CH249645A - Vorsteckapparat an Schreib-, Rechen- und Buchungsmaschinen. - Google Patents

Vorsteckapparat an Schreib-, Rechen- und Buchungsmaschinen.

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CH249645A
CH249645A CH249645DA CH249645A CH 249645 A CH249645 A CH 249645A CH 249645D A CH249645D A CH 249645DA CH 249645 A CH249645 A CH 249645A
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CH
Switzerland
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sheet
line
machine
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Application number
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English (en)
Inventor
Ag Karl Endrich
Original Assignee
Ag Karl Endrich
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Publication date
Application filed by Ag Karl Endrich filed Critical Ag Karl Endrich
Publication of CH249645A publication Critical patent/CH249645A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/36Blanking or long feeds; Feeding to a particular line, e.g. by rotation of platen or feed roller
    • B41J11/42Controlling printing material conveyance for accurate alignment of the printing material with the printhead; Print registering
    • B41J11/46Controlling printing material conveyance for accurate alignment of the printing material with the printhead; Print registering by marks or formations on the paper being fed

Landscapes

  • Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)

Description


      Vorsteckapparat    an Schreib-, Rechen- und     Buchungsmaschinen.       Es sind Vorrichtungen für Schreib-,  Rechen- und Buchungsmaschinen bekannt, bei  welchen ein zur Aufnahme periodischer, ma  schinengeschriebener Eintragungen bestimm  tes     Beschriftungs(Vorsteck-)blatt    vor ein  oder mehr in der Maschine befindliche Grund  blätter     vorgesteckt    und derart eingestellt wer  den kann, dass die Einstellung selbsttätig  auf der Höhe der zu     beschriftenden,    den vor  gehenden Buchungen folgenden Zeile erfolgt  und bei welchen Mittel vorgesehen sind, um  nach erfolgter Buchung die nächste selbst  tätige Einstellung des     Vorsteckblattes    zu si  chern. So ist es z.

   B. bei der Vorrichtung  nach dem schweizer. Patent Nr. 181826 mög  lich, mit Hilfe des auf der rechten Maschi  nenseite vorgesehenen     Auslösehebels    für die  Andruckwalzen gleichzeitig bei dessen Aus  lösebewegung eine mit ihm     mittelbar    gekup  pelte, über die ganze Maschinenbreite     rei-'          chende    Welle zu drehen, auf deren anderem  Ende die     Mittel    zum Vorstossen des die Lo  chung im     Vorsteckblatt    vornehmenden Loch  messers angeordnet sind.  



  Beim Gebrauch dieser Vorrichtung hat  sich nun gezeigt, dass durch das Auslösen der  Andruckwalzen das Grundblatt, z. B. ein       Journalbogen,    auf welchen der Satz vom Vor  steckblatt mittels Durchschlagpapier über  tragen werden soll, sich verschieben kann,  dass ihm mithin     eine    genügende Haltesiche  rung fehlt. In der Folge     wird    das     Grundblatt     in eine Schräglage versetzt, wobei der durch-    geschlagene Satz schräg zum Vordruck des  Grundblattes aufgenommen wird.  



  Diesem Übelstand abzuhelfen, dient die  vorliegende Erfindung, bei welcher das Ein  arbeiten der Rast in das     Vorsteckblatt    bei       angepressten    Andruckwalzen erfolgt, somit ein  Verschieben und eine Schräglage des Grund  blattes nicht eintreten können.  



       Erfindungsgemäss    zeichnet sich der Vor  steckapparat dadurch aus, dass an ihm ein  seitlicher Vorsprung eines zwangsläufig ver  schiebbaren     Führungsorgans    im Wirkungs  bereich des Zeilenschalthebels der     Maschine     liegt und dass am besagten     Führungsorgan     ein Arm     angelenkt    ist, der mit     einer    die Be  tätigungsorgane zum Einarbeiten der Rast  tragenden Achse starr verbunden ist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein       Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die Vorrichtung in Drauf  sicht mit Teilen der sie tragenden Maschine.  soweit diese mit der Vorrichtung zusammen  wirken.  



       Fig.    2 ist     ein    Schnitt nach der Linie     a-b     in     Fig.    1 und       Fig.    3 ein solcher nach der     Linie        c-d    in       Fig.    1.  



