CH249953A - In ein unter Innendruck stehendes Gefäss eingebauter, als Stromeinführungsorgan dienender Isolator. - Google Patents

In ein unter Innendruck stehendes Gefäss eingebauter, als Stromeinführungsorgan dienender Isolator.

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CH249953A
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Gerecke Eduard
Societe Anonyme Des A Secheron
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Gerecke Eduard
Secheron Atel
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators
    • H01B17/30Sealing
    • H01B17/301Sealing of insulators to support

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Description


  In ein unter Innendruck stehendes Gefäss eingebauter, als     Stromeinführungsorgan     dienender Isolator.    Es ist bekannt,     dass    zur Stromeinführung  in unter Unterdruck stehende Gefässe, bei  spielsweise bei     Gleichrichtergefässen,    kera  mische Durchführungsisolatoren, verwendet  werden. Bei einer eventuellen Beschädigung  solcher Isolatoren werden infolge des im  Innern des Gefässes herrschenden     Unter-          druches    die, Keramiksplitter in das Gefäss  geschleudert, ohne Gefahr für die sich ausser  halb des Gefässes befindenden Personen oder  Gegenstände.

   Bei Gefässen     bezw.    Behältern  mit Überdruck würde bei Verwendung der  bekannten, Isolatoren das im Gefäss sieh be  findende Medium zu einer Explosion ausser  halb des Gefässes     Anlass    geben, wobei eine  solche Gefahr bestehen würde, und es ist der  Zweck der vorliegenden Erfindung, diese  Gefahr zu beseitigen.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen in ein unter Innendruck stehendes  Gefäss     eingebaufen,    als     Stromeinführungs-          organ    dienenden Isolator, wobei mindestens  zwei gasdichte Abdichtungsstellen vorhanden  sind, wovon die eine eine Dichtung zwischen  dem Isolator und der Wandung des Gefässes  und die andere zwischen dem Isolator und  dem stromeinführenden Leiter herstellt.  



  Dieser Isolator ist dadurch gekennzeich  net,     dass    diese     Abdichtungssiellen    Metallteile  aufweisen, welche mit dem Isolator durch  einen Glas- oder     Emailfluss    verbunden sind,  und     dass    die zwischen den beiden Abdich-         tungsstellen    liegende Oberfläche des     Isola-          fors,    auf welche der Gefässdruck einwirkt,  wenigstens teilweise eine Aussenfläche des  Isolators ist, so     dass    der Gefässdruck auf  diesen Teil der     Isolatorfläehe    von aussen  nach innen wirkt.  



  Diese, unter Druck stehende Oberfläche,  des Isolators ist also erfindungsgemäss min  destens zum Teil eine äussere Mantelfläche,  wodurch die diese     Mantelflächenteile    be  sitzenden     Isolatorteile    unter Druckbeanspru  chung stehen. Dies hat einerseits den grossen  Vorteil,     dass    der Isolator durch den im Gefäss  herrschenden     Überdruekweniger    beansprucht  wird, da     dieDruckfestigkeit        derkeramischen     Stoffe etwa<B>10-</B> bis 20mal grösser ist. als  deren Zugfestigkeit. Anderseits werden bei  einer zufälligen Beschädigung des Isolators  vorwiegend dessen äussere, nicht unter  Druck stehende Teile verletzt.

   Sollte aus  nahmsweise der unter Druck stehende  innere, gut geschützte Teil defekt werden,  so sind die Keramiksplitter sehr stark am  Wegfliegen verhindert, so     dass    eine Gefähr  dung von Personen oder Sachen praktisch  eliminiert ist. Damit nun z. B. zwischen Ge  <B>fäss-</B> oder Kesselflansch und dem ihn in der  Mitte durchsetzenden Stromleiter eine     elek-          trisehe    Entladung unterdrückt werden kann,  wird man im allgemeinen den Isolator aus  dem Kessel herausstehen lassen. In der  Ebene des     Kesselflansches    befindet sich      dann zwischen diesem und dem     stromeinfüli-          renden    Leiter ein Keramikrohr, das insbeson  dere Glimmentladungen verhindert.  



