CH250167A - Hydraulische Hebevorrichtung. - Google Patents
Hydraulische Hebevorrichtung.Info
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Description
Hydraulische Hebevorrichtung. Die Erfindung betrifft eine hydraulische Hebevorrichtung mit einem an einem Ende geschlossenen und mit einer Fussplatte ver sehenen Druckzylinder sowie einem Arbeits kolben, welcher in denn. Zylinder gleitet und an dem unter. Ende eines Rohrkolbens be festigt ist, dessen anderes Ende aus dem offe nen andern Ende des Druckzylinders heraus ragt und mit dem einen Ende einer den Rohr kolben und den Zylinder umgebenden Hülse verbunden ist, welche mit einer auf dem Druckzylinder gleitenden Flüssigkeitsdich tung versehen ist und an welcher ein Trag organ für die Last sitzt.
Die Erfindung be zieht sich auf eine Hübevorriehtung der ge nannten Art, bei welcher in einem in dem Rohrkolben angeordneten Pumpenzylinder ein Kolben gleitet, der mit dem untern Ende einer Kolbenstange verbunden ist, die durch eine Dichtung am obern Ende des Rohrkol bens ragt, und an deren obern Ende ein Hand griff befestigt ist, bei welcher ferner durch Ventile gesteuerte Saug- und Druckkanäle so mit dem Pumpenzylinder in Wirkungsverbin dung gebracht werden können,
d-ass beim Hin und Herbewegen des Pumpenkolbens in der Grundstellung der Vorrichtung in dem Druck zylinderraum über dem Arbeitskolben befind liche Arbeitsflüssigkeit unter den Arbeits kolben gepumpt wird, wodurch der Arbeits kolben und das Tragorgan für die Last ge hoben werden, und bei welcher ferner eine direkte Verbindung zwischen. den. Räumen oberhalb und unterhalb des Arbeitskolbens durch eine axiale Durchtrittsbohrung des Kol bens herstellbar ist.
Die Erfindung bezweckt eine Ausbildung der Vorrichtung, die in einfacher, wirksamer Weise die Durchtrittsbohrung des Arbeits kolbens direkt zum Zylinderraum über dem Kolben zu öffnen gestattet, so dass dieser Raum die Flüssigkeit, welche aus dem Raum unter dem Kolben bei der Abwärtsbewegung des Arbeitskolbens verdrängt wird, aufnehmen kann.
Gemäss der Erfindung sind die ventil gesteuerten Saug- und Druckkanäle für die Pumpe in einem in der Bohrung des Rohr kolbens verschiebbaren Element angeordnet, das in axialer Richtung durch von aussen. be- tätigbare Mittel der Hebevorrichtung festge- klemmt werden kann, wobei es gegen den Arbeitskolben gepresst wird und eine flüssig keitsdichte Verbindung zwischen der Durch trittsbohrung in dem Arbeitskolben und dem ventilgesteuerten Druckkanal bewirkt, wäh rend es, zum axialen Gleiten in dem Rohr kolben freigegeben,
die direkte Verbindung zwischen dem Raum unter dem Arbeitskolben und dem Raum über dem Arbeitskolben durch die Durohtrittsbohrung ermöglicht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig.1 ist eine Seitenansicht der Hebe v orriehtung. Fig. 2, 3 und 4 zeigen in grösserem Mass- stab Längsschnitte durch den untern bezw. mittlern bezw. obern Teil der Hebevorrich tung.
Fig: 5 zeigt in noch grösserem Massstab einen Querschnitt nach Linie V-V der Fig. 2. Ein au seinem obern Ende offener und an seinem untern Ende durch einen Zapfen 2 geschlossener Druckzylinder 1 ist mit einer Fussplatte 3 gelenkig verbunden.
In der Boh rung des Zylinders 1 gleitet ein Arbeitskol- ben 5, der mit einer Packung 4 versehen und an dem das untere Ende eines Rohrkolbens 6 befestigt ist, dessen Aussendurchmesser etwas, kleiner ist als der Innendurchmesser des Zy linders 1.
Das obere Ende,des RohAelbens 6, welcher selbst im. Bier tiefsiben Lage des Kol bens 5 aus dem obern offenen Ende des Zy linders. 1 herausragt, ist an .einem Kopf 7 befestigt, an welchem das- obere Enid@e einer Hülse 8 festsitzt, in welcher der Zylinder 1 verschiebbax ist.
