CH249950A - Einrichtung zur Herstellung von Kleinkollektoren mit Kunststoff als Kontaktlamellenträger. - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Kleinkollektoren mit Kunststoff als Kontaktlamellenträger.

Info

Publication number
CH249950A
CH249950A CH249950DA CH249950A CH 249950 A CH249950 A CH 249950A CH 249950D A CH249950D A CH 249950DA CH 249950 A CH249950 A CH 249950A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
collector
plastic
flat bars
contact
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag Landis Gyr
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis & Gyr Ag filed Critical Landis & Gyr Ag
Publication of CH249950A publication Critical patent/CH249950A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/06Manufacture of commutators
    • H01R43/08Manufacture of commutators in which segments are not separated until after assembly

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description


  Einrichtung zur Herstellung von Kleinkollektoren mit Kunststoff  als     Kontaktlamellenträger.       Zur Herstellung von Kleinkollektoren mit  Kunststoff als     Kontaktlamellenträger    wird  gewöhnlich eine     Einrichtung        verwendet,    bei  der in einer     ringartigen    Vertiefung die     Kon-          taktelemente    (Kupferlamellen)     wechselweise     mit     Isolierlamellen,        beispielsweise    aus Glim  mer, eingesetzt     werden,    um dann, durch einen  Ring     zusammengehalten,

          in.    die Form einge  bracht zu werden,     in    der diese Teile mit dem       Kunststoff    zum Kollektor     verpresst    oder ver  spritzt werden.     Dass    Arbeiten mit einer     siol-          chen        Einrichtung    erfordert nicht nur grosse  Geschicklichkeit, sondern auch grosse Auf  merksamkeit wegen des Erfordernisses, ein  mal ein Kontaktelement und das andere Mal  eine     Isolierlamelle    zu nehmen und dabei noch  darauf zu achten,     dtass    die     I-s,odierlamel1s    mass  haltig ist,     da,

      bei der Splitterware, wie sie  Glimmer     darstellt,    auch noch im zur     Lamelle     geformten Zustand viel     Ausschuss    vorhanden  ist. Weiter kann mit dieser bekannten Ein  richtung nur ein geschlossener Kollektor er  zielt werden,     d.    b.. ein     Kollektor,    bei dem die       Isolation    mit den Kontaktelementen bündig  in der     Bürstenlaufbahn    liegt.  



  Die     Erfindung    betrifft eine Einrichtung  zur     Herstellung    von Kleinkollektoren mit  Kunststoff als     Kontaktlame        llenträger,    welche  die     geschilderten    Nachteile zu beseitigen be  zweckt. Die Einrichtung gemäss, der Erfin  dung     weist    einen Korb auf, an dem durch  Flachstäbe Fächer zur Halterung der     Kon-          taktlamellen    in der zur     Fertigung        des    Kol-         lektors    erforderlichen Labe zueinander gebil  det sind.  



  Die Zeichnung zeigt in den     Fig.    1 bis 4  ein.     AusfühunigsbeispieJ    der     Einrichtung.    In       Fig.    1     sind    die :einzelnen     Teile    der Ein  richtung     auseinandergenommen        dargestellt;     die       Fig.    2     vemaüsehaulieht    den zusammenge  setzten Korb;

   die       Fig.    3 ist ein     Längsschnitt    durch einen  erstellten, sich noch mit der     Einriehtun.g    in  der Form befindenden     Kollektor    nach der  Linie     III-III    der     Fig.    4 und die,       Fig.    4 ein     Querschnitt    nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    3, wobei zur deutlichen Dar  stellung die Teile: 1 und 5     nicht    schraffiert  sind;

   die       Fig.    5 zeigt     einen    mit der     Einrichtung          hergestellten        Kollektor    in schaubildlicher  Darstellung.  



  Mit 1 ist ein     Ring    bezeichnet, der mit  radial     gerichteten,        sich    über dessen Umfang  und Unterseite erstreckenden Winkelnuten 2       versehen,    ist. Diese Nuten     sind    in der Zahl  der     Kontaktlamellen    3 des zu     erstellenden     Kollektors entsprechender Anzahl vorgesehen.

    4 sind     Flachstäbe,    die mit einer     Kröpfung    5       ihre,,        untern    Teils     in    die     Winkelnuten    2 des  Ringes     1_    passen und in die Winkelnuten     r          eingesetzt    am Ring lagebestimmt     und    mit der  äussern Zylinderfläche     des        Ringe'    bündig  sind. .

        6 und 7     sind        Klemmringe,    von denen der       erstgenannte    6 die     abgekröpften    Enden der       Lamellen    4 von aussen und     unten    fasst, wäh  rend der andere 7     diese        Lamellenenden    von  innen gegen den     ersten        Klemmring        drückt          (Fig.    3).  



  So     zusammengesetzt    stellen die     Teile    1, 4,  6     und    7     einen        Karb        (Fig.    2) dar, in dem  durch die Flachstäbe Fächer 8 gebildet sind.  In diese Fächer 8 werden die Kontaktlamellen  von aussen her eingeschoben und sind dann       durch    sie     im.    :der zur Fertigung des. Kollektors  erforderlichen Lage     zueinander    gehalten.  



