CH250322A - Vorrichtung zum maschinellen Auftragen von flüssigen bis pastenförmigen Substanzen auf eine Unterlage. - Google Patents
Vorrichtung zum maschinellen Auftragen von flüssigen bis pastenförmigen Substanzen auf eine Unterlage.Info
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Description
Vorrichtung zum maschinellen Auftragen von flüssigen bis pastenförmigen Substanzen auf eine Unterlage. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist .eine Vorrichtung zum maschinellen Auf tragen von flüssigen bis pastenförmigen Sub stanzen auf eine Unterlage.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen für die Auf nahme des Ausgabegutes bestimmten Behäl ter und ein über zwei Antriebswalzen ge führtes endloses Transportband, wobei zwi schen dem Transportband und dem Behälter Förderwalzen angeordnet sind, die mitein ander in gegenläufiger Antriebsverbindung .stehen und von denen eine mit der Aussen seite des Transportbandes durch Reibungs- schluss in Antriebsverbindung steht und von denen zwei weitere Förderwalzen mit einem Segmentteil ihres Umfanges in die Austritts öffnung des Behälters hineinragen.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung eignet sich besonders zum maschinellen Auftragen von flüssigen bis pastenförmigen Substanzen, wie Fussbodenwachs, Bodenwichse, Beize etc. Die Vorrichtung kann aber auch zum Auf tragen von Farbe auf Flächen aller Art, z. B. für die Herstellung von Fussgängerstreifen auf Strassen und Plätzen, verwendet werden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Seitenriss der Vorrichtung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch dieselbe, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie I-I in Fig. 2, F'ig. 4 eine Einzelheit zu Fig. 2 in grösse rem Massstab, Fg. 5 desgleichen eine aus Fig. 2 ersicht liche Einzelheit mit einzelnen Teilen in ande rer Stellung und.
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in F'ig. 4 in kleinerem Massstab.
Die dargestellte Vorrichtung weist ein haubenförmiges Gehäuse 1 auf, in welchem nahe den .Seitenwänden zwei Lagerplatten 2 eingebaut sind. In diesen Lagerplatten sind mit Abstand voneinander zwei Antriebswal zen 3 drehbar gelagert, welche unten etwas aus der Öffnung des Gehäuses vorstehen. Das Gehäuse 1 weist einen Oberteil l' auf, in welchen ein Führungsschacht 4 eingebaut ist. In diesen Schacht isst ein mit einem Deckel 6 versehener Behälter 5 herausnehmbar einge setzt.
Der Unterteil des Behälters weist eine über die ganze Breite desselben sich erstrek- kende rechteckige Austrittsöffnung auf. Unter dieser Austrittsöffnung sind zwei auf gleicher Höhe liegende, miteinander in gegen läufiger Antriebsverbindung .stehende För- derwalzen 7, 8 angeordnet und unter der För- derwalze 7 ist eine mit dieser in gegenläu figer Antriebsverbindung stehende, eine Um kehrwalze bildende Förderwalze 9 in den Lagerplatten 2 drehbar gelagert.
Der Behäl ter 5 ist mit den Rändern 5a seiner zu den Walzenachsen quer verlaufenden Seitenwän den 5b auf den Förderwalzen 7, 8 abgestützt, wobei die Mündungsränder 5a an der Ober- fläche der Walzen 7, 8 satt anliegen und dadurch den Behälter 5 seitlich abdichten, so dass kein Ausgabegut zwischen. :den Wal zen 7, 8 und den Rändern 5a ausfliessen kann.
Die Austrittsöffnung des Behälters ist durch einen zu den Transportwalzen 7, 8 parallelen Steg 10 in zwei Mündungshälften unterteilt, in welchen zwei als Abschlusskörper wir kende schwere Regulierwalzen 11 aus Metall gelagert sind, deren Durchmesser grösser ist als die Breite der Mündungshälfte. Beim Herausheben des Behälters 5 aus dem Füh rungsschacht 4 fallen die Regulierwalzen 11 in ihre Sitze, d. h. zwischen den Steg 10 und die zu diesem parallelen Seitenkanten 5c der Austrittsöffnung und schliessen dabei die Austrittsöffnung des Behälters ab.