  Der Isolator kann z. B. aus Porzellan,       Melalit,        Steatit    oder den damit verwandten  Stoffen     Calit    und     Frequenta    bestehen. Auch       1-,ann    man     keramisehe    Stoffe mit der gering  sten bekannten     Wärmeausdelinung,    wie     Sipa     und     Ardostan,    verwenden. Diese Stoffe  haben eine grössere mechanische Festigkeit  als Glas und zudem,     insbesonderebeihöheren     Temperaturen, eine     bedeutendgeringere        elek-          frische    Leitfähigkeit als Glas.

   Zudem lassen  sich     gasdielite        bezw.        hochvakuumdichte    Ver  bindungen zwischen Metallen und     kerami-          sehen    Stoffen besser reihenmässig herstellen,  da deren     Erweieliungspunkte    sehr 'hoch  liegen. Weiter haben     keramisclie    Stoffe eine  grössere     Temperaturwechselbeständigkeit    als  Glas, was insbesondere bei     Freiluftisolatoren     wichtig ist. Ferner zeigt die, Keramik keine       thermisehen    und chemischen     Alterungs-          erselleinungen    im Gegensatz zu Glas.  



  Die     Fig.   <B>1</B> bis<B>9</B> zeigen beispielsweise  Ausführungsformen des erfindungsgemässen,  als     Stromeinführungsorgan    dienenden Isola  tors     bezw.    einzelner Teile desselben.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt im Längsschnitt eine erste  Ausführungsform eines     Durchführung'sisola-          to,rs    mit einem aus Eisen bestehenden  und als     strainführender    Leiter dienenden  Durchführungsbolzen<B>1,</B> welcher von einem  aus Keramik bestehenden Isolator 2 umgeben  ist. Der Raum<B>3</B> zwischen dem Bolzen<B>1</B>  und dem Isolator 2 kann, wie in der Figur  angedeutet, beispielsweise mit<B>01</B> gefüllt  sein, um ein Glimmen zu verhüten. Zum  gleichen Zwecke kann die Oberfläche der       Bolirung    des Isolators 2 leitend, z.

   B. metal  lisiert oder     graphitiert    sein. 4 ist ein     An-          sohlusskopf,    welcher gegen den Keramikteil  2 mittels einer elastischen, organischen oder  anorganischen Dichtung<B>5,</B> beispielsweise aus  Gummi, Buna, Asbest     usw.,        abgedielitet    ist,  um den Zutritt     von        Luftfeuelitigkeit,    Dämp  fen     usw.    in den Zwischenraum zwischen dem  Durchführungsbolzen<B>1</B> und     dem    Isolator 2  zu verhindern und um der im Betrieb auf-    tretenden Wärmeausdehnung Rechnung zu  tragen.  



  <B>6</B> ist eine     Abdiehtungsstelle    zwischen der  Keramik 2 und dem Metallrohr<B>8,</B> welche       mitUls    eines Email- oder     Glasflusses    her  gestellt ist, wobei das     Mefallrohrstück   <B>8</B> bei<B>7</B>  mit einem seinerseits mit der Behälterwan  dung<B>9</B>     versellw-eissten    Eisenrohr<B>10</B> durch       Sel:Lweissen,    verbunden ist. An Stelle des ein  fachen Metallrohres<B>8</B> kann, wie die Strom  durchführungen nach den     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> zei  gen, auch eine Manschette<B>8'</B> mit U-förmi  gem Querschnitt vorgesehen werden.

   Bei<B>11</B>  ist zum Verhindern des     Glimmens    eine     Aus-          gussma-sse    vorzusehen.  