  Der die Kontaktlamellen 3 haltende Korb  wird     meiner    Form 9,     in    der die     Kontakt-          lamellen    nur wenig     gepresst    in ihren     Fächern     gehalten sind, auf     einen    gern 10     aufgeschok-          ben,    auf     diesen    noch der     Nabenteil    11 des zu       erstellenden        Kollektors        gesteckt    und     dann    ein       Leitring    12 aufgesetzt.

   Es, ist     beim        darge-          stellten        Beispiel    angenommen, dass dar Kol  lektor nach dem     bekannten        Pressverfahnen          hergestellt    wird.

   Ist der     Verarbeitungsvor-          gang        wie        beschrieben    vorbereitet, so wird der       in        pulverisierter    Form zur     Verwendung    ge  langende     Kunststoff    in die Form     eingefüllt          und    die     Verpressun#g    durch Senken des     Press-          stempels    13     vorgenommen.    Hierbei     leitet    der       Ring    12     infolge        

  seiner        konischen        Innenfläche     die     Masse    des     Kunststoffes    nach     innen    gegen  den     Nabenteil    11     hin,    wodurch     verhindert          wird,    dass von     dieser    Masse nach     aussen    zwi  schen die     Kontaktlamellen    3 und die Form 9  gelangt.

   Beim     Pressvorgang        kommen    die     in-          nern.    Teile der     Kontaktlamellen    3 in die       Pressmasse    zu     .liegen,        während        die    Flachstäbe  4 am Umfang des     entstehenden        KoIlektors          zwischen    dessen     Kontaktlamellen    3 Ausspa  rungen 14     (Fig.    5)     erstechen    lassen, d. h.

       -einen          sogenannten    ausgezogenen Kollektor     ergeben.     An Stelle des     Pressverfahrens        könnte    aber  auch das ebenfalls     bekannte        Spritzverfahren     angewendet werden, wobei an die     Stelle    des       Pressstempels    13     eine        Düsenanordnung        treten     würde.  



  Im     dargestellten        Ausführungsbeispiel    ist  die durch die     Flachstäbe    4 gebildete freie  Höhe des     Korbes        kleiner    als die     Breite    des    zu erstellenden Kollektors, d. h.

   die Länge  der     Kontaktlamellen    3, so dass bei in die  Form 9     gebrachtem,    die     Kontaktlamellen    3  haltendem Korb am, obern Rand     zwischen     den     Kontaktlamellen        ein.    Leerraum besteht  und     beim.        Verpressen        dort    die Kunststoff  masse bis zum     Umfang    des     Kollektors    ge  langt.

   Dadurch werden     an.        diesem    Rand des  Kollektors     zwischen    den     Kontaktlamellen    3       Isolierstege    15 gebildet, die für den     Anschluss     der     Kontaktlamellen,    der hier in üblicher       Weise    durch     Einlöten    der Leitungen in     Aus-          fräsungen        dieser    Lamellen erfolgt,     vortei1-          haft    sind.  



  Die freie Höhe des Korbes     könnte    natür  lich auch der Breite des zu     erstellenden    Kol  lektors, d. h. der     Länge    von .dessen     Kontakt-          lamellen    entsprechen, wodurch ein     ,gänzlich     ausgezogener     Kollektor        entsteht.    In     "diesem     Falle     könnten        die    Flachstäbe 4 am     Leitring     12 Halt haben, beispielsweise durch Nuten in       diesem        Ring.     



  Die     Flachstäbe,    4 könnten auch     in    den       Ring    1 hart     eingelötet        sein,        wo@duroh        die     Ringe 6 und 7     erübrigt    würden, ein     Bruch     von     Stäben    4 aber     umständliche        Reparatur     zur Folge     hätte.     



  Von der durch die Ringe 6, 7     dargestell-          ten        Klemmeinrichtung        könnte    auch der     innere     Teil 7     direkt    durch einen Teil     des    Kernes 10       gebildet        sein.     



  Im     Ausführungsbeispiel    sind die     Flach-          st1be    4 mit nach     innen    gekröpften Enden     in     ringförmige Teile geklemmt. Die Flach  stäbe     könnten    aber     auch    nach aussen abge  winkelte     keilförmige    Enden haben, die zwi  schen ringförmige Teile     geklemmt        wären.     



