Zum mindesten halbautomatische Fernmeldezentrale mit Gruppenwählern. Die Erfindung betrifft eine zum min desten halbautomatische Fernmeldezentrale in der mindestens eine Gruppenwahlstufe, mit Gruppenwählern vorhanden ist, deren Schalt arme nur eine Bewegungsrichtung aufweisen und die durch Registereinrielltungen (nach stehend "Register" genannt) gesteuert wer den.
In einer solchen Gruppenwahlstufe muss bekanntlieh ausser einer ziffernabhängigen Grtippenwahl durch eine Freiwahl ein<B>f</B> reier Ausgang in der gewählten Gruppe gewählt werden.
Die zur Steuerung der Wähler durch das Register verwendeten Mittel weisen da-bei eine Detektorvorrichtung auf. Über diese De- tektorvorrichtung kann eine Verbindung vom Gruppenwähler zur Ziffernspeichereinrieh- tung der Regoistereinrichtung hergestellt wer den. Als Folge des Empfanges einer numeri schen Angabe wird an die eine von zwei An- schlussstellen der Detektorvorrichtung von der Registereinrichtung her eine zum voraus bestimmte Gleichspannung angelegt, welche <U>die</U> numerische Angabe kennzeichnet.
Der #Vähler wird, dureh die Registereinrielitung gesteuert, in Bewegung gesetzt, wobei er die andere der beiden Anschlussstellen der De- tektorvorrichtung mit verschiedenen Gleich spannungen verbindet, welche Anfang und Ende von Gruppen. kennzeichnen. Die Gruppen enthalten nur Ausgänge nach einer ichen Richtung.
Das Ganze ist derart an geordnet, dass die verschiedenen Spannungs- differenzen, denen die beiden genannten An- schlussstellen der Detektorvorriclitung unter worfen werden, der Registereinrichtung an zeigen, in welchem Teil der Wählerkontakt- bank die Freiwalil durchzuführen ist. Damit wird eine direkte Steuerung der Wahl be wirkt.
Die im Wähler den Anfang einer Gruppe von, Ausgängen kennzeichnende Gleichspan nung weist mit Vorteil gegenüber der die numerische Angabe im Register kennzeieli- nenden Spannung eine zum voraus bestimmte Differenz auf, die mindestens in bezug auf Vorzeichen und Wert gleich der Minimal differenz ist, die erforderlich ist, um das An sprechen der Detektorvorrichtung zu be wirken.
Die erfindungsgemässe Fernmeldezentrale kann dabei so ausgebildet werden, dass ein erstes Ansprechen der Detektorvorriehtung anzeigt, dass die Freiwahl beffinnen kann, und gleichzeitig bewirkt, dass der register- oeiiigen Anschlussstelle der Detektorvorrich- tung eine Nachprüfspannung angelegt wird, die der in Frage stehenden numerischen<B>An-</B> gabe zugewiesen ist und gegenüber der den Anfang einer gewünschten Gruppe 'kenn zeichnenden Spannung eine solche Differenz aufweist,
dass nicht ein erneutes Anspre6nen der Detektorvorrichtung bewirkt wird.
Weiter kann die erfindungsgemässe Fern meldezentrale so ausgebildet werden, dass die Differenz zwischen den Werten aller am Wähler angeschlossenen GleicUspannuagen mit Ausnahme. derjenigen zur Kennzeic'h- nung des Anfanges der Gruppe bezw. Gruppen, die der im Register empfangenen numerischen Angabe entspricht, und der ent sprechenden Nachpräfspannung ein zweites Ansprechen der Detektorvorrichtung bewir ken kann,
bevor der Wähler die mit einer obgenannten Gleichspannung versehene Stel lung verlassen hat und damit den Freiwahl- zustand beseitigt. Dieses zweite Ansprechen bewirkt dann zweckmässigerweise eine Ver tauschung der Verbindungen nach der Detek- torvorrichtung und das Anlegen einer sol chen Spannung an die jetzige registerseitige Anschlussstelle der Detektorvorrichtung,
dass ein drittes Ansprechen der Detektorvarrich.- tung zur Wiederherstellung des ursprüng- lielien Zustandes stattfindet, sobald der jetzigen wä.hlerseiiigen Anschlussstelle der Detektorvorrichtung in einem paissenden Mo ment eine Spannung angelegt wird, die an zeigt, dass der Wählvergang wiederholt wer den kann, und die einen solchen Wert be sitzt,
dass sie nicht fälschlicherweise ein neues Ansprechen der Detektorvorrichtung bewir ken kann, sobald der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt ist.
Es gibt verschiedene Arten zur Lieferung der für die Steuerung der ziff ernabhängigea Wahl und der Freiwahl erforderlichen An gaben, die, sich im allgemeinen in eine der zwei folgenden Grundarten einordnen lassen: Erstens in die, gemäss welcher die ziffern abhängige Wahl und Freiwahl gleichzeit#*i1-yl durcligeführt werden und bei welcher die Angabe zur Kennzeichnung des Ausganges und die Angabe zur Kennzeichnung eines freien Ausganges gleichzeitig vorhanden sein müssen, und zweitens> in jene Grundart, gemäss welcher die ziffernabhängige Wahl und die Freiwahl zwei getrennte, sich nach einander abspielende Vorgänge darstellen,
wobei die Angabe zur Kennzeichnung der Gruppe von Ausgängen eine vorübergehende ist und lediglich der die, Wahl steuernden Einrichtung meldet, dass der Wähler eine Stellung erreicht hat, aus welcher er eine Reihe von in der gewünschten Richtung ab gehenden Ausgängen erreichen kann, und aus welcher daher die Freiwahl beginnen kann.
Eis ist klar, dass bei der ersten Grundart die relative Lage der verschiedenen Aus gänge in der Wählerkontaktbank. keinen Einfluss auf den Wahlvorgang ausübt-, und dass daher diese Ausgänge in irgendeiner gewünschten Weise über die Kontaktbank verteilt sein können.
Bei der zweiten Grundart beeinflusst jedoch die relative Lage der verschiedenen Ausgänge die Signalgabe, da nachdem ein mal die Angabe, nach welcher die Freiwahl beginnen kann, vorübergehend gegeben wor den ist, es auch nötig ist, das Ende der Frei wahl anzuzeigen, falls vor dem Auflaufen auf einen naall einer andern Richtung füh renden Ausgang kein freier Ausgang belegt wird, und den WaIlvorgang wieder einzu leiten, bevor der Wähler auf einen neuen Ausgang der gewünschten Richtung auf läuft.
Für diesen Zweck sind zusätzliche Signale, erforderlich, und die Anzahl Male, während denen die verschiedenen Signale während ein und derselben Wahl wiederholt werden müssen, hängt daher von der Art der Gruppierung der Ausgänge in der Wähler- kontaktbank ab. Es ist daher ratsam, die verschiedenen Ausgänge in der Wählerbank nicht willkürlich anzuschliessen, sondern im Gegenteil Ausgangsgruppen zu bilden, von denen jede nur Ausgänge nach ein und der selben Richtung enthält, und ferner die An zahl der Gruppen so klein wie möglich zu halten.
Die bei der erfindungsgemässen Fern- meldezentral-e durchgeführte Wahl gehört zur zweiten Grundart. Bei dieser Art der Signalgabe können für eine Wahl eine unbe grenzte Anzahl Wahlvorgänge durchgeführt werden. Diese Wahlvorgänge können direkt vom Register aus gesteuert werden. Wie diese Signalgabe bei der Gruppenwahl angewendet erden kann, zeigt die nachfolgende Be- schreibuno, eines Ausführungsbeispiels.
Die zur Einstellung eines Wählers auf eine bestimmte, einer im Register empfan genen und gespeicherten numerischen An gabe entsprechende Stellung erforderlichen Angaben werden übereinen die Ziffe-rnspei- chervorrichtung des Registers mit dem Wähler verbindenden Signalwe gegeben. In diesem Signalweg ist eine Detektorvor- richtung eingefügt, die so ausgebildet ist, dass sie nur auf eine den Enden des in Frage stehenden Signalweges angelegte Spannung von zum voraus bestimmtem Minimalwert und zum voraus bestimmter Richtung an sprechen kann.
An dem im Register liegen den Ende des Signalweges werden die ver schiedenen numerischen Angaben durch eine Gleichspannung von bestimmtem Wert ge kennzeichnet, während das andere Ende des Signalweges beim Auflaufen des Wählers mit zweckentsprechend gewählten Gleich spannungen verbunden wird, die Anfang und Ende der Gruppen von Ausgängen kenn zeichnen.
Um eine derartige Anordnung als Mittel zur Feststellung einer gewünschten Gruppe von Ausgängen zu verwenden, müssen die verschiedenen Spannungen die folgenden Be dingungen erfüllen: <B>1.</B> Die Differenz zwischen der in der Wählerkonfaktbank den Anfang irgendeiner Gruppe von Ausgängen einer bestimmten Richtuno, kennzeichnenden Spannung und der die entsprechende numerische, Angabe kennzeichnenden Spannung muss in bezug auf Wert und Vorzeichen konstant sein.
<B><U>9.</U></B> Unter allen Gleiehspannungen, welche im Wähler dem Signalweo, angelegt werden e können, soll nur diejenige, die den Anfang der gewünschten Gruppe kennzeichnet, ge- genübe#r der die entsprechende numerische Angabe im Register kennzeichnenden Span nung den Wert aufweisen, der durch die erste Bedingung festgelegt ist.
Die erste dieser beiden Bedingungen .sichert die Möglichkeit der Feststellung der nach der gewünscht-en Richtung bezw. Rich- tungen führenden Gruppe bezw. Gruppen, während die zweite Bedingung die erste er gänzt, indem sie die Möglichkeit einer falschen Feststellung ausschliesst.
