Verstellbares Sitzmöbel. Die vorliegende Erfindung betrifft ein verstellbares Sitzmöbel, bei dem ein Sitz, eine Rückenlehne und eine Lenkerkette, die einen obern und einen vordern Verbindungs lenker aufweist, welch letztere schwenkbar miteinander verbunden und oberhalb der Sitzebene angeordnet sind,, miteinander be weglich verbundene Glieder eines polygo nalen Lenkersystems bilden, das um eine einzige Achse schwenkbar auf einem Trag gestell angeordnet ist, und bei dem die Beweg%ingen der Glieder durch einen Steuer mechanismus gesteuert werden, der mit dem Traggestell und einem Glied des Lenker systems in Wirkungsverbindung steht.
Gemäss vorliegender Erfindung zeichnet sich ein verstellbares Sitzmöbel der vor stehend erwähnten Ausführungsform da durch aus., dass die Bewegungen einer schwenkbar an dem vordern Teil des Sitzes angeord rieten Fussstütze in Abhängigkeit von den Bewegungen des Lenkersystems durch dabei zusammenwirkende, lose anein ander anliegende Anschlagflächen gesteuert werden können, die an dem vordern Verbin dungslenker und der Fussstütze vorgesehen sind, dass aber diese Anschlagflächen auch voneinander getrennt werden können,
um die Fussstütze unabhängig von der Stellung des Lenkersystems in bezug auf den Sitz ver stellen zu können.
In der nachstehenden Beschreibung sind die auf der Zeichnung dargestellten Ausfüh- rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines fahr baren Krankenstuhles, wobei ein Teil des Traggestelles weggebrochen ist, Fig. 2 in grösserem Massstabe eine An sicht des Steuerungsmittels für die Fussstütze des in Fig. 1 dargestellten Krankenstuhles, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 durch die in Fig. 2 dargestellte Einzelheit,
Fig. 4 in grösserem Massstab eine An sicht der Sperrmittel für die Fussstütze des in Fig. 1. @dargesterlten KrankenstuhIes, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 durch die in Fig. 4 dargestellten Sperrmittel, Fig. 6 eine Ansicht eines einstellbaren Steuerungsmittels der Fussstütze, das in dem in Fig. 1 dargestellten Krankenstuhl benutzt werden kann,
Fig. 7 eine Ansicht einer weiteren Aus führungsform eines Steuerungsmittels für die Fussstütze, das in dem in Fig. 1 darge stellten Krankenstuhl benutzt werden kann, Fig. 8 eine Ansicht einer weiteren Aus führungsform eines einstellbaren Steuerungs mittels für die Fussstütze, Fig. 9 eine Seitenansicht einer andern Ausführungsform eines Stuhles mit einem verstellbaren und zurückneigbaren Sitz,
Fig. 10 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines Stuhles mit verstell barem und zurückneigbarem Sitz, Fig. 11 eine schaubildliche Darstellung des vordern Verbindungslenkers mit dem Steuerungsmittel für die Fussstütze des in Fig. 1,0 dargestellten S-tuhles:
, Fig. 12 in grösserem Massstabe eine An sicht, teilweise im Schnitt, der Einstellungs- vorrichtung für das Anhebemittel der Fuss stütze des in Fig. 10 dargestellten Stuhles, Fig. 13 eine Seitenansicht eines Stuhles mit verstellbarem und zurückneigbarem Sitz, bei dem das Steuerungsmittel für die Fuss stütze eine andere Ausführungsform besitzt,
Fig. 14 in grösserem Massstube eine An sicht des einstellbaren Steuerungsmittels für die Fussstütze des in Fig. 13 dargestellten Stuhles, Fig. 15 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines Stuhles mit verstell barem und zurückneigbarem Sitz, Fig. 16 in grösserem Massstube einen Schnitt nach Linie 16-16 durch einen Teil des in Fig. 15 dargestellten Stuhles,
Fig. 17 eine Seitenansicht eines Schreib- tischstuhles, Fig. 18 eine Oberansicht des Tragelemen tes, welches die beweglichen Elemente des in Fig. 17 dargestellten Schreibtischstuhles trägt,
Fig. 19 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eine Stuhles mit verstell- barem und zurückneigbarem Sitz und Fig. 20 einen horizontalen Schnitt durch die Sperrverrichtung des in Fig. 9 dargestell ten Stuhles.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten fahrbaren Krankenstuhl sind die Räder 22 in irgend einer geeigneten Weise in Lagern eines- Trag gestelles 20 drehbar gelagert. Dieses Trag gestell 20 besitzt Seitenrahmen aus Rohr material, die in geeignetem Weise, beispiels- weise mittels nicht dargestellter Querstangen, miteinander verbunden sind.
Eine allgemein mit 24 bezeichnete Rük- kenlehne besitzt aus Rohrmaterial bestehende Seitenstangen, die in geeigneter Weise mit einander verbunden sind, und ein allgemein mit 26 bezeichneter Sitz besitzt aus Rohr material bestehende Seitenstangen, die in geeigneter Weise, miteinander verbunden sind.
Das hintere Ende des .Sitzes ist an der Stelle 28 an dieser Rückenlehne aasge lenkt. Ein Paar Verbindungslenker 30 und 32 ist. auf jeder Seite des Krankenstuhles an geordnet. Der Verbindungslenker 30 dieses Verbindungslenkerpaares kann als ein oberer Verbindungslenker bezeichnet werden, der :eine Armlehne bildet; der Verbindungslen ker 32 dieses Verbindungslenkerpaares wird nachstehend als ein vorderer Verbindungs lenker bezeichnet.