  Der von der Maschine, z. B. einer Schreib  maochine     weghebbare    Teil     a    der Vorrichtung  ruht     einerends    mittels einer auf einem vier  kantigen     Traversenteil    1 derselben befestig  ten     Lagerplatte    2 auf einem am     Seitenschild    3      des Wagens     vorstehenden    Zapfen 4 und       anderends    mittels eines Lagers 5 einer eben  falls auf dem     Traversenteil    1     befestigten    La  gerplatte 6 auf     einem    im Seitenschild 7 des  Wagens gelagerten, mit Griff versehenen Fe  derstift B.

   Ausserdem greifen     beiderends    am       Traversenteil    1 befindliche, flache     Fortsätze     9 unter Köpfe von am Wagen vorgesehenen  Federstiften 10, so dass die starre Verbindung  des     weghebbaren    Teils a mit dem Wagen ge  sichert ist. Vorn am     Traversenteil    1 sind par  allel und im     Abstand    voneinander Führungs  bleche 11 befestigt. In den durch diese gebil  deten Schlitz 12     wird    das     Vorsteckblatt    ein  geschoben.

   Auf der Rückseite des Traversen  teils 1 sind auf einer Welle 13     Führungs-          w        älzen    14 als- zusätzliche     Anpresswalzen    für  das Grundblatt angeordnet. Auf der Rück  seite sitzt ebenfalls ein Winkelstück 15, das  zusammen mit der Lagerplatte 6 das Auf  lager für eine Achse 16 bildet, an der ausser  halb der Lagerplatte 6 ein Arm 17 festsitzt.  Dieser Arm ist bei 17a an einer mit einem  seitlichen Vorsprung 18 versehenen Platte 19  aasgelenkt, die einen Kurvenschlitz 20 auf  weist, in den ein Zapfen 21 der     Lagerplatte    6       ragt    und dieser als Führung dient. Diese Ku  lissenführung wird durch den Zeilenschalt  hebel 22 der Maschine betätigt, und es weist.

    dieser zu dem Zweck einen Anschlagnocken  23 auf einem     Winkelarmstück    24 auf, von  dem aus die Bewegung des     Zeilenschaltrades     auf den Vorsprung 18 der Platte 19 über  tragen     wird.     



  Auf der Achse 16 sitzt nach bekannter  Art ein Tragstück 25 für eine federnde  Schlagklinke 2,6 fest, die bei jeder Bewegung  des     Zeilenschalthebels    ein im     Traversenteil    1       geführtes,        federbelastetes    Lochmesser 27 vor  stösst.

   In der     Axe    des Lochmessers und auf  der     Gegenseite    des Einführungsschlitzes für  die     Vorsteckblätter    befindet sich in einem  Ansatz 28 des     Traversenteils    eine in einen  aufgeschraubten Behälter 29 mündende Boh  rung 30 zur Aufnahme der     ausgestanzten          Blatteile.    Am Ansatz 28 ist, um Gelenk  zapfen 3.1     verschwenkbar,    ein an sich bekann  tes,     einen        Sucherstift    32 tragendes KipprähnZ-         chen    33 angeordnet,     das    unten einen schaufel  artig geformten,

   gegen den     Traversenteil    ab  gebogenen Ansatz 34 aufweist.  



  Die Gebrauchsweise der Einrichtung ist.  folgende:  Der Wagen der Maschine wird nach rechts  verschoben und die     Andrückwalzen    mittels  des     Papierauslö.sehebels    3,5 von der Schreib  walze 36     gelockert.    Sodann wird     'das    bereits  vorgelochte     Vorsteckblatt    in den Schlitz 12  der Führungsbleche 11 eingeführt und der       Papierauslösehebel    eingeschaltet.

   Das Blatt  stösst in     bekannter    Weise mit der untern  Kante gegen den Ansatz 34 des     Kipprähm-          chens        (siehe    Pfeil .x und     strichpunktierte     Linie y,     Fig.    2 und 3), wodurch dieses     ver-          schwenkt    wird.