Die genannten Bedingungen beruhen auf der Voraussetzunc, dass die verwendete Signalempfangseinrichtung so eingerichtet ist, dass sie die festgelegte Spannungsdiffe renz gemäss der ersten Bedingungvon irgend einer andern Spannungsdifferenz unterschei den kann.
Die bei diesem Ausführungs- bei#spiel verwendete Detektorvorrichtung kann jedoch für irgendeine im Register empfan gene numerische Angabe nur zwischen zwei im Wähler vorhandenen Spannungsgruppen unterscheiden, nämlich:
a) jenen Spannungen, die in bezug auf die dem Ende des, Signalweges im Register angelegte Spannung, eine Spannungsdifferenz mit falschem Vorzeichen oder ungenügendem Wert ergeben, so dass die Detektorvorrich- tung nicht ansprechen kann, <B>b)</B> und denjenigen Spannungen, welche ein An-sprechen der Detektorvorrichtung be wirken und welche erstens die, Spannung ent halten, die die den verlangten Wert und das verlangte Vorzeichen aufweisende Minimal differenz ergeben, welche das Arbeiten der Detektorvorrichtung gewährleistet,
sowie jene Spannungen die eine höhere Spannungs differenz mit dem richtigen Vorzeichen er geben.
Es folgt daraus, dass, falls für eine ge gebene numerische Angabe im Register die minimale Betriebsspannung gerade jene ist, mit welcher der Anfang der gewünschten Gruppe gekennzeichnet wird, und die daher in bezug auf die im Register dem Ende des Signalweges angelegte Spannung die oben festgelegte Spannungsdifferenz darstellt, dann eine sichere Feststellung erzieltwerden kann, wenn der Detektorvorrichtung eine Einriel-t- tung beigeordnet wird, mittels welcher sieh jene minimale Betriebsspannung von den übrigen Betriebsspannungen unterscheiden lässt.
Bei einer zweckmässigen Ausführungs form der Fernmeldezentrale wird- dieseerfor- derliche Unterseheidung dadurch. erzielt, dass unmittelbar nach einem erstmaligen Anspre- eben der Detektorvorrichtung solche Strom- kreisverhältnisse geschaffen werden, dass, während der Wähler in der gleichen Stellung bleibt, der Detektorvorrichtung im Register eine neue,
ebenfalls der empfangenen nume rischen Angabe zugeordnete Spannung (nach- ste'hend-"Naeliprüfspannung" genannt) ange legt wird. Der Wert dieser Nachprüfspan- nung wird so gewählt, dass sie ein zweites Ansprechen nicht bewirken kann, falls die Detektorvorrielitung erstmalig auf die mini male Betriebsspannung angesprochen hat-.
Das Problem der Feststellung des<B>An-</B> fanges einer gewünschten Gruppe ist somit g o elöst, vorausgesetzt, dass das erste Anspre- elien der Detektorvorrichtung als Angabe dafür dient, dass die Freiwahl beginnen kann, jedoch ein eventuelles zweites<B>An-</B> sprechen als Angabe dafür dient, dass die Freiwahl nicht stattfinden soll, wodurch die Wirkung des erstmaligen Ansprechens auf gehoben wird.
Durch eine kleine, Verzöge rung des Freiwahlvorganges nach einem ersten Ansprechen kann dieser Vorgang, falls die Detektorvorrichtung kurz nach dem ersten Ansprechen noch einmal anspricht, wie dies der Fall ist, wenn der Wähler eine Stellung erreicht, die durch ein über der mi nimalen Betriebsspannung liegenden Span nung gekennzeichnet ist, unterbunden wer den. Daher muss die Wählerstellung, welche den Anfang einer Gruppe kennzeichnet, nicht notwendigerweise der Gruppe vorangehen, sondern kann der Stellung entsprechen, in welcher der erste freie Ausgang angeschlos sen ist.
Der zweite Teil dieses Wahlprobleme,-. nach welchem der Freiwahlzustand beseitigt werden muss, sobald der Wähler nach erfolg loser Freiwahl das Ende einer gewünschten Gruppe erreicht, kann dadurch gelöst wer den, dass die Detektorvorrichtung im rich tigen Moment zum zweiten Mal zum Anspre chen gebracht wird, wodurch der Freiwahl- zustand aufgehoben wird.
Das zweite An sprechen der Detektorvorrielitung in einem solchen Falle kann dadurch bewirkt werden, dass das Ende einer Gruppe, durch. eine Be triebsspannung gekennzeichnet wird, die üb--.r der minimalen Betriebsspannung liegt.
Soweit gewährleistet die im vorangehen den beschriebene Anordnung, dass keine Falsellwalil stattfinden kann, hingegen stellt sie noch keine, vollständige Lösung des Wahl- problemes dar, da sie für den Fall, dass mehrere Gruppen für ein und dieselbe Rich tung vorhanden sind, oder dass alle Ausgänge einer verlangten Richtung besetzt sind oder dass der Detektor bereits zweimal angespro chen hat, beiver der Wähler die verlangte Gruppe erreicht,
noch keine Lösung für die erforderliche Wiedereinführung des Frei- wahlvorganges zeigt.
Um den Freiwahlvorgang wiederholen zu können, mu3 nach dem zweiten Anspre chen im Register der vor dem ersten Anspre chen der Detektorvorriehtung vorhandene Zustand wiederhergestellt werden. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass das zweite An sprechen selbst zu diesem Zweck nicht heran gezogen werden kann, da die, Detektorvor- richtung in der gleichen Wählerstellung so fort wieder zweimal nacheinander ansprechen würde, da die das Ende der Gruppe kenn zeichnende Spannung bezogen auf die emp fangene numerische Angabe kennzeichnen den Spannung höher ist als die minimale Be triebsspannung.
Dieser Vorgang würde sich unaufhörlich. wiederholen und der Wähler dabei in dieser Stellung verbleiben.
Im Hinblick auf das Vorangehen-de ist es klar, dass, als Folge, eines zweiten An- sprechens der Detektorvorrichtung, die An ordnung in einen solchen Zustand versetzt werden muss, dass die Detektorvorrielitung ein drittes Mal ansprechen kann, um den ur sprünglichen Zustand wieder herzustellen.
Die der Detektorvorrichtung im Register und im Wähler anzulegenden Spannungen müssen dabei den folgenden Bedingungen genügen: a) Die im Register naell dem zweiten<B>An-</B> sprechen angelegte Spannung darf das dritte, Ansprechen so lange nicht bewirken, als die Detektorvorrielitung vom Wähler her mit der das Ende einer Gruppe kennzeichnenden Spannung verbunden ist.
<B>b)</B> Die im Wähler die Wiedereinführung des ursprünglichen Zustandes kennzeich nende Spannung muss das Ansprechen der Detektorvorrichtung bewirken, wenn ihr im Register die unter a) genannte Spannung an gelegt ist-, hingegen darf diese Spannung ZD <B>e)</B> nicht Bin zweimaliges aufeinanderfol- gendes Ansprechen nach der Wiederherstel lung des ursprünglichen Zustandes bewirken,
(1 la der Vorgang sich sonst wiederholen und der Wähler in der gleichen Stellung bleiben <B>e5</B> würde., doch kann sie so sein, dass <B><I>d</I> ' )</B> ein einziges Ansprechen der Detektor- vorrichtung nach der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes nur dann bewirkt wird, wenn die Wählerstellung einer Gruppe vorangeht, deren Anfang bezüglich der die empfangene,
numerische Angabe kennzeieh- nenden Spannung einen für die Betätigung hinreitliende Spannung aufweist. In einem ,solchen Falle kann- das Ansprechen der De- tel-,torvorrielltuno, keine Falschwahl bewirken, zn Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass die oben genannten Bedingungen nur durch -eine Vertauscliung der nach der Detektorvorrieh- tung führenden Verbindungen nach dem zweiten Ansprechen erfüllt werden können, weil sonst, da die Spannung nach a)
in bezug auf die das Ende einer Gruppe hennzeieh- nende Spannung eine Nichtbetriebsspan- nungsdifferenz darstellt, die die Wieder herstellung des ursprünglieben Zustandes kennzeichnende Spannung höher sein müsste als jene das Ei nde der Gruppe kennzeichnende Spannung, um gemäss der Bedingung<B>b)</B> das dritte Ansprechen der Detektorvorrielltung zu bewirken, was jedoch der Bedingung<B>e)</B> widersprechen würde.
Durch eine Verfau- schung der Verbindungen nach der Detektor- vorrichtung nach dem zweiten Ansprechen wird jedoch der Widersprucli zwischen den Bedingungen<B>b)</B> und<B>e)</B> behoben.
Eine solche Anordnung erfüllt alle für die Walil in Frage kommenden Anforderun- gen vollständig. Ausserdem wirken die Be dingungen, die die relativen Worte der ver schiedenen Spannungen bestimmen, nur ein- 6cliro,n'kend, und wirken sich nicht<B>so</B> aus, dass dadurch bestimmte Werte für die ge nannten Spannungen festgesetzt werden, oder dass dadurch in bezug auf die Anzahl oder die Grösse der Gruppen von Ausgängen oder die Anordnung dieser Gruppen in der Wähl-erbank irgendwelche" Forderungen zu erfüllen sind.