In einer am untern Ende der Hülse 8- in, nicht gezeichneter Weise an gebrachten Muffe 9' ist ein Dichtungsring 1<B>0</B> angeordnet, welcher auf dem Zylinder 1 ver- sehiebbar ist. In der Bohrung des Rohrkol- bens 6 befindet sich eine mit dem Rohrkolben starr verbundene Büchse<B>11,
</B> welche mit einer mit ihm gleichachsigen Bohrung versehen ist, wobei der Raum zwisohen der Büchse und der obern Fläche des Kolbens, 5 als. Ven- tilkammer 39 dient.
Die Bohrung der Büchse 11 ist mit Muttergewinde versehen, in wel ches das mit Gewinde versehene untere Ende 1- eines im Rohrkolben augeordueten: Pum penzylinders 13, eingas,chraubt ist, dessen Querschnitt erheblich kleiner ist als der jenige des Druckzylinders 1.
In der Bohrung des Pumpenzylinders 1,3 .gleitet ein Pumpen kolben 13a, an dessen oberem Ende das untere Ende einer Kolbenstange 14 befestigt . ist, welche nach oben durch den Rohrkolben 6 ragt und aus ihm durch eine flüssigkeits dichte Packung im Kopf 7 austritt. Eine am obern Ende der 'Stange 14 befestigte :Scheibe 15 trägt eine sich nach unten :
erstreckende, als Pumpen-Handgriff dienende Hülse 16, deren Innendurc.hmesser derart ist, dass. sie lose über die Hülse 8 greift. Das Tragorgan für die Last weist einen Ring 17 auf, wel: eher auf der Hülse 8 durch nicht gezeichnete Klemmittel befestigt ist und nach Lösen der selben auf dem freien Teil dieser Hülse ver schoben werden kann.
An dem Ring 17 sitzt ein Vorsprung 1,8, welcher dazu dient, unter die zu hebende Last, z. B. einen in geeigneter Lange befindlichen Teil eines zu hebenden Motorfahrzeuges, gebracht zu werden.
In der erwähnten, am untern Ende des Rohrkolbens 6 gebildeten Ventilkammer 39 befindet sich ein axial verschiebbares Element, weiches die durch Ventile gesteuerten ,Saug- und Drudk- kanäle für die Pumpe ent'hä'lt. Dieses Ele ment weist.
einen zylindrischen Mitteltei'1 19 auf, an den zwei kappenTörmige Endteile 2'2, 22 <B>3</B> angeschraubt sind, welche kegelförmige Enden 210 bezw. 2,1 und durch axiale Boh rungen gebildete Kanäle 219 bezw. <B>28</B> auf weisen.
Der Mittelteil 19 ist mit einem an genähert in Richtung parallel zur Achse von einer Stirnfläche des- Mittelteils zur andern durchlaufenden Kanal 24, welcher durch eine federbelastete Ventilkugel <B>25</B> gesteuert wird, sowie mit einem durch eine federbe lastete Ventillmgel <B>26</B> gesteuerten winkelför migen Kanal 27 versehen.
Der eine Teil des winkelförmigen Kanals mündet an der obern, dem Pumpenzylinder 13; zugekehrten Stirn- fläche des Mittelteils. 19, während der andere Teil des winkelförmigen Kanals an der Sei- tenfläche des Mittelteils mündet.
Diese an der obern, dem Pumpenzylinder 13 zugekehrten Stirnflässhe gelegenen Mündungen der Kanäle 24, 27 kommunizieren mit der axialen Boh rung 28 der Endlappe 2'3, während die an der untern Stirnfläche des Mittelteils 19 gelegene Öffnung des Kanals 24 in -die axiale Bohrung<B>219-</B> der Endkappe<B>212</B> mündet.
Die untere Stirnfläche des Pumpenzylin ders 13 bildet einen Sitz 3:0 für das. kegel- förmige Ende 2-1 der Endkappe 23, während füT da,s kegelförmige Ende '20, der Endkappe 22 ein Sitz 32 am obern Ende eines Flüssig keitskanals 3-1 vorgesehen ist,
welcher sich axial durch -den Arbeitskolben 5 enstreekt. Um die Hebevorrichtung in den zum Heben bereiten Zustand zu bringen, wird der Pum penzylinder 1'3 durch die Büchse 11 nach unten geschraubt, bis das Element f9, 22, 243 zwischen den Sitzen. 3'0,<B>3,21</B> flüssigkeitsdieht festgeklemmt ist, wie es in Fig. 2 dargestellt ist.
