 1945-01-29 Schaltungsanordnung zur Vermeidung der Zerstörung von Senderöhren bei Ueberschlägen von der Anode zu einer andern Elektrode.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH248977A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2918426C2 (de)
DE1803674B2 (de) Netzgerät für eine in einem Elektronenstrahlofen verwendete Elektronenkanone
CH248977A (de) Schaltungsanordnung zur Vermeidung der Zerstörung von Senderöhren bei Ueberschlägen von der Anode zu einer andern Elektrode.
DE1139537B (de) Fernsehempfaenger mit einer Schaltungsanordnung zum Schutz der Leuchtschicht der Kathodenstrahlroehre
DE879263C (de) Schaltungsanordnung zur Vermeidung der Zerstoerung von Senderoehren bei UEberschlaegen
DE624093C (de) Verfahren zum Loeschen des Lichtbogens eines mehranodigen Quecksilberdampfgleichrichters
DE2819111C2 (de) Verfahren zum Einschalten einer Gasentladungs-Schaltröhre mit gekreuzten Feldern und zur Durchführung dieses Verfahrens ausgebildete Schaltröhre
DE1963863A1 (de) Spannungsversorgung fuer Kamerasystem mit Bildverstaerker
DE2237334A1 (de) Gasentladungs-schaltroehre
DE670281C (de) Schutzeinrichtung fuer Umformer, insbesondere Gleichrichter, mit fuer jede Phase getrennten einanodigen Entladungsgefaessen mit lichtbogenartiger Entladung, insbesondere Quecksilberdampfentladungsgefaessen
DE851389C (de) Vorrichtung und Verfahren zur Unterbrechung eines elektrischen Stromes
AT157334B (de) Anordnung mit gittergesteuerter Gasentladungsröhre zur Erzeugung von Kippschwingungen.
DE814918C (de) Elektrisches Entladungsgefaess mit einem gerichteten Elektronenbuendel
DE638337C (de) Einrichtung zum Schutz gittergesteuerter Gleichrichter mit Dampf- oder Gasfuellung gegen Rueckzuendungen, bei denen im Stoerungsfalle ein gemeinsames, gegenueber den Anoden negatives Sperrpotential zugefuehrt wird
DE638250C (de) Anordnung zum Schutz von Hochvakuumroehren groesserer Leistung
DE953629C (de) Schaltroehre fuer hohe Leistungen
DE457960C (de) Selbsttaetige UEberwachungs- und Regelvorrichtung fuer Vakuumapparate
DE748676C (de) Anordnung zur Erzeugung von Kippschwingungen mittels gittergesteuerter, mit Gluehkathode ausgestatteter Gasentladungsroehren
AT154560B (de) Einrichtung mit elektrischem Dampfentladungsgefäß.
DE735431C (de) Anordnung zur Abschaltung der Anodenspannung von Grosssenderoehren bei UEberschlaegen
DE639302C (de) Einrichtung zur Verbesserung des Wirkungsgrades und zum Schutz eines mittels eines Gleichrichters, insbesondere gesteuerten Gleichrichters, gespeisten Gleichstromverbrauchers
DE893988C (de) Anordnung zur Erzeugung periodischer Lichtblitze hoher Intensitaet
DE329077C (de) Schaltung zur Selbstinduktionszuendung elektrischer Gas- oder Dampflampen mit einem im Nebenschluss zur Lampe geschalteten Unterbrecher
DE421581C (de) Als Relais, Schwingungserzeuger o. dgl. arbeitende Gluehkathodenroehre
DE656417C (de) Entladungsroehre zum Schutze elektrischer Apparate oder Netzzweige gegen UEberspannungen