CH250336A - Verfahren zum bürstenlosen Reinigen von Flaschen. - Google Patents
Verfahren zum bürstenlosen Reinigen von Flaschen.Info
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Description
Verfahren zum bürstenlosen Reinigen von Flaschen. Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren zum bürstenlosen Reinigen von Fla chen, bei dem die Flaschen in ein Reini gungsbad getaucht werden, mit dessen Flüs sigkeit sie sich anfüllen.
Dieses Verfahren kennzeichnet sich dadurch, dass mit Hilfe von an eine Druckgasquelle (im Ausdruck "Gas" .-zoll auch Dampf eingeschlossen sein) ange schossenen Tauchrohren Gasströme in die Flaschen eingeführt werden, die die in diesen letzteren enthaltene Flüssigkeit in Bewegung versetzen, wodurch ein Teil dieser Flüssig keit durch die aufsteigenden Gasblasen aus den Flaschen herauebefördert, und durch nachströmende Flüssigkeit aus dem Reini- bungsbad ersetzt wird.
Wo es die Fl,asehen- verschinutzung erfordert, kann durch Einfüh ren von Gas in das Bad die Reinigung auch an den Aussenwänden der Fasche intensiviert werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren und Variante desselben sind im .folgenden an Hand der beiliegenden Zeichnung beispiels weise erläutert.
Der dem Verfahren zugrunde liegende Erfindungsgedanke lässt sich mittels der Fig. 1 erläutern. 1 ist eine zu ,reinigende Flasche, die unter gleichzeitiger Einführung eines Tauchrähres 5 in dieselbe in ein mit angelenktem Bodenstück Zia versehenen Trag gestell 2 eingelegt wurde, Das Traggestell 2 wird mit der s o eingelegten Flasche in ein Reinigungsbad getaucht. 3 ist der Behälter, der mit. der Reinigungsflüssigkeit 4 bis knapp über die Flaschenmündung gefüllt ist-.
Das bis zum Flaschenboden reichende Tauch rohr 5 ist am Traggestell 21 befestigt und mit tels eines Schlauches 6 an eine Quelle für Druckluft oder einem sonstigen geeigneten Druckgas angeschlossen, Dnrch,die es Rohr 5 wird ein kräftiger Gasstrom mit einem ge ringen Überdruck, der dein Rohrreibungs widerstand zusätzlich der zu überwindenden Flüssigkeitssäule entspricht, in die Flasche 1 eingeleitet. Der Gas:
trom erzeugt eine inten- sive Flüssigkeitsbewegung in der Flaeche, die sowohl die Reinigungswirkung erhöht als auch die Reinigungszeit herabsetzt. Die mam- mutpumpenartige Wirkung der aufsteigenden Gasblasen wirft dabei einen Teil der Flüssig keit aus der Flasche.
Da. die Plaschenmün- dung unter dem Flüssigkeitsspiegel steht, wird die herausgeworfene Flüssigkeit immer wieder durch neu einfliessende ersetzt. Dieser Wechsel der Flü sigkeit kann dadurch inten siviert werden, dass der Gasstrom in Inter vallen stark gedrosselt wird, so dass die auf steigenden Gasblasen das Hereinströmen neuer Flüssigkeit nicht stören können.
Die lylammutpumpen-Wirkung der Gas blasen, der Wechsel der Reinigungsflüssig keit in der Flasche und das Fortschaffen der abgelösten .Schmutzteilichen kann, wenn notwendig, gemäss Fig. 2 dadurch verbessert werden, dass für das Nachströmen neuer Rei nigungsflüssigkeit neben dem Eintrittsrohr für Luft ein Hilfsröhrchen 7 vorgesehen wird, in dem die Flüssigkeit aus dem Rei- nigungsbad ausserhalb der Flasche im regel mässigen Strom zum Flaschenboden nachge sogen wird.
Dieses Hilfsröhrchen kann neben, um, oder wie in der Fig. ? gezeigt ist, inner halb des Gaszuführungsrohres angeordnet sein. Dank dieses Röhrchens kann die Reini- g-znbsflüssigkeit in kontinuierlichem Kreis lauf durch die Flasche hindurchgeführt. wer den.
Wie in der Fig. 2 weiter gezeigt ist, kann durch weitere Zuführungen 10 für Gas an den Aussenwänden der Flasche eine starke Flüssigkeitsströmung zwecks Intensivierung des Reinigungsvorgangeserzeugt werden.
Durch Gasaustrittsdüsen 8 des Tauch rohres 5 können gemäss Fig. 3 gerichtete Strahlen erzeugt werden, eo dass möglichst jeder Teil der Wandung von der Reinigungs strömung erfasst wird. Diese Düsen können wie. in Fig. 4 radial oder wie in Fig. 5 tan- gential angeordnet sein.
Letztere Ausführung erzeugt in der Flasche eine sehr wirksame, zusätzliche, kreisende Be@vegmn.g der Flüssig keit.
Zum Entleeren .der Flaschen vor dem Weitertransport in ein anderes Bad wird das aus dem Behälter 3 ausgehobene Traggestell nach oben versehwenkt. Durch das Nachströ men der Luft in die Flaschen wird das Aus- mufen der Flüssigkeit:
. sehr beschleunigt. Da gegen hat es sieh gezeigt, du-ss, wenn nicht einbesonderes Röhr chen 7 für das Nachströ men von Flüssigkeit gemäss Fig. 21 vorgesehen wird, -sondern nur ein Tauchrohr 5 für Gas gemäss Fig. 1 vorhanden ist, die Flasche nach dem Eintauchen in ein neues Bad sich nur sehr langsam füllt.