  Mit 12 ist eine zweite, auf ähnliche Weise  wie bei<B>6</B> erzielte Abdichtungsstelle bezeich  net, welche sich an dem in den Behälter       bineinragenden        Isolaforende    befindet. Der zu  dieser     Abdielitungsstelle    gehörende Metall  teil<B>13</B> ist bei 14 mit dem Durchführungs  bolzen<B>1</B>     venschweisst.    Da die     Keramik-          bo,hruug    an ihrem untern Ende gegen den im  Behälter herrschenden     Druch    abgedichtet ist,

    kann der sich zwischen den beiden Abdich  tungsstellen befindende und im Innern des  Behälters liegende Teil des     Isolators    durch  diesen Druck nur durch Einwirken auf seine       Aussenmantelfläche    beansprucht werden, wie  in der Figur durch Pfeile angedeutet ist, was  wegen der hohen     Druckfestigkeit    der Kera  mik sieh günstig auswirkt. Sollte ein Bruch  auf dieser     Druckfläche    eintreten, so ver  hindert die Abdichtungsstelle,<B>6</B> das Weg  fliegen von Keramikteilen.

   Es, ist natürlich  dafür zu sorgen,     dass    dann in dem Raum  zwischen dem Strombolzen<B>1</B> und dem Isola  tor 2 kein Überdruck entsteht, was durch  Öffnungen am     oberu    Teil des     Ieolators    oder  in der Dichtung<B>5</B> verhindert wird. Diese  Öffnungen können ihrerseits gegen Eindrin  gen von Staub und dergleichen lose,     ver-          ,schlossen    sein. Eine, Gefahr für ausserhalb  des Gefässes befindliche Personen oder Ge  genstände ist damit-     praldisch    beseitigt.  



       Fig.    2 zeigt im     Längsschnifteine    zweite       Ausführungsform    des     Isolatürs    mit einem  aus     unmagnetissierba.rem    Material, z. B. aus      Kupfer, bestehenden und als stromeinführen  den Leiter wirkenden Durchführungsbolzen<B>1.</B>  Ein solcher Kupferbolzen ist vorzugsweise  für grosse Stromstärken anzuwenden, da ein  aus Eisen bestehender Bolzen infolge des       ZD          Hauteffekies    bei Wechselstrom von<B>50</B> Hz  einen zu grossen Querschnitt aufweisen     müsste.     Dieser Bolzen<B>1</B> ist von einem aus Keramik  bestehenden Teil 2 umgeben.

   Der Raum     zw-i.-          scheu    diesem Bolzen<B>1</B> und dem Keramikteil  2 ist durch ein Rohr<B>3"</B> aus Material von       ho,hem    elektrischen Widerstand und von nie  derer magnetischer     Permeabilität,    beispiels  weise aus praktisch     unmagnetisierbarein    Me  tall, in zwei     konzentrisehe    Teilräume<B>3</B> und  <B>3'</B> geteilt, und zwar derart,     dass    der Raum  zwischen dem Rohr und dem Bolzen unter  dem im Behälter herrschenden Druck steht,  hingegen     dass    der zwischen dem Rohr<B>V</B> und  der     Keramikteilbohrung    sich befindende  Raum<B>3</B> gegen diesen Druck abgedichtet ist.

         Als    praktisch     unma,(        gnetisierbares    Metall wird  z. B. die Legierung Fe,<B>+ 13 %</B>     Cr    verwen  det, welche unter dem Namen     "l#emanit"     bekannt und als schwach rostender Chrom  stahl bezeichnet ist, oder die Legierung  Fe     +   <B>18%</B>     Cr    als, nicht rostender Chrom  stahl.

   Für dieses wie auch für die     fal--enden     Ausführungsbeispiele gelten     bezügliell    der  Druckbeanspruchung des in den Behälter  hineinragenden Teils des Isolators die,     an-          lässlich    der Beschreibung des Ausführungs  beispiels gemäss der     Fig.   <B>1</B> gemachten Fest  stellungen.  



  Um ein Glimmen zu     ve-rhüten,    ist der  Raum<B>3</B> mit<B>01</B> gefüllt; die Bohrung des  Teils 2 kann ebenfalls oberflächlich leitend       ,gemaelit    sein.  