  Mit     der        beschriebenen        Einrichtung    wird  das Zusammensetzen der     Küntaktlamellen     für die Herstellung     eines        Kleinkollektors     stark     erleichtert,        indem    .die     Kontaktlamellen     leicht und ahne Hilfsmittel, wie     Pinzetten,    in  ihre Lage     zueinander        gebracht        werden,

      kön  nen und auf     Masshaltigkeit    von Isolations  material nicht .geachtet werden     russ.    Auch  wird mit der Einrichtung, wie schon ange  deutet, schon     beim    Herstellungsvorgang ein           ausgezogener    Kollektor erzielt, d. h.     eine    be  sondere     Kallektorart,    wie sie     heute    häufig       verlangt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Herstellung von Klein- koll4toren mit Kunststoff als. Kontaktlamel- lenträb r, gekennzeichnet durch einen Korb, an dem durch Flachstäbe Fächer zur Halte rung der Kontaktlamellen in der zur Ferti gurig des Kollektors erforderlichen Lage zu einander gebildet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Ring mit komi scher Innenfläche, zum Zwecke, bei der Vier stellung des Kollektors die Kunststoffmasse vom Umfang des zu bildenden Kollektors weg gegen :dessen Mitte hin zu leiten. 2.
    Einrichtung nach dem Patentanspruah, dadurch gekennzeichnet, dass der Korbeinen für die Flachstäbe lagebestimmenden Ring und zwei ringförmige Teile aufweist, die diese Stäbe durch Klemmen zwischen sich am ersten Ring sichern. 3.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der für die Flachstäbe lagebe- stimmende erste Ring mit sich über seine Umfangs Seite und seine Unterseite erstrecken den Winkelnuten versehen ist,
    die Flachstäbe mit Kröpfungen ihrer untern Teile in die Winkelnuten passten und der eine der Klemm ringe bei Bündigkeit mit der Umfangsseite des lagebestimmenden Ringes die gekröpften Stabteile von. aussen und unten fasst, während der andere Klemmring die gekröpften Stab teile von innen gegen den ersten Klemmring drückt. 4.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Flachstäbe gebildete freie Höhe des Korbes kleiner ist als die Breite des zu erstellenden Kollektars, zum Zwecke, dass bei der Fertigung des Kol lektors an dessen einem Rand der Kunststoff sich zwischen den Kontaktlamellen erstreckt und bis zum Umfang des Kollektorss gelaugt.
CH249950D 1946-03-18 1946-03-18 Einrichtung zur Herstellung von Kleinkollektoren mit Kunststoff als Kontaktlamellenträger. CH249950A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH249950T 1946-03-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH249950A true CH249950A (de) 1947-07-31

Family

ID=4467869

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH249950D CH249950A (de) 1946-03-18 1946-03-18 Einrichtung zur Herstellung von Kleinkollektoren mit Kunststoff als Kontaktlamellenträger.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH249950A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155528B (de) * 1959-04-03 1963-10-10 Bosch Gmbh Robert In einer Pressform hergestellter Kollektor fuer elektrische Maschinen und Verfahren zu seiner Herstellung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155528B (de) * 1959-04-03 1963-10-10 Bosch Gmbh Robert In einer Pressform hergestellter Kollektor fuer elektrische Maschinen und Verfahren zu seiner Herstellung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3650511T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Waschmaschinenbehälters und mittels eines solchen Verfahrens hergestellter Behälter
DE1491161A1 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Tampons,insbesondere fuer Frauenhygiene
AT1770U1 (de) Verfahren zum herstellen eines sinterformkörpers, insbesondere eines zahnriemen- oder kettenrades
DE3717588A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von gegenstaenden aus kunststoff, die hinterschneidungen aufweisen
EP0349722B1 (de) Axialnadellager-Bauelement
DE1660169A1 (de) Spinnduese und Verfahren zur Herstellung eines Spinnkanals einer Spinnduese
CH249950A (de) Einrichtung zur Herstellung von Kleinkollektoren mit Kunststoff als Kontaktlamellenträger.
DE3823845C2 (de)
DE1613169B2 (de) Kommutator fuer kleinstmotoren und verfahren zum herstellen desselben
DE2436039A1 (de) Bauelement zur leitung einer temperierfluessigkeit
DE1525153C3 (de) Zweistoff-Fensterkäfig für Wälzlager
DE1573764B2 (de) Verfahren zum Auswuchten von Rotationseinheiten für Rotationskolbenmaschinen
DE1168602B (de) Duesenplatte fuer das Spinnen von Hohlfaeden aus hochpolymerem Material
DE1158698B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Quetschtuben aus thermoplastischem Werkstoff
DE819419C (de) Verfahren zum Herstellen eines durch Kunstpressmasse zusammengehaltenen Kommutators
DE951843C (de) Nietverbindung von stumpf aneinanderstossenden, plattenfoermigen Bauteilen
DE852576C (de) Kommutator, insbesondere Pressstoffkommutator
DE2121270C3 (de) Spritzkopf eines Schneckenextruders
DE873140C (de) Vorrichtung zum Spritzen von Formkoerpern aus waermebildsamen Massen, insbesondere Kunstharzen
DE63839C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Celluloldbällen
DE970288C (de) Verfahren zur Herstellung von magnetischen Pulverkernen in Form von Schalenkernen fuer elektrische Spulen
DE608115C (de) Vorrichtung zum Trennen der einzelnen Fasern in Faserstoff
DE886337C (de) Verfahren zur Herstellung von Kurzschlusskaefiglaeufern, insbesondere fuer gekapselte Kaeltemaschinen
DE537015C (de) Gluehlampensockel fuer Edison-Fassungen
DE1056256B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kollektoren fuer elektrische Maschinen