CH249967A - Lichtbogenlampe mit einer als Zündglühdraht ausgebildeten Hilfselektrode und relativ zueinander feststehenden Hauptelektroden sowie einer Einrichtung zum Anschliessen der Lampe an ein Wechselstromnetz. - Google Patents
Lichtbogenlampe mit einer als Zündglühdraht ausgebildeten Hilfselektrode und relativ zueinander feststehenden Hauptelektroden sowie einer Einrichtung zum Anschliessen der Lampe an ein Wechselstromnetz.Info
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- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
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- H05B41/16—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
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Description
Lichtbogenlampe mit einer als Zündglühdraht ausgebildeten Hilfselektrode und relativ zueinander feststehenden Hauptelektroden. sowie einer Einrichtung zum Anschliessen der Lampe an ein Wechselstromnetz. In der schweizerischen Patentschrift Nr.
226813, Klasse 110b, ist eine Möglich keit beschrieben, wie eine Lichtbogenlampe, die zur Zündung eine höhere Spannung und eine geringere Stromstärke als im Betrieb benötigt, nach dem Zünden, ohne den Strom zu unterbrechen, auf niedrigere Spannung und grössere Stromstärke umgeschaltet wer den kann.
Es ist weiter bekannt, dass mit Hilfeeiner als Glühdraht ausgebildeten Hilfselektrode ein Hilfslichtbogen bei niedrigerer Spannung, als die Zündspannung der Hauptstrecke be trägt, eingeleitet werden kann, der die Ionisa tion der letzteren und damit die Zündung des Hauptlichtbogens bewirkt und danach löschen soll (vergl. z. B. Beschreibung der Ediswan-Pointolite-Lampe in der Elektro- technischen Zeitschrift 1927, Bd. 48, Seite l.798).
Befindet sieh dabei die Hilfselektrode in zu geringem Abstand von den Hauptelek- trod@en, so löscht der Hilfslichtbogen nicht und der Hilfsglühdraht schmilzt durch. Be findet sich dagegen die Hilfselektrode zu weit von den Spitzen der Hauptelektroden, so ist die Zündung unsicher.
Die vorliegende Erfindung (Erfinder Prof. Dr. David Re chinstein, Zürich) be trifft eine Lichtbogenlampe mit einer als Zündglühdraht ausgebildeten Hilfselektrode und relativ zueinander feststehenden Haupt elektroden sowie einer Einrichtung zum An- schliessen der Lampe an :ein Wechselstrom- netz und bezweckt eine nie versagende Zün dung sowie einen sicheren Betrieb der Licht bogenlampe.
Die Erfindung besteht darin, dass einer- seits der Abstand der Hilfselektrode von den Hauptelektroden und anderseits ein dem Hilfslichtbogenstromkreise und dem Haupt- elektrodenstromkreise gemeinsamer Wider stand so aufeinander abgestimmt sind,
dass beim Anlegen der .gesamten in der Anschluss.- einrichtung zur Verfügung stehenden Span nung an die Lampe zwischen der zum Glühen gebrachten. Hilfselektrode und einer Haupt elektrode ein Hilfslichtbogen ;
gezündet wird und dass dann durch Einschalten eines Wider standes in den Hilfslichtbogenkreis der Licht bogen auf die zweite Hauptelektrode über geht und der Hilfslichtbogen nach einigen Sekunden automatisch auslöscht, dass ferner die Einrichtung derart ist, dass durch Betäti gen eines mehrstufigen Walzenschalters nach dem Zünden des Hauptlichtbogens die Lampe,
ohne deren Strom zu unterbrechen und ohne ihn zu verkleinern, sukzessiv auf kleinere Betriebsspannung und grössere Stromstärke umgeschaltet wird.
In beiliegender Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes dargestellt.
Die Fi.g. 1 stellt eine Lampe dar, während die Fig. 2 eine Variante der Hauptelektroden und die Fig. 3 eine Variante der Hilfselek trode darstellt; Fig. 4 ist das Schaltschema der Lampe mit Anschluss@einrichtung.
Die Lampe nach Fig. 1 besitzt am Sockel metallische Gewindeteile 1 bezw. 3 von grö- ssierem (3) und kleinerem (1) Durchmesser, an welche Teile die linke Hauptelektrode J bezw. das eine Ende des Zündglühdralites, g angeschlossen sind. Das andere Ende des als Hilfselektrode dienenden Glühdrahtes g ist mit einem seitlich abstehenden Ansatz 4,
der am Sockel einen elektrisch isolierten Kon takt bildet, verbunden. Die andere Haupt elektrode J ist an den nach unten abstehen- den Ansatz 2 angeschlossen. Es versteht sich aber von selbst, dass die Anschlussstellen 1-4 der Lampe einfacher gestaltet werden können, z.