  4 ist eine auf den Keramikteil aufgesetzte  Schutzkappe, um den Zutritt von     Luft-          feuelitigkeit,    Dämpfen     usw.    in den Raum<B>3</B>  sowie um ein Glimmen zu verhindern. Diese  Schutzkappe, ist so leicht gebaut,     dass    sie  beim Ansteigen des Druckes im Raum<B>3</B> bei  einer eventuellen Verletzung des Isolators  sich verformt und das Gas abströmen     lässt.     <B>5</B> ist ein mit dem Bolzen<B>1</B> hart oder weich  verlöteter und<B>in</B> das Rohr<B>V</B> passender Me-         tallteil,    wobei bei<B>5'</B> die Schliessschweissnaht  ausgeführt ist.

   Die Bezugszahlen<B>6, 7, 8, 9,</B>  <B>10, 11,</B> 12,<B>13</B> und 14 bezeichnen die gleichen  Teile wie, in der     Fig.   <B>1;</B> die Verbindung des  Teils<B>10</B> mit der Gefässwand<B>9</B> kann ent  weder, wie in der Figur rechts angedeutet,  durch eine Schweissnaht<B>15</B> erfolgen, oder  dann, wie in der Figur links angedeutet, falls       der    Teil<B>10'</B> als     Flanseli    ausgebildet ist,  durch eine vermittels der Bolzen<B>16</B> lösbare.  gasdichte Dichtung.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt im     Ungsschnitt    eine, dritte  Ausführungsform des     Isolators,    wobei der  Zwischenraum<B>3</B> zwischen der Keramik  bohrung und dem aus Kupfer bestehenden  stromführenden Leiter mit der Atmosphäre  in Verbindung steht. Die Bezugsziffern dieser  Figur entsprechen wiederum denjenigen der       Fig.   <B>1.</B>  



  <B>17</B> ist ein Zwischenteil aus Metall, insbe  sondere aus Eisen, welcher einerseits mit dem  Teil<B>13</B> bei 14     gasdiclit        bezw.        hochvakuum-          dicht        verseliweisst    und anderseits bei<B>18</B> mit  dem Bolzen<B>1</B> durch     Hartlöten    gasdicht       bezw.        hochvakuumdiellt    verbunden     ist.     



  In     Fig.    4 ist im Längsschnitt lediglich,  das in den Behälter hineinragende     Isolator-          ende    mit der im Innern des Behälters     befind-          liehen    Abdichtungsstelle dargestellt, wobei  die Bezugszahlen<B>1,</B>     2,        3,   <B>12), 13</B> und 14 den  jenigen der     Fig.   <B>1</B> entsprechen.

   Bei dieser       Ausführungsform    ist der als     stromeinfüli-          render    Leiter ausgebildete und aus Kupfer  bestehende Bolzen zweiteilig ausgeführt, wo  bei die Teile<B>1</B> und<B>l'</B> mittels der     flansch-          artigen,    bei<B>18'</B> hart aufgelöteten Teile<B>19</B>  und 20 durch Schweissen bei<B>21</B> verbunden  sind. Der     Mefallzwischenteil   <B>13</B> ist bei 14 mit  dem Teil<B>19</B>     gasdielit        verseliweisst    und bei  12 mit dem Keramikteil 2 luftdicht ver  bunden.

      Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin,       dass    die     Lötstellen        Kup,fer-Metallzwiosshen-          teil    nicht dicht sein müssen. Anderseits  schadet der zwischen den beiden Stirnflächen  der Metallteile,<B>19</B> -und 20 befindliche Hohl  raum nicht, da der Strom wegen des Haut-           effektes    nur an deren äusserer Oberfläche  durchgeht.  