Die allgemeine Lösung des Problemes setzt voraus, dass für jede Richtung im Re gister drei Gleielispannungen verwendet wer den, nämlich, die Kennzeichnungsspannung, die Nachprüfspannung und die Spannung zur Wiedereinführung des ursprünglichen Zustandes, und dass auf der Wählerseite ebenfalls drei Gleichspannungen verwendet werden, nämlich, die den Anfang einer Gruppe sowie die das Ende derselben kenn zeichnende, Spannung und die, die, Wieder herstellung des ursprünglichen Zustandes nach dem Überfahren der Gruppe kennzeieli- nende Spannung.
Es ist jedoch ersichtlich, dass ein gegeben-er Gleichspannungswert für eine Anzahl verschiedener Zwecke verwendet- werden kann, vorausgesetzt, dass die an die Werte der Spannungen gestellten Anford8- rungen eingehaltenwerden. In gleicherWeise kann eine gegebene Markierstellung des Wählers mehr als einer Gruppe zugeordne#t sein, vorausgesetzt, dass die jener Stellung an gelegte Gleichspannung für jede der Gruppen,
denen sie zugeordnet ist, die ihr zukommen den Aufgaben richtig erfüllt.
Ausführungsbeispiele, des Erfindungsge genstandes sind nachstehend an Hand der beiliegenden Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung zeigt die Fig. <B>1</B> einen Teil eines Registers und der Konfaktbank eines Gruppenwählers einer halbautomatischen oder vollautomatischen Telephonzentrale und veranschaulicht in schematischer Darstellung die Arbeitsweise der erfindungsgemässen Fernmeldezentrale' die Fig. 2 die gleichen Teile in einer etwas andern Ausführungsform, die Fig. <B>3</B> so viel von einem Register, als zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist,
und die Fig. 4 so viel von einer Anschalteinrich- tung sowie von einem Gruppenwähler, als zum Verständnis der Erfindung unerlässlich ist.
In der Fig. <B>1</B> ist ein Signalweg einerseits mit dem Schaltarm. aeines Ziffernempfangs- schalters DRS des Registers<B>REG,</B> über den diesem Weg nach dem Empfang der Ziffer eine diese Ziffer kennzeichnende Spannung angelegt wird, und anderseits im Wähler GS mit dem Schaltarm t verbunden, wobei dieser Weg über die Kontakte der von diesem Schaltarm bedienten Bankreihe mit Kenn zeichnungsgleichspannungen verbunden wer den kann.
In den Signalweg ist, eine Detektorvor- richtung <B>D</B> eingefügt, und die Kontakt gruppen A und B stellen jene Kontakte dar, mittels denen der Zustand der Anordnung nach einem ersten und zweiten Ansprechen der Detektorvorrichtung <B>D</B> geändert werden kann, wobei ein drittes Ansprechen der Vor richtung<B>D</B> die Kontaktgruppen<B>A</B> und B .wieder in die ursprüngliche Stellung zurück führt.
Der Leiter<B>1</B> gibt Zugang zu der die, Frei wahl steuernden Einrichtung und verläuft über Kontakte der Gruppen A und B nach dem Schaltarm<B>d</B> des Wählers, über welchen die, Freiwahl erfolgt. Die freien Ausgänge sind durch das Vorhandensein einer über einen Widerstand rt dem Kontakt<B>d</B> des Aus ganges angelegten Gleichspannung gekenn- zeichneit. Falls ein Ausgang besetzt ist, so ist diese Gleichspannung entweder abge trennt oder durch Erdung herabgesetzt.
Die Bezeichnungen an den nach Kontak ten der vom Schaltarm t bestrichenen Bank reihe führenden Leitern haben die folgende Bedeutung: Pb bezeichnet jeweils eine Gleiehspannung, die den Anfang einer Gruppe von Aus gängen kennzeichnet. Dabei kann der Anfang einer Gruppe mit dem in der Be- wegungsrielitung der Schaltarme ersten Ausgang der Gruppe identisch sein.
Pe bezeichnet eine Gleichspannung, die das Ende einer Gruppe kennzeichnet und nach dem letzten dieser Gruppe zugeord neten Kontakt angeschlossen ist.
Pi bezeichnet eine Gleichspannung, die weiter hinten in der Bankreihe angeschlossen ist und eine Stellung kennzeichnet, in wel cher nach der Beendigung der Freiwahl das Register in den ursprünglichen Zu stand zurückzuführen ist.
Pd bezeichnet eine Spannung, welche im Re gister die empfangene nuinerische Angabe kennzeichnet.
Pe ist die Nachprüfspannung und Pr eine im Register nach dem zweiten An sprechen der Detektorvorrichtung ange legte Spannung.
Diese Bezeichnungen sind in der Zeich nung für sämtliche vorhandenen Gruppen beibehalten, wobei ihnen<B>je</B> nach der Gruppe ein bestimmter Index angehängt ist, nämlich bei Spannungen der verlangten Gruppe der Index x, bei Spannungen von nicht verlang ten Gruppen der Index n, falls sie Spannun gen sind, die im Zusammenwirken mit einer unter der Spannung Pd#, liegenden Spannung Pd" kein Ansprechen der Detektorvorrich- tung bewirken und mit dem Index m, falls sie in bezug auf eine über der Spannung Pd, liegende Spannung Pd Betriebsspannungen sind.
Wird mit V,> die minimale Spannungs differenz mit dem für das Ansprechen der Detektorvorrichtung richtigen Vorzeichen be zeichnet, dann müssen die verschiedenen oben genannten Spannungen die folgenden Bedingungen erfüllen, falls sie gewährleisten sollen, dass keine Falschwahl stattfinden kann:
<B>A. 1)</B> Pbx, <B><I>-</I></B> Pd" <B>=</B> V" 2) Pb" <B><I>-</I></B> Pc_, <B> < </B> Y# <B>3)</B> Pe-, <B><I>-</I></B> Pe, Y" <B>.1:
<I>-</I></B> Pe. <B> < V.</B> 4) Pr, <B>5)</B> Pl#I <B>-</B> Pix ##h V. <B>6)</B> Pi. <B><I>-</I></B> Pd#, <B> < </B> V. <I>B.<B>1)</B></I> Pb#, <B><I>-</I></B> A#, <B><I> < </I></B> V" 2) Pe" <B>-</B> Pd#x <B> < T%</B> <B>3)</B> Pi" <B><I>-</I></B> Pd#, <B><I> < </I></B> T% <B><I>C.
1)</I></B> Pb" <B><I>-</I></B> A#, <B><I> < </I></B> Y" q#) pe. <B><I>-</I></B> Pd#, v', <B>3)</B> Pe. <B><I>-</I></B> Pe, Y" 4) Pr, Pe", <B> < </B> V" <B>5)</B> Pl#, Pi" ##, v', <B>6)</B> Pi. Pd#,
<B><I> < </I></B> Y# <B><I>D. 1)</I></B> Pb. <B><I>-</I></B> Pd#, <B><I>></I></B> T% 2) Pb. <B><I>-</I></B> Pe#, #h- T% <B>3)</B> Pr_, <B><I>-</I></B> Pe.. <B> < </B> Y# 4) Pr. <B><I>-</I></B> Pi. #:
- <B>V.</B> <B><I>5)</I></B> Pi. <B><I>-</I></B> Pd. <B> < V.</B> Für den speziellen Fall einer einer Span nung Pb oder der Spannung Pb., voran- 0,elienden Spannung Pi gilt:
ZD <B><I>E. 1)</I></B> Pi <B><I>-</I></B> Pc#, #-- T% Die Bedingungen der Gruppe<B>A</B> entspre chen der verlangten Gruppe, während die Gruppen<I>B,<B>C</B></I> und<B>D</B> die relativen Werte der für die Kennzeichnung von nicht verlangten Gruppen benützten Spannungen geben, die auf die Detektorvorrichtang verschieden ein wirken, ohne jedoch eine Falseliwahl zu be wirken.
Wenn der Ziffernempfangsschalter die Spannung Pd., im Register an die Detektor- vorrichtung anlegt und der Wähler auf den die Spannung Pb" führenden Kontakt auf läuft, dann sprielit die Detektorvorrichtung entsprechend dem unter<B>A., 1)</B> angeführten Zustand an, und die Kontaktgruppe<B>A</B> wird betätigt.
Der Detektorvorrichtuno- wird da durch die Spannungsdifferenz Pbx-Pe-, an gelegt, und gleichzeitig wird der Schaltarm <B><I>d</I></B> des Wählers nach der die Freiwahl steuern den Einrichtung durcligesclialtet. Entspre chend dem unter<B>A.,</B> 2) genannten Zustand spricht die Detektorvorrichtung nicht wieder an und die Kontakte der Kontaktgruppe<B>A</B> bleiben in der Arbeitsstellung, während die Kontaktgrappe B nicht betätigt worden ist. Die Freiwahl kann somit weitergehen. Das Register prüft über den Leiter<B>1,</B> ob der Aus- gang, auf welchem der Wähler steht, frei oder besetzt ist.
Im letzteren Falle dreht der Wähler weiter auf den nächsten Ausgang und so weiter, bis ein freier Ausgang in der j Gruppe gefunden wird. Hierauf hält der Wähler an, der Ausgang wird belegt und der Wahlvorgang ist für die- in Frage stehende Wähl-stufe beendigt.
Wenn kein freier Ausgang in der Gruppe gefunden wird j und der Wähler nach der Prüfung des letzten 11usganges die Spannung Pe" findet-, dann zeigt der Zustand<B>A., 3)</B> an, dass die Detek- tarvarriettung wieder anspriellt. Die, Kon-- Iakte der Kontaktgruppe B werden dabei be- %tigt und die Verbindungen nach der Deteh:
- torvorrichtung vertauselit, während die De- tektorvorrichtung im Register mit der Span nung Pr". verbunden wird. Der Zustand<B>A.,</B> 4) zeigt an, dass in jenem Moment die, Detektor- vorrichtung unter dem Einfluss der Span nung Pe., nicht ansprechen kann, und der Zustand<B>A., 5)</B> zeigt an, dass sie ansprechen wird, sobald die Spannung Pi, welche die Herstellung des ursprünglichen Zustandes bewirken soll, angetroffen wird.