Die untern Begrenzungsflächen 10a des Steges 10 sind gegenüber den Rändern 5a der Behälterseitenwände, 5b etwas zurückgesetzt, so dass zwischen den Oberflächen der Walzen 7, 8 und den Begrenzungsflächen 10a des Steges je ein schmaler Spalt 10b verbleibt.
Desgleichen sind auch die zu den Walzen parallelen untern Ränder 5c der Austritts öffnung etwas gegenüber den Rändern 5a der Seitenwände 5b zurückgesetzt, so dass auch hier zwischen den Walzen 7, 8 und den Rän dern 5c je einschmaler Spalt 5b verbleibt.
Beim Einsetzen des Behälters in den Schacht 4@ werden die Regulierwalzen 11 von den FörderwaIzen 7, 8 in die Mündungshälf ten der Austrittsöffnung zurückgedrückt, wobei die im Behälter vorhandene Substanz, z. B. Fussbodenwachs, Bodenwichse, Beize, Färbe etc., -durch die Spalte 1(0b auf :die För- derwalzen 7, 8 gelangt.
Über den Antriebswalzen 3 sind in den Lagerplatten 2 zwei Führungswalzen 12 ge lagert. 13 ist ein endloses Transportband. welches mit seiner Innenseite über die beiden Antriebswalzen 3 und die beiden Führungs walzen 12 sowie mit seiner Aussenseite über die Walzen 8, 9 geführt ist.
Mindestens die eine der Führungswalzen 12 kann als Trans- partban:dspanner ausgebildet sein. 14 ist :eine demontable Schmutzfangbürete,deren Borsten über der hintern Antriebswalze unter Druck am Transportband anliegen. 15 ist ein an den Seitenwänden des Gehäuses 1 angelenkter Führungsbügel mit Stiel 16. An der Vorder seite des Gehäuses, ist ein Stossfänger 17 an gebracht. Der Einbau der Bürste 14 bedingt, dass die Vorrichtung nur in der Richtung des Pfeils A gefahren werden soll.
Um dies zu gewährleisten, muss z. B. in einer der beiden Antriebswalzen eine Rücklaufsperrvorrich- tung eingebaut sein.
Bei Verwendung der Vorrichtung für die Fussbodenpflege, beispielsweise zum Ein wachsen des Fussbodens, wird der Behälter 5 mit flüssigem bis: pastenförmigem Fussboden wachs gefüllt. Beim Fortbewegen der Vor richtung in der Richtung des Pfeils A läuft das Transportband 13 im Sinne der in Fig. 2 eingezeichneten Pfeile um.
Das Transportband 13 treibt dabei durch direkten Reibungs schluss die Walzen 8, 9 an, während dieWalze 7 durch Reibungs:schluss von den Walzen 8:
, 9 angetrie ben wird. Bei ihrer Rotation nehmen die teil weise in den Behälter 5 eintauchenden För- derwalzen 8, 7 infolge Adhäsionswirkung etwas, von dem Wachs durch die Spalte 10b hindurch mit, das von den Walzen 7 bis 9 ausgewalzt,
fein verteilt und als dünner Be lag gleichmässig auf die Aussenseite des Transportbandes übertragen wird. Dieser dünne Wachsfilm wird dann beim Fortbewe gen der Vorrichtung durch das Transport band auf den Boden aufgetragen. Durch die Abstreifbürste- 14 wird allfällig am Trans portband anhaftender Schmutz zurückgehal ten, bevor das Transportband wieder die Walzen 8, 9 passiert.
Während der Rotation d!er Walzen 7, 8 ,,laufen die Regulierwalzen 11 ebenfalls um und unterstützen dabei die :do sierte Wachszuführung zu den Förderwalzen.
Wie die Erfahrung zeigt, wird nie alles von den Walzen 7, 8 übernommene Wachs an das Transportband 13 abgegeben. Ein Teil des Wachses bleibt nach der Berührung mit dem Transportband an den Walzen 7, 8 kle ben und wird durch die Spalte 5d in den Be hälter zurückgefördert. Dadurch wird ver hindert, dass das an den Walzen haft:enblei- berede Wachs an den Rändern 5c abgestreift wird und hier einen nicht wieder verwend baren, verkrustenden Rückstand bildet.