B. ähnlich wie bei Verstärkerlampen älle als federnde Stifte, dis in. eine mit entspre chenden Büchsen versehene Lampenfassung hineingesteckt werden können.
Die Lampe enthält ein indifferentes Gas, wobei der Gasdruck oberhalb von 80 mm Hg gewählt wird, damit solche Bedingungen ge schaffen werden, dass das Leuchten nicht vom %s, sondern lediglich von den glühenden Elektroden herrührt. Dem Lampenkolben selbst wird zweckmässig die Form einer Kugel mit einem nach oben abstehenden Zylinder Z gegeben; im letzteren kondensiert der Metall dampf.
Was die als Glühdraht ausgebildete Hilfs- elektrode g betrifft, so kann sie, wie Fig. 3 zeigt, zu seinem Schutz mit einigen abste henden Drahtstücken g1 versehen sein. Die drei Spitzen g,. .sind oben ;am Draht g be- festigt und je 1 mm lang.
Damit die kürzeste Strecke zwischen den Hauptelektroden und der Hilfselektrode zwischen den Enden der ersteren und den Spitzen g1 vorhanden ist, befindet sich die Hilfselektrode zweckmässig in einer Ebene quer zu der Ebene, in der sich die Hauptelektroden befinden.
Was die Form der Hauptelektroclen be trifft, so hat sich ergeben, dass ihre günstigste Form eine solche ähnlich der der Jablotsch- kowschen Kerze -ist. Die Elektrodenenden j sind gerade und nähern sich gegen oben, d. h. sie schliessen untereinander einen kleinen Winkel ein. In Fig. 2 ist z. B. a = 2 mm, c = 3 mm und b =10 mm.
Die Schaltung möge bei einem Spezialfall, der durch die Fig. 4 dargestellt wird, näher erläutert werden; in dieser Zeichnung be deuten: B.-B2 die Primärspule eines Tra-nsforma.- tors, z.
B. für 220 Volt, C".-C., Dl-DZ, El-E@, F,-F, vier hin tereinandergeschaltete Sekundärspulen des Transformators, und zwar liefert die Spule F_-F, bei 220 Volt Primärspannung eine Spannung von 200 Volt und 1,5 Ampere, die Spule E.--El 50 Volt und 20 Ampere, die Spule D2-Dl 150 Volt und 3 Ampere und die Spule C2-Cl 20 Volt und 20 Ampere zur Heizung des Glühdrahtes g;
W3 einen Vorschaltwiderstand, der die Strom stärke der Zündung limitiert, 410 Ohm be trägt und eine Belastung von 1,5 Ampere zulässt, Wz einen regulierbaren Widerstand, der an die Sekundärspannung Cl-D@ an,ge- s3hlossen werden kann und diejenige Stromstärke einzustellen erlaubt, die not wendig ist, um den Lichtbogen auf die niedrigste Spannungsstufe E2-E, umzu schalten, und der max.
80 Ohm besitzt und 3 Ampere aushält, Dr eine Drosselspule, die die Grenzstrom- stärke limitiert, d. h.
diejenige Strom stärke, oberhalb welcher die Elektroden zu schmelzen beginnen, TV, einen regulierbaren Widerstand für den Betrieb, welcher Widerstand auch weg fallen kann, 14'', einen Vorschaltwiderstand, der den Strom des Hilfslichtbogens atü die Hälfte, zu reduzieren imstande ist und durch den Schalter U, kurzgesehlossen werden kann, 500 Ohm besitzt und 0,6 Ampere führen kann, W4 einen kleinen, weniger als 1 Ohm be sitzenden regulierbaren Widerstand, der die Heizung von g zu.
limitieren erlaubt, u,, u2, 2c;;, 114, u5, u,o und u20 Stromschalter, wobei 7c4 ein Druckknopf sein kann, A ein Amperemeter und h die Lichtbogenlampe.
In der Zeichnung sind die vier Sekundär spulen und die Primärwicklung hinterein- andergeschaltet, so dass die in der Anschluss- einrichtung zur Verfügung stehende maxi male Spannung 640 Volt beträgt.
In vorliegendem Beispiel ist angenommen, dass die genannten Schalter mit- Ausnahme von 24 zu einem Walzensehalter zusammen gebaut sind, der sieben Stellungen hat, in die er durch Drehen des Knopfes des Walzen schalters mit der Hand eingestellt werden kann. Diese Stufen werden nun an Hand der Schaltung näher beschrieben.
1. Nullstellung des. Walzenschalters: in der selben sind alle Schalter offen; @. Erste Stufe: Die Kontakte u3, u2o, u,o und u, sind geschlossen, u2 und<I>u,</I> offen.