Der letzte Zustand,<B>A., 6),</B> zeigt an, dass, wenn der ur- sprüngliehe Zustand wieder hergestellt wird, die Detektorvorrichtung durch die die Wie derherstellung des ursprünglichen Zustandes kennzeichnende Spannung nicht ansprechen kann.
Die Zustände der Gruppe B kennzeich nen, sobald sie, vorhanden sind, die, nicht ver langten Gruppen, über welche die Schalt arme des Wählers 11inwegdrehen, ohne ein Ansprechen der Detektorvorrichtung zu be wirken, da alle Spannungsdifferenzen, <I>wel-</I> chen dieDetektorvorrichtung ausgesetztwird, unter dem für das Ansprechen erforderlichen Minimum bleiben.
Die Spannungen Pc" und Pr,c können natürlich in solchen Gruppen nicht zur Wirkung gelangen, da sie nur nach dem ersten resp. zweiten Ansprechen der De- tektorvorrielitung im, Register der Detektor- vorrielltung angelegt werden.
Die Zustände<B>C</B> kennzeichnen jene Grup pen, bei denen die den Anfang einer Gruppe kennzeichnende Spannung die Detektorvor- riollt-Ling nicht zum Ansprechen bringen kann [Zustand<B>C.,</B> 1)], während die das Ende einer Gruppe kennzeichnende Span nung dieVarrichtung zumAnsprechen bringt [Zustand<B>C.,</B> 2)1. Im letzteren Falle wird eine Falseliwahl durch den Zustand<B>C.,3)</B> verhindert, da dieser Zustand anzeigt, dass die Vorrichtung unmittelbar nach dem ersten Ansprechen ein zweites Mal ansprechen wird.
<B><I>C.,</I></B> 4) kennzeichnet einen Zustand, bei dem die Vorrichtung nicht ansprechen kann, wäh rend bei<B>C., 5)</B> dieselbe anspricht, um den ursprünglichen Zustand herzustellen, der durch<B>C., 6)</B> nicht geändert wird.
In der gleichen Weise bestimmen die Zu stände D die Spannungswerte für nicht ver langte Gruppen, in denen die den Anfang der Gruppe kennzeichnende Spannung das Ansprechen der DetektoTvorrichtung bewirkt.
Dabei zeigt<B>D., 1)</B> den Zustand beim ersten Ansprechen der Vorrichtung,<B>D.,</B> 2) den Zustand des zweiten Ansprechens der Vorrichtung in der nämliellen Wählerlage. Da die Einrichtungen<B>_A</B> und B betätigt sind, kann der Wähler keine zweite Wahl ausfüll- ren. <B>D., 3)</B> lässt die Vorrichtung in der ein genommenen Lage, während<B>D.,</B> 4) die ur- sprünglielle Lage wieder herstellt, an welcher <B><I>D.,</I> 5)</B> nichts. ändert.
Der Zustand<B>E., 1)</B> zeigt an, dass ein eventuelles einmaliges Ansprechen infolge einer Spannung Pi nach der Wiederlierstel- lung des ursprünglichen Zustandes keine Falsellwahl bewirken kann, falls jene Span nung Pi der verlangten Gruppe oder einer Gruppe vorangeht, deren Anfang durch eine Spannung gekennzeichnet ist, die ein zweites Ansprechen bewirken kann.
Wenn die obigen Beziehungen für irgend- ,eine der eine empfangene numerische Angabe kennzeichnenden SpannungenPd erfülltsind, dann arbeitet die erfindungsgemässe Anord nung in allen Fällen einwandfrei. Es ist nun möglich, durch eine vergleichende Unter- sueltung _der verschiedenen Beziehungen be stimmte Werte für die Spannungen so fest zulegen, dass sowohl die Gesamtzahl der Ue- nötigten verschiedenen Spannungen als auch die Gesamtzahl der auf der Wählerseite zu kennzeichnenden Stellen erheblich vermin dert wird.
Das folgende Beispiel zeigt eine, der mehreren möglichen Lösungen dieses Problemes und soll an Hand der Fig. 2 erläu tert werden.
Kennzeichnungs- <I>und</I> Nachprüfspannungen <I>im Register.</I>
Aus den Beziehungen<B>A.,</B> 2) und<B>D.,</B> 2) ist ersichtlich, dass Pbx <B><I>-</I></B> Y" <B> < </B> Pe2r. <B><U>--'</U></B> Pb", <B><I>-</I></B> TT, Aus 'der Beziehung<B>A., 1)</B> ergibt sich, dass Pb., <B><I>-</I></B> Y" <B><I>=</I></B> Pd, und Pb", <B>-</B> T% == Pd"" ist, und somit erhält man die Beziehung (a) Pd#, <B><I> < </I></B> Pe,
Pd.
Diese Beziehung zeigt in allgemeiner Weise an, dass der Wert der Spannung Pe-, zwischen dem Wert der die empfangene numerische Angaba kennzeichnenden Span- ZD nung Pd., und der niedrigsten über demWert der Spannung Pd" liegenden und eine andere numerische Angabe kennzeichnenden Span nung liegen muss. Die.
Naellprüfspannung Pe muss daher ebenfalls der empfangenen nume rischen Angabe einzeln zugeordnet sein,<B>so</B> dass also für jede der verschiedenen Spannun gen Pd auch eine verscIiiedene# Naehprüf- spannung Pe vorgesehen werden muss. Die, Fig. 2 zeigt, dass die Spannung Pe über eine Bankreffie des Ziffernempfangssehalters ge führt wird.
Wird in der obigen Beziehung (a) an genommen, dass Pd., die niedrigste, über Pd#, liegende Kennzeichnungsspannung sei, die beispielsweise mit Pd_,+, bezeichnet werden soll, dann ist für diesen bestimmten Wert die Beziehung (a) erfüllt, wenn Pe. <B><I>=</I></B> Pd.+,. <B>(b)</B> ist.
Daher kann die Nachprüfspannung für eine gegebene numeriBelle Angabe als Kenn- 7eichnungsspannung einer andern numeri- ,selien Angabe benützt werden, und wenn die verschiedenen Kennzeichnungs- und Nach- prüfspannungen mit den Indizes<B>1,</B> 2, <B>3 ...</B> in der Reihenfolge ihrer Grössenordnung ver sehen werden, erhält man PdiL <B><I> < </I></B> Pe, <B><I>=</I></B> Pd.,
<B><I> < </I></B> Pe, <B><I>=</I></B> Pdz <B><I> < </I> ...</B> Pe, = Pd", <B><I> < </I></B> Pc" (C) und für zehn verschiedene nuinerische An- n Olaben, die das Register empfangen kann.
werden im Register nur elf verschiedene Spannungen benötigt.
Die Beziehungen (c) sind erfüllt, wenn für die Differenzen Pd#, <B><I>-</I></B> Pd, Pd" <B>-</B> Pd2, Pd, <B><I>-</I></B> Pd, usw. ,eine unveränderliche Spannungsdifferenz<B>p</B> gewählt wird, die beispielsweise durch An- zapfung aufeinanderfolgender Zellen einer Batterie oder einem Spannungsteiler entnom men werden kann.
<I>Spannungen</I> z-mr Kennzeichn-ung <I>des Anfanges und des Endes der</I> Gnuppen. Die Anzahl dieser Kennzeichnungsspan- nungen kann, wie dies nachstehend gezeigt wird, in gleicher Weise herabgesetzt wer den wie die der Kennzeichnungs- und Nach- prüfspannungen.
DurchWahl eines passenden Wertes für Pe#, kann man in der Beziehung<B>A., 3)</B> Gleichheit erhalten, so dass Pe,: <B><I>-</I></B> Pe, <B><I>=</I> "F"</B> wird, und wenn ferner die Kennzeichnungs- und Naehprüfungsspannungen wie oben be schrieben gewählt werden, so kann Pc" durch Pd.,-"-, ersetzt werden, so dass nun Pe. <B><I>-</I></B> Pd#+, = Y.<B><I>(d)</I></B> wird.
Gemäss Definition ist die Spannungs differenz Y" der für die Feststellung der Gruppe erforderliche bestimmte Wert; für die Gruppe x<B><I>+</I> 1</B> erhält man somit die Grundbeziehunn- <B>A., 1),</B> das heisst 21 Pb.+# <B><I>-</I></B> A#,+# <B><I>=</I></B> V.
und daher ist Pe_, = Pb#,-#,. Wenn also die Kennzeichnungs- und Nachprüfspannungen so gewählt werden, dass die Beziehungen<B>(e)</B> erfüllt sind, dann ist die Spannung, die das Ende der der Kennzeichn,ungsspannung Pd#, entspreclien- den Gruppe kennzeichnet, die gleiche wie jene, die den Anfang der der Kennzeichnungs spannung entsprechenden Gruppe kennzeichnet.
Im allgemeinen Fall ist angenommen worden, dass die Kontakte, denen die Span nungen Pe" und Pb#,#-, angelegt werden, ver- sehiedene Kontakte, seien. Es ist jedoch ohne weiteres ersichtlich, dass, falls in der Wähler bank die Gruppe x<B><I>+</I> 1</B> auf die Gruppe, x folgt, der gleiche Kontakt benützt werden kann, so dass keine Stellung in der Wähler bank verlorengeht. Dieser gemeinsame Kon takt stellt demnach den letzten Kontakt der Gruppe x und den ersten Kontakt der Gruppe <I>x<B>+</B></I><B> 1</B> dar.