       Fig.   <B>5</B> zeigt im Längsschnitt einen     Frei-          luft-Anschlusskopf    des Isolators, wobei die  im     Patenfanspruch    genannten Abdichtungs  stellen nicht dargestellt sind. Der Teil 21  dieses Kopfes ist mit dem Isolator 2 bei<B>22</B>  gasdicht verbunden. Diese gasdichte     bezw.          hochvakuumdichte    Verbindung kann bei  spielsweise durch Weichlöten,     Hartlöten,     Glasverschmelzung oder     Sinterung    her  gestellt werden. Ein anderer Teil<B>23</B> dieses  Kopfes ist an den Teil 21 beispielsweise  durch Bolzen 9-4 lösbar angeschlossen, wobei  de Dichtung z. B. mittels einer Asbest- oder  Bleieinlage<B>27</B> erfolgt.

   Dieser Teil<B>23</B> trägt  einen als Kupferlitze ausgebildeten bieg  samen Stromleiter<B>26,</B> welcher mit dem       stromeinführenden    Leiter<B>1</B> z. B. mittels  einer Bronze- oder Messingklemme,<B>28</B> lei  tend verbunden ist.     Die    auf dein Teil<B>23</B> sich  befindende Schutzkappe<B>25</B> verhindert das  Eindringen von Regen,     Waeserdampf,    Staub       usw.    in den Zwischenraum<B>3.</B>  



       Fig.   <B>6</B> zeigt im Längsschnitt eine weitere  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des. Bei dieser     Ausführungsfürm    ist an dem  sieh im Innern des Behälters befindenden  Teil des     Isolaton    2 noch ein weiterer Keramik  teil 2' befestigt. Die mit Punkten bezeich  neten, an die     Abdic   <B>'</B>     litungsstellen    anschliessen  den Oberflächenteile der Keramikteile 2 und  2' sind     zweckmässigerweise    metallisiert und  dadurch leitend.

   Die weiteren Bezugszahlen  entsprechen     denjenigen    der     Fig.   <B>1.</B> Der Vor  teil dieser     Anürdnung    liegt darin,     dass    der  Durchmesser der Abdichtungsstelle<B>6</B> relativ  klein gehalten werden kann.

   Man wird     zweck-          mässigerweise    auch die,     Isolatoroberfläche     in der     Umgeb-ung    der     Abdiclitungsstelle,   <B>6</B>  nach aussen hin leitend machen, so     dass    dort  ebenfalls eine     Glimmentladung    vermieden  ist.

       Metallisiert    man ferner die Bohrung der  Keramik 2, so liegt das gesamte elektrische  Feld zwischen der Abdichtungsstelle<B>6</B> und  dem Bolzen<B>1,</B> also vollkommen innerhalb  der Keramik.<B>-</B>  Damit das Glimmen in dem Spalt zwi-    sehen den Keramikstücken 2 und     #2'    vermie  den wird, können beide längs ihrer gemein  samen zylindrischen Fläche geschliffen wer  den. Verwendet man hier einen Edelschliff,  ,so kann die Entladung restlos     unterdrüekt     werden. Der Keramikteil 2' ist bedeutend  kleiner als der sich ausserhalb des Behälters  befindende     Keramikteil    des Isolators 2, da  er vollständig im Druckraum liegt.

   Er ist  infolgedessen durch den Gasdruck nicht     nie-          chanisch    beansprucht. Hingegen wirkt der  Kesseldruck auf dem Isolator 2 zwischen  den Stellen<B>6</B> und<B>13</B> von aussen nach innen.  



  An den äussern Klemmen 4 sowie am  Kessel<B>9</B> sind Hörner angebracht, damit im  Falle     ein-es    aussen erfolgenden     überschlages     der     Licht-bogen    möglichst von der     Isolator-          oberfläclie    ferngehalten wird.  



  Der im Behälter herrschende Überdruck  kann durch Luft oder durch Gase, wie     Stiek-          Stoff,    Kohlendioxyd, oder durch Wasserstoff       usw.    erzeugt werden.  