Wenn nun der Pumpenkolben 13a mittels des Handgriffes 16 auf- und abbewegt wird, wird in den Zy li.rnderräumen über dem Kol ben 5 enfthAtene Arbeitsflüssigkeit durch die Wirkung der Ventile 26 und<B>25</B> durch den Druckkanal 24 des Elementes und -dien Kanal 31 unter den Arbeitskolben. ä gepumpt.
Da durch werden der Arbeitskolben 5, der Rohr kolben 6, die Hülse 8 und das Last-Trag- organ 17, 1'8 aufwärts gedrückt. Um den. Rohrkolben zu senken, muss dem Pumpen zylinder 13 gedreht werden, so dass er sich in der Ge@windebüthse 11 nach oben schraubt, wodurch die Klemmwirkung auf das Element 19, 22, 2ss aufgehoben und- seine axiale Be wegung in der Bohrung des Rohrkolbens 6 möglich wird.
Der Flüssigkeitsdruck in dem Zylinderraum unterhalb des Kolbens. 5 hebt dann das Element vom Sitz 32' iab, worauf die Arbeitsflüssigkeit aus dem Raum unter dem Kolben 5 durch den Kanal. 31 direkt in den Raum über dem Kolben fliessen kann. Ent sprechend dein Fortschreiten der Rückkehr der Arbeitsflüseigkeit senken sich allmäblich der Kolben 5, der Rohrkdlbem 6, die Hülse 8 und das Tragorgan 17, 118 für die Last.
Das Niederschrauben des Pumpenzylin ders 1ss und' dessen Lösen von dem Element 19, 2'2, 243e wird durch Drehen der als Hand griff dienenden Hülse 16 bewirkt, deren Dre hung mittels der Kolbenütan.ge 14 auf den Pumpenzylinder 13 übertragen wird.
Zu die sem Zweck ist der Pumpenzylinder von einem Rohr 35 eng umgeben, dessen oberes Ende an der Kolbensta-nge 14 befestigt ist, und dessen unteres Ende mit nach innen in eine Längsnut <B>M</B> am Pumpenzylinder ragenden Vorsprüngen 37 versehen ist.
Der Raum 3,8 zwischen dem Zylinder 1 und dem Rohrkolben 6 kommuniziert durch Öffnungen 40 in dem Rohrkolben mit dem Raum 39 zwischen dem Kolben 5 uud der Büchse 11 sowie durch Öffnungen 42 in dem Rohrkolben mit dem Raum 41 über der Büchse 11. Der über dem nicht gezeichneten Spiegel der Arbeits.flüs8ig- keit liegende Innenraum des Rohrkolbens 6 kommuniziert durch Öffnungen 43, in dessen Wand mit dem Raum zwis,ohen :dem Rohr kolben und der Hülse B.
Der Zwischenraum <B>a '8</B> kommuniziert durch eine Öffnung 44 im Zy4inder 1 mit dem Raum zwischen diesem Zylinder 1 und der Hülse B. Die Stange 1-4 ist mit einem ihre Aufwärtsbewegung be grenzenden Bund 46 versehen, und der Zylin der 1 weist einen Vorsprung 47 auf, wodumch die Aufwärtsbewegung der Hülse 8 begrenzt ist.