Daher werden, falls der Wähler Zugang zu zehn verschiedenen Richtungen gibt und zehn Gru2pen von Ausgängen derart, aufeinanderfolgen, dass die Spannun gen zur Kennzeichnung der Gruppenanfänge <B>-</B> und Enden der Reilie nach grösser werden, nur elf solche Kennzeichnunggspannungen benötigt, wobei die Spannungsdifferenzen Pb, <B><I>-</I></B> Pb, Pd, <B><I>-</I></B> Pd, usw., gleich<B>p</B> sind.
Bis dahin ist noch keine Beziehung für die relativen Werte der registerseitigen Span nungen und der wählerseitigen Spannungen aufgestellt worden, so dass auch die Gesamt zahl der benötioten verschiedenen Spannun gen nicht fest-gelegt ist.
Nimmt man aber an, dass <B>p</B> gleich Y" sei, dann werden insgesamt lediglich zwölf Spannungen benötigt., denn <B>e5</B> .es ist Pb, <B><I>=</I></B> Pd., Pb", = Pd" <B><I>.</I> .<I>.</I></B> Pb, <B><I>=</I></B> Pd" <B><I>+</I> p</B> und Pe", <B><I>=</I></B> Pd", <B><I>+</I> 2p.</B> In diesem Falle erhält man für die Be ziehung<B>A.,</B> 2) Pb" <B><I>-</I></B> Pc., = <I>o</I> das heisst,
es sind keine Grenzwerte für das Niehtanspreehen zu berücksichtigen. Die Be dingung<B>p =</B> T% erfordert aber, dass das Ver- hältnis zwischen der minimalen Betriebs spannung V" der Detektorvorrichtung und der für Kennzeichnungszwecke benötigten Gesamtspannung ein Minimum ist und dass beispielsweise für zehn Richtungen Y" nicht höher als ein Elftel der für Kennzeichnungs zwecke verwendeten Gesamtspannung sein darf.
Um nicht eine, zu empfindliche Detektor- Vorrichtung oder eine zu hohe Kennzeich- nungs-Gesamtspannung zu erhalten, mag von Interesse sein, eine andere Beziehung zwi- sehen <B>p</B> und Y" zu betrachten. Es sei bei spielsweise angenommen, dass <B>p</B> gleich YJ2 sei.
Dann zeigt die Grundbeziehung Pb, <B><I>-</I></B> Pd" <B>2p</B> an, dass Pb, = Pd" Pb, Pd, usw. und Pb", <B><I>=</I></B> Pd" + <B>2p</B> und Pe", = Pd", <B><I>+</I> 3p</B> ist, so dass also insgesamt dreizehn verschie dene Spannungen erforderlich sind.
In die sem Falle muss jedoch die Detektorvorrich- tuno, so sein, dass sie auf eine Spannungs differenz von V./2 nicht ansprechen kann. Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass die Empfindlichkeit der Detektorvorrielltung nicht so gross sein muss wie beim ersten Bei spiel, da. _F, gleich einem Sechstel der für Kennzeichnungszwecke benötigten Gesamt spannung sein kann.
Es kann zwischen T" und<B>p</B> irgendeine andere Beziehung gewählt werden, wobei jedoch. zu beachten ist, dass <B>je</B> höher die minimale Betriebsspannung der Detektorvorrichtung -in bezug auf die ver wendete Gesamtspannung ausfällt, um so höher auch. die Anzahl der -benötigten ver schiedenen Spannungen und um so enger auch die Grenzwerte für das Nichtansprechen der Detektorvorrichtunz ausfallen.
Spannungen<I>zum Anzeigen der Wieder-</I> <I>herstellung des ursprünglichen Zustandes</I> Aus den Bezieliungen A bis<B>D</B> ist ersicht lich, dass irgendwelche Werte der Spannun gen Pr und Pi, welche den Beziehungen Pr <B><I>-</I></B> Pi T7-" und Pi <B><I>-</I></B> Pd, <B><I> < </I></B> Y" genügen, die Beziehungen A.,<B>6),<I>C., 6), D., 5)</I></B> für irgendeine empfangene numerische An gabe erfüllen.
Daher kann im Register eine gemeinsame Spannung Pr für die Vorberei tung der Wiederherstellung des ursprüng lichen Zustandes verwendet werden, und zwar unabhängig von der empfangenen nu- meriselien Angabe, während auf der Wähler seite eine entsprechende Spannung Pi ver wendet werden kann, wobei es für den Wahl vorgang belanglos ist, nach welcher Gruppe der Wählerbank diese Spannung angeschlos sen ist.
Es ist ferner ersichtlich, dass es nicht notwendig ist, die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes nach jeder Gruppe vornehmen zu können. Bei einer Anordnung nach dem vorangehenden Beispiel der Fig. 2, bei welcher die Kennzeichnungsspannungen für eine Reihe von Gruppen von Ausgängen in der Reihenfolge zunehmender Spannungs werte angeschlossen sind, ist es klar, dass, falls die Detektorvorrichtung ein zweites Mal anspricht, und daher die nach ihr führen den Verbindungen vertauscht werden, eine, Spannung Pr derart gewählt werden kann, dass alle höheren Spannungen als jene,
die den Anfang der verlangten Gruppe kenn zeichnet, nicht auf die Detektorvorrichtung einwirken können. Da es aber anderseits be kannt ist, dass Gruppen, welche durch solche Spannungen gekennzeichnet sind, nicht ver langte Gruppen sind, kann der Wähler drehen, bis er auf die höchste Kennzeich nungsspannung aufläuft, das heisst auf die das Ende der letzten Gruppe der Reilie von Gruppen kennzeichnende Spannung. Die Wiederherstellung des ursprünglichen Zu standes braucht erst dann stattzufinden, wenn die Wählerschaltarme diese Stellung ver lassen haben.
Es ist deshalb für jede Reihe von wie oben beschrieben gekennzeichneter Gruppen nur eine Stellung für den An- schluss der Spannung Pi vorzusehen. Diese Stellung trennt aufeinanderfolgende Reihen von Gruppen von Ausgängen, kann aber nicht mit einem Ausgang zusammenfallen, falls die Spannung Pi von der Spannung Pbl der folgenden Gruppe verschieden ist, wie dies die Fig. 2 zeigt.
Wenn<B>jedoch</B> der Wert der Spannung PI so gewählt wird, dass Pi <B><I>=</I></B> Pb, dann ist ersichtlich, dass die für die Wiederherstel- lun-- des ursprünglichen Zustandes verwe-a- dete Stellung und Spannung die gleiche sein muss wie jene für die Kennzeichnung des Anfanges der ersten Gruppe [Beziehung <B><I>E., 1)</I></B> Es ist aus dem Vorangehenden ersicht lich, dass,
falls die verschiedenen Kennzeicli- nungsspannungen zweckmässig gewählt wer den, die ganze Anordnung ausser den für die Gesamt-zahl der verschiedenen Richtungen, nach denen der Wähler Zugang gibt-, notwen digen Spannungen nur zwei weitere Span nungen benötigt werden, und dass alle für die Kennzeiehnung verwendeten Stellungen Ausgangsstellungen entsprechen können mit Ausnahme derjenigen zur Kennzeichnung des Endes der letzten Gruppe einer Reihe. Falls alle Ausgänge ein und derselben Rich tung zusammengefasst sind, so dass die Bank.
nur eine Reihe von Gruppen aufweist, dann wird in der Kontaktbank nur eine Stellung benötigt, die nicht mit der Stellung eines Ausganges zusammenfällt. Ein weiterer Vorteil ist der, dass die Anzahl Hale, in denen die Detektorvorrielitung während einer Wahl anspricht, auf ein --Minimum herab gesetzt wird, da im Falle einer normalen Wahl diese Vorrichtung nur einmal an spricht und falls der Wähler keinen, freien Ausgang finden kann nur dreimal während jeder ganzen Umdrehung der Wählergchalt- arme.
D,-r beschriebene Wählvorgang erlaubt ferner das "Aufholen" durch den Wähler, wodurch ein Zeitgewinn erzielt wird, indem der Wähler noch während des Empfanges der Ziffer in Drehung versetzt wird und nicht erst dann, wenn die Ziffer bereits vollständig empfangen worden ist.
Ura dies bei der beschriebenen Anord nung durchführen zu können, muss die Dreh- bewegung aus einer Nullstellung heraus er folgen und die verschiedenen Stellungen des Ziffernempfangsschalters des Registers müssen die gleiche Reihenfolge aufweisen wie die jenigen der Wählerbank.
Um zu verhindern, dass der Wähler eine Prüfstellung erreicht und in dies-er <B>-</B> da der Ziffernempfangsschalter des Registers zu dieser Zeit eine Stellung einnimmt, die eine Ziffer kennzeichnet-, welche nicht der tat sächlich zu empfangenden Ziffer entspricht<B>-</B> angehalten wird, muss entweder die erste Haltestellung des Wählers genügend weit von der Wählernullstellung entfernt sein,
um den Wähler am Aufholen des Ziffern- empfangsschalters zu verliindem oder die Drehun <B>! -</B> des Wählers muss verhindert wer den,<B>bis</B> der Ziffernempfangsschalter eine Stellung einnimmt, die während der rest lichen, für den Ziffernempfang benötigten Zeit durch den Wähler nicht mehr erreicht werden kann.