  Man sieht, wie beim beschriebenen Isola  tor die     Druckbeanspruchung    durch das     Press-          gas    sehr gering ist. Der Zwischenraum<B>3</B> in       Fig.   <B>6</B> wird     zweckmässigerweise    durch eine  lose verschlossene Öffnung im     obern    Teil des       Isolatars    mit der Atmosphäre verbunden,  damit bei einer Beschädigung darin kein  Überdruck entstehen kann. Man kann das  Abströmen des Gases im Zwischenraum<B>3</B>  noch günstiger gestalten, indem man diesen  zwischen den Abdichtungsstellen<B>6</B> und 12  verkleinert oder     vollstopft.     



  In     Fig.   <B>7</B>     isst    eine Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei     wel-          eher    die mit dem     strümeinführenden    Leiter  in Verbindung stellende     A.bdielltungsstelle     sich im Innern     des    Isolators, und zwar ge  rade in dem durch den Kesselflansch gebil  deten     scheibenfärmigen    Raum, befindet. Das  elektrische<B>Feld</B> ist alsdann vollkommen  zwischen den Dichtungsstellen<B>6</B> und<B>12</B> in  die Keramik verlegt. Diese beiden Dich  tungsstellen werden     zweckmässigerweise    in  einem einzigen Arbeitsgang hergestellt, z. B.

    gleichzeitig im     Elektroofen    mit Glas ver-      schmolzen. Die     Bezugszeielien   <B>1</B> bis 4,<B>6</B> bis  <B>10</B> und 12 entsprechen wieder denjenigen  nach     Fig.   <B>1.</B> Gleich wie bei der Anordnung  nach     Fig.   <B>6</B> ist auch hier noch ein Keramik  teil 2' im Innern des Behälters angeordnet.  Die mit Punkten bezeichneten Flächen der  Keramikteile 2 und 2' sind     zweckmässiger-          weise    metallisiert.    Es ist auch möglich, nach dieser Ausfüh  rungsform     Mehrleiterdurchführungen    herzu  stellen.

   Dabei legt man     zweckmässigerweise     alle     Abdichtungsstellen    in den durch den  Kesselflansch<B>8'</B> gebildeten     scheibenfürmigen     Raum.     Fig.   <B>8</B> zeigt ein Ausführungsbeispiel  dieser Art für zwei     Stromdurehführungen.     Die beiden Zuführungen, die durch das Ke  ramikrohr<B>30</B> gegeneinander isoliert sind.  sind mit<B>1</B> und<B>29</B> bezeichnet.

   Im übrigen  entspricht dieses Ausführungsbeispiel dem  Beispiel nach     Fig.   <B>7.</B>    Die     Wnrmeausdehnun,-sz & Iilen    der ver  schiedenen Stoffe können so gewählt werden,       dass    in der Keramik nur     Druckbeanspruellun-          gen    entstehen.

   Solche     Mehrleiterdurchfüh-          iungen    finden Anwendung bei Stromwand  lern oder     Stromeinführungen    für     Wieldungs-          teile    mit     Anzapfungen,    wobei die Leiter nur  eine geringe Spannungsdifferenz     gegen-einan-          der    aufweisen.

   Werden die Abdichtungsstel  len<B>6</B> und 12 unter Verwendung eines     Glas-          oder        Emailselimelzflusses    hergestellt, dann  ist es jedoch zweckmässig,     dass    die     Wärme-          dehnungszahlen    der an den abzudichtenden  Stellen beteiligten Stoffe um so kleiner sind,  <B>je</B> näher diese Stoffe an der Achse des     Iso-          lators    liegen. Letzteres ist gegebenenfalls  auch für die Ausführungsbeispiele nach den       Fig.   <B>1</B> bis<B>6</B> zu beachten.

   Beim Abkühlen,  nachdem der Glas- oder     Emailfluss    erstarrt       iet,    ziehen sich dann die innen gelegenen  Körper weniger zusammen als die äussern,  wodurch die äussern auf die innern aufge  schrumpft     we.rden.    Man vermeidet dadurch  Zugspannungen in den zylindrischen     Haft-          s          tellen,    dort wo eine Metallröhre innerhalb  ,eines Keramikrohres mit diesem verschmol  zen ist.