Die seitliche Öffnung des winkelförmigen Kanals 27 im Teil 19 befindet sieb im Boden einer Ringnut 48 an .diesem Teil, welcher von einem zyllindrischen Sieb 49, umgeben ist. Die kappenförmigen Endteile 22, 23 könnten polygalen Querschnitt aufweisen, der lose in die Bohrung des RohAolbens. 6 -passt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hydraulische Hebevorrichtung mit einem an einem Finde geschlossenen und mit einer Fussplatte versehenen Druckzylinder sowie einem Arbeitskolben, welcher in dem Zylin der gleitet und an dem untern Ende eines Rohrkolbens befestigt ist, dessen anderes Ende aus dem offenen andern Ende des Druckzylinders herausragt und:mit dem einen Ende einer den Rohrlkddlben und den Zylinder umgebenden Hülse verbunden ist, welche mit einer auf dem Druckzylinder glei tenden Flüssigkeitsdichtung versehen ist und an welcher ein Tragorgan für die Last sitzt, bei der in einem in dem Rohrkolben angeord neten Pumpenzylinder ein Kolben gleitet, der mit dem untern Ende einer Kolbenstange verbunden ist, die durch eine Dichtung am obern Ende des Rohrkolbens ragt,und an deren obern. Ende ein Handgriff befestigt ist, bei der ferner durch Ventile gesteuerte Saug und Drwckkanäle so mit dem Pumpenzykn- der in Wirkungsverbindung gebracht werden können, dass beim Hin- und Herbewegen des Pump,en'kolbens in der Grundstallung der Vorrichtung in dem Druckzylinderraum. Über dem Arbeitskolben befindliche Arbeitsflüs sigkeit unter .den Arbeitskolben gepumpt wird, und bei der ferner eine direkte Verbin dung zwischen den Räumen oberhalb und unterhalb des Arbeitskolbens durch eine axiale Durchtrittsbohrung des Kolbens her- stelZbar ist, dadurch gekennzeichnet,dass die ventilgesteuerten Saug- und Druckkanäle für die Pumpe in einem in der Bohrung des a Rohrkolfbens verschiebbaren Element ange ordnet sind, das in axialer Richtung durch von aussen betätigbare Mittel der Hebevor richtung festgeklemmt werden kann,wobei es gegen den Arbeitskolben gepresst wird und 5 eine flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen der Durehtrittsbohrung in dem Arbeitskolben und dem ventilgesteuerten Druckkanal be wirke, während es zum axialen Gleiten in dem Rohrkolben freigegeben, die direkte Ver s bindung zwischen -dem Raum unter dem Ar- beitskolben und dem Raum über dem Ar beitekolben durch die Durchtrittsbohrung ermöglicht.UNTERANSPRüCHE 1. Hydraulische Hebevorrichtung nach Patentansprueh"dadurch gekennzeichnet, dass das die ventilgesteuerten Kanäle aufweisende Element einen konischen Teil aufweist, wel cher mit einem Sitz am entsprechenden Ende der Durchtrittsboh@rung in dem Arbeitskolben zusammenwirken kann. 2.Hydraulische Hebevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenzylinder einen Gewindeteil auf weist, welcher in eine im. Rohrkolben starr befestigte Gewindebüchse eingeschraubt ist, derart, dass .der Pumpenzylinder durch Ein sschrauben in die Gewindebüchse in Berührung mit dem die ventilgesteuerten Kanäle aufwei senden Element gelangt und dieses gegen einen Sitz am entsprechenden Ende der Durchtrittsbohrung durch den Arbeith#ko#lben gepresst wird,wodurch der Druckkanal des Elementes an @diese Durchtrittsbohrung an geschlossen wird. 3. Hydraulische Hebevorrichtung nach Unteranspruch 2', dadurch gekennzeichnet, dass das die ventilgesteuerten Kanäle aufwei sende Element einen konischen Endteil auf weist, der mit einem Sitz am gegenüber- liebenden Ende des eingeschraubten Pumpen zylinders zusammenwirkt, und der einen zen tralen Kanal aufweist,der mit .den ventil- gesteuerten Kanälen kommuniziert. 4. Hydraulische Hebevorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch .gekennzeichnet, dass eine den Pumpenkolben mit einem Hand griff verbindende Kolbenstange so mit dem Pumpenzylinder verbunden ist, dass letzterer beim Drehen der Kolbenstange mittels des Handgriffes gedreht wird.. 5.Hydraulische Hebevorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Drehbewegung -der Kolbenstange auf den Pumpenzylinder ein an dieser Stange befestigtes:, .den Pumpen zylinder umgebendes Rohr vorgeselhen ist, welches mit einem nach innen ragenden Vor- sprung in eine Länb nut in der Pumpen;zylin- derwan4 ragt. 6. Hydraulische Hebevorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, -da.ss das die ventilgesteuerten Ka näle aufweisende Element einen Mittelteil mit einem sich durch ihn von einem Ende zum andern;Ende angenähert in axialerRich- tung erstreckenden, durch Ven@,tiakugel ge steuerten Druckkanal und mit einem durch Ventilkugel besteuerten Saugkanal aufweist, wobei dieser zweite Kanal winkelförmig ist und seine eine Mündung sich an der .Seite des Mittelteils, befindet, während .die andere Mündung an der einen Endfläche des Mittel teile gelegen ist, und:dass .die konischen End- teile.des Elementes auf die mit Gewinde ver- sehenen Enden des Mittelteils aufgeschraubte Kappen sind.
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