Der obere Verbindungs lenker 30 und der vordere Verbindungslenker 32 sind an der Stelle 34 gelenkig mitein ander verbunden und bilden eine zwei Lenker enthaltende Lenkerkette. Das hintere Ende eines jeden obern Verbindungslenkers 30 ist an der Stelle 36 an einem Zwischenpunkt der Rückenlehne 24 oberhalb des Sitzes a.ngelenkt. Das untere Ende eines jeden vor- dern Verbindungslenkers 32 ist an der Stelle 38 an den abgeflachten vordern Teilen der aus Rohrmaterial bestehenden Seitenstangen des Sitzes 26 aasgelenkt.
Die Rückenlehne 24, der Sitz 26 und, die Lenkerkette 30, 32, die gelenkig miteinander verbunden sind, bilden ein polygonales Lenkersystem bezw. :ein Gre- lenkviereck, das am Drehpunkt 28 zwischen der Rückenlehne 24 und dem Sitz 26 schwingbar an Ansätzen 40 des Traggestelles 20 angebracht ist, um Schwingbewegungen um eine einzige Achse durchführen zu kön nen.
Auf jeder Seite des Krankenstuhles ist ein Führungslenker 42 angebracht, um die Bewegungen der beweglichen Elemente 24, 26, 30, 32 des vierseitigen Lenkersystems zu steuern. Das eine Ende eines jeden Führungs lenkers 42 ist an der Stelle 44 am Traggestell aasgelenkt, während das andere Ende eines jeden Führungslenkers 42 an der Stelle 46 am obern Verbindungslenker 30 aasgelenkt ist.
Eine allgemein mit 48 bezeichnete Fuss stütze besitzt aus Rohrmaterial bestehende Seitenstangen, die in geeigneter Weise mit einander verbunden sind. Das abgeflachte obere Ende einer jeden Seitenstange der Fuss stütze 48 ist an der Stelle 38 mit dem vordern Teil des Sitzes 26 gelenkig verbunden, so da.ss die Gelenkverbindung des vordern Ver bindungslenkers 32 mit dem Sitz 26 und die Gelenkverbindung der Fussstütze 48 mit diesem Sitz 26 gleichachsig zueinander an geordnet sind.
Gemäss Fig. 1, 4 und 5 ist eine an der Stelle 52 an der Fussstütze 48 angelenkte Haltestange 50 in Gleitverbin- chzng mit einer Klemmschelle 54, deren freie Enden Bohrungen 56 besitzen, welche mit einem Bolzen 58 in Eingriff stehen, der in eine Bohrung eines vom Sitz 26 herab ragenden Ansatzes 60 eingesetzt ist.
Ein Teil 59 des Bolzens 58 steht mit einer entspre chenden Einkerbung des Ansatzes 60 in Eingriff, um den Bolzen an einer uner wünschten Verdrehung zu hindern. Solange ein auf das mit Schraubengewinde versehene Ende des Bolzens 58 aufgeschraubter Sperr knopf 62 gelöst ist, kann die Haltestange 50 frei in der Klemmschelle 54 gleiten, so dass freie Bewegungen der Fussstütze 48 durch geführt werden können.
Um die Bewegungen der Fussstütze 48 in Abhängigkeit von den Bewegungen der beweglichen Elemente des vierseitigen Len kersystems 24, 26, 30, 32 zu steuern, das seinerseits von dem Führungslenker 42 ge steuert wird, werden die folgenden Steue rungsmittel für die Fussstütze 48 vorgesehen.
Gemäss Fig. 1-3 besitzt der vordere Ver bindungslenker 32 eine Steuerungs- bezw. Anschlagfläche, die durch die Oberfläche eines Nockens 64 oder dergleichen gebildet wird, welch letzterer starr mit einer Verlän= gerung 66 des vordern Verbindungslenkers 32 verbunden, ist, die sich über die Gelenk verbindung 38 zwischen dem vordern Ver bindungslenker 32 und dem Sitz 26 erstreckt.
Diese Anschlagfläche des Nockens 64 liegt lose an einer mit ihr zusammenwirkenden Anschlagfläche der Fussstütze 48 an, welche mittels einer Feder 68 gegen die Anschlag fläche des Nockens 64 gehalten wird.
Die Sitzlage der beweglichen Elemente des Krankenstuhles ist in Fig. 1 mit vollen Linien dargestellt. Wenn die in dem Stuhle Sitzende Person das Gewicht ihres Körpers gegen die Rückenlehne zur Wirkung bringt, kann sie die beweglichen Elemente des Stuhles in eine zurückgeneigte Lage bringen. Die äusserste zurückgeneigte Lage 24', 26', 30', 32' der Elemente des vierseitigen Len kersystems ist in Fig. 1 mit strichpunktier ten Linien dargestellt.
Befinden sich die beweglichen Elemente des Stuhles in der Sitzlage, wie es in Fig. 1 mit voll ausge zogenen Linien dargestellt ist, und steht die Anschlagfläche der Fussstütze 48 dabei mit der Anschlagfläche des Nockens 64 in Ein griff, dann verursacht dieser Steuerungs nocken 64 eine Verschwenkung der Fuss stütze 48 um ihren Drehpunkt 38, von der mit voll ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die Lage 48', wenn die beweglichen Elemente des viezs,
eitigen Lenkersystems in die offen besie@hrieb:ene .äusserste zurückgeneigte Lage 2i4', 2@6', .30', 3:2' gelbraoht werden.
Selbstverständlich können die bewegli chen Elemente des in Fig. 1 dargestellten Krankenstuhles in irgendeine zurückgeneigte Zwischenlage gebracht werden. Gegebenen falls können die beweglichen Elemente des Krankenstuhles in der Sitzlage oder in einer geneigten Zwischenlage oder in der äussersten zurückgeneigten Lage mittels einer allgemein mit 70 bezeichneten Sperrvorrichtung gehal ten werden. Diese Sperrvorrichtung besitzt eine Sperrstange 72, deren eines Ende an der Stelle 74 an der Rückenlehne 24 angelenkt ist.