Bei den früher bekanntgewor denen Kennzeichnung8anordnungen ist ge wöhnlich die erste Lösung angewendet wor den. nicht aber bei der im folgenden be schriebenen Anordnung, da auf alle Aus gänge, die einer gegebenen Richtung ent sprechen, eine Prüfspannung von höherem Wert als die vorangehende folgen muss, und da weiter alle Prüfspannungen von der Null stellung an in der Reihenfolge zunehmender Spannimgswerte angeschlossen sein müssen oder umgekelirt. Dies bedeutet,
dass in bezug auf die Nullstellung des Wählers die erste in der Bank angeschlossene Prüfspannung dem Anfano- der ersten Gruppe von Aus gängen entsprechen muss und ihr kein an derer Ausgang einer -einer höheren Ziffer entsprechenden Gruppe vorangehen darf.
Im Falle der Anwendung der erstgenannten Anordnung gingen daher, wenn zwecks Verhinderung des Aufholens des Ziffern- empfangssehalters des Registers das Anlegen der Spannungen in der Wählerbank in der Drehrichtung verschoben würde, alle dem ersten Prüfkontakt vorangehenden Kontakte <B>f</B> ür die Verwendung verloren.
Die zweite Lösung dagegen lässt sich bei der vorliegenden Anordnung ohne Schwierig- keif anwenden und bedingt nicht den Verlust von Kont-,%1-,ten in der Wälilerkontaktbank.
Zum besseren Verständnis der voraus gellenden Betrachtungen wird nachstehend an Hand der Fig. <B>3</B> und 4 ein Ausführungs beispiel beschrieben, welches die Anwendung der Erfindung auf die erste Wählstufe einer automatischen Nebenstellenzentrale mit drei stelligen<U>Nummern</U> zeigt. Dieses Beispiel, in welchem für zehn verschiedene Richtungen insgesamt dreizehn verschiedene Spannungen verwendet werden, zeigt eine Anordnung, die den verschiedenen Anforderungen nach dem aufeinanderfolgenden Ansprechen der Detek- torvorrichtung genügt.
Die Fig. <B>3</B> zeigt jene Teile eines Re gisters, die für den Empfang der ersten Ziffer einer gewünschten Teilnehmernummer und für die entsprechende Gruppenwahl er forderlich sind, während die Fig. 4 Teile einer Anschalteinrichtung, den Gruppen wähler und ein ihm zugeordnetes Relais zeigt.
In der Fig. <B>3</B> ist LSOII der Schaltmagnet eines Suchers LS, mittels welchem das Re gister mit einer Anschalteinrielitung (Fig. 4) verbunden werden kann und von dem die Schaltarme<I>s,</I> d, <I>t, r</I> und c gezeigt sind. Die vom Impulsrelais As der Anschalteinrich- tung aufgenommenen Wählimpulse werden über den Schaltarm s nach dem Register weitergeleitet.
Die Signalgabe, für die ziffern abhängige Wahl erfolgt über den Schaltarm t, während die Prüfung eines freien Aus- 0- n ..a ges in der verlangten Gruppe über den Schaltarm<B>d</B> erfolgt. Die Steuerung des Schaltmagneten GSM des als Drehwähler ausgebildeten Gruppenwählers GS erfolgt über den Selialtarm r und die, Belegung des gewählten Ausganges über den Sehaltarm <B>e.</B>
S.31 ist der Schaltmagnet des Ziffern- empfangssehalters 8, von dem drei Bank reihen a,<B>b</B> und c mit den dazugehörigen Schaltarmen dargestellt sind.<B><I>A,</I></B><I> B</I> und Fd ,sind drei Relais, die beim Empfangen der Ziffer mitwirken, wobei das Relais A den Beginn des Ziffernempfanges anzeigt, das Re lais B den Zeitpunkt, in welchem der Wähler GS mit der Drehbewegung beginnen kann. und das Relais Fd das Ende, der Ziffer.
Das Relais Lin ist ein verzögert abfallen des Relais, welches in Reihe mit dem Schalt magneten des Ziffernempfangsschalters er regt wird. und während der Impulsreihe der Ziffer erregt bleibt. K und L sind zwei Re lais, die beim ersten Ansprechen der Detel,-- torvorrielltung während der Wahl anspre- eben, und M und<B>N</B> sind Relais, die beim zweiten Ansprechen der Detel-,torvorriel-i- tung zur Wirkung gelangen,
falls der Wähler zum ersten Male auf einem falschen Prüfspannungskontakt -anhält odeT infolge Fehlens eines freien Ausgan es in der ver- ,9 langten Gruppe auf einen weiteren Prüf kontakt aufläuft. LC ist ein Relais, welches gleichzeitig den Anodenstromkreis der eine Röhre L' mit nicht geheizter Kathode, auf weisenden Detektorvorrielituno- und die Pri märwicklung des Transformators<B>T</B> dieser Vorrichtung beherrscht,.
Es dient zum Lö- ZD sehen der Röhre nach dem jeweiligen An sprechen der Vorrichtung und verhindert, dass der Primärstromkreis des Transforma tors ceschlossen werden kann, bevor der An- t' odenstromkreie wieder geschlossen ist. Die Relais It und H sind die üblichen Prüfrelais für die Gleichstrom- und die Düppelprüfung, während das Relais C das dem Relais<B>A</B> entsprechende Relais für den Empfang der zweiten Ziffer ist.
Mit P ist ein gemein sames Potentiometer bezeichnet, welches die Spannungen für die Kennzeichnung der im Register empfangenen Ziffer und für die Kennzeichnung der Haltestellen im Wähler liefert.
Die Detektorvarrichtung weist die, Röhre L', die mit ungeheizter Kathode arbeitet und deren Steuerelektrode vorgespannt ist, ferner den Transformator T mit den beigeordneten Gleichrichtern RI und R2 und ein Anoden relais Gt auf.
Dite drei mit AT, NT und BI' bezeichneten Klemmen dienen zum Anschluss der Anoden-, der Kathoden- und der Steuer- elektrodenspannung. Die Fig. 4 zeigt eine Telephonteilnehmer- sta,tion TS, ein kombiniertes, Überwachungs- und Impulsrelais As, mit welchem die,
Sta tion TS bei einem von ihr eingeleiteten An ruf über einen nicht gezeigteu Anrufsucher und verschiedene nicht gezeigte Rela-iskon- takte in der Ansehalteinrichtung verbunden wird.
Der Gruppenwähler GS besitzt einen Schaltmagneten GSM und Schaltarme a,<B><I>b,</I></B> <B>e,<I>e,</I> d</B> und t. In der vom Schaltarm t bestrichenen Bankkontaktreihe sind die für die ziffernabhängige Wahl erforderlichen Prüfspannungen angeschlossen, während in der Bankkontaktreihe des Selialtarmes <B>d</B> die Cyl-eichstrom.prüfspa,rinungen für die Frei wahl über Widerstände rt angeschlossen sind.
Das Relais<B>G</B> ist ein Relais, welches am Ende der Gruppenwahl anspricht und die Um schaltung der vom Register kommenden Signal- und Steuerleiter nach Gruppen- wählerschaltarmen vornimmt, über welche die Si(rnal-abe für die folgende Wählerstufe erfolgt.
Die in den Fig. <B>3</B> und 4 gezeigte Anord nung arbeitet wie folgt: Der Empfang der die Wahl im gezeigten Gruppenwähler bestimmenden Ziffer bewirkt in an sich bekannter Weise die aufeinander- folgende Aberregung des Relais As, wodurch der Ziffernempfangsselialter <B><I>S</I></B> des Registers cim so viele Schritte weitergeschaltet wird, als die, Impulsreilie der Ziffer Impulse be sitzt, wobei die Weiterschaltung durch den folgenden Stromkreis bewirkt wird:
<B>1.</B> Batterie, Wicklung des Magneten 83,1, linker innerer Ruhekontakt des Relais Fd, Wickluno, des Relais Lw, Schaltarin und Kontald s des Suchers LS, Ruhekontakt des Relais<I>As,</I> Erde.
Das Relais Lin spricht auf den ersten Impuls an und bleibt bis an das Ende der Impulsreihe erregt.
Wenn der Schalter S die Stellung<B>1</B> er reicht, so spricht das Relais A im Stromkreis: 2. Batterie, linke Wickluno, des Relais B, Wicklunz des Relais<B>A,</B> Kontakt und Schalt arm c des Schalters S., linker äusserer Ruhe kontakt des Relais Fd, Erde an, wobei jedoch das Relais<B>B</B> nicht genügend Strom erhält, um anzusprechen. Das Relais<B>A</B> hingegen spricht an und schliesst einen eigenen Halte stromkreis, der über die rechte Wicklung des Relais B verläuft, welches ebenfalls an spricht, sobald im Stromkreis 2. Erde abge schaltet wird.
An seinem linken Arbeitskontakt bereitet das Relais A einen Stromkreis für die Erre gung des Relais Fd vor, welches jedoch vorderhand über den Arbeitskontakt des l#e- lais <I>Lm</I> bis ans Ende der Impul#sreihe kurz geschlossen bleibt.
Sobald das Relais Lm aberregt wird, spricht das Relais Fd an und bewirkt Sclialt- massnahmen für den Empfang der nächsten Ziffer in einem weiteren Ziffernempfangs- schaller.
Falls die empfangene Ziffer solcher Art ist, dass der Stromkreis 2. während ihres Empfanges über den Schaltarm und die Bankreihe c des Schalters<B>S</B> geschlossen bleibt, dann spricht das Relais B nicht an, bis das Relais Fd an seinem linken äussern Ruhekontakt am Ende der Impulsreihe die Erde abschaltet. Wenn dagegen die empfan gene Ziffer solcher Art ist, dass der Strom kreis 2. während ihres Empfanges am Schaltarm und der Bankreihe c des Sehaltcrs <B>S</B> ceöffnet wird, dann spricht das Relais B vor dem Ende der Impulsreihe an.