Während des Nichtgebrauches kann die ganze Vorrichtung zweckmässig in einer Wanne 18 (Fig. 2) abgestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fahrbare Vorrichtung zum maschinellen Auftragen von flüssigen bis pastenförmigen Substanzen auf eine Unterlage, gekennzeich net durch einen für die Aufnahme des Aus gabegutes bestimmten Behälter und ein über zwei Antriebswalzen geführtes endloses Transportband, wobei zwischen dem Trans portband und dem Behälter Förderwalzen angeordnet sind,die miteinander in gegen läufiger Antriebsverbindung stehen und von denen eine mit der Aussenseite des Transport bandes durch Reibungsschluss verbunden ist und von denen zwei weitere Förderwalzen mit einem Segmentteil ihres Umfanges in die Austrittsöffnung des Behälters hineinragen. UNTERANSPRüCHE: 1.Fahrbare Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündungsränder der quer zu den Walzen verlaufenden Seitenwände des Behälters satt an den beiden mit einem Segmentteil ihres Umfanges in die Austrittsöffnung des Be hälters hineinragenden Förderwalzen anlie gen und so den Behälter seitlich abdichten, wogegen die parallel zu den Walzenachsen verlaufenden Mündungsränder gegenüber den Oberflächen dieser beiden Förderwalzen zu rückgesetzt sind, so dass zwischen den Ober flächen dieser Walzen und den zu diesen par allelen Mündungsrändern des Behälters je ein Spalt verbleibt. 2.Fahrbare Vorrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden zum Teil in die Austritts öffnung hineinragenden Förderwalzen direkt an der Aussenseite des Transportbandes an liegt, während zwischen die andere, entgegen gesetzt rotierende Förderwalze und das Transportband eine weitere, eine Umkehr walze bildende Förderwalze geschaltet ist. 3.Fahrbare Vorrichtung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung des Behälters durch einen zwischen den beiden mit einem Segmentteil ihres Umfanges in die Austrittsöffnung des Behälters hineinragenden Förderwalzen lie genden Steg in zwei Mündungshälften unter teilt ist. 4.Fahrbare Vorrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die untern Begrenzungsflächen des Steges gegen über den quer zu den Walzenachsen verlau fenden Mündungsrändern zurückgesetzt sind, so dass zwischen diesen Mündungsrändern bezw. den an diesen satt anliegenden Förder- walzen und dem Steg je ein Spalt für den Durchtritt des Ausgabegutes verbleibt. 5.Fahrbare Vorrichtung nach Unter anspruch ä, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu den beiden zum \feil in die Aus trittsöffnung des Behälters hineinragenden Förderwalzen im Behälterinnern über den beiden Mündungshälften je eine metallene Regulierwalze von gegenüber der Breite der. hälftigen Mündungsöffnung grösserem Durch messer angeordnet ist, welche im Betriebs zustand von den beiden anliegenden Förder- walzen in das Behälterinnere hineingedrückt bezw. von den Behältermündungen abge hoben gehalten sind. 6.Fahrbare Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Be hälter in einem Schacht der Vorrichtung her ausnehmbar angeordnet ist. 7. Fahrbare Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das end lose Transportband ausser über die beiden Antriebswalzen noch über zwei Führungs walzen geführt ist, von denen mindestens die eine mit einer Vorrichtung zum Spannen des Transportbandes versehen ist.ss. Fahrbare Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass - mit Bezug auf die Bewegungsrichtung des Trans portbandes - vor den Förderwalzen ein Schmutzabstreifer unter Druck an der Trans portband-Aussenseite anliegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH250322T | 1946-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH250322A true CH250322A (de) | 1947-08-31 |
Family
ID=4468132
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH250322D CH250322A (de) | 1946-11-19 | 1946-11-19 | Vorrichtung zum maschinellen Auftragen von flüssigen bis pastenförmigen Substanzen auf eine Unterlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH250322A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2768400A (en) * | 1954-08-23 | 1956-10-30 | Piatt & Smillie Chemicals Inc | Applicator |
| US2768399A (en) * | 1955-01-06 | 1956-10-30 | Piatt & Smillie Chemicals Inc | Applicator |
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1946
- 1946-11-19 CH CH250322D patent/CH250322A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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