Das freie Ende dieser Sperrstange 72 steht mit einer Klemmschelle 76 in Gleit verbindung, die mittels eines Sperrknopfes 78 auf die Sperrstange 72 geklemmt werden kann; der Sperrknopf 78 iut auf das mit Schraubengewinde versehene Ende eines Bolzens 80 aufgeschraubt,
der mit dieser Klemmschelle 76 und einem am obern Ver bindungslenker 30 angebrachten Ansatz 82 in Verbindung steht. Diese Sperrvorrichtung 70 besitzt im wesentlichen die gleiche Kon struktion wie die weiter oben an Hand der Fig. 4 und 5 beschriebenen Haltevorrichtung 50, 54, 58, 62.
Wie ohne weiteres aus obiger Beschrei bung ersichtlich ist, besteht, obgleich der Steuerungsnocken 64 die Bewegungen der- Fussstütze 48 in der oben beschriebenenWeise steuern kann, keine zwangsläufige Verbin dung zwischen dem Steuerungsnocken und der Fussstütze.
Mit andern Worten: Wenn die Elemente 24, 26, 30, 32 des vierseitigen Lenkersystems mittels der Sperrvorrichtung 70 in einer bestimmten Lage gehalten wer den, und wenn der Knopf 62 der Haltevor richtung 50, 54, 58, 62 gelöst ist, kann die Fussstütze 48 um ihren Drehpunkt 38 frei m eine gewünschte Lage relativ zum Sitz 26 geschwenkt werden, da die an der Fussstütze befindliche Anschlagfläche ohne weiteres von der Anschlagfläche des Nockens 64 ent fernt werden kann.
Wenn beispielsweise der Sitz 26 sich in der mit voll ausgezogenen Linien dargestellten Sitzlage befindet und der Krankenstuhl von einer ein steifes Bein besitzenden Person benutzt werden soll, kann die Fussstütze 48 um ihren Drehpunkt 38 in die Lage 48a geschwenkt werden, in der sie sich in gerader Linie mit dem Sitz be findet.
Die Fussstütze kann in dieser Lage 48a fest relativ zum Sitz gehalten werden, indem der Sperrknopf 62 fest gegen die Klemmschelle 54 angezogen wird. Wenn nun die im Stuhl ruhende Person zwecks Aus spannung dann und wann die Lage ihres Körpers ändern will, so kann sie dies leicht tun, indem sie nach Lösen der Sperrvor richtung 70 mit ihrem Körper gegen die Rückenlehne 24 drückt.
Wenn beispielsweise die im Stuhle ruhende Person die beweg lichen Elemente 24, 26, 30, 32 des vierseiti gen Lenkersystems in die äusserste zurück geneigte Lage 24', 26', 30', 32' bringt, wird die Fussstütze in die Lage 48a' gebracht. Mit andern Worten, die Fussstütze bleibt während der Bewegung der beweglichen Elemente des vierseitigen Lenkersystems stets in Linie mit dem Sitz, so dass eine gestreckte Unterstützung des Beines der im Stuhl ruhenden Person für jede Lage der beweglichen Elemente des vierseitigen Len kersystems gewährleistet ist.
'Unter Umständen kann der Zustand eines Beines einer im Stuhl ruhenden Person be dingen, dass die Fussstütze nicht in gerader Linie mit dem Sitz gefiaften werden darf, dass vielmehr der Winkel zwischen der Fuss stütze und dem Sitz während der Schwing bewegungen des Sitzes weniger als 180 be tragen soll.
Wie ohne weiteres verständlich, kann die Fussstütze 48, wenn sich der Sitz 26 in der in Fig. 1 mit voll ausgezogenen Linien dargestellten Sitzlage befindet, in irgendeine gewünschte Lage relativ zum Sitz gebracht \werden und mittels der Haltevorrichtung 50, 54, 62 in dieser Lage. gehalten werden. Wenn der zwischen der Fussstütze und dem<I>Sitz</I> eingestellte Winkel verhältnismässig gross ist.
kann trotz Beibehaltung dieses Winkels die äusserste zurückgeneigte Lage 24', 26', 30', 32' der Elemente des vierseitigen Lenker systems erreicht werden, da dann der Steue- rungsnocken 64 nicht mit der Fussstütze 48 in Berührung kommen wird.
Wenn jedoch der eingestellte Winkel zwischen der Fuss stütze und dem Sitz klein ist, können bei Beibehaltung dieses Winkels die bewegli chen Elemente des vierseitigen Lenker systems des in Fig. 1 dargestellten Stuhles nur bis in eine geneigte Zwischenlage ge bracht werden, die bei Berührung des Steue- rungsnockens 64 mit der Fussstütze 48 er reicht ist.
Wenn es wünschenswert ist, dass die äusserste zurückgeneigte Lage der beweg lichen Elemente des vierseitigen Lenker systems des in Fig. 1 dargestellten Stuhles erreielibar ist, gleichgültig, wie gross der fest eingestellte Winkel zwischen der Fussstütze und dem Sitz ist, dann muss der Steuerungs nocken 64 an dem vordern Verbindungslen ker einstellbar angebracht werden.
Fig. 6 zeigt beispielsweise einen vordern Verbindungslenker 32d, der an seiner Ver längerung 66d einen seitlichen Arm 67d besitzt. Dieser Arm besitzt eine Reihe von Bohrungen 65d. Ein Nocken 64d, der einen Zapfen zum Einsetzen in die eine oder andere Bohrung 65d besitzt, kann an einem geeig neten Platz an dem seitlichen Arm 67d an gebracht werden.