Durch kurzzeitigen Druck auf den Druckknopf u4 wird nun die Spannung C, -C2 an den Hilfsdraht g angelegt; sein momentanes Aufglühen reicht aus, damit die zwischen dem Glühdraht g und der linken Haupt elektrode angeschaltete Gesamtspannung den Hilfslichtbogen zum Zünden bringt. In kurzer Zeit kommt dadurch diese Hauptelektrode zum Glühen.
3. Zweite Stufe: u, wird geöffnet, während 2c.3, 2i.;0 und u,o wie zuvor geschlossen blei ben und 2c2 und 2c, weiterhin offen bleiben. Der eingeschaltete Widerstand Wz;
wirkt derart, dass der Lichtbogen auf die zweite Hauptelektrode übergeht, d. h. der Haupt lichtbogen zündet, während der Hilfs- lichthogen sich in wenigen Sekunden auto- matisch ausschaltet.
-i. Dritl-e Stufe: Nach dem Zünden des Hauptlichtbogens wird u., geschlossen, während die übrigen Verbindungen ohne Änderung bleiben. Dabei wird also, wie man aus der Fig. 4 ersieht, die Spannung von 420 Volt an den Widerstand W 3 ge schaltet und die Lampenbetriebsspannung um diesen Betrag reduziert, wobei zugleich der Lampenstrom grösser wird. 5. Vierte Stufe: -u-." wird geöffnet, während die übrigen Verbindungen ungeändert blei ben.
Man erkennt aus der Fig. 4, dass dabei der Widerstand W3 abgeschaltet wird.
6. Fünfte Stufe: u, wird geschlossen, wäh rend die übrigen Verbindungen ungeändert bleiben. Die Spannung von 170 Volt wird an den Widerstand W@ geschaltet und die Lampenbetriebsspannung um diesen Be trag reduziert, wobei zugleich der Lampen-. Strom grösser wird.
7. Sechste Stufe: ulo wird geöffnet, während die übrigen Verbindungen gleich bleiben. Dadurch wird der Widerstand u'2 abge- schaltet und im Lampenstromkreis liegt lediglich die Betriebsspannung E2-E, Die Einrichtung ist somit derart, dass nach Zünden des Lichtbogens zwisühen den Hauptelektroden durch weiteres Betätigen des Walzenschalters die Lampe sukzessive auf kleinere Spannung und grösseren Strom um geschaltet wird,
ohne dass der Lampenstrom unterbrochen oder verkleinert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lichtbogenlampe mit einer als Zünd- glühdraht ausgebildeten Hilfselektrode und relativ zueinander feststehenden Hauptelek troden sowie einer Einrichtung zum An schliessen der Lampe an ein Wechselstrom netz, dadurch gekennzeichnet, dasseinerseits der Abstand der Hilfselektrode von den Hauptelektroden und anderseits ein dem Hilfslichtbogenstromkreise und dem Haupt elektrodenstromkreise gemeinsamer Wider stand (W3) so aufeinander abgestimmt sind,dass beim Anlegen der gesamten in der An- schluss,einrichtung zur Verfügung stehenden Spannung an die Lampe zwischen der zum Glühen gebrachten Hilfselektrode und einer Hauptelektrode ein Hilfslichtbogen gezündet wird und dass dann durch Einschalten eines Widerstandes (Wri) in den Hilfslichtbogen- kreis der Lichtbogen auf die zweite Haupt elektrode übergeht und der Hilfslichtbogen nach einigen Sekunden automatisch auslöscht;ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- richtung derart ist, däss durch Betätigen eines mehrstufigen Walzenschalters nach dem Zün den des Hauptlichtbogens die Lampe, ohne deren Strom zu unterbrechen und ohne ihn zu verkleinern, sukzessive auf kleinere Betriebs- spannung und grössere Stromstärke umge schaltet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE;</B> 1.Lichtbogenlampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zündglüh- draht zu seinem Schutz mit mindestens einem von ihm abstehenden Draht versehen ist, zum Zwecke, dass der Lichtbogen nicht am Glüh- draht selbst, sondern an der Spitze dieses abstehenden Drahtes ansetzt.2. Lichtbogenlampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifen ebene des zu einer Schleife gebogenen Zünd- glühdrahtes quer zur Ebene steht, in der sich die Hauptelektroden der Bogenlampe be finden. 3. Lichtbogenlampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupteleh- trodenenden untereinander einen Winkel ein schliessen.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH249967A true CH249967A (de) | 1947-07-31 |
Family
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Family Applications (1)
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| CH249967D CH249967A (de) | 1943-03-08 | 1943-03-08 | Lichtbogenlampe mit einer als Zündglühdraht ausgebildeten Hilfselektrode und relativ zueinander feststehenden Hauptelektroden sowie einer Einrichtung zum Anschliessen der Lampe an ein Wechselstromnetz. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH249967A (de) |
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1943
- 1943-03-08 CH CH249967D patent/CH249967A/de unknown
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