           Fig.   <B>9</B> zeigt eine     Ausführungsform    des  Erfindungsgegenstandes, bei welcher der  Isolator das Entladungsgefäss eines     ein-          anodigen        Quecksilberdampfgleichrichters   <B>31</B>  zur Erzeugung von Gleichspannung bildet.  Bei diesem Gleichrichter befinden sieh die  Quecksilberkathode<B>33,</B> das Steuergitter 34  und der zwischen beiden liegende     rohrför-          mige    keramische Isolator<B>35</B> ausserhalb des       Druckbeliälters        32,    wodurch die vom Licht  bogen insbesondere an der Kathode ent  stehende Wärme bequem abgeführt werden  kann.

   Das zur Aufteilung der Sperrspan  nung vorgesehene Gitter<B>36,</B> die Anode  <B>37,</B> die     keramischen    rohrförmigen Isolatoren  <B>38</B> und<B>39</B> und drei damit verschmolzene  Metallringe 42 sowie die     Absehlusskappe    41       .sind        in        dem        Druckbehä        32        eingebaut.     



  40 bezeichnet die gasdichte     Abdiehtungs-          stelle    zwischen dem Isolator<B>39</B> und dem  Ring 41a und dadurch der     Abschlusskappe     41, die zum stromeinführenden Leiter gehört.  Die Verbindungen     Metall-Keramik    müssen  hier besonders dicht sein, damit das     Pressgas     nicht in die abgeschmolzenen Vakuumgefässe  übertreten kann. Ein weiterer an dem     rohr-          förmigen        keramisehen    Isolator<B>38</B>     hoch-          vakuumdicht    angebrachter Metallkragen 49.  ist mit dem Boden 43 des     Druel-,behälte-rs     verschweisst.

    



  Ein solcher     rohrfürmiger    Isolator könnte  auch das Entladungsgefäss von Röntgen  röhren oder     Korpuskularstrahlröhren    bilden.  Er könnte einteilig oder aus mehreren an  einander gereihten     rohrförmigen    Teilen be  stehen.  



  Der 'beschriebene Isolator kann insbeson  dere bei     Hochspannungsgeräten,        Leistungs-          und        Messtransformatoren,    wie, Strom- und  Spannungswandlern, ferner bei Prüftransfor  matoren, Kondensatoren,     Elektrodendampf-          kesseln,    ferner bei in     Druckbellältern    einge  bauten     Vakuumentladungsapparaten    Verwen  dung finden.  