Beispielsweise kann gemäss Fig. 6 der Steuerungsnocken 64d in die erste Bohrung eingesetzt werden, in der er durch geeignete Mittel unbeweglich gehalten wird, beispielsweise durch eine nicht dargestellte Mutter, die auf das mit Schraubengewinde versehene Ende seines Zapfens aufgesehraabt ist,
der von dem Arm 67d vorsteht. Wenn nun beispielsweise die Anschlagfläche des iri die erste Bohrung eingesetzten Steuerunigis- noe'kens 64d mit der Anschlagfläche der in einem verhältnismässig kleinen Winkel rela- iiv zum Sitz gehaltenen Fussstütze 48 schon in Eingriff kommt,
wenn die beweglichen Teile des vierseitigen Lenkersystems erst in eine geneigte Zwischenlage gebracht worden ind, kann der Steuerungsnocken 64d aus der ersten Bohrung entfernt und in eine andere Bohrung der Reihe 65d eingesetzt werden,
in welcher Lage der Steuerungsnok- ken 64d eine weitere Bewegung der beweg- lichen Elemente des vierseitigen Lenker- systems in die gewünschte zurückgeneigte Lage gestattet.
Fig. 7 stellt eine weitere Ausführungs- form eines vordern Verbindungslenkers 32e dar, der an Stelle des in Fig. 1 dargestellten vordern. Verbindungslenkers 32 treten kann. Gemäss Fig. 7 besitzt der vordere Verbin dungslenker 32e zwei einander gegenüber liegende Arme 67e und 69e auf jeder Seite seiner Verlängerung 66e. Beide Arme 67e und 69e besitzen Bohrungen 65e, in welche der Zapfen des Steuerungsnockens 64e ein gesetzt werden kann.
Das Einsetzen des Steuerungsnockens 64e in die eine oder andere Bohrung des Armes 67e führt zu den selben Ergebnissen, wie es weiter oben im Zusammenbange mit den Bohrungen 65d beschrieben worden ist, die im Arm 67d des in Fig. 6 dargestellten vordern Verbindungs lenkers angeordnet sind.
Die gemäss Fig. 7 :in Arm 69e des vordierm Verbinditzngs,lenkz rs 32e angeordneten Bohrungen 65e dienen je doch einem andern Zweck.
'Wenn der Sperr knopf 62 (siehe Fig. 1, 4 und 5) gelöst wird, wird die Fussstütze mittels der Feder 68 gegen den in eine der Bohrungen des vor dern Verbindungslenkers eingesetzten Steue rungsnocken 64e g'edr'ängt. Wenn es nun wünschenswert ist, dass der Winkel zwischen der Fussstütze und dem Sitz ohne Unwirk- sammaehen der Steuerung der Fussstütze durch den Steuerungsnocken 64e vergrössert wird, wird die Fussstütze von Hand gegen die Wirkung der Feder 68 angehoben, darauf wird der Steuerungsnocken 64e aus der Boh rung, in welcher er in Fig. 7 steckt,
entfernt und wird in eine der im Arm 69e angeord neten Bohrungen 65e eingesetzt, worauf die Fussstütze losgelassen wird, worauf sie mit tels der Feder 68 mit dem Steuerungsnocken 64e in Berührung gebracht wird.
An Stelle eines gemäss Fig. 6 und 7 ab nehmbar am vordern Verbindungslenker an gebrachten Steuerungsnockens kann auch ein einstellbarer Steuerungsnocken benutzt wer den, wie er beispielsweise in Fig. 8 darge stellt ist.
Gemäss Fig. 8 ist eine mit Gewinde versehene Spindel 63f, die drehbar aber axial unbeweglich in Lagern des Armes<B>67f</B> der Verlängerung 66f des vordern Verbindungs lenkers 32f angeordnet ist, in Eingriff mit einer mit Gewinde versehenen Bohrung eines Steuerun.gsnoc.kens 64f, -der in einem .Schlitz des Armes 67f gleitbar angebracht ist.
Es ist ohne weiteres verständlich, dass der Steue rungsnocken<B>64f</B> durch Drehen der Spindel 63f in irgendeiner gewünschten Lage ein gestellt werden kann.
Die Anordnung des Steuerungsnockens 64d, 64e oder 64f an dem vordern Verbin dungslenker, wie es in Fig. 6-8 dargestellt ist, ermöglicht noch eine weitere Arbeits weise des Krankenstuhles. Unter Umständen kann es notwendig sein, dass ein Anheben der Fussstütze während einer Bewegung der beweglichen Elemente des vierseitigen Len kersystems von der Sitzlage in die äusserste zurückgeneigte Lage verhindert werden soll.
Eine solche Arbeitsweise kann erreicht wer den, indem man den abnehmbaren Nocken 64d oder 64e von dem vordern Verbindungs lenker 32d oder 32e entfernt, oder indem man der_ einstellbaren Nocken 64f in eine äusserste linke Lage (nach Fig. 8) bringt, in der er nicht mit der Fussstütze in Berüh rung kommen kann, wenn die Elemente des vierseitigen Lenkersystems in die äusserste zurückgeneigte Lage gebracht werden.
Wenn eine auf die Fussstütze wirkende Feder 68 am Stuhl angeordnet ist, können Mittel vor gesehen werden, um die Wirkung einer sol chen Feder während einer solchen Arbeits weise unwirksam zu machen.
Es hat sich herausgestellt, dass ein Kran- kenstuhl gemäss Fig. 1-8 Personen mit einem steifen Bein eine sehr grosse Bequem lichkeit bietet, da Benutzer des Kranken- stuhles nicht mehr für lange Zeit in ein und derselben Lage sitzen müssen, wie es bei bisher üblichen Krankenstühlen der.
Fall ist, sondern , die -Lage ihres Körpers dann und wann ändern können und dennoch jeder zeit eine wirksame Unterstützung des steifen Beines geniessen. Ferner kann gegebenenfalls die Fussstütze aus zwei nebeneinanderliegen- den Teilen hergestellt werden, von denen der eine Teil- zur Unterstützung des rechten Beim und der andere Teil zur Unterstüt zung des linken Beines dienen.