   Durch die     Verschwenkung     wird der Sucherstift 32 gegen das gleitende       Vorsteckblatt    gedrückt und tritt in das unter  ste, durch eine vorherige Buchung eingearbei  tete Loch ein und blockiert das     Vorsteck-          blatt.    Dieses kann nun beschrieben werden,  wobei mittels Durchschlagbogens der Eintrag  auf das Grundblatt übertragen     wird.    Nach  dem das     Vorsteckblatt    beschrieben ist, wird  der Zeilenschalthebel betätigt und gleichzei  tig der Wagen nach rechts bis zum     Anschlag          resp.    bis zur neuen Ausgangsstellung ver  schoben.

   Mit der Betätigung des Zeilenschalt  hebels 22 trifft der Anschlagnocken 23 auf  den Vorsprung 18 der Platte 19. Mit der  Verschiebung der Platte 19 längs ihrer Ku  lissenführung 20 (siehe Pfeil w in     Fig.    3)       wird    der     Anlenkzapfen        17a,    des     Armes    17       mitveischoben    und der Arm 17 infolgedessen  mit der an ihm angreifenden Achse 16 in  Richtung des Pfeils     v        verschwenkt.    Das  Tragstück 25 dreht mit, wobei nach bekann  ter Weise die Schlagklinke 26 gegen das Loch  messer auftrifft und dieses vorstösst.

   Mit die  ser Verschiebung des Lochmessers ist ein  neues Loch in das     Vorsteckblatt    eingearbei  tet worden. Eine     einerends    am Lager 5 der  Lagerplatte 6 und     anderends    an der Achse 16       befestigte    Schraubenfeder     37    ist bestrebt, die  Teile 16, 17, 18 und 19 wieder     in    ihre     Aus-          gangsstellung-zü    bringen.

   Nach der' Lochung  des     Vorsteckblattes    werden     mittels    des     Par              pierauslösehebels    die     Andrückwalze    gelockert  und das     Vorsteckblatt    aus der Vorrichtung       benommen.    Diese und die     Maschine    sind nun  wieder schreibbereit.  



  Wie aus Vorstehendem zu entnehmen ist,  ist eine sichere Führung für das Grundblatt  dadurch geschaffen,     da.ss    die Zeilenschaltung  und Lochung des     Vorsteckblattes    bei einge  stellten     bezw.    gegen die Schreibwalze ge  pressten     Andrückwalzen    unabhängig vom     Pa-          pierauslösehebel    erfolgen.     Eine    Verschiebung  des Grundblattes und eine dadurch bedingte  schiefe Aufnahme der     Sehrifteinträge    ist aus  geschlossen.  



  Die     Gestaltung    der Einzelteile     des    Appa  rates könnte auch eine andere als wie be  schrieben und gezeichnet sein, ohne dass damit  der Rahmen der Erfindung     überschritten     würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorsteckapparat an Schreib-, Rechen- und Buchungsmaschinen, bei welchem nach erfolgter Buchung eine Rast in das Vor steckblatt eingearbeitet wird, die für die nächste Buchung als Einstellmittel dient, bei dem ferner ein Sucherstift angeordnet ist, der in die auf dem Vorsteckblatt eingearbei tete Rast einzufallen bestimmt ist, um dieses auf der Höhe der zu beschreibenden Zeile festzuhalten, dadurch gekennzeichnet,
    dass am Apparat ein seitlicher Vorsprung eines zwangläufig versehiebbaren Führungsorgans im Wirkungsbereich des Zeilenschalthebels der Maschine liegt und dass am besagten Führungsorgan ein Arm angelenkt ist, der mit einer die Betätigungsorgane zum Ein arbeiten der Rast tragenden Achse starr ver bunden ist.
CH249645D 1943-02-16 1943-02-16 Vorsteckapparat an Schreib-, Rechen- und Buchungsmaschinen. CH249645A (de)

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CH902134X 1943-02-16

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080125B (de) * 1958-07-16 1960-04-21 Buchungsmaschinenwerk Veb Schwenkbares Fuehlorgan an Vorsteckeinrichtungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080125B (de) * 1958-07-16 1960-04-21 Buchungsmaschinenwerk Veb Schwenkbares Fuehlorgan an Vorsteckeinrichtungen

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