  Man könnte auch einen Isolator verwen  den,     welclier    aus einer Zusammensetzung  metallischer,     ringfärmiger,    mit Email be  deckter Stücke besteht. Das Email wird      dann geschmolzen, damit das Ganze einen  einzigen Block bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In ein unter Innendruck stehendes<B>Gefäss</B> eingebauter, als Stromeinführungsorgan die nender Isolator, wobei mindestens zwei gas dichte Abdiehtungsstellen vorhanden sind, wovon die eine eine Dielitung zwischen dem I#solato,r und der Wandung des Gefässes und die andere zwischen dem Isolator und dem stromeinführenden Leiter herstellt, dadurch gekennzeichnet, dass diese Abdichtungsstel- len Metallteile aufweisen, welche mit dem Isolator durch einen Glas- oder Emailfluss verbunden sind,
    und dass die zwischen den beiden Abdichtungs-stellen liegende Ober fläche des Isolatehrs, auf welche der Gefäss druck einwirkt, wenigstens teilweise eine Aussenfläche des Isolators ist, so dass der Ge fässdruck auf diesen Teil der Isolatoriläche von aussen nach innen wirkt. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator eine in der Gefässwand befind- liehe Öffnung durchdringt. 2.
    In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Abdichtungsstellen vorhanden sind, welche vermittels Dichtungsringen aus orga nischem Stoffe abgedichtet sind. <B>3.</B> Inein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Abdi#htungsstellen vorhanden sind, welche vermittels Dichtungsringen aus an organischem Stoffe abgedichtet sind.
    4. Inein <B>Gefäss</B> eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Bohrung des Isolators mindestens auf einem Teil ihrer Länge lei tend :ist. <B>5.</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Abdichtungsstellen anschliessenden Teile der Aussenfläche des Isolators leitend sind. <B>6.</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen dem strom einführenden Leiter und der Bührung des Isolators mit der freien Atmosphäre in Ver bindung steht.
    <B>7.</B> In ein Gefäss eiÜgebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Bohrung des Isolators und den stromeinführenden Leiter ein konzentrisches Metallrohr eingebaut ist, wobei der Raum zwischen diesem Rohr und dem Stromleiter unter dem im Gefäss befindlielien Druck stellt. <B>8.</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruell und Unteransprueh <B>7,</B> da durch gekennzeichnet, dass das metallische Rohr praktisch unmagnetisierbar ist.
    <B>9.</B> In ein<B>Gefäss</B> eingebauter Isolator nach Pafentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung des Isolators mindestens teil weise mit<B>01</B> gefüllt ist. <B>10.</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der stromeinführende Leiter aus -einem unmagnetisierbaren Material besteht.
    <B>11.</B> In --in Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeieli- net, dass am stromeinführenden Leiter ein Metallteil gasdicht befestigt ist, der seiner seits mit der im Innern des Behälters am innern Ende des Isolators befindlichen Ab- diolitungsstelle gasdicht verbunden ist. 12. In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der stromeinführende Leiter min destens zweiteilig ist.
    <B>13.</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Isolator mindestens zweiteilig ist. 14. In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass ein mit dem Isolator gasdicht ver bundener Metallteil seinerseits lösbar ver bunden ist mit dem Kesselbehälter. <B>15.</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass ein mit dem Isolator gasdiclit ver bundener Metallteil seinerseits lösbar ver bunden ist mit dem stromeinführenden Leiter.
    <B>16.</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch 2ehennztichnet, dass zwecks Verbin dung von zwei Teilen des stromeinführenden Leiters die zu verbindenden Enden derselben bartaufgelötete, Flanselle aufweisende Me tallteile aufweisen, welch letztere gegen- seitigo durch Schweissen verbunden sind, und dass einer dieser Flanselie mit dem Abdich- tungsflanseli am Isolator gasdicht verbunden ist.
    <B>17.</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Isolator einen Freiluftanschluss- küpf aufweist, dessen einer Teil mit dem Keramikteil gasdicht verbunden ist und dessen anderer Teil elastisch mit dem Stromleiter verbunden ist. <B>18.</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem stromeinführenden Leiter in Verbindung stehende Dichtungsstelle am Isolator in der in der Gefässwand gebildeten Öffnung liegt.
    <B>en</B> <B>19.</B> In ein Gefäss eingelbauter Isolator nach Patentansprueli, dadurch gehennzeieli- net, dass innerhalb des Isolators weitere, rohr förmige Isolatoren und Leiter angebracht sind. 20. In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>19,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche gas dichten Abdichtungsstellen in der in der Gefässwand gebildeten Öffnung liegen. 21.
    In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Wärmeausdehnungszahl der an den abzudichtenden Stellen beteiligten Stoffe um so kleiner ist,<B>je</B> näher diese Stoffe an der Achse des Isolators liegen. <B>29-</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der<B>.</B> Isolator in seinem Innern evakuiert ist. <B>23.</B> In ein Gefäss eingebauter Isolator nach Patentanspruch und Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass er aus min destens zwei axial aneinander gereihten, rohrfürmigen Teilen besteht.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3748368A (en) * 1972-09-25 1973-07-24 Westinghouse Electric Corp Electrical bushing assembly

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