In einem sol chen Falle werden natürlich der Steuerungs nocken 64 und die Haltevorrichtung 54, 62 auf beiden Seiten des Stuhles zur Zusam- menarb,eit mit beiden Teilen der Fussstütze angeordnet. Eine solche Anordnung hat den Vorteil, dass nur der zur Unterstützung des steifen Beines des Benutzers dienende Teil der Fussstütze in der notwendigen Lage relativ zum Sitz durch die Haltevorrichtung 50, 54, 62 gehalten werden kann,
während der andere Teil der Fussstütze in Berührung mit dem Steuerungsnocken 64 bleiben kann, um gesteuerte Bewegungen in Abhängigkeit von den Bewegungen des vierseitigen Len kersystems durchzuführen.
Bei der Ausführungsform eines Stuhles mit verstellbarem und zurückneigbarem Sitz gemäss Fig. 9 entspricht die Anordnung des vierseitigen Lenkersystems 224, 226, 230, 232 und seines Führungslenkers 242 sowie die Anordnung der Fussstütze 248 und ihres Steuernockens 264 im wesentlichen der An ordnung dieser Teile in dem in Fig. 1 dar gestellten Stuhl,
so dass das Arbeitsprinzip dieser Stuhlteile das gleiche ist wie das der entsprechenden Stuhlteile in dem in Fig. 1 dargestellten Stuhl. Das vierseitige Lenkersystem ist an der Stelle 228 an dem Traggestell 220 schwingbar angebracht,
und die beweglichen Elemente des vierseitigen Lenkersystems können mittels einer allge mein mit 278 bezeichneten Sperrvorrichtung in irgendeiner gewünschten Lage gehalten werden.
Gemäss Fig. 9 und 20 besitzt diese Sperrvorrichtung 278 einen Handgriff 271, der auf das mit Schraubengewinde versehene Ende des sich zwischen der Rückenlehne 224 und dem obern Verbindungslenker 230 be findlichen Drehzapfen 236 aufgeschraubt ist. Dieser Drehzapfen 236 besitzt einen Kopf 275, der sich gegen eine Oberfläche der Rük- kenlehne 224 anlehnt.
Eine durch eine Boh rung dieses Kopfes 275 gesteckte Stell schraube 277 ist in die Rückenlehne 224 ein geschraubt, wodurch der Drehzapfen 236 an einer Drehung gehindert wird. Wenn der Benutzer des Stuhles den Sperrgriff 271 löst, wird die Oberfläche der Nabe 279 dieses Sperrgriffes von der Oberfläche des obern Verbindungslenkers 230 entfernt, so dass die beweglichen Elemente des Stuhles frei von ,einer Lage in eine andere bewegt werden können.
Wenn der Sperrgriff 271 festge zogen wird, wird die Oberfläche der Nabe des Sperrgriffes gegen den obern Verbin- dungslenker 230 gepresst, wodurch der letz tere gegen die mit dem Kopf 277 des Dreh zapfens 236 in Eingriff stehende Rücken lehne 224 gepresst wird, so dass die Elemente des Stuhles in ihrer Lage gehalten werden. Selbstverständlich kann gegebenenfalls ir gendeine andere Sperrvorrichtung benutzt werden.
An Stelle der Haltevorrichtung 50, 54, 62 des in Fig. 1 dargestellten Stuhles ist in dem in Fig. 9 dargestellten Stuhl die folgende Haltevorrichtung für die Fussstütze 248 am Sitz 226 angebracht. Eine Anhebe stange 250 steht in Gleitverbindung mit einer Klemmschale 254 von der in Fig. 5 dar gestellten Art. Das Ende der An'hebestange 250 steht in Berührung mit der Fussstütze 248.
Die Anhebestange 250 kann mittels eines Einstellknopfes 262 in einer eingestell- ten Lage gehalten werden; der Einstellknopf 262 ist auf das mit einem Gewinde versehene Ende eines Bolzens 258 aufgeschraubt, der mit der Klemmschelle 264 und einem am Sitz 226 angebrachten Ansatz 260 in Ein griff steht. Wenn die Fussstütze 248 von der mit voll ausgezogenen Linien dargestell ten Sitzlage in die unter einem andern Win kel zum Sitz 226 stehende Lage 248a ge bracht werden soll, wird der Einstellknopf 262 gelöst,
und die Fussstütze wird durch eint Verschiebung von Hand der Anhebe sta.nge 250 in der Klemmschelle 254 von dem Steuerungsnocken 264 entfernt bezw. in die Lage 248a angehoben; daraufhin wird der Einstellknopf 262 festgezogen, so dass die Anhebestange 250 durch die Klemmschelle 254 in ihrer Lage gehalten wird, wodurch ilirers@cits die Fussstütze in der Lage 248n gehalten wird.
Wenn nun die beweglichen Elemente des vierseitigen Lenkersystems durch ;Schwingen der Rückenlehme 2'2\4 um ihren Drehzapfen 228 in eine zurückgeneigte Lage geschwungen werden, bleibt die Fuss stütze 248a unter dem durch die Anhebe stange 250 und Klemmschelle 254 eingestell- len Winkel relativ zum Sitz, bis die beweg lichen Elemente des vierseitigen Lenker systems in eine Lage kommen,
in der die Anschlagfläche des Steuerungsnockens 264 die mit ihr zusammenwirkende Anschlag fläche der Fussstütze berührt. Wenn die Bewegung der beweglichen Elemente des vierseitigen Lenkersystems fortgeführt wird, verursacht der nunmehr mit der Fussstütze in Berührung stehende Ste,ueriingsnocl@en 264 eine Vergrösserung des zwischen der Fuss stütze und dem Sitz befindlichen Winkels, bis die Fussstütze in die Lage 248' kommt, wenn die Rückenlehne und der Sitz in der äussersten zurückgeneigten Lage 224', 226' sind.
Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausfüh rungsform ist das vierseitige Lenkersystem, welches durch die gelenkig miteinander ver bundene Rückenlehne 324, Sitz 326 und Ver- bindungslenkerpaar 330, 332 gebildet wird, an der Stelle 328 schwingbar an dem Trag- Bestell 320 angebracht. Die Bewegungen des vierscitigenLenkersystems werden von einem Führungslenker 342 gesteuert, dessen eines Ende an der Stelle 344 am Traggestell 320 aasgelenkt ist, und dessen anderes Ende an der Stelle 346 an dem obern Verbindungs lenker 330 aasgelenkt ist.
Die Fussstütze 348 ist am Sitz 326 an der Stelle 339 aasgelenkt, die sich in ,einem Abstand von dem Dreh punkt 338 des vordern Verbindungslenkers 332 befindet. Gemäss Fig. 10 und 11 wird die Anschlagfläche zur Steuerung der Be wegungen der Fussstütze durch einen - Teil der Umfangsfläche einer Rolle 364 gebildet, die in Lagern einer Verlängerung 366 des vordern Verbi.ndungs.lenlz:ers 332, drehbar o@e@,@agert ist und mit der Anschlagfläche der Fussstütze 348 in loser Berührung stehen kann.
Wenn die Fussstütze 348 in Berührung mit der Rolle 364 steht, werden die Bewe gungen der Fussstütze durch diese Rolle 364 in Abhängigkeit von den Bewegungen der beweglichen Elemente des vierseitigen Len kersystems gesteuert. Die beweglichen Ele mente des vierseitigen Lenkersystems können mittels eines Sperrborxiffes 371 in irgendeiner gewünschten Lage gehalten werden.
Wenn die Fussstütze 348 von der Steue rungsrolle 364 entfernt werden soll, um die Fussstütze. in eine andere Lage relativ zum Sitz, beispielsweise in die Lage 348a, zu bringen, wird eine Anhebestange 350 in der Richtung ihrer Längsachse zwecks Berüh rung mit der Fussstütze verschoben. Diese Anhebestange 350 ist gemäss Fig. 10 und 12 verschiebbar in Bohrungen 380 von Halte elementen 381 angeordnet, die an dem Sitz 326 angebracht sind.
Die Anhebestange 350 kann mittels einer allgemein mit 382 be zeichneten Antriebsvorrichtung axial ver schoben werden, die von dem Benutzer des Stuhles betätigt werden kann, während er im Stuhle ruht.
Diese Antriebsvorrichtung 382 besitzt ein Rad 383, das an einem Ende einer Stange 384 aufgekeilt ist, die in einem Lager eines mit. den Haltern 381 fest ver bundenen Elementes 385 drehbar gelagert ist. Ein am andern Ende dieser Stange 384 angebrachtes Kegelrad 386 kämmt mit einem Kegelrad 387, das drehbar und axial unver- schiebbar in dem Halter 381 angeordnet ist.
Das Kegelrad 387 besitzt eine mit Gewinde versehene Bohrung, die mit dem Schrauben gewinde einer Spindel 388 in Eingriff steht; diese Spindel 388 kann in der Richtung ihrer Längsachse verschoben werden, wird aber durch ein Element 389, das mit ihrem rech ten Ende und mit dem rechten Ende der Anhebestange 350 starr verbunden ist, an einer Drehung verhindert. Wenn daher das von dem im Stuhl ruhenden Benutzer erreich bare Rad 383 und die mit diesem Rad ver bundenen Kegelräder 386; 387 gedreht wer den, werden die Spindel 388 und die mit derselben verbundene Anhebestange 350 axial verschoben.
Der Mechanismus der An triebsvorrichtung ist selbstsperrend, so dass während einer Bewegung des vierseitigen Lenkersystems in eine zurückgeneigte Lage die Fussstütze durch die Anhebestange 350 in der Lage 348a gehalten wird, bis die Steuerungsrolle 364 die Fussstütze berührt, worauf während weiterer Bewegungen des vierseitigen Lenkersystems in eine weiter zurückgeneigte Lage die Bewegungen der Fussstütze von dem die Steuerungsrolle 364 tragenden vordern Verbindungslenker 332 gesteuert wird.
Bei der in Fig. 13 dargestellten Ausfüh rungsform eines verstellbaren und zurück neigbaren Stuhles entspricht das vierseitige Lenkersystem, welches an der Stelle 428 am Traggestell 420 schwingbar angebracht ist und durch gelenkig miteinander verbun dene Rückenlehne 424, Sitz 426 und Ver- b:ndun.guleulze.rpaar 4310, 4,312 gebildet wird, im wesentlichen dem vierseitigen Lenker system der weiter oben beschriebenen Stühle. Der die Bewegungen des vierseitigen Lenker systems steuernde Führungslenker 442 ist jedoch an der Gelenkverbindung 434 zwi schen dem obern Verbindungslenker 430 und dem vordern Verbindungslenker 432 aasge lenkt.
Eine Fussstütze 448 ist an der Gelenk verbindung 438 zwischen dem Sitz und dem vordern Verbindungslenker 432 am Sitz 426 angelenkt.
Wiederum ist der Steuerungsnocken 464 zur Steuerung der Bewegungen der Fuss stütze 448 am vordern Verbindungslenker 432 angeordnet. Gemäss Fig. 13 ist jedoch dieser Steuerungsnocken 464 am Körper des Verbindungslenkers 432 angeordnet und seine Anschlagfläche liegt lose an der An schlagfläche einer Fussstützenverlängerung 490 an, die sich Tiber die Gelenkverbindung 438 zwischen der Fussstütze 438 und dem Sitz 426 erstreckt.