Die Erregung des Relais B kennzeichnet den Zeitpunkt, in welchem die Wahl begin nen kann. Dieses Relais ist mit den zum Schliessen des Stromkreises des Wähler magneten und zur Durchsehaltung des Signal weges, über welchen die ziffernabhänglige n<B>Z,</B> ZD Wahl gesteuert wird, erforderlichen Kontak ten versehen.
Nachstehend sind verschiedene Zustände, die sich bei der Wahl ergeben können, be schrieben, nä.mlicl-L das Aufholen, normale Prüfung, Falschprüfung und die andauernde Freiwahl.
<I>Aufholen.</I> Die Wahl beginnt, sobald der Gruppen- wähle,r GS nach erfolgter Erregung des Re lais B von einer Nullstellung aus zu drehen beginnt. Um zu verhindern, dass der Gruppen wähler den Ziffernempfangsschalter des Re- gister8 einholen kann, muss zwischen dem Be ginn des Empfanges der Impulse und dem Beginn der Drehbewegung des Gruppen wählers eine Verzögerung eingefügt werden.
Die Dauer dieser Verzögerung kann nach Wunsch bemessen werden, und zwar da durch, dass der Stromkreis für die Erregung des Relais A genügend lange Zeit geschlos- -sen gehalten wird, so dass das Relais B nicht ansprechen kann. Dies kann, wie die Figur zeigt, dadurch erreicht werden, dass eine Anzahl Bankkontakte der Bankreilie c des Schalters<B>S</B> miteinander verdrahtet werden.
Diese Verzögerung hängt natürlieh so wohl von der Schaltgeschwindigkeit des Wählers GS als von derjenigen des Schalters <B><I>S</I></B> sowie von den Abständen zwischen den ersten Ausgängen der aufeinanderfolgenden Gruppen von Ausgängen ab.
Nimmt man bei- .spielsweise an, dass der Schalter<B>S-</B> mit einer Iinimalgeschwindigkeit von acht Schritten in der Sekunde weiterschalte <B>-</B> was der nied rigstenNuminernseheibengeschwindigkeitent- ,spricht <B>-</B> und dass der Wähler GS bei freier Drehung eine Maximalgeschwindigkeit von <B>80</B> Schritten in der Sekunde und ferner jede Gruppe der Wählerbank zehn Ausgänge be sitze, dann genügt es, wenn die Erregung des Relais B nur während der ersten drei Impulse der Impulsreihe verzögert wird,
da ein Schritt des Schalters<B>S</B> zehn Schritten des Wählers GS gleichwertig ist.
Wenn der Stromkreis 2. für die Erre gung des Relais<B>A</B> geöffnet wird, bleibt dieses Relais in Reihe mit dem Relais B er regt, -v#"alcli letzteres dabei anspricht und einen Stromkreis für den Wähler schliesst: <B>3.</B> Batterie, Wicklung des Schallmagne ten GSIII, linker äuZerer Ruhekontakt des Relais<B>G,</B> Kontakt und Schaltarm r des Schalters LS, rechter äusserer Arbeitskontakt des Relais B, rechter äusserer Ruhekontakt des Relais LC, Ruhekontakt des Relais Jt, Ruhekontakt des Relais Gt, Erde.
Gleichzeitig wird der f olgende Prüfstrom kreis vorbereitet: 4. Bankkontakt und Schaltarm a des Schalters S, rechter Ruhekont#j.kt des Relais K, rechter innerer Ruhekontakt des Relais 31, linker äusserer Ruhekontakt des Relais LC, Gleichriehter Bl und Primärwicklung des Transformators T, rechter äusserer Ruhe kontakt des Relais M, linker äusserer Arbeits kontakt des Relais B, Schaltarm und Kontakt t des Schalters LS,
rechter Ruhekontakt des Relais<B>G</B> und Schaltarm t des Wählers GS.
Solange die Ziffer nicht vollständig emp fangen worden ist, wird durch die Verzöge rung des Beginn-es der Drehbewegung des Gruppenwählers gewährleistet, dass die, De- tektorvorrichtung nicht ansprechen kann. Am Ende der Ziffer, wenn der Schalter<B>8</B> definitiv die die Ziffer kennzeichnende Stel lung einnimmt, wird der Prüfstromkreis ver vollständigt.
Beim gezeigten Beispiel wird die für die Wahl erforderliche Spannungsreihe einem Potentiometer P entnommen, das aus hinter- einanderg,eschalteten Widerständen r# be sieht, wobei die Anzahl der Widerstände so gewählt wird, dass der Spannungsabfall 1) in einem der Widerstände kleiner ist als die lür das- Ansprechen der Detektorvorrich- tung benötigte Spannungsdifferenz,
während der Spaunungsabfall <B>2p</B> in zwei aufeinander- folgenden Widerständen der erforderlichen Minima,Ispannungsdifferenz entspricht.
Die Schaltung der Primärwieklung und der zugeordneten Gleichrichter ist derart, dass die.- Spannung, welche dem Wähler- schaltarm angelegtwird, in b:
ezugauf diedem Schaltarm a des Ziffernempfangssehalters an gelegte Spannung negativ sein muss. Nimmt man beispielsweise an, dass im Register die Ziffer<B>6</B> empfangen und damit der Schalter <B>8</B> auf die Stellung<B>6</B> eingestellt worden sei, dann erhält der Schaltarm a des Schalters<B>8</B> die Spannung des Punktest<B>8</B> des Poientio- meters P und die Detektorvorrichtung spricht an, sobald die Prüfbürste des Gruppen wählers den mit dem Potentiometerpunkt <B>6</B> verbundenen Prüfspannung#sleiter findet.
Der Kontakt<B>51</B> des Gruppenwählers kennzeich- net auf diese Weise den Anfang der der Ziffer<B>6</B> entsprechenden Gruppe von Aus- A <B>U</B> ngen. <I>Normale Prüfung.</I>
Wenn der Gruppenwähler den Kontakt <B>51</B> erreicht, so spricht die Detektorvorrich- fung an und das Anodenstromkreisrelais Gt wird erregt und es schaltet am Ruhekontakt die Erde vom Stromkreis<B>3.</B> ab, während es an seinem Arbeitskontakt einen Stromkreis für das Relais K schliesst: <B>5.</B> Batterie, rechte Wicklung des Relais L, Wicklung des Relais K, rechter Ruhe kontakt des Relais L, Arbeitskontakt des Relais Gt, Erde.
Das Relais K spricht an und bereitet seinen Haltestromkreis vor, welcher über die linke Wicklung des Relais L verläuft. Das Relais L spricht aber jetzt noch nicht an..
Sobald das Relais K seine Arbeits kontakte schliesst, wird ein Stromkreis für das Relais LC geschlossen und der Anoden stromkreis der Röhre L', der Primärstrom kreis des Transformators T und der An triebsstromkreis des Wählers werden geöff net. Das Relais Gt wird aberregL, und durch Öffnen des Stromkreises<B>5.</B> wird das Relais L in Reihe mit dem Relais K zum Ansprechen gebracht, welch letzteres dadurch gehalten wird.
Das Relais L schaltet bei seiner Erre gung die Seite des Primärstromkreises des Transformators T, die mit dem Schaltann a des Schalters<B>8</B> verbunden ist, über seinen linken äussern Arbeitskontakt nach dem Schalta#rm. <B>b</B> um. Die Kontakte der Bankreihe <B>b</B> sind<B>je</B> mit einem Potentiometerpunkt ver bunden, dessen Spannung um p-Volt niedriger ist als, die Spannung des entsprechenden Kontaktes der Bankreihe a, das heisst, der Kontakt<B>6</B> der Bankreihe<B>b</B> ist mit dem Punkt<B>7</B> des Potentiometers verbunden.
Ferner wird in dem Moment, in welcliein das Relais L seinen linken Rullekontakt L öffnete das Relais LC aberregt, wodurch der An odenstromkreis der Röhre L' und der Pri märstromkreis des Wählers wieder geselilo#s- sen werden.
Die Reihenfolge, in welcher die Kontakte des Relais arbeiten, o#ewälirleist-et, <B>en</B> dass der Primärstromkreis des Transforma tors erst geschlossen -wird, nachdem der<B>An-</B> odenkreis der Röhre bereits wieder geschlos sen ist und. gewährleistet dadurch, dass die Detektorvorrichtung keine Angabe empfan gen kann, bevor sie zur Feststellung dieser Angabe bereit ist.
Da angenommen worden ist, dass die De- tektorvorrichtung angesprochen habe, als der Wähler die Stellung<B>51</B> erreichte, welche der empfangenen Ziffer entspricht, so ist in dem Augenblick, in dem das Relais LC die genannten Stromkreise wieder schliesst., die der Detektorvorrichtung angelegte Spannung nunmehr gleich<B>p</B> und nicht<B>2p.</B> Obgleich diese Spannung die gewünschte, Richtung besitzt, so kann sie doch nicht zur Wirkung gelangen, da sie unter der minimalen Be- triehsspannung liegt und die Detektorvor- richtung kann daher nicht ansprechen.
Der Wähler wird daher erneut in Bewegung ge setzt, während der Prüfstromkreis über den Schaltarin <B>b</B> des Schalters<B>8</B> geschlossen bleibt. Der Gleichstromprüfstroinkreis zur Wahl eines freien Ausganges ist nun wie folgt vorbereitet: <B>6.</B> Erde, linker Ruhekontakt des Relais M, rechter äuss#p-rer Arbeitskontakt des Relais L, linke hocholimige Wick-lung des Relais Jt, Schaltarm und Kontakt<B>d</B> des Schalters LS, Schaltarm, <B>d</B> des Gruppenwählers GS.