Dieser Nachteil lässt sich dadurch belieben, dass die Flasche während des Füllens durch konstruktive 'Massnahmen in schrägen Lagen gehalten wird, derart., däss die Flaschenöffnung zur Hälfte sich über dem Flüssigkeitsspiegel befindet.
Besser noch zur Erfüllung dieses Zweckes isst die Anord nung nach Fig. 6, gemäss welcher ein besoii- deres Entlüftungsröhrchen 9- vorgesehen. ist, das bis unter den Flasühenlials und bis über den, Flüssigkeitsspiegel: reicht, so dass, die ver drängte Luft gesondert abfliesst und die ein strömen-de Flüssigkeit nicht. gestört wird.
Das Entlüftungsrohr kann in, um, oder wie in Fig. 6 gezeigt, aussen am Tauchrohr 5 angebracht sein.
Das vorliegend beschriebene Verfahren lässt sich zur Reinigung von Flaschen ini Handbetrieb verwenden, das heisst z. B. wenn die Traggestelle mit den zu reinigenden Fla schen von einem Bad in das andere gehoben werden.
Es lässt sich jedoch in sehr einfacher Form von der Flasehenauf- bis zur Flaschen- abgabe vollkommen mechanisieren. Die für den Transport der Flaschen notwendigen Ein richtungen sind bekannt und bei vielen, nach den. bisherigen Verfahren arbeitenden Maschi nen in mannigfaltiger Weise ausgeführt:
und erprobt. Es hat sich erwiesen, dass mit gerin gen Gasmengen und geringen Drücken eine ,sehr gute Reinigung erzielt werden kann und sich ein wesentlich geringerer Kraftbedarf als beiden Spritzmaschinen ergibt.
Ausserdem ergibt sich durch Fortfall der bei Spritz- maschinen für jede der verschiedenen Reini gungsflüssigkeiten (.meistens 4-5) notwen digen Pumpen und der dazugehörigen Lei tungen mit Armaturen eine erhebliche kon struktive Vereinfachung und betriebstech nisch wichtige, gute Zugänglichkeit aller Teile bei Betriebsstörungen.
Es wird in einzelnen Fällen beispielsw-eisf- von Vorteil sein, um eine besondere Steri lität zu gewährleisten, Schwefeldioxyd oder ein älinlieh sterilisierendes Gas einzuleiten, oder man kann die Gase erwärmen, um da-- dürch die l#einignngsbä.der auf die ge wünschte Temperatur zu bringen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCH; Verfahren zum bürstenlosen Reinigen von Flaschen, bei dem die Flaschen in ein Pveini- gungs.bad getaucht werden, mit dessen Flüs- aigkeit sie sieh anfüllen, dadurch gekenn- zeichnet, dass mit Hilfe von an eine Druck- 1. angeschlossenen Tauchrohren Gas en htröme in die Flaschen eingeführt werden,die die in diesen letzteren enthaltene Flüs sigkeit in Bewegung versetzen, wodurch. ein Teil dieser Flüssigkeit durch die aufsteigen den Gasblasen aus den Flaschen lierausbeför- dert und durch nachströmende Flüssigkeit aus dem Reinigungsbad ersetzt. wird. UNTERANSPRACHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gasströme in intermittierender Weise in die Flaschen ein- -eführt werden.2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ausser dem Tauch- rolrr für das Gas ein zweites Rohr in die Flaschen eingeführt wird, dessen obere Off- nung mit der Flüssigkeit ausserhalb der Fla schen in Verbindung steht, und durch Idas neue Reinigungsflüssigkeit vom Reinigungs- had nachströmen kann. 3.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Verkürzung der .Füllzeit beim Eintauchen der Flaschen in das: Bad ausser dem Tauchrohr für das Gas ein Entlüftungsrohr in die Flasche einge- führt wird, das unterhalb des Flaschenhalses beginnt und über den F'lüssigkeitsepiegel hinausragt. 4.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass die in die Flüssig keit austretenden Gasstrahlen durch Gasaus- trittsdüsen in verschiedenen Richtungen in den Flaschenraum hinaustreten. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer Keimfreiheit der Flaschen ein sterilisie rendes Gas verwendet wird.6.. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das verwendete Gas gleichzeitig als Wärmeübertragungs- mittel für die Temperierun.g der Reinigungs bäder benützt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man durch Ein führen von Gas in das Reinigungsbad auch die Aussenreinigung der Flaschen intensiviert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH250336T | 1945-12-27 |
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=4468144
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|---|---|---|---|
| CH250336D CH250336A (de) | 1945-12-27 | 1945-12-27 | Verfahren zum bürstenlosen Reinigen von Flaschen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH250336A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2511548A1 (de) * | 1974-03-21 | 1975-09-25 | Cleamax Ltd | Verfahren und vorrichtung zum reinigen von behaeltern |
-
1945
- 1945-12-27 CH CH250336D patent/CH250336A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2511548A1 (de) * | 1974-03-21 | 1975-09-25 | Cleamax Ltd | Verfahren und vorrichtung zum reinigen von behaeltern |
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