Die beweglichen Elemente des vierseiti gen Lenkersystems können mittels eines Sperrgriffes 471 in irgendeiner gewünschten Lage gehalten werden. Ferner kann der in Fig. 13 dargestellte Stuhl entweder mit einer Haltevorrichtung gemäss Fig. 1 zum Halten der Fussstütze in einer bestimmten Lage relativ zum Sitz, wenn die obere Ver längerung 490 der Fussstütze von dem Steue rungsnocken 464 entfernt ist, versehen wer den, oder mit einer in Fig. 9 oder 10 dar gestellten Haltevorrichtung versehen wer den, um die Fussstütze in der oben beschrie benen Weise anzuheben und zu halten.
Dem- i gemäss ist die Arbeitsweise des in Fig. 13 dargestellten Stuhles im wesentlichen die gleiche wie die Arbeitsweise der weiter oben beschriebenen Stühle.
Gemäss Fig. 13 und 14 ist eine mit f Sehiraubengewinde versehene Spind.ell 491. drehbar und axial unverschiebbar an dem vordern Verbindungslenker 432 angeordnet.
Der gleitbar in einem Schlitz 492 des vor- dern. Verbindungslenkers 432 angeordnete s Steuerungsnocken 464 besitzt eine mit Ge winde versehene Bohrung; welche mit dieser mit Gewinde versehenen Spindel 491 in Eingriff steht. Daher kann der Steuerungs nocken 464 durch Drehen der mit einem s Einstellknopf versehenen Spindel 491 in verschiedenen Stellungen am vordern Ver bindungslenker 432 eingestellt werden.
Wenn der Steuerungsnocken 464 sich in der in Fig. 13 dargestellten Lage befindet, s ist die Fussstütze 448, deren Verlängerung 490 mittels einer Feder 468 gegen den Steue rungsnocken 464 gedrängt wird, in der in Fig. 13 mit voll ausgezogenen Linien dar gestellten Lage, wobei sich die Rückenlehne 424 und der Sitz 426 in der mit voll aus gezogenen Linien dargestellten Sitzlage be finden, die durch einen nicht dargestellten Anschlag begrenzt werden kann.
Wenn die Rüclr-enlehne und der Sitz in die äusserste zurückgeneigte Lage 424', 426' geschwenkt werden, die durch einen nicht dargestellten Anschlag begrenzt werden kann, wird die Fussstütze durch den Steuerungsnocken 464 in die Lage 448' gebracht. Wenn die Rük- kenlehne 424 und der Sitz 426 sich in der in Fig. 13 mit voll ausgezogenen Linien dargestellten Sitzlage befinden, kann bei spielsweise der Steuerungsnocken 464 von seiner äussersten rechten Lage in seine äusserste linke Lage gebracht werden, indem die mit Gewinde versehene Spindel 491 ge dreht wird.
Eine solche Einstellung des Steuerungsnockens 464 hat eine Winkelver grösserung zwischen der Fussstütze und dem Sitz zur Folge, so dass die Fussstütze in die Lage 448a gebracht wird. Wenn nunmehr die Rückenlehne und der Sitz in die äusserste zurückgeneigte Lage 424', 426' gebracht werden, wird die Fussstütze durch den Steue rungsnocken 464 in eine im wesentlichen horizontale Lage gebracht.
Bei der in Fig. 15 dargestellten Ausfüh rungsform eines einstellbaren und zurück neigbaren Stuhles entspricht die Steuerung der Fussstütze 548 mittels eines eine obere ist. Der Steuerungsmechanismus zur Verlängerung 590 der Fussstütze 548 berüh renden Nockens 564 der in Fig: 13 darge stellten Steuerung der Fussstütze mit dem einzigen Unterschied, dass Fig. 15 keine ein stellbare Anordnung des Steuerungsnockens 564 am vordern Verbindungslenker 532 zeigt.
Ferner bilden gemäss Fig. 15 die ge lenkig miteinander verbundenen Elemente, nämlich die Rückenlehne 524, der Sitz 526 und die Lenkerkette 530, 532, ein vierseiti ges Lenkersystem, das an der Stelle 528 schwingbar am Traggestell 520 angebracht der Bewegungen dieses vierseitigen Lenkersystems enthält jedoch keinen Füh rungslenker, wie er weiter oben an Hand der andern Ausführungsformen eines ein stellbaren und zurückneigbaren Stuhles be schrieben wurde;
gemäss Fig. 15 und 16 enthält der Steuerungsmechanismus für das vierseitige Lenkersystem einen Ansatz 500, der an dem obern Verbindungslenker 530 befestigt ist oder mit diesem aus einem Stück besteht. Dieser Ansatz 500 besitzt einen Schlitz 502, der in gleitbarem Ein griff mit einem Bolzen 504 steht, der in Bohrungen 506 an dem mit Flanschen ver- sehenen Ende 508 des Traggestelles 520 eingesetzt ist.
Ein Teil 510 des Bolzens 504 steht mit einer Einkerbung in einem der Flanschen 508 des Traggestelles in Ein griff, um den Bolzen 504 an einer Drehung zu verhindern. Ein Sperrknopf 512 ist auf das mit Gewinde versehene Ende 514 des Bolzens 504 aufgeschraubt, das auf der einen Seite des Flansches 508 von diesem vorsteht. Wenn dieser Sperrknopf 512' ge löst wird, kann der Ansatz 500 über und um den mit seinem Schlitz 502 in Eingriff stehenden Bolzen 504 gleiten. Die Ober fläche des Schlitzes 502, welche verschie dene Formen besitzen kann, wirkt als ein Nocken in Zusammenarbeit mit dem Bolzen 504, so dass die Bewegungen des vierseitigen Lenkersystems 524, 526, 530, 532 durch diesen Mechanismus zwangläufig gesteuert werden.