In der Bankreihe<B>d</B> dieses Wählers sind die Bankkonfakte über Widerstände rt mit Batterie verbunden. Sobald der Schaltarm<B>d</B> eine Prüfspannung trifft, die, nicht durch einen Büsetztzustand herabgesetzt ist und die einem Kontakt der mit dein Kontakt<B>51</B> be ginnenden Gruppe angehört, so spricht das Relais Jt an und bewirkt die Stillsetzung des Wählers. Das Relais Jt erregt sein Hilfs relais<B>11,</B> wodurch in an sieh bekannt-er Weise die Doppelprüfung durchgeführt wird.
Das <B>C</B> Relais H beendigt beim Schliessen seines Ar beitskontaktes die #eigentliche Gruppen wahl und bereitet einen Stromkreis für die Erregung des Relais<B>C</B> vor, welches für die zweite, Ziffer die gleielie Auf gabe erfüllt wie das Relais<B>A</B> für die erste Ziffer. Durch die Erregung des Relais C wird das Relais G des Gruppenwählers erregt, -,i#,elelies die, verschiedenen Signalleiter des Registers nach denjenigen Gruppenwähler- schaltarmen umschaltet, über die -weitere Wahlvorgänge gesteuert werden.
Falschprüfung. Ximmt man wie früher an, dass die Ziffer <B>6</B> nach dem Register übermittelt worden ist, dass aber der Prüfspannungsleiter nach dem Kontakt<B>51</B> des Wählers geöffnet ist oder dass derWählerschaltarm t mit dem Kontakt <B>51</B> ],-,einen einwandfreien Kontakt herstellt, dann spricht die Detektorvorrichtung beim Auflaufen auf den Kontakt<B>51</B> nicht an und der Wähler dreht weiter, bis er den folgen den Leiter findet,
der mit dem Kontakt<B>61</B> und mit dem Punkt<B>5</B> des Potentiometers verbunden ist. Der Primärwicklung des Prüftransformators T wird eine Spannung angelegt, die das für<B>du</B> Ansprechen der Rölire erforderliche Minimum überschreitet, jedoch die richtige Richtung besitzt.
Die De- tektorvorrichtung spricht daher an und das Relai-s Gt wird erregt und bewirkt seiner- ,seits die, Erregung des Mais K, des Relais LC und die Aberregung des Relais Gt, ferner die Erregung des Relais L in Reihe mit dem Relais K und die Aberregung des Relais. LC.
Wie gezeigt worden ist, wird, sobald die Relais K und L beide nach dem ersten An sprechen der Detel-,torvorrichtung erregt sind, der Primärstromkreis des Transforma tors T mit dem Schaltarm. t des Wählers und dem Schaltarm <B>b</B> des Schalters<B>8</B> verbunden. Während das erste Mal die Detektorvor- richtung auf eine Spannungsdifferenz von <B>3p</B> Volt angesprochen hat, so spricht sie jetzt auf eine Spannungsdifferenz von<B>2p</B> Volt an.
Das Relais Gt wird wieder erregt und ver hindert ein weiteres Drehen des Wählers, bevor er überhaupt Zeit zum Verlassen des Kontaktes<B>61</B> oder zur Durchführung der Gleichstrompräfung für den dem Kontakt<B>61</B> entsprechenden freien Ausgang gefunden hat. Die zweite Schliessung des Arbeits- kontakte,s des Relais Gt bewirkt die Erre- gung des Relais M, welches in gleielierWeise anspricht wie das Relais K.
Sobald das Re lais M erregt ist, ist die vorher mit dem Schaltarm<B>b</B> des Schalters<B>S</B> verbundene Seile, des Transformators mit dem Schaltarm t<B>des</B> Wählers verbunden, während die vorher mit dem Wähler verbundene Seite nunmehr mit dem Potentiometerpunkt <B>9</B> verbunden ist. Wenn das Relais M erregt und das Relais<B>N</B> noch aberregt ist, sospricht das Relais LC an und löscht die Röhre L', so dass das Re lais Gt aberregt wird.
Das Relais<B><I>N</I></B> spricht in Reihe mit dem Relais M an, sobald das Relais Gt seinen Arbeitskontakt öffnet, genau -wie das- Relais L in Reihe mit dem Relais K erregt wird. Das Relais LC wird aberregt und die Detektorvorrichtung wird wieder angeschaltet.
Der Wähler wird, nach seiner vorübergehenden Stillsetzung, wieder in Bewegung gesetzt und das Auflaufen des Wählers auf alle übrigen Prüfspannungen der Wählerbank hat keinen Einfluss auf die Detektorvorrielitung, da infolge der Ver- tausellung der Verbindungen nach der Vor- ridlitung, die Richtung dieser Spannungen der gewünschten Rielitung entgegengesetzt ist.
Wenn jedoch eine vollständige Um drehung ausgeführt worden ist und der Wähler in die Stellung<B>1</B> gelangt, -welche mit dem Potentiometerpunkt <B>11</B> verbunden ist, dann wird der Detekturvorrielltung eine Spannungsdifferenz von<B>2p</B> Volt mit der richtigen Richtung angelegt.
Die Erregung des Relais Gt bewirkt das Anhalten des Wählers, und gleichzeitig wird das, Relais K wie folgt kurzgeschlossen: <B>7.</B> Erde, Arbeitskontakt des Relais Gt, rechter innerer Arbeitskontakt des Relais L, -rechter Arbeitskontakt des Relais<B>N,</B> linker innerer Arbeitskontakt des Relais B, MTick- lung des Relais K, linker innerer Arbeits kontakt des Relais JK, linke Wicklung des Relais L, Erde. Das Relais K wird aberregt, während die Relais L, M und<B>N</B> erregt bleiben.
Wenn das Relais L erregt und das Relais K aberregt ist, so ist wieder ein Stromkreis für dao Re- lais LC geschlossen, wsslclles anspricht und die Röhre L' löscht. Das Relais Gt wird ab- erregt und es schaltet Erde vom Relais L ab. Die Relais<I>L, M</I> und<B>N</B> werden daher der Reihe nach aberregt und im Register der ur- sprünglielle Zustand wieder hergestellt.
Der Wähler wird wieder in Bewegung versetzt und der oben beschriebene Arbeitszyklus wiederholt sich, bis die Detektorvorrichtung zum ersten Male beim Auflaufen auf die richtige Stellung (in diesem Falle, auf den Kontakt<B>51)</B> anspricht, worauf sich die im Abschnitt "normale Prüfung" beschriebenen Vorgänge abspielen.
<I>Kontinuierliche Freiwahl.</I>
Falls die Ziffer<B>6</B> gewählt und nach dem Register übermittelt worden ist und die De- tektorvorriclitung beim Auflaufen des Wäh lers auf die Stellung<B>51</B> angesprochen hat, so beginnt die, Freiwahl nach einem freien Ausgang. Falls in der gewünschten Gruppe kein freier Ausgang vorhanden ist, findet der Wähler den nächstfolgenden Prüfspan- nungsleiter, der mit dem Punkt<B>5</B> des Poten- tiometers verbunden ist und die Spannungs differenz von<B>2p</B> Volt gegenüber dem Schalt arm<B>b</B> des Schalters<B>8</B> aufweist.
Die, Relais JI, und<B>N</B> werden nach- einem neuen Anspre- eben der Detektorvorrichtung erregt. Der Zu stand des Registers ist dann derart, dass der Wähler weiterdreht-, und die Detektorvor- rielltung während der weiteren Drellung nicht beeinflusst wird, bis die Stellung<B>1</B> er reicht wird, in welcher die Detektor-vorriell- tung erneut anspricht und die Aberregung der Relais<I>K, L,<B>31</B></I> und<B>N</B> bewirkt.
Es be- , gin <B>-</B> nt ein neuer Zyklus und die Freiwalil nach einem freien Ausgang findet statt, so bald die Detektorvorrichtung beim Auf laufen des Wähler,-, auf die Stellung<B>51</B> an spricht. Diese Vorgänge, wiederholen sich so lange, bis ein freier Ausgang in der ver langten Gruppe gefunden ist.
Die obigen Vorgänge, spielen sich natür- hüh auell für alle andern Ziffern der Ziffern reihe<B>1</B> bis<B>0</B> ab und sind nicht auf die Ziffer <B>6</B> be.-chränkt, wobei jedoch für die Ziffer<B>0</B> folgendes züi beachten ist: Da die Stellung, in der der Wähler bei der Ziffer<B>0</B> still gesetzt wird, dem Anfang der letzten Gruppe von Ausgängen in der Wählerbank ent spricht, ist es notwendig, das Ende dieser Gruppe von Ausgängen durch einen beson deren Prüfleiter zu markieren, um das Ar beiten des Registers zu bewirken.
Obgleich beim Fehlen dieses Leiters kein Fehler in der ziffernabhängigen Wahl erfolgen würde, so würde doell das Ende der Freiwahl nicht an gezeigt, falls alle Stromkreise der Gruppe besetzt sind,<B>und</B> -es würde ein freier Aus gang in einer unrichtigen Gruppe belegt.
Das obige Beispiel, welches sich mit der Gruppenwahl in einer ersten Wählstufeeiner automatischen Zentrale befasst, stellt keines wegs die einzige Anwendungsmöglichkeit dar, sondern die Erfindung kann ebensogut auf andere Gruppenwählstufen und Zentra len für andersstellige Teilnehmernummern angewendet werden. Bei einer Gruppenwahl in einer Zwischenwählstufe erfolgt die Steue rung durch das Register direkt über die vorangehenden Wähler.