Die äusserste Sitzlage der beweg lichen Stuhlelemente, die in Fig. 15 mit voll ausgezogenen Linien dargestellt ist, wird durch den Eingriff einer Endwandung 516 des Schlitzes 502 mit dem Bolzen 504 be grenzt, während die äusserste zurückgeneigte Lage der -beweglichen Stwhlelemen:te, .die in Fig. 15 mit strichpunktierten Linien dar gestellt ist, durch einen Eingriff der End- wandung 518 des Schlitzes 502 mit diesem Bolzen 504 begrenzt wird.
Die beweglichen Stuhlelemente können durch Anziehen des Sperrknopfes 512 auf dem Bolzenende 514 in einer gewünschten Lage gehalten werden, wodurch die flan.schartigen- Enden<B>508</B> des Traggestelles 520 fest gegen die Oberfläche des Ansatzes 500 gepresst werden, der mit dem obern Verbindungslenker 530 des vier seitigen Lenkersystems starr verbunden ist.
Wenn dis Rückenlehne 524 um ihren Zapfen 528 aus der in Fig. 15 mit voll aus gezogenen Linien dargestellten Sitzlage in die zurückgeneigte Lage 524' geschwenkt wird, werden die beweglichen Elemente des vierseitigen Lenkersystems in die Lage 526', 532', 530' gebracht und wird die Fussstütze mittels des an dem vordern Verbindungs lenker 532 angeordneten Steuerungsnockens 564 in die Lage 548' gebracht.
Fig. 15 zeigt keine mit dem Sitz und der Fussstütze in Verbindung stehende Haltevorrichtung nach Fig. 1, 9 und 10, .es ist aber ohne weiteres verständlich, dass eine solche Haltevorrich tung a,n dem in Fig. 15 dargestellten Stuhl angebracht werden kann, so dass dieselben Arbeitsvorgänge mit diesem Stuhl durch geführt werden können,
wie sie weiter oben an Hand der in Fig. 1, 9 und 10 dargestell ten Stühle beschrieben wurden.
Fig. 17 und 18 stellen einen Bürostuhl dar; in dem das dem vierseitigen Lenker system des in Fig. 1 dargestellten Stuhles im wesentlichen entsprechende vierseitige Lenkersystem 624, 626, 632, 630 an der Stelle 628 an den Armen 695 eines Tragele mentes 696 schwingbar angebracht ist.
Auf jeder Seite des Stuhles ist ein Führungs- lenker 642 angeordnet, dessen eines Ende an der Stelle 646 am obern Verbindungslen- ker 63i0 unddessen anderes Ende an der Stelle 644 am Tragelement 696 aasgelenkt ist.
Dieses Tragelement 696 des Traggestelles wird von einer Spindel 697 getragen, die in eine mit Gewinde versehene Bohrung eines Fussgestelles 698 eingeschraubt ist, das in einer beliebigen üblichen Weise ausgebildet sein kann. Die Bewegungen der Fussstütze 648, die an dem Sitz 626 an der von dem Drehpunkt 638 zwischen dem vordern Ver bindungslenker 632 und dem Sitz 626 ent fernten Stelle 639 aasgelenkt ist,
werden durch das als Anschlag dienende Ende der untern Verlängerung 666 des vordern Ver bindungslenkers 632 gesteuert. Dieses Ende der untern Verlängerung 666 liegt lose an einer Anschlagfläche der Fussstütze 648 an, die mittels einer Feder 668 gegen dieses Ende gedrängt wird. Während einer Bewe gung der beweglichen Stuhlelemente von einer Lage in eine andere wirkt der vordere Verbindungslenker 632 mit seiner Verlänge rung 666 als ein doppelarmiger Hebel. Die äusserste zurückgeneigte Lage der beweg liehen Stuhlelemente ist mit strichpunktier ten Linien dargestellt.
Gemäss der in Fig. 19 dargestellten Aus führungsform eines Stuhles ist das durch die Rückenlehne 724, den Sitz 726 und das Verbindungslenkerpaar 732, 730 gebildete vierseitige Lenkersystem an der Stelle 728 am Traggestell 720 schwingbar angebracht.
Wiederum werden die Bewegungen der beweglichen Elemente des vierseitigen Len kersystems durch einen Führungslenker 742 gesteuert, dessen eines Ende an der Stelle 744 an dem Traggestell 720, und dessen anderes Ende an der Stelle 799 an. dem vordern Verbindungslenker 732 aasgelenkt ist. Das Ende .der untern Verlängerung 7616 des vordern Verbindungslenkers 732 steht in Berührung mit der Fussstütze 748, die an der Stelle 739 am Sitz 726 aasgelenkt ist.
Während einer Bewegung der beweglichen Stuhlelemente von einer Lage in eine andere werden die Bewegungen dieser durch eine Feder 768 gegen das Ende der untern Ver längerung 766 gedrängten Fussstütze 748 durch die aus einem Stück mit dem Verbin dungslenker 732 bestehende Verlängerung 766 in Abhängigkeit von den Bewegungen der beweglichen Elemente des vierseitigen Lenkersystems gesteuert.
Selbstverständlich können gewisse Teile, Elemente oder Mechanismen, die in einer gewissen Figur dargestellt sind, an Stelle entsprechender Teile, Elemente oder Mecha nismen der in andern Figuren der Zeichnun gen dargt,stellten Ausführungsformen gei setzt werden. Beispielsweise kann jeder der in den verschiedenen Figuren der Zeichnun- gen dargestellten Stühle mit andern Steue rungsmitteln für die Fussstütze ausgestattet werden, z.
B. mit solchen, wie sie in Fig. 10 und 11 oder 17 oder 19 dargestellt sind; ferner kann beispielsweise das vierseitige Lenkersystem in Fig. 1, 9, 10, 13, 17 und 19 statt mittels eines Führungslenkers durch einen Steuermechanismus gesteuert werden, wie er in Fig. 15 und 16 dargestellt ist.